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"Erste Hilfe" bei Zahnschmerzen - Geranienblatt ins Ohr
"Erste Hilfe" bei Zahnschmerzen: man nehme ein frisches kleines Blatt einer handelsüblichen Geranie (Balkonpflanze) - keine Hängegeranie - entferne den Blattstiel und stecke das Blättchen zusammengeknüllt ins Ohr auf der Seite an der die Zahnschmerzen sind - am besten abends vor dem Schlafengehen (geht aber auch zu jeder anderen Tageszeit). Die Zahnschmerzen verschwinden, ersparen aber nicht den späteren Arztbesuch!Kommentare unserer Leser (24):
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# 1 Omanate und dann rutscht es in den Gehörgang,würde ich nie machen, Fremdkörper gehören nicht ins Ohr! antworten
20.07.2011, 19:41 +1# 2 Andromeda Das rutscht nicht rein ins Ohr !! Die Stöpsel vom Hörgeräte sind doch auch drinnen und keiner empfindet was bei. Auch früher bekam man als Kind Watte mit Öl bei Ohrenschmerz in die Ohren.
Aber wenn man keine Geranie hat ???
20.07.2011, 20:04
Aber wenn man keine Geranie hat ???
20.07.2011, 20:04
# 3 Cally Also ich habe gelesen, dass man davon solche Ohrenschmerzen bekommt, dass die Zahnschmerzen tatsächlich nicht mehr zum Tragen kommen...(wirklich, kein Scherz...).20.07.2011, 20:17
20.07.2011, 20:17
# 5 Strolch60 @Omanate: dann dürftest Du Dir auch nie Stöpsel zur Schalldämmung ins Ohr stecken!
20.07.2011, 20:44
20.07.2011, 20:44
# 6 Strolch60 @Cally: Also ich habe gelesen, dass man davon solche Ohrenschmerzen bekommt, dass die Zahnschmerzen tatsächlich nicht mehr zum Tragen kommen...(wirklich, kein Scherz...).
Ganz im Gegenteil: Im Geranienblatt sind Substanzen enthalten die über die Schleimhäute aufgenommen werden und damit Entzündungen bekämpfen! Das funktioniert ähnlich wie bei Salben auf der Haut. Ohrenschmerzen bekommt man davon jedenfalls nicht (außer man stopft sich ein Riesenblatt mit Gewallt hinein!
20.07.2011, 20:51
Ganz im Gegenteil: Im Geranienblatt sind Substanzen enthalten die über die Schleimhäute aufgenommen werden und damit Entzündungen bekämpfen! Das funktioniert ähnlich wie bei Salben auf der Haut. Ohrenschmerzen bekommt man davon jedenfalls nicht (außer man stopft sich ein Riesenblatt mit Gewallt hinein!
20.07.2011, 20:51
21.07.2011, 02:31
# 8 alice @Strolch60: Die gemeine Balkongeranie heißt ja Pelargonium dingensda (je nach Sorte). Und Pelargonium ist tatsächlich ein Wirkstoff, der in der Kräuterkunde verwendet wird - entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral. Meines Wissens handelt es sich allerdings um einen Wurzelauszug.
Vermutlich wird das Geranienblatt eine kleine Menge dieses Wirkstoffs enthalten.
Dass das Ohrenschmerzen verursachen könnte, kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Möglicherweise könnte das aber so etwas wie eine Erstverschlimmerung sein, die man von homöpathischen Behandlungen kennt. Oder eine Allergiereaktion? Keine Ahnung ... vielleicht hat jemand Plan von sowas und kann etwas dazu sagen?
21.07.2011, 09:30
Vermutlich wird das Geranienblatt eine kleine Menge dieses Wirkstoffs enthalten.
Dass das Ohrenschmerzen verursachen könnte, kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Möglicherweise könnte das aber so etwas wie eine Erstverschlimmerung sein, die man von homöpathischen Behandlungen kennt. Oder eine Allergiereaktion? Keine Ahnung ... vielleicht hat jemand Plan von sowas und kann etwas dazu sagen?
21.07.2011, 09:30
# 9 Cally @Strolch60: Möglicherweise auch die Aussage eines "Ungläubigen"... Ich habe es gefunden, weil ich mich erinnerte, darüber schon mal gelesen zu haben (das war allerdings hier... damals schrieb jemand, dass es gegen Ohrenweh hülfe).Warum eigentlich nicht, Fußreflexzonenmassage bewirkt ja auch an den entferntesten Körperstellen etwas... :o)
Mein ehemaliger Arzt sagte immer: "Wer heilt, hat recht!"
21.07.2011, 10:30
21.07.2011, 16:54
21.07.2011, 20:31
# 12 Strolch60 @Oma_Duck: wenn man gerne nach Pferdekacke stinkt - das muß schließlich jeder für sich allein entscheiden.
21.07.2011, 22:47
21.07.2011, 22:47
23.07.2011, 10:38
# 13 Anahera: Es handelt sich um eine typische Suggestion. Die Wirkstoffe im Geranienblatt können logischerweise nicht "heilsam" sein - könnten sie (oder andere Stoffe) die Hautbarriere so leicht überwinden, oder gar bis zum Aua-Zahn vordringen, wäre das katastrophal. Hätte Deine Mutti ein Stück Papiertaschentuch oder so in Dein Öhrchen gesteckt und Dir dasselbe "Heilsversprechen" gegeben, es hätte zweifellos die gleiche Wirkung erzielt.
Nebenbei: Auch die Fußreflexzonen - mit der behaupteten Fernwirkung - gehören ins Reich der Fabel. Aber man kann natürlich nicht gezwungen werden, wissenschaftlichen Beweisen mehr zu vertrauen als dem Hokuspokus von sogenannten Alternativheilkünstlern.
23.07.2011, 12:52
# 15 Cally @Oma_Duck: Wenn es mir gegen Schmerzen helfen würde, auf einem Bein stehend 10mal "Hänschen klein..." zu singen, dann würde ich das auch tun.
Wie schon oben geschrieben: Wer heilt, hat (m. E.) Recht.
Und wie funktionieren deiner Meinung nach Hormon-Pflaster? Wissenschaftlich bewiesener Hokuspokus?
Dabei wird der Wirkstoff doch auch eindeutig über die Haut aufgenommen.
Im Übrigen glaube ich eher, dass Strolch60 deinen beißenden Spott schon verstanden hat, du aber seine trockene Antwort nicht...
23.07.2011, 13:05
Wer heilt, hat Recht!
24.07.2011, 05:52
"Wer heilt hat Recht" ist ein gängiges Schlagwort. Aber jeder ist berechtigt, auch hier weiter zu fragen: "Wer hat den nun tatsächlich geheilt? War es wirklich der "Heiler", die "Methode", oder doch einfach nur "die Zeit, die dem Körper zur Selbstheilung gegeben wurde"?
Beispiel: Ein Schnupfen ist nach einer Woche weg, und alles, was man zur Heilung unternommen hat, auch jeder Hokuspokus, den man während dieser Woche veranstaltet hat, kann zur Ursache dieses "Heilerfolges" erklärt werden.
Aber das alles fällt unter die Rubrik "Glaubenskrieg", und wirkllich Gläubige wollen von Argumenten und Fakten nicht belästigt werden. Sie wollen glauben. Das Recht zum Weiterfragen oder Zuendedenken wird nicht von jedem gern in Anspruch genommen.
Dies war ein Kommentar für alle, die dazulernen wollen.
24.07.2011, 14:23
# 19 Cally @Oma_Duck: Hier geht es allerdings nicht um einen Schnupfen, von dem jeder weiß, dass er unbehandelt eine Woche, mit allerlei Heilmittelchen 7 Tage dauert.Ist es nicht völlig egal, WAS letztendlich zur Heilung führt, der Heiler, der Tippgeber, die Methode oder die Zeit, wenn ein Verfahren denn HEILT?
Wenn ich durch Suggestion rheumatische Schmerzen los werde, indem ich mir ein Wiener Würstchen ins Ohr stecke, dann werde ich das sicher tun und das Würstchen ganz großartig finden. Dadurch trifft aber deine überhebliche Verallgemeinerung, man wolle, weil man so handelt, von allen anderen Fakten und Argumenten nicht belästigt werden, immer noch nicht zu, auch wenn du das noch so nachdrücklich hier anbringst.
Was ist denn mit meiner unbeantworteten Frage zu dem "Wirkstoff, der die Hautbarriere (???) nicht so leicht überwinden kann" und meinem Beispiel ((von vielen) Hormonpflaster?
Viel Polemik ohne wirklichen Inhat deinerseits. Aus deinem Kommentar lässt sich nichts Sinnvolles entnehmen, was man lernen könnte, wie du so hochmütig behauptest.
Ich hab mir deine Kommentare, die du bisher so abgegeben hast, mal durchgelesen, besser: nach etwa dem zwanzigsten, der wie alle anderen auch negativ und GEGEN den jeweiligen Tipp gerichtet war, hab ich es lächelnd aufgehört.
24.07.2011, 14:49
Kommentare schreibe ich vornehmlich, wenn ich mit einem Tipp gar nicht oder teilweise nicht konform gehe. Das ist das Wesen der Kritik. Wenn ich einen Vorschlag mache, muss ich mit Kritik rechnen. Und gegebenfalls für sie dankbar sein, denn sie kann mich auf einen Irrtum aufmerksam machen oder auf eine (noch) bessere Lösung eines Problems. Gegenteilige Meinungen haben mit positiv oder negativ nichts zu tun, nur mit "anders". Wenn hier jemand vorschlüge (Achtung Beispiel!), das Klo mit Champagner zu reinigen, müsste ich allerdings leider "negativ" reagieren, würde aber wohl gar nichts zu so einem Unsinn sagen wollen.
Hautbarriere: Hormonpflaster, oder z.B. Nikotinpflaster, sind deswegen sinnvoll, weil schon kleinste Mengen genügen und diese, wie gewünscht, ganz allmählich über einen längeren Zeitraum in den Körper gelangen. Bei Zahnschmerzen würde die minimale Wirkstoffmenge eines Geranienblattes (merke: bloß keine Hängegeranie!) im Ohr nicht zu Linderung ausreichen. Dass diese durch einen Placebo-Effekt erreicht werden kann, wird auch von mir nicht abgestritten, wie ich deutlich genug gesagt zu haben glaubte. Suggestion, auch Autosuggestion, ist ein Placeboeffekt. Geholfen hat, wenn überhaupt, dieser, und nicht das Blumenblättle.
24.07.2011, 17:55
24.07.2011, 20:54
# 23 Cally Genauso sehe ich es auch - alternativ, falls man nichts anderes zur Hand hat.Allerdings wüsste ich eher nicht, wo ich ein Geranienblatt her bekommen sollte... :o)
25.07.2011, 05:10
allerdings ist die Sache auch ziemlich vertrackt, nicht mal der ZA findet die rechte Ursache...
25.01.2012, 04:11
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