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Gebackene Champignons - Vorbereitung beschleunigen - Zeit sparen
Champignons in ein größeres Sieb geben, ganz kurz unter der Wasserleitung mit kaltem Wasser abbrausen. Strunk ein Stückchen abschneiden. Wenn die Qualität der Pilze gut ist, muss man wirklich nicht viel wegschneiden, gerade so viel, dass ein frischer Anschnitt entsteht. Je geschlossener die Pilze sind, umso frischer und knackiger sind sie. Die noch feuchten Champignons wische ich mit Küchenkrepp ab. Dadurch wird der letzte Schmutz beseitigt und die Panier hält besser, wenn die Pilze trocken sind.Statt eines Tellers oder eines Paniersets nehme ich für Mehl und Paniermehl eine größere Kasserole (in Österreich sagen wir Reindl) mit einem Rand von etwa 4 - 5 cm. Für die versprudelten gesalzenen Eier nehm ich auch einen möglichst großen tiefen Teller, damit nicht zu viel überschwappt.
Ganz wichtig: mit peinlich sauberen Händen arbeiten - wer hygienische Bedenken hat, kann ja Einmalhandschuhe anziehen.
Die Pilze zuerst ins Mehl, je nach Größe der Kasserolle können das schon 15 - 20 Stück sein und schwenk sie mit Unterstützung der Hände so richtig durch. Dann in das versprudelte (verquirlte Ei) geben, und auch hier nehm ich die Hände dazu. So richtig untergreifen, dass alle Champignons mit dem Ei benetzt sind. Ein bisschen abtropfen und dann schwupps in die Kasserole mit dem Paniermehl. Hier kann ich jetzt nach Herzenslust schwenken und untergreifen und im Nu hab ich eine größere Menge Pilze zum Ausbacken vorbereitet.
Das geht um vieles schneller als jeden Pilz einzeln in Mehl, Ei und Paniermehl zu wälzen.
Fett (Öl oder Kokosfett) langsam erhitzen. Das Fett soll nicht zu heiß sein, sonst werden die Champignons zu rasch braun, bevor sie durchgebacken sind.
Richtige Temperatur des Fetts, Probe: eine Gabel in Ei und Brösel tauchen, ins Fett halten, es muss zischen. Temperatur zurückschalten und langsam backen bis sie goldbraun sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Mit Sauce tartare oder anderer pikanter Sauce servieren. Wer mag, kann mit Zitronenscheiben garnieren.
Kommentare unserer Leser (25):
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16.11.2011, 20:06 +7
LG Birgitt
16.11.2011, 20:27 +2
# 9 Rechtschreiber Da hier nicht nur über "panierte" Champignons, sondern auch über Rechtschreibung philosophiert wurde, möchte ich den obigen Kritiker der "panier -" Schreibweise darauf hinweisen, dass es dann auch nicht "Rechtsschreibkenntnisse" heisst, sondern "Rechtschreibkenntnisse". Man darf nämlich auch mit Links richtig schreiben....
Wer in meinem Text einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !!
16.11.2011, 20:43 +2
Wer in meinem Text einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !!
16.11.2011, 20:43 +2
Trotzdem danke für das schöne Rezept
LG
16.11.2011, 21:13 +1
# 13 Wanda Sämtliche Sterneköche raten davon ab, dass Champignons und andere Pilze mit Wasser in Berührung kommen sollen. Wegen der Hygiene braucht man sich keine Gedanken zu machen, alle Bakterien werden vernichtet, sobald die Champignons in Fett gebacken werden. Trocken säubern reicht also.
Hört sich lecker an, das Rezept. :-)
17.11.2011, 10:18 +4
Hört sich lecker an, das Rezept. :-)
17.11.2011, 10:18 +4
aber ich schweife ab (Verzeihung), hier geht es ja nicht um's Säubern sondern um's Panieren
17.11.2011, 10:40 +1
Außerdem, wieso gibt es Champignons mit minderer Qualität?
Die werden doch wohl frisch gekauft und frisch zubereitet mit peinlich sauberen Händen, oder etwa nicht?*;-)))))))
Einen zauberhaften Tag wünscht euch
euer
Schmetterlingskuss
17.11.2011, 14:09 +1
Ich selbst wasche Pilze grundsätzlich nicht, aber auch das bleibt jedem selbst überlassen.
Grundsätzlich sollte man immer in der Küche SAUBER arbeiten, aber mit der HYGIENE wird es wohl allgemein etwas übertrieben. Wer seine gesamte Küche täglich mit Sagrotan putzt, zusieht, dass jedes kleine Bakterium getötet wird, weil es ja schädlich sein soll, der braucht sich nicht über Allergien wundern.
Aber hier geht es um ein wunderbares, leicht verständlich erklärtes Rezept. So werden frittierte Champignons gemacht! Die sind außen kross und innen schön zart und aromatisch, wenn man sie so zubereitet.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, statt der normalen Panierung (nein, nicht Panade) einen Backteig (z. B. Bierteig) zu nehmen. Das schmeckt auch sehr gut.
Also, bevor ihr euch über Tipfehler und Einmalhandschuhe amüsiert, probiert es erstmal aus.
17.11.2011, 20:42 +2
17.11.2011, 21:42 +1
17.11.2011, 22:12 +3
Aber ich kenn ja inzwischen die Reaktionen der Mitglieder, die regen sich doch sofort auf, wenn ich im Rezept schreibe "mit den Händen" bearbeiten. Das ist jedenfalls meiner Erfahrung, seit ich Kommentare schreibe.
Vielleicht ist es bei Euch in Deutschland anders, was ich gar nicht glauben kann, aber es kann ohne weiteres passieren, dass die abgepackten Champignons nicht so ganz frisch sind (vielleicht hatte man beim Einkauf keine Brille auf). Verzeih meinen Sarkasmus. Aber das ist Realität.
Außerdem kann es doch vorkommen, dass man den Champignoneinkauf nicht wie geplant gleich verarbeiten kann, und dann sind die Pilze eben NICHT MEHR SO FRISCH. Ist noch immer kein Grund, die Champignons wegzuwerfen.
17.11.2011, 22:51 +3
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Ich habe Koch gelernt und den ersten Satz in der Ausbildung lautete "Kochhände sind Heilig" Ich habe noch nicht gehört das jemand gestorben ist, nur weil der Koch keine Handschuhe an hatte.
MfG Powenz