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Getreidemilch für Säuglinge herstellen (auch als Tipp Not- und Krisenvorsorge)
Anleitungen zum Herstellen von Getreidemilch für Säuglinge und Kinder nach Dr. med. M. O. Bruker ("Biologischer Ratgeber für Mutter und Kind",Dr. med. M. O: Bruker, Emuverlag, 16. Auflage, 2008, S. 81)Die Getreidemilch ist bei einem Versorgungsengpass eine Möglichkeit das Milchpulver aufzuwerten. Alles was Sie dazu benötigen ist Getreide, eine Handgetreidemühle und sauberes Trinkwasser:
Sie benötigen für eine Flasche a 120 ml folgende Zutaten:
20 g Vollkorngetreide
40 g Wasser
60 g Rohmilch (sollten sie keine zur Hand haben, da es einen Versorgungsengpass gibt, dann folgen Sie bitte den Mengenangaben des Milchpulverherstellers im Verhältnis zum Wasser.)
Sie mahlen das Getreide zu Mehl, rühren dies in kaltes Wasser/die Milch ein, bzw. schütteln das Fläschchen und erhitzen es im Wasserbad.
Durch das Getreide erhält der Säugling/ das Kind viele wichtige Mineralien und Vitamine, die je nach Getreide variieren ( Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium; Eisenn, Viatmin A,E B1, B2, Niacin, B6, C,...
Kommentare unserer Leser (47):
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23.11.2011, 00:51 +4
Ich will jetzt keine Diskussion über Stillen, Milchpulver etc. anfangen, aber wer sein Kind (wie ich) aus verschiedenen Gründen glutenfrei ernähren möchte oder muss (mind. 6-12 Monate), der sollte nicht auf diese Möglichkeit zurückgreifen.
Für ältere Kinder durchaus eine Möglichkeit, aber die könnten dann auch Getreidebrei essen, der kann auch milchfrei sein.
23.11.2011, 07:21 +8
entwickelt werden. Es hat Gründe, weshalb solche Lebensmittel erst ab einem bestimmten Alter gefüttert werden sollen. Unsere Tochter hatte nicht nur Mehlunverträglichkeit, sondern auch Milcheiweiß (nicht Laktose) und Sojaunverträglichkeit. Sowas kann im Säuglingsalter sogar zu Wachstumsschäden, Mangelerscheinungen(weil der kleine Körper die Nahrung nicht richtig verwerten kann) wie Haarausfall usw. führen. Muttermilch enthält alles, was das Baby braucht. Und wer nicht stillen kann, sollte in Absprache mit dem Kinderarzt Fertigmilch verwenden, aber mit dem Wissen, dass es Babys gibt, welche keine Milch, also weder Fertig- noch Kuhmilch vertragen. Dafür gibt es heutzutage Ersatznahrung!
23.11.2011, 10:10 +5
# 6 Cally @kuechenchefinAlso eine Diskussion, in der genau das gesagt/geschrieben werden darf, was du möchtest, und vermieden wird, was dich nicht interessiert?
Nur, damit nix falsches gemacht wird...
23.11.2011, 11:30 +7
# 7 kuechenchefin Danke!!!
Wieso nicht..., was kann es schaden, wenn jeder der vielleicht noch von"Oma" ein "Geheimrezept" oder was auch immer hat, es einfach hier postet.
23.11.2011, 11:57 +1
Wieso nicht..., was kann es schaden, wenn jeder der vielleicht noch von"Oma" ein "Geheimrezept" oder was auch immer hat, es einfach hier postet.
23.11.2011, 11:57 +1
Sie hat ja schon (konstruktiv) mit ihren Schmelzflocken aus dem Nähkästchen geplaudert.
Ich würde hierzu gerne ein Rezept nachreichen:
Zutaten für eine Flasche:
100 ml Vollmilch (3,5 % Fett)
100 ml Trinkwasser
1 geh. EL (=5 g)
2 1/2 gestr. TL Schmelzflocken =8 g
1 TL Milchzucker =3 g
2 EL Maiskeim-, Raps- oder Sonnenblumenöl=30 g
1 TL Vitamin-C-reicher Obstsaft=5g
Karottenpüree
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf Pflanzenöl, Saft und Karottenpüree in einem mit kaltem Wasser ausgespülten Kochtopf aufsetzen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen, Öl einrühren, auf Trinktemperatur abkühlen lassen und Obstsaft sowie Karottenpüree hinzufügen. Ins Fläschchen füllen und die Temperatur vor dem Füttern nochmals überprüfen.
Selbstverständlich können Sie auch Dinkel-Hafer verwenden.
Bei der Flaschennahrung auf Sauberkeit und sorgfältige Zubereitung achten!!!
23.11.2011, 12:07 +2
23.11.2011, 12:18 +4
# 13 Cally @kuechenchefin: Auf dein Niveau lasse ich mich nicht hinunter. Welche derzeitige Krise also?23.11.2011, 12:26 +5
# 14 Cally @mistel-x: Zitat kuechenchefin:
"Dieser Tipp ist ist Hinblick auf die "möglichen" Ereignisse die die derzeitige Krise Verursachen kann (werden wird)."
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil?
Realitätsverweigerung besteht wohl momentan bei dir, denn dass das von IHR kam, ist Realität...*lach*
Und ich möchte einfach wissen, welche Krise sie sieht.
23.11.2011, 12:35 +4
# 16 Cally @kuechenchefin: Hohl ist, wenn man vor einer Krise warnt, die man nicht benennen kann.
23.11.2011, 12:45 +7
ich sehe gerade, ist schon passiert *Dankeschön*
23.11.2011, 12:47 +2
# 19 Pumukel77 @ Agneta und Küchenchefin: Hab die Idee mal aufgegriffen und in der Sparrezepten einen Link hier her gesetzt.
Zum Tipp selbst: Ich bin mit so was groß geworden, da ich die beiden in der DDR erhältlichen Babynahrungen nicht vertagen habe.
23.11.2011, 12:49 +1
Zum Tipp selbst: Ich bin mit so was groß geworden, da ich die beiden in der DDR erhältlichen Babynahrungen nicht vertagen habe.
23.11.2011, 12:49 +1
# 20 Pumukel77 Übrigens: Ob man nun hier in D je soweit kommt das zu brauchen oder nicht sei dahingestellt, aber es gibt viele Menschen die im Ausland leben und nicht überall sind die Strukturen so gut wie hier, da kann man schnell in Not geraten.
Also warum wird dieser Tipp so zerredet?
23.11.2011, 12:53 +1
Also warum wird dieser Tipp so zerredet?
23.11.2011, 12:53 +1
# 21 Cally @Pumukel77: Da hast du vollkommen Recht - Not- und Krisenzeiten gibt es ja nicht nur hier. Aber auf welche Krise, auf die hier so eindeutig hingewiesen wird, bezieht sich die Tippgeberin? Das ist alles was ich nachfrage. Wenn die Damen (eigentlich ist es ja ein und die Selbe ;o) ) meinen, kläffen zu müssen wie Straßenköter, soll mir Recht sein. Wenn ich auf der Straße angebellt werde, belle ich ja auch nicht zurück...23.11.2011, 13:04 +3
# 22 Pumukel77 Cally, ich denke doch mal die Euro-Krise ist gemeint (so krisengebeutelt das wir schon raten müßten welche, sind wir ja zum Glück nicht) und was diese Krise uns noch bringen wird mag (vielleicht ist´s gut so) keiner sicher zu sagen.
23.11.2011, 13:12 +2
23.11.2011, 13:12 +2
23.11.2011, 13:14 +6
Danke für eine erhellende Auskunft -:)))
23.11.2011, 13:52 +2
23.11.2011, 13:54 +3
Einen Maulkorb solltest du dir natürlich nicht anlegen lassen!
23.11.2011, 13:57 +4
Und dann muss es auch noch unbedingt Rohmilch sein, und Vollkorn - also davor kann man gar nicht genug warnen!
Und Dr. Brukers Empfehlungen gehören sowieso in die Mottenkiste der Medizin- und Ernährungsgeschichte. Aber auch längst als Unsinn Entlarvtes wird ja so gern geglaubt . . .
Da steht zudem "AUCH" für Not- und Krisenzeiten - also gilt die Empfehlung auch für "normale" Versorgungsbedingungen, wenn man dem armen Wurm was besonders Gutes angedeihen lassen möchte. Naja, Bruker eben . . . Googelt das mal nach, was das für ein seltsamer "Ernährungspapst" war.
23.11.2011, 14:09 +12
# 30 Cally Na bitte, dacht' ich's mir doch. BILD-Schlagzeilen-Wissen.Mir ist auch wurscht, wer seinem Baby was zu essen gibt, von mir aus auch Dr. Bruker's Firlefanz. Und wenn dort stünde: "auch für Krisenzeiten.", hätte ich den ersten Absatz gelesen und mich dann interessanten Themen zugewandt. Aber hier wurde explizit und ausdrücklich auf die "DERZEITIGE Krise" hingewiesen.
23.11.2011, 14:24 +3
Hier fühlt sich wohl jeder auf den Schlips getreten oder? Anders kann ich mir dieses teilweise zickige Verhalten nicht erklären. Auch mit sachlicher Kritik sollte man umgehen können ohne beleidigend zu werden!
23.11.2011, 15:51 +9
Liebe Grüße an alle -:)))
23.11.2011, 15:59 +8
23.11.2011, 16:16 +4
23.11.2011, 20:21 +1
# 39 emina Ich könnte mich jedes Mal so aufregen über diese Rezepte (ich bin Kinderkrankenschwester).
1. Gluten ist auch in Schmelzflocken. Wenn Säuglinge dies vor dem 6. Lebensmonat bekommen, steigt die Möglichkeit, an Zöliakie zu erkranken. (Man könnte aber auch glutenfreies Getreide wie z.B. Dinkel benutzen, was leider nicht aufgeführt ist)
2. Würde ich einem Säugling NIE FRISCHMILCH geben. Es besteht die Gefahr an EHEC zu erkranken und was das bedeutet muss man ja mittlerweile nicht mehr erklären.
3. In solchen Rezepten wird oft noch Honig mitaufgeführt, der nicht erhitzt wird. Auch lebensgefährlich, weil der den Erreger für Botulismus enthalten sein kann.
Und wenn wirklich eine Krise kommen sollte (jetzt mal halblang...!), dann werden sowieso so gut wie alle Mütter plötzlich stillen können- 100 pro!!!
23.11.2011, 20:35 +12
1. Gluten ist auch in Schmelzflocken. Wenn Säuglinge dies vor dem 6. Lebensmonat bekommen, steigt die Möglichkeit, an Zöliakie zu erkranken. (Man könnte aber auch glutenfreies Getreide wie z.B. Dinkel benutzen, was leider nicht aufgeführt ist)
2. Würde ich einem Säugling NIE FRISCHMILCH geben. Es besteht die Gefahr an EHEC zu erkranken und was das bedeutet muss man ja mittlerweile nicht mehr erklären.
3. In solchen Rezepten wird oft noch Honig mitaufgeführt, der nicht erhitzt wird. Auch lebensgefährlich, weil der den Erreger für Botulismus enthalten sein kann.
Und wenn wirklich eine Krise kommen sollte (jetzt mal halblang...!), dann werden sowieso so gut wie alle Mütter plötzlich stillen können- 100 pro!!!
23.11.2011, 20:35 +12
# 40 Die_Nachtelfe @emina: Danke fuer all die Hinweise denen ich mich nur anschliessen kann, auch wenn sie mir schon bekannt waren, koennen andere sie sicher gebrauchen.Bei Tipps wie diesem kann ich leider nur den Kopf schuetteln.
Sollte ich tatsaechlich einmal in unerwartete Finanznot geraten und dann auch noch ein sehr kleines Kind haben, wuerde ich erst gar nicht an Zusaetliche Kost denken, sondern eher auf meine Ernaehrung achten, damit ich das Kind stillen koennte - denn das ist und bleibt nun mal die beste Ernaehrung fuer Saeuglinge. Auch ein Grund, bei Hungerkrisen in der so geannten "3. Welt" auf keinen Fall Nahrung an Saeuglinge zu verteilen, sondern statt dessen als allererstes darauf zu achten, dass die Muetter versorgt sind.
23.11.2011, 21:08 +2
# 42 Cally Hier sind (nur, weil es heute so aussieht, als pöbeln sich ganz andere Leute an...) vom Admin etliche Beiträge rausgelöscht worden.24.11.2011, 04:53 +2
Vorsicht: Dinkel ist nah mit dem Weizen verwandt und enthält sogar sehr viel Gluten!
Hirse, Reis und Mais sind die einizigen ("echten") Getreidearten ohne Klebereiweiß, das für Kinder unter 6 Monaten so fatal werden kann!
Unter 6 Monaten benötigt KEIN Kind Getreideprodukte! Vielfach macht es sinn, die ersten 12 Monate auf glutenfreies getreide zurückzugreifen. Damit kann man ganz hervorragend Getreidebreie für Kleinkinder herstellen. :) Diese Vorsicht macht natürlich nur Sinn, wenn man ansonsten auch auf Gluten verzichtet (Kekse, Brot etc.) :)
Ich bezweifele auch, dass wir diesen Tipp demnächst aus Notzeiten-Gründen benötigen werden. Sollte es soooo schlimm kommen, wird wieder Mehr und voll und länger gestillt werden zumindestens die Babies kommen ernährungstechnisch gut durch die Zeit!
24.11.2011, 07:06 +2
# 45 Die_Nachtelfe @robbe78: Nicht unbedingt, gerade Saeuglinge vertragen viele Lebensmittel in der Regel noch nicht, und vorbeugen ist immer besser als irgendetwas anderes. Und mir waere es uebrigens auch suspekt, meinem Kind (sobald ich mal eins habe) schon so frueh Brei zu geben. Vor allem, wenn eben solche Dinge drin waeren. Bin sicher kein Feind der Industrie, aber in solchen Faellen waere ich doch lieber etwas pingelig.24.11.2011, 22:15 +2
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