Haushaltsgeld strecken - besser über den Monat kommen
Am Ende des Haushaltsgeldes ist zu viel Monat über? Haushaltsgeld strecken - besser über den Monat kommen!
Fast jeder kennt solch eine Situation, manchmal durch unvorhersehbare Anschaffungen oder Reperaturen, manchmal auch nur durch schlechte Planung.
Und die Speisekarte sieht dann etwas eintönig aus, preiswerte Spargerichte, Dosenfertigfutter kommt auf den Tisch, halt alles was sättigt und preiswert ist.
Wer einen Markt in der Nähe hat, kann sich evtl. erst dann auf den Weg machen, wenn die Händler schon beim Abbauen und Einpacken sind. Oft gibt es bei guter Verhandlungsstrategie noch frisches Gemüse zum Superpreis. Besonders samstags machen Markthändler schon mal Konzessionen.
Eine andere Variante gut durchzukommen ist es, die ganz preiswerten Gerichte einfach 1-2 mal pro Woche einzuplanen. So häufen sie sich nicht an und vor allen Dingen wird so vermieden, dass man durch die lange kulinarische Durststrecke gerade hindurchgekommen ist und mit Schnitzel und Co wieder so richtig ein Loch in die Haushaltskasse schlägt.
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Kommentare unserer Leser (25):
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Um solche Situationen wie o. beschrieben zu vermeiden, hilft wirklich eine gute Planung und vor allem auch eine gute Bevoratung. Da ist man froh, wenn man die letzten zehn Tage des Monats noch was in Truhe und Co hat.
Ich finde es auch nicht schlimm, ne Notfallkonserve wie ein Eintopf oder Bolognesesoße im Schrank zu haben.
24.05.2012, 08:53 +9
ad 1.
Stimmt, und die Tippgeberin empfiehlt deswegen, in "guten Zeiten" auch mal günstig zu kochen. Das ist ein Tipp von sehr vielen, die man zum Thema Kostenplanung geben kann und viele andere findest du in anderen Tipps hier bei frag-mutti.
ad 2. Seh ich wie du, Fertignahrung ist nicht günstiger, ich bin auch voll berufstätig, schaffe es aber nicht, jeden Tag zu kochen. Und ab und zu mag ich auch mal ne Dose Ravioli. Letzteres ist aber egal, entscheidend ist nur: Wer wirklich hart sparen muss, sollte sich klar machen, dass man durch Selbstkochen noch mehr sparen kann.
ad 3. Nein, auf dem Markt habe ich gerade bei Gemüse, dass dann auch noch besser aussah als beim Discounter, Preise bezahlt, für die ich beim Discounter nur einen Bruchteil der Menge bekam. Und da war ich noch nicht mal gegen Ende da. Gilt natürlich eher für Saisongemüse und nicht grundsätzlich.
24.05.2012, 09:37 +10
Das beste Angebot kam von einem Fischhändler : Holst Du mir 'ne Currywurst und ich pack Dir einen Karton"...
24.05.2012, 09:43 +2
Dann kommt noch hinzu, dass ich nur selten die Chance habe den Markt zu besuchen, weil ich um 6:30 zur Arbeit fahre und vorher nicht die Muße habe dort vorbei zu schauen (mal abgesehen davon, dass das Gemüse nicht schöner wird, wenn es im Auto liegt.)
Nun denn, tut auch nichts zur Sache! :o)
Auf meinem Weg zur Arbeit liegen aber zwei Bauernhöfe mit Hofladen. Da halte ich schonmal an. DIe sind tatsächlich günstig ... nur leider in ihrem Angebot beschränkt.
24.05.2012, 10:01 +7
24.05.2012, 10:06 +7
Auf´m Markt aber handle ich oft, warum auch nicht ?
Und bei günstigen Gerichten müssen es wirklich keine Fertiggeschichten sein.
Da gibt es reichlich Frisches, das auch rasch zubereite ist..
Wenn´s aber mal ganz schnell gehen soll (z. B. bei uns bald Umzugshelfer verköstigen), warum nicht mal ne Büchse öffnen... paar Würstchen und Brot dazu. Ob´s günstiger ist, bezweifle ich auch.
24.05.2012, 10:24 +1
reichte für 2 Gläser Marmelade und einen Eisbecher :o)
24.05.2012, 10:47 +2
Ist auf alle Fälle billiger und schmeckt viel besser als das weniger preiswer-
te und absolut nicht gesunde Fertigzeugs aus dem Supermarkt. Frisches Obst kaufe ich jeh nach Bedarf in 1-2 Tages Mengen und so bleibt auch davon nichts übrig.
Abschließend möchte ich noch sagen das ich vielen hier drinne recht geben muß. Auch ich habe einen Wochenmarkt in der Nähe, aber billiger als Supermärkte ist der bestimmt nicht - es sei denn ich würde in sehr großen Mengen einkaufen. Ich gestehe das 5 Jahre grüne Bohnen futtern weil sie preiswerter waren dann doch nicht mein Ding wäre.
24.05.2012, 11:31 +9
24.05.2012, 17:45 +8
24.05.2012, 19:43 +3
Das mit dem selbst Brot backen aus Fertigmischungen hat bei mir auch gestimmt - bis an der Ecke ein erstklassiger Backshop aufmachte, mit täglichen Sonderangeboten. Da lohnt es nicht mehr so richtig.
Ich kann mich noch erinnern, dass es etwas Besonderes war, eine Dose Ravioli auf den Tisch zu bringen. Lang ists her. Ravioli von Tip oder anderen "Hausmarkenn" ist aber wirklich fast ungenießbar.
Auch Miracoli war bei uns zeitweise eine feste Größe, und dann das "Nachahmerprodukt" von Aldi. Das aber immer noch teurer ist als selbst Spaghetti kochen mit Soße aus Dosentomaten.
Auch ich beobachte "gewisse Leute", denen man es ansieht, dass sie es nicht zu dicke haben. Aber gerade die haben oft den Einkaufswagen voll mit Markenprodukten, für die es gleichwertige No-Name-Artikel gibt. Sind wohl so von der TV-Werbung "programmiert", dass sie fast automatisch zu den teureren Sachen greifen. Für "Zaretten", Kicker und Bild ist immer Geld da. Sollte aber jetzt keine Diskriminierung sein, nur ganz normales Lästern . . .
Und umgekehrt, Frau Amtsgerichtsrat? Die ist nicht so blöd und kauft 80 Melittafilter für 1,50 Euro, wo doch daneben die No-Names, 100 Stück für 49 Cent, liegen. Und sie schei... auf die "Aromaporen".
Wir haben viermal in der Woche Markt, und ich wohne auch direkt daneben. Im Schnitt ist, so gerne mir das leid tut, der Discounter billiger. Die Ausnahmen muss man selbst herausfinden. Als meine Kinder noch in der Grundschule waren, haben sie mir oft stolz herunterfallene Kartoffeln, Möhren oder Zwiebeln mitgebracht. Die habe ich dann natürlich auch verwendet, so hatten sie das Gefühl, etwas "erbeutet" zu haben. Ich kenne jedoch auch dumme Puten, die dann mit "Pfui bah, was auf dem Boden gelegen hat usw." reagiert hätten.
Es sollte in den Schulen wieder konsequent Hauswirtschaft gelehrt werden, und zwar "Basics", wie man heute sagt. Mit der Kochkunst, und damit meine ich durchaus nicht die "feine Küche", gehen auch viele Sparmöglichkeiten vor die Hunde. Meine Mutter konnte noch aus fast Nichts ein Süppchen kochen. Fertiggerichte waren so gut wie unbekannt, und wenn es sie gab, waren sie zu teuer.
Die gute alte Dosenkonserve kann ich nicht so kritisch sehen wie manche hier. Ne Dose Erbsen-, Bohnen- oder Linsensuppe schmeckt auch mal. Wer sparen muss oder will, darf nicht allzu mäklig sein.
Im übrigen: Augen und Ohren auf, und wenn möglich nicht auf den letzten Drücker einkaufen, dann hat man keine Zeit zum Preisvergleich. Aber ich hab gut reden als Rentnerin . . .
24.05.2012, 20:45 +6
25.05.2012, 00:01 +2
25.05.2012, 11:48 +3
Voraussetzung: Bissl aufpassen, kein kaltgepresstes Olivenöl, kein Diamant-Mehl, keine Edelsalami, keine Pillze von Sonnen-Bassermann, kein "Premium"-Käse - nicht nötig und schmeckt man eh nicht durch.
Nur EIN Beispiel - und das meinte ich weiter oben mit den "Basics", die heute kaum noch beherrscht werden.
25.05.2012, 13:42 +6
Ja, das Pizza-Beispiel war genau so ein typischer Knüller!!! Und dazu kommt noch, dass die selbstgemachte 300% besser schmeckt und individuell abgeschmeckt werden kann.
Hach ja, wer kochen kann ist klar im Vorteil!!!!
25.05.2012, 14:58 +3
Für den gleichen Preis kann ich auch einen Auflauf aus frischem Blumenkohl machen für 4 Personen, Reibekuchen mit Apfelmus kosten auch nicht mehr.
Ein Möhreneintopf mit Mettklößchen 6-8 Portionen kostet ca 3,50€ .
Die Gericht der Kindheit waren für uns alle bestimmt keine ärmliche Kost, aber mit viel Liebe gekocht.
25.05.2012, 20:06 +3
Wir lieben alle die Hausmannskost.
Ach ja: bei uns kostet eine warme Mahlzeit nicht mehr wie 5 Euro. Davon werden 3 Erwachsene und ein Teenager satt. Und wir kochen täglich frisch.
26.05.2012, 08:23 +4
sie war sehr jung Witwe mit 3 kleinen Kindern:
An allen Stadtfesten, kochte sie den Kindern zu Hause Stadtfest-Essen auf Wunsch. Gut gesättigt gingen sie dann aufs Fest und hatten auch viel Spaß. So lernen Kinder auch sparen.
26.05.2012, 13:17 +2
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ich kann mir leider nicht verkneifen etwas zu erwidern:
1. denke ich, dass es ausschileßlich schlechte Planung ist, die den Zustand "zu viel Monat am Ende des Geldes" hervorruft.
Wenn ich mir einmal genau Überblick verschaffe, wie viel ich regelmäßig monatlich ausgebe, dann kann ich auch planen und Rücklagen schaffen!
2. seit wann ist Fertignahrung günstiger?! Ich frage mich immer wieder, wie Leute, die eh knapp bei Kasse sind, der Meinung sind, dass dieser ungesunde Fertigmist billiger wäre! Ich schaffe es täglich ohne jegliche Fertigprodukte gut und günstig zu kochen! Und ich bin voll berufstätig und schaffe es zeitlich ohne Probleme.
3. Restposten auf Märkten sind ja schön und gut, aber ist es nicht so, dass gerade auf Märkten generell die Preise höher sind als im Discounter?!