Rezept: Herbst und Winter - die richtige Zeit für feine Schmorgerichte

Jetzt, wo die dunkle und kalte Jahreszeit kommt, erfreuen wir uns an richtig guten Schmorgerichten. Heute machen wir geschmorte Kalbshaxenscheiben.

Vom Metzger lassen wir uns eine Kalbshaxe in ca. 2 cm dicke Scheiben sägen- wie für ein osso buco! Diese Scheiben braten wir rundum mit gutem Olivenöl scharf an. Dann legen wir sie in einen großen Bräter. In der Pfanne, in der wir die Haxenscheiben angebraten haben, rösten wir Wurzelgemüse, (ohne Lauch) also Karotten/Sellerie/eventl. Petersilienwurzel und das ein oder andere Rübchen- ebenfalls an und geben es auf die Haxenscheiben. Dazu legen wir noch ein oder zwei halbierte und angeschwärzte Zwiebel dazu. Das ganze wird mit einem kräftigen Rotwein soweit aufgegossen, dass im Bräter alles mindestens 2 fingerbreit bedeckt ist. Wer möchte kann auch eine Mischung aus halb Rotwein und halb Fleischbrühe verwenden.

Nunmehr kommt der Bräter in den Ofen mit geschlossenem Deckel. Wir lassen es ca. 4 Stunden bei rund 120 Grad schmurgeln. Ab und an, aber nicht so oft(!) mit einem Kochlöffel ein wenig die Haxenscheiben bewegen, damit nichts anhängt. Wenn das Fleisch butterweich ist, vorsichtig mit einer Kelle aus der Sauce nehmen und seperat warmhalten. Die nunmehr einreduzierte Schmorflüssigkeit evtl. mit etwas Brühe oder Wein vermehren, das Röstgemüse in einem Mixer pürieren und damit die Sauce binden. Bitte kein Mehl dazunehmen!!! Es muss eine glänzende Sauce ergeben- so wie die Augen einer schönen Frau! Wem diese zu intensiv sein sollte, der kann sie (die Sauce!) mit etwas Sahne abmildern! Dazu passen Spätzle oder auch böhm. Knödel und ein frischer , knackiger Rapunzelsalat.




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Kommentare unserer Leser (17):

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*# 1  Eifelgold Das liest sich aber lecker.

08.11.2011, 07:06          
# 2  compensare feines Rezept, schön beschrieben - macht Lust auf Nachkochen :-)

08.11.2011, 07:40          +1
# 3  Josi-Julius das werde ich am Wochenende mal probieren

08.11.2011, 08:43          
# 4  donnawetta Hmmmm, das könnte ich auch zum Frühstück essen :-) Ich mache solche Gerichte übrigens nie im Ofen, sondern immer in einem schweren, gusseisernen Schmortopf mit perfekt schließendem Deckel. Das spart Energie und klappt genauso gut, weil sich der Topf komplett erhitzt und auf kleiner Flamme die Hitze hält. Wenn man reduzieren will, eifnach Deckel zur Seite schieben oder ganz abnehmen.

08.11.2011, 08:49          +1
*# 5  Icki Denkt ihr, sowas kann man auch irgendwie im Dampfkochtopf machen? 4 Stunden den Ofen heizen, dass versaut mir meinen CO2-Fußabdruck;-)

08.11.2011, 09:58          
# 6  Pumukel77 @Icki: Das geht, aber es wird bei weitem nicht so gut schmecken. Ich hab meinen DDT verkauft, weil es mir einfach nicht schmeckt. Die Aromen brauchen Zeit sich zu entfalten.

08.11.2011, 10:03          
*# 7  Ribbit Icki, du kannst zumindest einen Teil der Kochzeit in den Dampfkochtopf "verlagern". Hinterher trotzdem noch ne Weile schmurgeln lassen, wegen der Aromen... ich seh das so wie Pumukel.

08.11.2011, 10:22          
*# 8  Agnetha früher dachte ich immer "bäääh, Kalbshaxe ... ich ess doch nicht die Füsse von kleinen Kühen" ... und letztes Jahr auf der Kirchweih hab ich ein ähnliches Gericht probiert, wie erselbst es hier beschreibt ... und bin seitdem ein Riesen-Fan

ich muss echt an meinen Voruteilen arbeiten :o)

08.11.2011, 11:07          
*# 9  Icki Danke für eure Kommentare, dann lass ich es lieber, bevor ich das gute Fleisch versaue...

08.11.2011, 12:21          
*# 10  Zartbitter Die Kalbshaxe liegt schon seit 2 Wochen im Eisfach. Ich hab noch nie eine zubereitet, aber dein Rezept macht mir Mut, klingt eigentlich ganz einfach. Probier ich aus und erstatte dann Bericht. Danke erselbst !!.

08.11.2011, 20:46          
*# 11  kampfkatze50 Das klingt alles sehr verlockend, will ich unbedingt probieren, hab' schon mal den Daumen hoch getan ;-). Nur eine Frage: Wird Würzen als selbstverständlich vorausgesetzt oder kommt das Gericht wirklich nur mit den Eigenaromen und sogar ohne Salz aus?

12.11.2011, 21:15          
*# 12  erselbst @kampfkatze50: das würzen mit salz & Pfeffer habe ich vorausgesetzt!!!--hätte es natürlich auch noch eigens erwähnen können--sorry!

12.11.2011, 23:23          
*# 13  kampfkatze50 @erselbst: Du musst dich doch nicht entschuldigen. ich - wie wahrscheinlich jeder - würze sowieso alles nach Geschmack, aber möglicherweise wolltest du ja wirklich den Eigengeschmack der Zutaten alleine wirken lassen. ich wünsche dir einen schönen Sonntag - und danke nochmal für das schöne Rezept.

12.11.2011, 23:38          +1
*# 14  erselbst @kampfkatze50: es freut mich sehr einmal einen netten kommentar zu erhalten---ansonsten erlebt man doch (viel zu ) häufig sehr viele mäkeleien. meist von kommentatoren, die ein rezept gar nicht ausprobiert haben sondern nur negativ kommentieren um des kommentierens willen. ich denke nämlich ernsthaft darüber nach gar keine rezepte mehr einzustellen.- dein k. hat mich sehr gefreut!

12.11.2011, 23:44          +1
*# 15  mops OooooH, DAS liest sich aber lecker!!! ein super Rezept, werde ich nachkochen! Mjamm schlabber schmatz

23.01.2012, 22:36          +2
*# 16  ane klingt ja superlecker! wird sofort abgespeichert!
danke!

24.01.2012, 02:03          
*# 17  Horst-Johann Lecker Das ist schon abgespeichert! Der Mann bringt Rezepte wie vor ein paar Jahren luchol, der mehrere Kochbücher geschrieben hat. Klasse! Mach weiter so!

15.02.2012, 20:16          

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Tipp vom 05.11.2011, 12:39
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