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Rezept: Herbstliche Kürbissuppe
Achtung: dieses Rezept ist bestimmt nicht neu, auch nicht außergewöhnlich, aber - wie ich finde - der perfekte Geschmack. Und wie immer bei mir: ohne künstliche Farbstoffe, ohne Verdickungsmittel, ohne Stabilisatoren, ohne Hefeextrakt und ohne Tütchen.Probierts mal aus:
Je nach Familiengröße
1 Kürbis (klein, möglichst frisch)
1 Kilo Rinder-Suppenknochen (mit etwas Fleisch dran)
2 oder 3 Markknochen
2, 3 Kartoffeln
1 Petersilienwurzel (oder Pastinake)
1 große Möhre
1 große Zwiebel
Etwas Sahne (nur ein Schlückchen zum Abrunden)
Salz, Pfeffer, Majoran (das ist das Gewürz, was bei mir an alles kommt außer Kaffee).
Frische Petersilie (zum Drüber streuen auf dem Teller)
Vielleicht ein paar Würstchen, muss aber nicht.
Die Knochen waschen und in einen entsprechend großen Topf legen. Kaltes Wasser drübergeben. Soviel, wie man Suppe erhalten will. Salz, Pfeffer, Majoran dran und die Zwiebel (in grobe Stücke geschnitten). Nun lasst ihr dem Ganzen Zeit. Eine, eineinhalb Stunden köcheln, bis das Fleisch an den Knochen halbwegs weich ist. Wenn noch nicht, machts auch nicht viel. Zum Grund komme ich später.
In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten. Kürbis, Kartoffeln, Möhre, Petersilienwurzel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Wenn die Knochen eine gute Brühe ergeben haben, dann Knochen raus aus dem Topf. Die Gemüse rein in die Brühe und 20 Minuten in der Brühe köcheln lassen.
Inzwischen das Fleisch von den Knochen schnippeln und das Mark aus den Markknochen rauspopeln. Alles (natürlich ohne die Knochen) wieder in den Topf.
Nun mit dem Pürierstab fein pürieren, so daß eine sämige Suppe entsteht. Da hinein einen kleinen Schluck süße Sahne geben und nochmal abschmecken.
Falls jetzt noch gewünscht, Würstchen in der Suppe heiß ziehen lassen.
Suppe in Teller geben und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Durch das mitpürierte Fleisch gibts einen richtig kräftigen Geschmack, der seinesgleichen sucht. Das Ganze geht aber nicht nur mit Kürbis, sondern auch mit Weiß - oder Wirsingkohl, mit Möhren, Kartoffeln oder was sonst noch so in eurer Fantasie schmecken könnte.
Und ihr werdet sehen, es schmeckt wirklich fantastisch.
Kommentare unserer Leser (16):
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# 4 alice Holla! Jetzt entschuldigt man sich schon für Rezepte, weil sie möglicherweise nicht total neu und innovativ sind? Das ist bei diesem hier jedenfalls nicht nötig.
Hört sich solide, lecker und gesund an, außerdem gut beschrieben. Daumen hoch!
09.11.2011, 14:00 +1
Hört sich solide, lecker und gesund an, außerdem gut beschrieben. Daumen hoch!
09.11.2011, 14:00 +1
Westwind: Rinderwahnsinn oder Hühnergrippe oder Schweinepest, oder pi.pa,po.Irgend was gibt es doch immer.
Wenn man alles berücksichtigen will, müssen wir doch verhungern.
09.11.2011, 19:20 +3
09.11.2011, 19:36 +1
wieder von Dir zu hören !!!!
Danke
09.11.2011, 19:38 +1
Grundzutaten:
1 Zwiebel
1 Stück Porree, egal ob grün oder weiß
1 dicke Möhre
1 Stange Staudensellerie oder ein Stück Wurzelsellerie
1 dicke Kartoffel
Gemüse waschen, n.B. schälen, fädeln, oder was immer, kleinschneiden, in neutralem Öl unter Rühren in einem Suppentopf anbraten,
1/2 bis 1 Liter Gemüsebrühe auffüllen, paar Minuten köcheln lassen
Dann kommen die Variationen:
Entweder
1 Kohlrabi oder
2-3 Paprikaschoten oder
1/2 Fenchelknolle oder
5 Blätter Chinakohl oder
3-5 Blätter Wirsing oder
2 Handvoll Kürbiswürfel, oder
1/4 Blumenkohl oder
1/2 Brokkoli oder
die restliche Porreestange oder
noch eine Kartoffel mehr oder
1 Zucchini oder, oder, oder...
ebenfalls waschen, putzen, kleinschneiden, anbraten oder auch nicht, in die Suppe geben, nochmal kurz aufkochen, Flamme ausschalten, Deckel drauf.
Diejenigen unter uns, die einen starken Mixer haben, sind jetzt klar im Vorteil, denn jetzt kommt der nächste Schritt:
1 oder 2 Suppenkellen der Zutaten aus der Suppe fischen und in eine kleine Schüssel tun.
Die restliche Suppe (evtl. in 2 Portionen) im Mixer pürieren und wieder in den Suppentopf geben. Die rausgeschöpften, nicht pürierten Teile auch. Nochmal umrühren, mit Pfeffer und anderen Gewürzen abschmecken...
In Suppentassen oder -teller füllen und mit - sofern vorhanden - jeder Menge frischgehackter Kräuter bestreuen.
Man kann auch noch kurz angebratene Champignons draufgeben ;-)
Von Parmesankäse möchte ich aus gegebenem Anlass abraten, es schmeckt auch so schon umwerfend..
Dazu evtl. Vollkorntoast mit selbstgemachter Kräuterbutter und schon hängt der Himmel voller Geigen!
Da sieht man mal, wie überflüssig Fleisch ist!
Koche ein Stück Fleisch ohne Gewürze, es schmeckt nach rein gar nichts!
Woher also kommt der Aberglaube, Fleisch gäbe unseren Speisen die Würze?
Guten Appetit!
09.11.2011, 23:59 +1
Danke für die Info.
Leider ist auch mir aufgefallen, dass man/frau sich mit unerfreulichen Kommentaren rumplagen muss, wenn es um "alte" Tipps geht. Dabei heißt doch die Seite "Frag Mutti". Da sollte man meinen, dass der Name selbst für sich spricht und selbstverständlich alt hergebrachtes Wissen weitergeben sollte *jawohl*
Ich persönlich freue mich über solche Tipps, da Mama eine viel beschäftigte Karriere-Frau ist (ich glaub sie kann 3 Rezepte kochen) und Omi nicht mehr da.
Also bitte: weiter posten.
LG
Lilly
10.11.2011, 07:57 +1
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