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Rezept: Japanischer Kartoffelsalat
Im voraus für alle Meckerfritze, die sich fragen was an dem Kartoffelsalat bitteschön japanisch sein soll: Es ist schlichtweg die in Japan übliche Zubereitung des Gerichtes. Sehr aufschlussreich kann auch die Suche nach "poteto sarada" bzw. "jagaimo sarada" sein.Zutaten:
1 kg Kartoffeln (festkochend)
eine kleine Karotte, in Streifen geschnitten oder geraspelt
eine halbe Gurke, in dünne Scheiben geschnitten und gesalzen
eine kleine Zwiebel
ein hart gekochtes Ei, gewürfelt
2-3 Scheiben Kochschinken oder eine Dose Thunfisch (und ja, auch in Japan wird durchaus mal Thunfisch aus Dosen verzehrt)
3-5 EL Mayonaise (Menge je nach Geschmack, wer im örtlichen Asialaden japanische Mayo bekommt, sollte diese nehmen, sie schmeckt etwas anders als die deutsche.)
Salz und Pfeffer
Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen (am besten einen Tag vorher, wer nicht weiß, wie das geht findet hier auf frag-mutti.de sicher eine Antwort), pellen und in dünne Scheiben schneiden. Die Karotte bissfest garen und die vorher gesalzenen Gurken kurz abspülen und das überschüssige Wasser auspressen. Den Schinken würfeln oder den Thunfisch etwas auseinander pflücken. Die Zwiebel halbieren und dann in dünne Ringe schneiden.
Alle bisher erwähnten Zutaten in eine Salatscüessel geben, mit Mayo, Salz und Pfeffer abschmecken und etwas ziehen lassen. Eine übliche Variante des Rezeptes ist unter anderem die Zugabe von in dünne Streifen geschnittenem Eisbergsalat.
Kommentare unserer Leser (24):
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21.04.2011, 16:39 +1
24.04.2011, 20:19 +2
25.04.2011, 04:33 +1
Asien ist riesengroß und genauso vielfältig ist die Küche.
Als Vergleich kann man mal Deutschland nehmen, es gibt nicht DIE deutsche Küche, nimm Europa, es ist wesentlich kleiner als Asien, da gibt es auch verschiedenste Zubereitungsarten. Selbst in Europa wurde im Mittelalter Ingwer verwendet.
Leider vergessen wir, wenn wir in Deutschland zu einem Spezialitätenrestaurant gehen, dass sicher 99% der Restaurants ihre Speisen für uns "weichspülen", mit authentischer Küche hat das am wenigsten zu tun.
Deswegen einfach so nehmen, wie es ist. Dieser japan. Kartoffelsalat wird schon so sein, wie es beschrieben ist - ich nehme an, dass "Die Nachtelfe" entweder in Japan war oder aber sich sehr gut in der jap. Kulur auskennt.
24.05.2011, 07:58 +9
# 13 Floeckchen72 Klingt total lecker, mal gucken ob ich das mit der Karotte hinbekomme. Mit Karotten raspeln stehe ich auf Kriegsfuß. Und ob das nun japanisch ist oder nicht, kann wenns lecker ist doch total schnuppe sein. Und die "weichgespülten" Gerichte nehm ich gerne, weil auch total lecker. Meist jedenfalls, wenn der Koch nicht gerade grottenschlecht ist :D
Der Kartoffelsalat wird noch diese Woche probiert. Danke :)
13.03.2012, 07:45 +2
Der Kartoffelsalat wird noch diese Woche probiert. Danke :)
13.03.2012, 07:45 +2
13.03.2012, 09:12 +5
# 18 Ostseesprotte Hallöchen, hier schreibt mal ein Papa, der dazu auch noch Koch ist.
Es gibt ...zig Variationen von Kartoffelsalat - und dieser japanische ist sehr lecker. Jede Region hat ihre eigenen Rezepte, ich alleine mache schon immer 3 verschiedene Variationen (nicht auf einmal natürlich). Wie obeb im Forum geschrieben, daß die Chinesen das deutsche Essen nicht mögen, kann man nicht so dastehen lassen, denn es kommt meistens auf die Menschen drauf an. Ich hatte einen weiblichen chinesischen Gast, diese Frau kam 2-3x im Monat zum Essen - alles klassische deutsche Küche! Selbst in Europa mögen viele Menschen aus anderen Nationen das deutsche Essen nicht sofort, die müssen sich erst daran gewöhnen, genauso ist es umgekehrt. Was man nicht kennt, daß isst man eben nicht, so ist das eben. Meine Frau stammt aus Rumänien und mochte Anfangs sehr viele Speisen in Deutschland nicht, heute isst sie das aber sehr, sehr gerne - und bei mir ist das genau umgekehrt mit dem rumänischen Essen.
Genau verhält es sich doch auch mit dem japanischen Kartoffelsalat: dort wird er eben anders als bei uns zubereitet und schmeckt trotzdem sehr lecker, auch mir als Europäer.
13.03.2012, 13:58 +6
Es gibt ...zig Variationen von Kartoffelsalat - und dieser japanische ist sehr lecker. Jede Region hat ihre eigenen Rezepte, ich alleine mache schon immer 3 verschiedene Variationen (nicht auf einmal natürlich). Wie obeb im Forum geschrieben, daß die Chinesen das deutsche Essen nicht mögen, kann man nicht so dastehen lassen, denn es kommt meistens auf die Menschen drauf an. Ich hatte einen weiblichen chinesischen Gast, diese Frau kam 2-3x im Monat zum Essen - alles klassische deutsche Küche! Selbst in Europa mögen viele Menschen aus anderen Nationen das deutsche Essen nicht sofort, die müssen sich erst daran gewöhnen, genauso ist es umgekehrt. Was man nicht kennt, daß isst man eben nicht, so ist das eben. Meine Frau stammt aus Rumänien und mochte Anfangs sehr viele Speisen in Deutschland nicht, heute isst sie das aber sehr, sehr gerne - und bei mir ist das genau umgekehrt mit dem rumänischen Essen.
Genau verhält es sich doch auch mit dem japanischen Kartoffelsalat: dort wird er eben anders als bei uns zubereitet und schmeckt trotzdem sehr lecker, auch mir als Europäer.
13.03.2012, 13:58 +6
Damals war die erste Generation chinesischer Restaurants und die meist ältere Gründergeneration noch zugange. Absolut authentisch. Die Karten waren natürlich "germanisiert" also entschärft, das hatten unsere chinesischen Freunde schnell raus.
Als Stammgast je eines Restaurants in Hamburg und in Hannover kam ich mit der Zeit dazu, beim Chef mit zu essen. Bei fremden Dingen hatte ich den Tipp: "Augen zu und durch". Mit dem Ergebnis - herrliche Geschmackserlebnisse - welche ich nie gehabt hätte mit vorher offenen Augen. Die Chefs haben das sehr geschätzt und mich eingeladen wobei ich mich rechanchieren durfte wenn es um die feuchteren Dinge ging.
Ich hatte auch gelernt mit Schärfe umzugehen.
Was immer beeindruckend war - die Fröhlichkeit, zu essen ohne Stress - die gepflegte Kommunikation - die freundliche Höflichkeit.
Ähnlich gab es ein japanisches "Flußrestaurant" in Bremen. Ein Tempel.
Lang, lang ist's her.
13.03.2012, 20:21 +3
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