» Startseite » Kochen & Backen » Muffins » Tipp
Rezept: Oberlecker und als Advents-Geschenk immer passend: Cally's Stollen-Muffins
Mit dem Quarkstollen-Rezept hab' ich tatsächlich schon einige von der "Börgs nee, Stollen ess' ich nicht!"-Fraktion bekehrt, die warten jetzt schon immer, bis ich anfange zu backen am Jahresende...Jetzt ist es natürlich sehr aufwändig und auch teuer, für alle Fans ganze Stollen zu backen, deshalb habe ich den Quarkstollenteig in Muffin-Form gebacken - und Riesen-Erfolg damit! Das Rezept, für die, die es noch nicht kennen:
500 g Weizenmehl
1 P. Backpulver
200 g Zucker
Etwas Salz
Mark einer Vanilleschote
1 Rumaroma
1/2 Bittermandelöl
1/2 Zitronenöl
1 Msp. Kardamom
1 Msp. Macisblüte (geht zur Not auch geriebene Muskatnuss)
2 Eier
125 g Butter
50 g Rinderfett (ich nehme hierfür auch Butter)
250 g Quark
125 g Rosinen
125 g Korinthen
125 g Mandeln, gestiftelt oder gehackt
40 g Zitronat (ich häcksele es in der Moulinette ganz fein, dann beißt man nicht unangenehm drauf, hat aber trotzdem das feine Aroma)
Alles zu einem Knetteig verarbeiten, am besten mit der Hand, der Teig ist sehr schwer. Jeweils etwa 90-100 g in ein Muffinförmchen geben und bei 160 °C Umluft ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Gleich nach dem Backen mit 150 g zerlassener Butter bestreichen, 2-3 mal, so dass alles schön einzieht. Nach dem Abkühlen dick mit Puderzucker bestreuen, eine Nacht kühl offen stehen lassen, dann in Zellophan und am besten 3-4 Wochen in den Keller.
(Mit ganzen Stollen ebenso verfahren...).
Ich verschenke diese kleinen, unglaublich leckeren Stollen in Zellophan-Tütchen verpackt (darin bleiben sie bis lange ins nächste Jahr haltbar) gerne an Kollegen, den Paketboten, die Arzthelferinnen bei meiner Ärztin, teils mit einem Fünf-Euro-Schein dran, teils mit Schoki, einem Dankeschön-Kärtchen oder Glitzersternen oder oder, oder... Und jeder freut sich!
Ich habe immer welche dabei, in der Box im Kofferraum und in der Tasche passiert ihnen auch so schnell nix - kann man also immer parat haben im Advent.
Kommentare unserer Leser (77):
Zeige nur hilfreiche Kommentare an
# 2 Cally @ally78: Ich hab die doppelte Menge Teig gemacht und 36 Stück bekommen (sind aber merkwürdigerweise nur 34 im Keller angekommen...thihihi).
Also dann 18 Muffins, nach Adam Ries :o).
Du kannst aber auch den fertigen Teig wiegen und selbst einteilen, wie schwer/groß deine Stollen-Muffins werden sollen. Da lässt sich sicher etwas jonglieren.
31.10.2011, 08:13 +3
# 6 compensare ein ganzer Stollen ist mir auch immer zu viel... und kleine adventliche Mitbringsel/Geschenkchen brauche ich dieses Jahr auch wieder - deshalb Daumen hoch für eine geniale Idee :-)))
31.10.2011, 08:50 +2
31.10.2011, 08:50 +2
# 12 wurst Tipp anhäng :-)Den Stollenteig auf einen Blech mit Backpapier Fingerdick ausrollen,Backen mit Butter einstreichen und Puderzucker bestreuen und in 3auf 3 cm Würfel schneiden,bis zum Verzehr in einer luftdichten Dose lagern.
Fertig sind die ersten (Stollen) Plätzchen. :-)))
31.10.2011, 11:42 +3
# 21 wurst @Agnetha: Das Rinderfett ist ausgelassen wie Schweineschmalz,halt nur vom Rind.
Es macht den Stollen schön Mürbe,deshalb kommt es rein.
Hat nix mit billig zu tun.
31.10.2011, 17:29 +1
# 22 Cally @Agnetha: Das Rezept ist uralt und war im Original so - ich habe Rindertalg allerdings noch nie verwendet. Man bekommt es zwar bei manchen Fleischereien noch, aber nur auf Vorbestellung.Ich mag den Gedanken nicht, es in meinem Kuchen zu haben, frag mich nicht, warum, ist einfach so... :o).
31.10.2011, 17:35 +1
31.10.2011, 20:25 +1
Rindertalg kenne ich vom englischen Plumpudding. Ich finde ihn beim Verarbeiten schon ziemlich grenzwertig, aber irgendwie komisch schmecken tut er nicht. - Bei den Stollen-Muffins werde ich aber trotzdem lieber Butter nehmen.
31.10.2011, 20:57 +1
31.10.2011, 21:54 +1
# 31 Cally @KEIM ...und ich Stusskopp kauf' die teuren vom Toom...
@alsterperle
Ich hab' auch schon 2 gegessen (aus Versehen, natürlich...*lach*)
@Kringelchen
Jaaaa, hatte ich auch schon mal - Marzipan-Rohmasse mit Rosenwasser verknetet und "ab inne Mitte"... sehr lecker!
Ich nehme mir welche mit in die Reha (man weiß ja nie... :o)).
Danke an alle für die positiven Kommentare und die Freude, die ich zurückbekomme!
01.11.2011, 06:32 +4
wie wär's mit einem Friedens-Muffin (gerne mit Marzipan) ?
01.11.2011, 11:30 +4
# 33 Cally @Agnetha: Och, da sollte es pipelette halten wie im alten Sprichwort:Was juckt's die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau daran reibt...
;o)
01.11.2011, 12:38 +3
# 34 Pumukel77 So, bin fertig mit backen...megalecker. Da ich nur eine 12-er Muffinform hab, hab ich den übrigen Teig als kleine Kugeln in Pralinenförmchen gesetzt und gebacken. Hab davon ein Bild hochgeladen. Macht sich sicher prima auf dem Plätzchenteller.
01.11.2011, 15:54 +4
01.11.2011, 15:54 +4
01.11.2011, 16:46 +1
01.11.2011, 17:00 +1
03.11.2011, 20:14 +1
Ganz dickes Danke für dieses Rezept!!!
04.11.2011, 20:00 +1
04.11.2011, 21:56 +1
05.11.2011, 20:39 +2
# 64 teamworker Juchhu, hab die Muffins gestern auch gebacken - und heute schon wieder...
Auch als Konfekt und im Glas.
Alles super lecker, ich hoffe nur, dass ich mich nicht dran überfresse, deshalb hab ich erst mal eine Ladung gaaanz weit hinten im Keller versteckt...
Super Rezept, vielen Dank!!!
Die leckeren Teilchen werden dieses Jahr auf jeden Fall mein Früchtebrot ersetzen!
02.12.2011, 17:32 +1
Auch als Konfekt und im Glas.
Alles super lecker, ich hoffe nur, dass ich mich nicht dran überfresse, deshalb hab ich erst mal eine Ladung gaaanz weit hinten im Keller versteckt...
Super Rezept, vielen Dank!!!
Die leckeren Teilchen werden dieses Jahr auf jeden Fall mein Früchtebrot ersetzen!
02.12.2011, 17:32 +1
# 74 pennianne Zu diesem Rezept möchten wir auch unseren Senf dazu geben. Also erstmal vielen Dank für das Einstellen und die Idee mit den Muffinförmchen, wir backen es immer auf einem Blech und haben dann Würfel geschnitten; diese Art des Backens ist viel schöner.
Dann zum Rinderfett. Nehmen wir immer noch, aber es ist etwas aufwendig, das Fett vorzubereiten. Es muss SEHR LANGSAM ausgelassen werden. Da hinein kommen bei uns die Gewürze, und lauwarm wird es dann mit den Zutaten zusammengeknetet .Aus meiner Kinderzeit weiß ich noch, dass es ab Ende Oktober bei Onkel Guschi in der Schlachterei einen Topf mit Backtalg gab. für den Preis konnte man auch Butter nehmen. aber die wurde geklärt und das Blech dann mehrfach damit bestrichen. Weißer Haushaltszucker wurde zwischen zwei von Oms Gläsertüchern geschüttet und dann mit dem Nudelholz bearbeitet, normaler Zucker war zum bestreuen zu grob, Puderzucker war zu fein. Oma hatte sehr eigene Ansichten. Dann kam das Backwerk für mindestens drei Wochen in den Keller (kühl und trocken. der Kuchen gut verpackt).
Ach Cally, das Rezept weckt Erinnerungen. Um zu backen trafen sich die Tanten und unsere Mutter bei der Oma, die hatte einen in der Küche aufgemauerten Herd, der mit Holzscheiten befeuert wurde. Wir Kinder hatten die Aufgabe, die gro0e Holzkiste stets gefüllt zu halten. Wir knackten Nüsse und sortierten die Rosinen aus und entfernten die kleinen Stengelchen, auch die Haferflocken mussten von den Spelzen befreit werden, als Hilfe für die Engelchen, die konnten so leckeres Konfekt herstellen. Wenn dann noch Abendrot wurde, dann, ja dann wurde schon mal der Himmelsbackofen angeheizt. auch im Himmel gab es viel zu tun.
Die Oma hatte den Teig für braune Plätzchen schon einige Zeit vorher angerührt, er mußte ja im Keller ruhen, aber am Stollentag wurde ein Teil ausgerollt und wir Kinder durften dann ausstechen und saßen in der Küche, ganz gespannt auf das Ergebnis, immer wieder neu, obwohl es doch in jedem Jahr gleich ablief. Aus Hefeteig durften wir uns eine Figur formen und verzieren, das war Wegzehrung, aber die Heimfahrt hat das Hefestück immer überlebt, wir waren vom ungewohnten Naschen meist pappsatt.
Hallo Westwind, danke für die Anregung, beziehen wir ab jetzt in unsere Backüberlegungen ein.
Allen fragMutti-Beteiligten wünschen wir schöne Feiertage.
Wir grüßen aus dem Norden nämlich Holstein mit einem herzlichen Tschüüüüüs alle stets neugierigen penniannes
,
18.12.2011, 23:07 +4
Dann zum Rinderfett. Nehmen wir immer noch, aber es ist etwas aufwendig, das Fett vorzubereiten. Es muss SEHR LANGSAM ausgelassen werden. Da hinein kommen bei uns die Gewürze, und lauwarm wird es dann mit den Zutaten zusammengeknetet .Aus meiner Kinderzeit weiß ich noch, dass es ab Ende Oktober bei Onkel Guschi in der Schlachterei einen Topf mit Backtalg gab. für den Preis konnte man auch Butter nehmen. aber die wurde geklärt und das Blech dann mehrfach damit bestrichen. Weißer Haushaltszucker wurde zwischen zwei von Oms Gläsertüchern geschüttet und dann mit dem Nudelholz bearbeitet, normaler Zucker war zum bestreuen zu grob, Puderzucker war zu fein. Oma hatte sehr eigene Ansichten. Dann kam das Backwerk für mindestens drei Wochen in den Keller (kühl und trocken. der Kuchen gut verpackt).
Ach Cally, das Rezept weckt Erinnerungen. Um zu backen trafen sich die Tanten und unsere Mutter bei der Oma, die hatte einen in der Küche aufgemauerten Herd, der mit Holzscheiten befeuert wurde. Wir Kinder hatten die Aufgabe, die gro0e Holzkiste stets gefüllt zu halten. Wir knackten Nüsse und sortierten die Rosinen aus und entfernten die kleinen Stengelchen, auch die Haferflocken mussten von den Spelzen befreit werden, als Hilfe für die Engelchen, die konnten so leckeres Konfekt herstellen. Wenn dann noch Abendrot wurde, dann, ja dann wurde schon mal der Himmelsbackofen angeheizt. auch im Himmel gab es viel zu tun.
Die Oma hatte den Teig für braune Plätzchen schon einige Zeit vorher angerührt, er mußte ja im Keller ruhen, aber am Stollentag wurde ein Teil ausgerollt und wir Kinder durften dann ausstechen und saßen in der Küche, ganz gespannt auf das Ergebnis, immer wieder neu, obwohl es doch in jedem Jahr gleich ablief. Aus Hefeteig durften wir uns eine Figur formen und verzieren, das war Wegzehrung, aber die Heimfahrt hat das Hefestück immer überlebt, wir waren vom ungewohnten Naschen meist pappsatt.
Hallo Westwind, danke für die Anregung, beziehen wir ab jetzt in unsere Backüberlegungen ein.
Allen fragMutti-Beteiligten wünschen wir schöne Feiertage.
Wir grüßen aus dem Norden nämlich Holstein mit einem herzlichen Tschüüüüüs alle stets neugierigen penniannes
,
18.12.2011, 23:07 +4
# 76 Cally Ihr lieben penniannes, ihr lieben anderen alle...Hab gerade etwas Zeit zwischen den Therapien und eure neuen Kommentare gelesen.
Ich muss soooo lächeln, wegen der Engelchen im Himmel, die den Backofen anheizen (ich hab' das WIRKLICH geglaubt!) und dem Duft der Plätzchen von Mama, die uns nicht in die Küche gelassen hat, weil sie wusste, was bei 6 Kindern übrig bliebe, würde sie uns "helfen" lassen...*lach* und die halb erfrorenen Füße nach dem Schlitten Fahren, die im noch warmen Ofen wiederbelebt wurden....
Und hier in der Reha habe ich -trotz unglaublicher Fürsorge, trotz des verwöhnt Werdens von allen Seiten, trotz der guten, entspannten und auch lustigen Stimmung unter den Patienten- ganz doll Heimweh... Und glaubt es oder nicht: meine Plätzchen und mein Stollen (ich hab zwei Laibe mitgenommen...) helfen mir ein Wenig darüber hinweg, sind etwas "daheim" und schmecken natürlich viiiiiel "zuhauser" als alles andere vorher... :o)
Vielen (aber keinesfalls weniger herzlichen) Dank zum wiederholten Mal für die lieben Kommentare und Gedanken!
Euch allen ein entspanntes, fröhliches und besinnliches Weihnachten!
(...mein Masseur erwartet mich... ;o))
19.12.2011, 13:48 +1
Kommentar schreiben
Frag-Mutti.de übernimmt weder Haftung noch Garantie für die Richtigkeit dieses Tipps.

# 8
# 24
# 30
# 45 
nur eine frage...wieviele muffins werden es mit diesen mengenangaben ungefähr?
lg