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Rezept: Reinigende Brennnesselsuppe
Ergibt ca. 4 Portionen1 Zwiebel
2 EL Butter
2 Handvoll Brennnesselblätter
1 L Gemüsebrühe**
3 Kartoffeln
Salz und Pfeffer zum würzen
(wer möchte 50 ml Schlagsahne)
Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und in einem Topf mit der Butter glasig anbraten. Die Brennnesseln* waschen, die Blätter von den Stielen abzupfen und ein wenig trocken tupfen und zu den Zwiebeln geben. Kurz andünsten lassen und dann die Gemüsebrühe dazu geben.
Die Kartoffeln waschen, schälen und in feine Würfel schneiden und in die Brühe geben. Dann die Suppe 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe nun pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer es sich leisten kann, kann nun noch 50 ml Schlagsahne dazu geben.
*Es empfiehlt sich, beim ernten der Brennnesseln Handschuhe zu tragen und auch bei der Bearbeitung in der Küche! Ich denke aber, dass jeder schonmal Bekanntschaft mit den gemeinen Pflanzen gemacht hat und daher versteht sich das wohl von selbst ;-)
**Die Gemüsebrühe entweder aus dem Glas nach Anleitung zubereiten, oder eine Brühe aus 1000 ml Wasser mit Zwiebeln, Kohl, Möhren etc. (kann alles rein, was einem schmeckt) kochen, das Gemüse rausnehmen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Diese Suppe wirkt entschlackend und Blutreinigend! Sehr gesund also!
Kommentare unserer Leser (20):
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# 1 Pumukel77 Super lecker ich kenne es von meiner Mutter, aber es ist bei den meisten völlig unbekannt das man Brennesseln essen kann. Übrigens: wer viele sammelt kann sie auch wie Spinat verarbeiten, also als Gemüsebeilage.
11.08.2011, 08:28 +2
11.08.2011, 08:28 +2
Danke fürs Rezept. Vielleicht bin ich ja eines Tages mal so mutig.
Schließlich esse ich ja auch Brennesselkäse.
11.08.2011, 08:31 +1
11.08.2011, 17:31 +1
11.08.2011, 19:59 +1
# 7 Puuh Witzig, wie sich Ammenmärchen halten... das mit den Schlacken ist eines davon. Trotzdem ist so eine super lecker und auch gesund, nur gibt es im Körper keine Schlacken, sonst wäre der Mensch eine ziemliche Fehlkonstruktion, der Körper wird auch so alle Endprodukte los.
Dennoch: Daumen hoch für das Bekanntmachen von Brennnessel als Lebensmittel, kennen immer noch viel zu wenig Leute und lecker klingt das auch!
11.08.2011, 20:01 +2
Dennoch: Daumen hoch für das Bekanntmachen von Brennnessel als Lebensmittel, kennen immer noch viel zu wenig Leute und lecker klingt das auch!
11.08.2011, 20:01 +2
# 8 wurst Brennnessel sind lecker aber nur die jungen,wenn sie blühen sind sie nichts mehr.Zur Zeit blühen fast alle.
11.08.2011, 20:04 +3
Und die Sache mit den Schlacken hat sich ja nun vor Jahren als murks geoutet, und auch das sollte man kund tun dürfen ohne gleich angemacht zu werden.
Villen Dank Mr. Lecker
11.08.2011, 20:24 +2
Ist doch erfrischend, es muss ja nicht immer ein lauer Rückenwind sein.
Begeisterung für JEDES Rezept war die Spezialität von Alfredissimo Biolek. Aber selbst der fand einiges nur "interessant".
Ich möchte Dich ausdrücklich ermuntern, weiter Tipps zu geben. Aber umständliche "Witzischkeit" ist eben nicht jedermanns Sache.
11.08.2011, 21:07 +5
11.08.2011, 21:28 +7
Wer schriftstellerisch tätig wird - und das tun mehr oder weniger alle Tippgeber hier, und jetzt Du sogar mit Deinem Buch - muss Kritik ertragen können. Aber die richtet sich doch nicht gegen den Autor, sondern gegen seinen Stil, oder sie moniert (vermeintlich) sachliche Fehler oder macht Gegenvorschläge. Oder lobt alles über den grünen Klee. Es sind rein subjektive Meinungsäußerungen, die man, wenn man von seiner Sache überzeugt ist, souverän in den Wind schlagen kann.
Wer das nicht kann, sollte nicht mit Texten an die Öffentlichkeit gehen.
12.08.2011, 12:38 +9
12.08.2011, 13:26 +2
Übrigens - um auf das Eingangsthema zurückzukommen - ich gebe Agnetha uneingeschränkt Recht. Eine Brennesselsuppe kann man sich auch am 29ten des Monats leisten. Und man tut sich sicher aufgrund vieler Vitamine, Mineralstoffe und sekundärer Pflanzenstoffe etwas sehr Gutes.
12.08.2011, 17:18 +2
Mein Nickname sollte allen Freunden von Entenhausen und seinen Bewohnern ein Begriff sein. Oma Duck ist eine lebenskluge und pragmatische Frau, die Haus und Hof prima in Schuss hält und dabei Wert auf eine deftige und leckere, aber unkomplizierte Küche legt.
Zum Eingangsthema: Es scheint Deiner Aufmerksamkeit entgangen zu sein, dass ich das Süppchen mit keinem Wort negativ erwähnt habe, sondern nur die alte Mär von den Schlacken und ihrer Beseitigung ins Reich der Fabel verwies, wo sie hingehört.
13.08.2011, 11:28 +2
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