Schmutzige Siebe beim Kochen meiden
Ehrlich gesagt, ich besitze längst kein Sieb mehr zum Wasser abschütten, weil ich es leid war die verklebten Poren zu reinigen, vor allem wenn sie bei stärkehaltigen Beilagen total zugesetzt waren. Viele nehmen auch den Topfdeckel oder einen Teller (der dabei ganz schön heiß werden kann) zuhilfe.
Viel praktischer ist ein glattes Schneidebrettchen, das ich über den Topfrand lege, um das Kochwasser abzuschütten. Es lässt sich danach sofort unter fließendem Wasser vorreinigen und später bequem mitspülen, ohne viel Platzverschwendungen beim bereits gestapelten Abwasch.
Bei losem Reis, Hirse, Nudel usw. das Brettchen beidseitig nur etwas mit den Daumen andrücken und mit den Mittelfingern leicht anheben, damit das Gekochte beim Abschütten nicht ins Becken gelangt. Den Inhalt mit drüber gehaltenem Brett etwas schütteln und den Vorgang wiederholen, falls die Nudeln hol sind und weiteres Kochwasser raus muss.
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Kommentare unserer Leser (61):
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01.08.2012, 04:37 +36
01.08.2012, 05:32 +28
Sieb sofort mit kaltem Wasser durchspülen und alles ist gut.
01.08.2012, 06:13 +32
Gute Pasta verklebt auch kein Sieb. Sonst einfach kurz unter fließendem Wasser spülen.
01.08.2012, 06:59 +24
01.08.2012, 07:11 +6
01.08.2012, 08:16 +11
P.S. Ich nehme auch immer Siebe zum Abschütten. Geht einfach einfacher...
01.08.2012, 08:28 +10
Falls Sieb, dann aber mit heißem Wasser spülen und zwar von Hand per Brause, solch große Teile kommen bei mir nur im Notfall in die Maschine.
01.08.2012, 09:28 +8
01.08.2012, 11:51 +5
Kann mir bitte jemand das hier erklären: "Bei losem Reis, Hirse, Nudel usw. das Brettchen beidseitig nur etwas mit den Daumen andrücken und mit den Mittelfingern leicht anheben, damit das Gekochte beim Abschütten nicht ins Becken gelangt."
01.08.2012, 12:49 +11
Man gießt Pasta immer mit einem Sieb mit der größtmöglichen Lochgröße ab - also eher mit einem Durchschlag. Der Grund ist, dass je schneller das Wasser abläuft, umso weniger verklebt die Teigware. Übrigens ist es egal, ob man Eierteigwaren oder Hartweizengriß nimmt. Der "Klebstoff" befindet sich im Getreide und nicht im Ei.
Reis und Co wird bei mir mit der Verdunstungsmethode gegart, es ist also auch kein Sieb notwendig.
01.08.2012, 13:21 +14
01.08.2012, 14:27 +3
Mein Mann balanciert mit einer Hand den Topf über der Spüle, mit der anderen hält er unter Zuhilfenahme einer Gabel die Spaghetti im Topf. Ich kann da immer gar nicht hinsehen...
01.08.2012, 15:18 +3
zwischen dem deckel, den du zu heiß findest, und einem brettchen deiner wahl sehe ich keinen unterschied. teller würde ich dazu nicht nehmen, deswegen kann ich dazu nichts sagen. mit brettchen kann man sich jedoch auch die finger verbrennen. für heiße deckel habe ich topflappen, die ich beim kartoffelabgießen benutze.
reis und hirse koche ich nach der quellmethode, dabei wird kein wasser abgeschüttet. für den tipp gebe ich einen daumen nach unten, weil ich ihn aus den erwähnten gründen unpraktisch und umständlich finde.
01.08.2012, 16:53 +10
01.08.2012, 17:25 +8
01.08.2012, 17:44 +7
01.08.2012, 19:02 +3
Mit Getreidekörnern (Reis, Hirse usw.) verfahre ich wie die anderen Tippgeber hier: Mit der richtigen Wassermenge ausquellen lassen, Abgießen unnötig.
01.08.2012, 19:16 +5
Deine Idee ist gut.Da hast Du sehr gut nachgedacht,um den Tipp unter die Leute zu bringen.Ich mache es eigentlich auch immer so und nehme am liebsten ein beschichtetes Früfstückbrettchen.Das hat man gleich zur Hand und muss nicht erst suchen,wenn es eilig ist.Nur hat man etwas Probleme bei kleinem Kochgut(Reis,Erbsen u.s.w.)
01.08.2012, 19:28 +3
Zudem passt was rundes doch besser zu was rundem!
Also zum Früstücken und nicht etwa zum Reissieben^^
01.08.2012, 20:09 +1
01.08.2012, 20:37 +6
01.08.2012, 20:42 +3
01.08.2012, 20:47 +6
ich habe übrigens noch so Frühstücksbrettchen ... stammen zum Teil noch aus meiner Kindheit :o)
01.08.2012, 21:05 +1
Meine Jungs brauchen aber immer einen Durchschlag zum Abseihen, ansonsten landen Kartoffeln und Nudeln in der Spüle.
01.08.2012, 22:01 +1
01.08.2012, 22:38 +3
01.08.2012, 23:00 +3
01.08.2012, 23:20 +1
ich benutze nur saubere Siebe beim kochen, von daher meide ich sie auch, die schmutzigen ;)))))
01.08.2012, 23:44 +7
01.08.2012, 23:53 +1
Glasbrettchen an sich finde ich auch toll, und nutze sie gerne, zum schneiden jedoch benutze ich Plastikbrettchen, denn sonst gehen die klingen der Messer kaputt.....
01.08.2012, 23:54 +1
02.08.2012, 08:58 +3
02.08.2012, 10:24 +3
Ach ja, du hast in Deinem letzten Satz ein Komma übersehen - vielleicht kann Demeter dir ja eines abgeben ???
02.08.2012, 14:13 +5
02.08.2012, 15:12 +4
02.08.2012, 16:19 +2
02.08.2012, 16:29 +1
02.08.2012, 16:34 +3
Ich finde den Tipp gar nicht mal schlecht!
Wenn ich mein Zeug mit Deckel aufsetze, ist der Deckel in der Regel durch die Herd- und Topfhitze und das Kondenswasser doch ganz nett heiß, oder?
Ehe ich da jetzt ein Sieb bemühe, welches ich später doch recht mühselig reinigen muss...
Denn ganz ebenfalls wirklich ehrlich: Allein schon das Nachgucken, ob wirklich alle Spalten und Löcher tatsächlich sauber sind, dauert doch in der Praxis fast schon länger, als mal eben ein vorher kaltes Brettchen kurz abzuspülen?
Wenn Topfdurchmesser und Brettchenlänge optimal zusammen passen, stelle ich mir das durchaus äußerst praktisch vor.
Gut, als Single habe ich da wahrscheinlich gut reden, da ich mir meine eher kleinen Portionen bequemst in einer Stielkasserole (mit Deckel) zubereite, und die ganze Aktion elegant mit Griff am Deckel und Stiel am "Pott" beidhändig kurz über dem Spülbecken erledige.
Aber so ganz rein logisch stelle ich mir die Variante: "Heißer Deckel runter - kaltes Brettchen kurz vorhalten" durchaus folgerichtiger vor, als ein per Handwäsche eher umständlich zu reinigendes Sieb zu benutzen.
Und, was die Spülmaschine angeht... Ein hochkant gestelltes Brettchen nimmt Bruchteile des Platzes eines Siebes ein. Könnte man also die Mascinenladung durchaus effektiver und Energie- und Kostensparender einsetzen.
Sage ich jetzt mal einfach so alles nach Lesen des Tipps und der Kommentare...
02.08.2012, 17:11 +1
Romane als Kommentar werden ganz gerne eher überlesen, als gelesen.
Sage ich jetzt, nachdem ich meinen eigenen "Roman" in meinem Vorkommentar im Nachhinein auch schon als erschreckend lang empfinde... ;O)
02.08.2012, 17:17 +1
Nichts für ungut.
Übrigens, mein Bedarf an Probieren ist gedeckt, denn ich werde wohl nicht auf mein altbewährtes Sieb verzichten..
02.08.2012, 20:48 +1
Holzbretter werden bei mir mit kochendem Wasser abgebrüht und hochkant in die Ecke gestellt...dann sind sie für mich "sauber" und verziehen sich nicht.
Glasbrettchen stumpfen die Messer !
02.08.2012, 23:15 +2
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