Rezept: "Totenbeinle" - ein Gebäck nicht nur zu Weihnachten

Die Plätzchen mit dem Namen ** Totenbeinli** waren bei meinen Kindern immer der Renner. Sie lassen sich sehr schnell herstellen und sind sehr lecker. Das Rezept möchte ich gerne zur Verfügung stellen!

aus folgenden Zutaten einen Rührteig herstellen:

125 g weiche Butter, geht auch mit Margarine
180-200 g Zucker
4 kleine Eier
mit elektrischem Rührgerät, Butter Zucker und Eier schaumig rühren.

die weiteren Zutaten:

1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Pr. Salz
500 g Mehl, Type 405
250 g grob gehackte Mandeln, dazu geben und von Hand verkneten.

Den Teig in einen Gefrierbeutel (ausreichender Größe) geben und und darin auf 1,5 cm Dicke auswellen. Die Öffnung umschlagen und das flache Teig-Paket im Kühlschrank oder auf dem Balkon erstarren lassen.

Den Ofen auf 180 grad vorheizen

Den Teigbeutel aufschneiden und die flache Teigplatte in kleinfingerdicke und große Streifen schneiden. (geht gut mit dem Pizzaschneider)

Auf Bleche legen und mit 1 Eigelb, welches mit 1 EL Wasser verkleppert wurde, bestreichen.

Die Stäbchen nur blassgelb backen, dann sind sie schön mürbe. Backzeit bei 180 Grad ca 10 Minuten. Ergibt ca. 100 Stück.




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Kommentare unserer Leser (33):

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# 1  Maxxi Oh ja, die "Totenbeinli"....da werden Erinnerungen aus der Kindheit wach! Mach mich gleich auf in die Küche...vielen Dank für's längst vergessene Rezept! Variante: Mit leicht gerösteten Haselnüssen (ohne Butter) und danach sehr grob gehackt zum Teig, dann "knusperts" so schön zwischen den Zähnen....eben wie "Totenbeinli" :-)

01.12.2011, 04:55          +1
*# 2  zimtzicke ...die hat meine Oma früher immer gebacken, sie hat allerdings ganze Haselnüsse reingetan...das hat so schön "geknackt" :0))

01.12.2011, 07:37          +1
# 3  Eifelwicht Klingt lecker, auch wenn der Name gewöhnungsbedürftig ist! ;)

01.12.2011, 07:44          
*# 4  kreativesMaidle Ich htte bei den Totenbeinle immer die Vision von Hänsel und Gretel...
wo Hänsel ein Knöchle durch die Gitterstäbe seines Käfigs streckt um die Hexe glauben zu lassen dass er zu mager ist..

Oder war das etwa anders??

Auf alle Fälle schmeckten die Plätzchen wegen des makabren Namen den Kindern immer besonders gut...

Mit Haselnüssen kann ich mir das auch seeehr gut vorstellen...
Weiß jemand wo das Rezept herkommt??
Meines hab ich aus einem Südtirol-Urlaub mit gebracht.
Köönt auch aus der Schweiz kommen ?!?

01.12.2011, 08:06          +1
*# 5  Eifelgold Hört sich lustig und lecker an.

01.12.2011, 08:26          
*# 6  Icki Was für wunderschöne Wörter du in diesem Rezept verwendest (keine Ironie)...
mein Favorit ist
"im Gefrierfach erstarren lassen"
das klingt wunderbar:-)

01.12.2011, 09:31          +2
*# 7  Phelbs "Verkleppert" gefällt mir besonders, beschriebt das Geräusch von Gabel in Tasse ganz toll! Das Rezept wird sicher auch mal ausprobiert. Kenn das auch nur mit Nüssen.

01.12.2011, 10:10          
*# 8  Eifelgold 100 Totenbeinlis erschien mir etwas viel, also habe ich die Menge reduziert und es auf 46 Gebeine gebracht.
Ich muss sagen. Lecker.

Dadurch, dass die "Totenstarre" des Teiges in einer Kunststofftüte geschah, habe ich auch keinen großen Dreck in der Küche.
Super Tipp, klasse Rezept.

01.12.2011, 10:50          
# 9  Fleur Die Gebeine werden gerne ausprobiert, danke fürs Rezept!

01.12.2011, 13:21          
*# 10  Murmeltier Nächste Woche will ich anfangen mit Plätzchen backen, da kommt das Rezept gerade richtig, zumal ich es noch nicht kannte. Da werde ich mich doch mit wissenschaftlich-pathologischem Eifer darüber hermachen und die Plätzchenauswahl um eine Neuerung erweitern.

01.12.2011, 13:46          +1
*# 11  Pippilotti "Totenbeinli" sind ein schweizerisches Gebäck. Sie wurden vor langer, langer Zeit oft an Abdankungen (Leichenmahl) serviert, daher der Name: "Totenbeinli"

Sehr beliebt sind die Totenbeinli im Kanton Graubündern. Ich weiss jetzt aber nicht genau, ob das Ur-Rezept aus Graubünden stammt. Könnte aber sein.

01.12.2011, 14:26          +1
# 12  BiTo73 Hab ich noch nie im Leben was von gehört.
Wenn man den Zimt weglässt, ergibt das einen völlig anderen (untypischen) Geschmack?
und
Warum einen Gefrierbeutel? Eine (natürlich saubere) Mülltüte geht doch auch oder?

01.12.2011, 14:46          +1
*# 13  nurmaso Das klingt aber interessant, muss ich unbedingt ausprobieren. Allein schon der Name, meine Kids wird's freuen.

01.12.2011, 16:00          +1
*# 14  Crissel hm...wird am Wochenende auch ausprobiert, mit Zimt kann ja nur lecker sein :)

01.12.2011, 20:34          
*# 15  kreativesMaidle @BiTo73:
Wenn du keinen Zimt magst, schlage ich dir etwas Muskatnuß vor, natürlich fein gerieben, eine Alternative, um dem ganzen ein Aroma zu geben.
Die Gefrierbeutel sind lebensmittelecht !!
und außerdem viel stabiler. Im Müllbeutel kannst du nicht auswellen- außerdem brauchst du die rechteckige Form um nachher die Plätzchen rationell zu schneiden.

Freu mich dass das einfache Rezept so´n Anklang findet.
Gutes Gelingen !!

01.12.2011, 21:36          +2
# 16  BiTo73 Oh .. Muskatnuß .. na denn nehm ich doch lieber Zimt .. das ist das kleinere Übel *g .. Wird auf jedenfall ausprobiert.

01.12.2011, 23:29          
*# 17  Eifelgold @BiTo73: den Müllbeute würde ich jetzt auch nicht unbedingt verwenden. Wenn du dich an die oben genannte Menge hälst, benötigst du zwei Gefrierbeutel. Ich bin bei der Hälfte der Zutaten gerade mit einem ausgekommen. Die Totenbeinlis sind wirklich lecker. Nimm halt weniger Zimt, wenn es nicht dein Fall sein sollte.

02.12.2011, 06:14          
*# 18  kreativesMaidle @Pippilotti:
Danke dir für die Info !!
Unsere Südtiroler Uralubswirtin hatte mir das Rezept vermacht- und die lebte auch mal für ein paar Jahre in der Schweiz..
Vielleicht sollten wir dem Gebäck einen anderen Namen geben , so dass sie besser zu Weihnachten passen..
sonst bietet sich Karfreitag an....

LIEBE GRÜSSE !

02.12.2011, 13:45          +1
*# 19  gitti2810 so meine lieben
ich hab die Dinger mit einen kleinen bogen auf der einen Seite gemacht.
bei mir heißen sie nun Knechtruprechtstab. :)

mein Mann sagte auch (auf Hinweis) Hirtenstäbli ginge auch. :)

03.12.2011, 12:22          +2
*# 20  jojoxy schönes rezept, lustiger name und ich hab es in vierfacher menge für den adventskaffee in unserem örtlichen altenheim gebacken (habs dort aber aus pietätsgründen adventsstängelchen genannt).
die leute waren begeistert und ich finde grad die zubereitung mit dem ausrollen im gefrierbeutel spitzenmäßig einfach und sauber, das ist schlicht genial und nächstes jahr mache ich das auch mit den vanillekipferl so!
alle däumchen hoch

03.12.2011, 16:23          +2
*# 21  Pia051 An sich wollte ich morgen Spritzgebäck machen, aber jetzt werden es Toten-/Adventsstängli.
Danke für das Rezept!

LG
Linda

03.12.2011, 18:43          +1
*# 22  Hellalein @kreativesMaidle: Guten Morgen allen Frühhaufstehern, Super Rezept, das werde ich auch ausprobieren. Und: Gaaanz tolle Kommentare, meine Ohren haben schon Besuch, weil ich so grinse... ! Für meinen Seniorennachmittag ist es, glaube ich, besser, Hirtenstäbe zu backen...

04.12.2011, 07:36          +2
*# 23  Mogli könnte mir vorstellen das ich nächste Woche in mein Seniorenheim auch lieber
Hirtenstäbe vorbei bringe um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.
Schönen zweiten Adventssonntag euch allen.

04.12.2011, 11:52          +1
# 24  Baccara Bei uns in der Schweiz kennen wir die Totenbeinli schon lange, aber mit grob

geschnitten Haselnüssen ! Das ist bei uns auch ein Weihnachtsgebäck.

Ich werde das auch mal mit Mandeln Probieren !

Allen eine schöne Adventszeit wünscht
Baccara

04.12.2011, 15:00          +1
# 25  KleineElfe82 Hmmm... wird ausprobiert. Für den Helloweennamen kannst Du ja nix. Daher Daumen hoch.

06.12.2011, 13:01          
*# 26  orchi Klingt köstlich,das werde ich als Weihnachtsgebäck machen.

06.12.2011, 15:12          
*# 27  Giselle Hab eine (ernst gemeinte) Frage an KreativesMaidle: warum der Aufwand mit dem Gefrierbeutel und erstarren lassen...? Kann man den Teig nicht gleich weiter verarbeiten?
Würde dann die Totenbeinle umtaufen und daraus Engelsfüssle machen... ;-) Klingt nicht so makaber...

08.12.2011, 09:42          +1
*# 28  kreativesMaidle @Giselle:
Der Gefrierbeutel garantiert schon mal eine perfekte rechteckige Form beim Auswellen und wenns erstarrt ist klebt auch nicht alles .,und durch das Aufschneiden des Beutels und verarbeiten(schneiden) auf der Folie hast du alles sauber. Brauchst weiterhin kein zusätzliches Mehl zum Ausrollen, das den Geschmack des Gebäckes verändert, bzw. somit die Brötli mürber hält.
Aber sicher geht es auch umweltfreundlicher auf konventionelle Art.
Schneller ist auf jeden Fall der im Rezept angegebene Vorschlag.
Habe hoffentlich deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantwortet.
Sonst gerne nochmal melden.
Liebe Grüße!

08.12.2011, 12:25          
*# 29  kreativesMaidle @Giselle:
meinst du mit der "Käsefüsse form" machst du Engelsfüsse ???
Gefällt mir !!!!!!

08.12.2011, 13:19          
*# 30  Giselle @kreativesMaidle: Vielen Dank für die Antwort. Ich verstehe jetzt den Tipp mit dem Gefrierbeutel - werde ich so umsetzen. Mir ging es auch nicht um Umweltfreundlichkeit oder so, ich wollte nur den Hintergrund wissen. Jetzt bin ich schlauer ;-)
Ach, ich finde halt TOTenbeinle makaber (da kannst du ja nix dafür, wenn die Dinger schon ewig so heißen), deshalb mein spontaner Gedanke Engelsfüssle oder Engelsärmle (zur Umgehung der Käsfüss...). Ich werde sie einfach backen, dann schauen, wie sie im Ergebnis bei mir aussehen und sie neu taufen.
Bei mir heißen übrigens die hier in Baden bekannten Hildaplätzchen "Luisen" - einfach so.
Nochmals danke für die Aufklärung :-)
Liebe Grüße

08.12.2011, 14:29          
*# 31  Zweistein Hab´s mit meinen Enkeln mal versucht,3und 5Jahre sie haben so gut mitgeholfen,ich glaube das lag an Totenbeinle.War spannend wie Gespensterbahn.Danke für das Rezept.

09.12.2011, 20:56          
*# 32  Muttilein11 Kann man den Teig nicht auch nur kühl stellen und dann nächsten Tag kleine Kügelchen formen und die platt drücken...?....?schäm...
Muß es wirklich einen ganzen Tag kühl gestellt werden oder reicht es, wenn man das ein paar Stunden in den Kühli stellt?

14.12.2011, 16:27          
*# 33  kreativesMaidle @Muttilein11: Hallo und guten Abend,

ich möchte dir deine Fragen gerne beantworten.
Du kannst den Teig bearbeiten wie du magst, auswellen und ausstechen,
erstarren lassen im Gefrierbeutel und dann Streifen schneiden oder probier es Kügelchen zu formen und platt drücken.....und dann kühlen..
Der Teig soll nur so lang gekühlt werden bis er fest ist. das muss keinen Tag dauern...

Lass uns wissen, was du daraus gemacht hast.
Gutes Gelingen!

14.12.2011, 21:33          

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Tipp vom 30.11.2011, 23:18
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