Popcorn anstatt teurer Kunststoff-Luftpolster

Ich verschicke oft und gerne Päckchen und Pakete. Anstatt des teuren Füllmaterials nehme ich zum Polstern von zerbrechlichen Dingen einfach Popcorn, das ich ganz schnell selbst mache:

Popcornmais (500 g etwa 1 Euro) in ganz wenig Öl in der Pfanne oder im Topf poppen lassen (Achtung, nur den Boden mit Maiskörnern bedecken und Deckel drauf, bis es nur noch vereinzelt poppt! Volumen hinterher etwa x 20-25!), abkühlen, fertig ist das Füllmaterial. Einfach lose mit in das Paket geben. Und wenn man es in kleine Tüten packt, die man dann um das zu versendende Gut packt, kann man es auch noch futtern...

Von Cally
 
Eingestellt am 5.8.2011, 15:20 Uhr
4,3 von 5 Sternen auf der Grundlage von 16 Stimmen

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Kommentare (13):
#1 eintoepfer
6.8.11, 01:33 Uhr

Nette Idee, wenn auch evtl. etwas aufwändig...

Das mit dem "Futtern" ist aber so eine Sache.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Maisflocken als Füllmaterial Mitte der 80er auf den Markt kamen.
Die gab es sowohl unbehandelt, als auch haltbar chemieertränkt.
Und somit gab es in den Lagern zum Teil auch allerlei Bauchweh. (Von evtuellen Spätfolgen mal ganz abgesehen...)

Wenn frau diese Beutel also gezielt als Naschbeiwerk verschickt, bitte auch deutlich so beschriften.

Soll jetzt keine Nörgelei sein, aber ich habe da halt tatsächlich so einiges mit Kollegen mitmachen müssen, und warne jeden "Frischen" in der Lagerwelt da ganz ausführlichst vor, auch wenn mir das Zeug schon länger nicht mehr untergekommen ist.

Die Idee an sich ist ja nun wirklich nicht schlecht, aber wenn z.B. Kinder da einmal ein Tütchen essen dürfen, ein andermal aber eher besser nicht, ist das nicht so ganz einfach und plausibel zu erklären.

Wie gesagt, ich will den Tipp an sich nicht schlechtmachen, und verzichte auch gegen meine Gewohnheit auf "Bewertung", aber die Erfahrung hinterlässt ein ungutes Gefühl...

+1
#2 Cally
6.8.11, 08:36 Uhr

Ach was eintöpfer, ich sehe das gar nicht so, dass du den Tipp "schlecht machen" willst. Ich glaube aber, dass die Maisflocken, die du meinst, und das simple Popcorn, von dem ich rede, zwei verschiedene Dinge sind. Dein angesprochenes Chemiezeugs kenne ich, es sieht meinem Popcorn allerdings nicht mal ähnlich.
Deinen Einwand mit den Kindern, sorry zurück, kann ich aber nicht gelten lassen. Kinder müssen täglich lernen, zu unterscheiden, egal ob es die Wand ist, die sie bemalen dürfen oder das Obst, das sie essen dürfen - und welches Kleinkind macht alleine ein Paket auf?
Meine "Beschickten" jedenfalls hatten bisher weder Bauchweh noch sonstige Nebenwirkungen (höchstens von zu viel Schoggi, die im Paket war :o)) von meinen popcorngepolsterten Päckchen und obendrein noch Spaß daran.

Und: das Volumen nimmt eher um 40-50 x zu, nicht wie oben fälschlich angegeben 20-30 x.

+2
#3 PatBat
6.8.11, 13:40 Uhr

meine mutter hat vor einigen jahren angefangen, wenn in den paeckchen noch platz war, klopapierrollen oder kuechenrolle mit reinzulegen. wenn's nur kleine hohlraeume waren, dann tempopaeckchen oder servietten. sie hat mir immer die gemusterten, huebschen sachen mit rein, die ich mir nie leisten wuerde. ich fand das toll, weil kein fuellmaterial verschwendet wurde und ich weihnachten immer dekoklopapier (!) hatte. :)

+1
#4 Cally
6.8.11, 14:41 Uhr

Offen gesagt ist mir wichtig, Umwelt belastenden Müll zu vermeiden anstatt unnötigen zu produzieren. Dekoklopapier oder gemusterte Papiertaschentücher sind für mich so sinnvoll und notwendig wie ein Kropf.
Aber auch hier wie bei allem: kann man machen, muss man aber nicht.


#5 wermaus
6.8.11, 15:54 Uhr

Daumen hoch kriegst du für diese Idee - aber bitte dann immer in Tütchen packen, weil es sonst schade ist um das leckere Popcorn! Ich hab bisher meist so Haribo- Normal- oder Minitütchen mit verpackt, aber deine Methode ist ja viel billiger und außerdem selbst gemacht. :o)


#6 Cally
6.8.11, 16:20 Uhr

@wermaus: Ja, Mama...*lach*

Im Ernst: meine Töchter leben bzw. arbeiten auf einem Bio-Hofgut (da gehen die Päckchen und Pakete meist hin...) - da kommen nötigenfalls die Schweine auf einen guten Tag :o)

+1
#7 wermaus
6.8.11, 20:07 Uhr

Ah ja, die armen Schweinchen sollen schon auch was Feines haben! Also gut, also gut... darf dann auch mal unverpackt sein... *grins*

+1
#8 Rumpumpel
7.8.11, 12:44 Uhr

Popcorn machen wir gerne selbst, aber ganz frisch, zum Essen und nicht zum Verschicken. Einmal eingetütet und ein Tag später schmeckt es nämlich schon nicht mehr so lecker.

Ich hebe gerne Styropor- oder Luftpolster-Verpackungsschutz im Keller auf, von Paketen, die wir irgendwann mal bekommen haben. So habe ich immer eine Vorratskiste, aus der ich bei solchen Fällen schöpfen kann, und muss gar kein Geld dafür ausgeben. Und Müll sparen tu ich somit auch.

+2
Eifelgold
#9 Eifelgold
7.8.11, 17:59 Uhr

Die Idee ist gar nicht mal so übel. Hätte ich das nach Weihnachten schon gewusst, hätte ich meine Kräuteröle im Glas nicht mit einem Versandkatalog geschützt. Ich fand das echt mühseelig, Seite für Seite rauszureißen, zusammen zu knüddeln und in den Karton zu stecken.
Männe hat mal vor vielen Jahren eine Popcornmaschine geschenkt bekommen. Die bereitet Popcorn ohne Zusatz von Ölen zu. Für Füllmaterial zu produzieren echt gut.
Die Idee merke ich mir für den nächsten Versand.

+1
#10 nurmaso
8.8.11, 17:39 Uhr

Die idee find ich gut. Da freut sich doch jeder über was zum Naschen als Zugabe.


lorelei
#11 lorelei
9.8.11, 20:09 Uhr

Klasse Idee schließe mich nurmalso an.
Daumen hoch


#12 Icki
17.8.11, 12:37 Uhr

Wenns nicht schmecken soll, kann man Popcorn auch ohne Öl in der Mikrowelle machen (sofern man eine hat). Ich find die Idee gut, essen würd ich es nicht, aber kompostierbar ist es! Hab mal von Zentis ein Paket geschickt bekommen, das war auch mit Popcorn ausgestopft;-) Daumen hoch!


#13 Peaches1860
22.8.11, 08:46 Uhr

Da wir täglich Zeitung lesen, nehme ich immer zerknülltes Zeitungspapier dafür her, hat bisher immer funktioniert, aber wenn ich mal keine zur Hand habe (benötige die Zeitungen auch für anderes), dann werde ich das mal machen, denn Popcorn.Mais haben wir eigentlich wegen meiner Tochter (Popcornfan) immer zuhause.



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