Rezept: Rotweingulasch Rucki-Zucki

Zutaten

  • 1 kg Rinder- oder Schweinegulasch
  • 1 kg Schalotten oder Zwiebeln
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1 Tasse in Rotwein eingelegte Rosinen (ca. 1 Std. vor der Zubereitung ziehen lassen)
  • 1 Flasche Rotwein
  • 2 kleine Flaschen "Hot Chillisauce"
  • 2 Becher Sahne

Zubereitung

Den Boden eines Bräters mit Olivenöl bedecken. Das Fleisch darauf verteilen (nicht vorher anbraten!). Mit Pfeffer, Paprika und Salz würzen. Mit den in Würfel geschnittenen Schalotten oder Zwiebeln bedecken. Nun das Tomatenmark darauf verteilen. Zum Schluss die Rosinen darüber verteilen und die Flasche Rotwein darüber gießen.

Im geschlossenen Bräter bei 175 Grad Umluft ca. 2 Std. zubereiten.

Wenn das Fleisch aus dem Ofen genommen ist, gut durchrühren und mit der Chillisauce und der Sahne vermengen.

 
Eingestellt am 27.10.2010, 17:17 Uhr
3,2 von 5 Sternen auf der Grundlage von 10 Stimmen

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Kommentare (17):
#1 Meerkatze

Lol 2 Stunden soll rucki-zucki sein? Also ich habe das auf dem Herd im Kochtopf schon in ~20min geschafft, als ich mal spontan abends Lust auf Gulasch hatte :D Gut, bei dem größten Stück war es in der Mitte noch nicht ganz durch, aber 10 min mehr, dann wäre es gut gewesen ;-)

27.10.2010, 19:05
#2 UlliMaus

@Meerkatze:
20 Minuten? Aber ganz gewiss nicht bei Rind!

27.10.2010, 19:11
#3 Angelina

Rucki- Zucki ist hier die Arbeit mit dem Einschichten in den Bräter, denn danach muss man sich nicht mehr viel kümmern:-) Toll

27.10.2010, 19:23
Backoefele
#4 Backoefele

Kommt das Rezept von Dir, Angelina? Muss man nicht mehr "unterschreiben", wenn man einen Tipp abgibt? Ansonsten könnte die Bratzeit stimmen, wenn man das Fleisch vorher ein wenig kleiner schneidet. Auf jeden Fall gibt es eine tolle Soße kann ich mir denken! Könnte ein ähnliches Rezept reinstellen, in dem das Fleisch nämlich in Würfeln geschnitten in einen Bratschlauch im Backofen zubereitet werden kann - auch ohne vorheriges anbraten. Schmeckt auch hervorragend! Vorteil: Nix groß putzen hinterher.

27.10.2010, 23:06
#5 hungerhaken

Hört sich sehr gut an. Für faule Leute wie mich genau richtig. Werde ich probieren! Die se ewige Köchelei mit immer wieder angießen mag ich nicht mehr so.

27.10.2010, 23:53
#6 DarkAngel

also ich finde den tipp super, ich hasse nämlich diese ewige anbraterei und dann wirds doch oft hart oder zäh......da wir in meiner familie alle große gulaschfans sind, werde ich das rezept gleich am wochenende mal ausprobieren. hoffe nur, das gulasch oder heisst es der gulasch?? grins, (deutschlehrer bitte melden ;))wird nicht zu sehr scharf wegen der kinder

28.10.2010, 09:58
mamamutti
#7 mamamutti

Hier fehlt mir der Röstgeschmack.
Aber es ist sicher eine leckere Gulaschsuppe.
Ein Zwiebelbrot dazu,ja werde ich probieren.

28.10.2010, 10:07
#8 Theki

@UlliMaus: Im Dampftopf wäre das möglich!

28.10.2010, 10:59
#9 Theki

@DarkAngel: Wenn Du ordentliches Fleisch genommen hast, wird es eigentlich nur hart, weil man kalte Flüssigkeit angegossen hat. Deshalb immer alles warm oder heiß angießen. Danach kann man auch den kalten Wein dazugeben, da passiert dann nichts mehr.

28.10.2010, 11:02
#10 DarkAngel

@theki: danke für den tipp, das kann gut sein, dass ich zu kalte flüssigkeit genommen habe, wußte ich nämlich noch nicht.....ich bin echt mal gespannt, wie es am WE schmecken wird, ich kenne gulasch ja auch nur mit anbraten und hoffe, dass das fleisch trotzdem schön knusprig und saftig wird, vielleicht kann der verfasser oder die verfasserin, oder jmd. der das rezept schon ausprobiert hat, mir noch mal sagen, ob das/der gulasch lach auch schön braun wird und genauso schmeckt, wie wenn man ihn anbraten würde.....das wäre nett
liebe grüße an alle

28.10.2010, 12:44
#11 Theki

@DarkAngel: Soo braun wird "er" sicherlich nicht. Das erreichst Du nur durch kräftiges Anbraten. Auch Tomatenmark brät man mit an, dann bekommt man eine schöne dunkle Farbe. Und der Geschmack ist auch anders, durch die Röstaromen. Aber >beide> Varianten schmecken.
Habe mal gegoogelt: in Deutschland ist der Gulasch genau so üblich, wie das Gulasch!

28.10.2010, 15:32
Dobby
#12 Dobby

Ach, so ein Gulaschrezept suche ich schon lange! *freu*

Könnte man das Gulasch vorher nicht doch ein wenig anbraten und dann alles zusammengeben?
Hmmm, ich stell mir das mit Knoblauch dabei auch sehr lecker vor... oder passt das nicht zu den Rosinen?

Ob das auch mit Lamm geht? Dann aber bestimmt nicht 2 Std...

Joi, ich werf hier alles durcheinander... ;)))

Das Rezept (wie oben beschrieben) werde ich an meinen Jungs nebst Freundinnen ausprobieren! Lecker und wirklich zeitsparend

28.10.2010, 17:05
#13 Polly-Esther

Sicher ein gutes Rezept für den Römertopf!

28.10.2010, 19:25
#14 DarkAngel

@theki: danke fürs googeln lach.......und ich glaube, ich werde es am sonntag so machen wie Dobby schreibt, erst vorher anbraten und dann ab in den backofen, obwohl eigentlich extra da steht (nicht anbraten)hmm grübel grübel, aber eigentlich kann da ja nichts passieren oder schiefgehen......lach, habe meinen lieben nämlich diesen gulasch für sonntag schon angekündigt und nun freuen sie sich darauf, wenn der nun nix wird.........*schluck* na ja, dann bestellen wir halt ne pizza ;)) aber ich vertraue mal darauf, dass er gut wird!

@Dobby: könnte mir vorstellen, dass es auch mit lamm und anderen fleischsorten klappt, aber knobi mit rosinen hmm also ich würde eher abraten

28.10.2010, 20:12
Dobby
#15 Dobby

Heute habe ich dieses "Gulasch" gemacht.

Das Gulasch habe ich nur durch einen Schweinerollbraten ersetzt, da bereits vorhanden.

Fleisch war nach 1 1/2 Std bereits fertig und zart, Soße genial.
Mein Mann war begeistert, mir war's einen Ticken zu süß...

Aufgenommen in die Annalen meines zu vererbenden Kochbuchs!

Super!!!

1.11.2010, 00:37
#16 ela_wills_wissen

Super Rezept - Familie war begeistert!!!!!

2.11.2010, 10:05
Horst-Johann Lecker
#17 Horst-Johann Lecker

Auf die Frage nach dem Anbraten sagen mir mehrere gute Restaurantköche: das ist kein Gulasch, sondern ein Ragout. Bei einem Gulasch legt man Wert auf Röstaromen, und die kommen nur und ausschließlich durch Anbraten zustande. Selbst bei einem original ungarischen Gulasch werden wenigstens die Zwiebeln angebraten. Auf die angebratenen Zwiebeln kommt dann das Fleisch. Und wenn ich mir schon die Mühe mache, wenigstens Zwiebeln zu schneiden und Rosinen einzulegen, dann kann ich auch auf die fertige Chilisauce verzichten. Eine Peperonischote zu schneiden, macht ja nun wirklich keine Arbeit. Und ein bisschen Salz und Pfeffer und ein paar andere Gewürze zuzugeben, ist auch nicht die Welt.

Ein richtiges Gulasch kostet mich etwa 20 Minuten Vorarbeit, 10 Minuten Anbratzeit und zwei Minuten, das Ganze zu würzen. Folglich ist ein richtiges Gulasch auch ein Ruck-Zuck-Gericht. Denn den Rest der Arbeit übernimmt Kollege Herd.......

14.7.2011, 20:48

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