Tierliebe mit Herz und Verstand - Beschnuppern im Tierheim

Wir stehen in engem Kontakt zu unserem benachbarten Tierheim. Ich komme aus einer eher ruhigeren, ländlicheren Gegend, hier haben noch viele Familien Hunde. Allerdings kann nicht jeder dem Bitten und Flehen seiner Kinder: "Mama Papa, ich mag einen Huuuuuuuund haben" nachkommen.

In unserem Tierheim ist es wie in vielen anderen Tierheimen auch möglich, die Bekanntschaft mit einem ausgesuchten Hund zu machen und diesen des öfteren Gassi zu führen.

Die Tierheime sind voll, vieles funktioniert sowieso nur durch Spenden und sehr viel ehrenamtliches Engagement. Tiere sind kein Spielzeug, Tiere sind Verantwortung. An dieser Stelle sei der Denkanstoss erlaubt, warum immer noch die wildesten Züchtungen zulasten der Tiere erlaubt und geduldet sind, wo doch die Auswahl in den Tierheimen riesig ist.

Und ich bin der Meinung, für jeden Menschen, der ein Tier sucht, gibt es auch einen passenden aus dem Tierheim. Ich habe es selbst erlebt, dass ein Herr mitte 70 einen Welpen haben wollte, die Tierheimleitung es aber für besser befand, dass dieser ältere Herr, einen ebenfalls älteren Mischlungshund bekommen sollte. Die Altersdifferenz und der Pflegeaufwand bei diesem bereits stubenreinen und gut erzogenen Hund waren perfekt für diesen Herren und heute sind die beiden ein Herz und eine Seele.

Aber nochmal zurück zu dem Gassigehen Thema. Kinder sind ja des öfteren wankelmütig, bzw. wissen in den seltesten Fällen, wieviel Verantwortung ein Tier tatsächlich bedeutet... Wenn man aber zunächst einen Kompromiss schließt, und vereinbart, dass sich erstmal um einen Tierheim gekümmert wird, um zu sehen wie groß das Interesse wirklich ist, haben beide, der Hund und der Mensch ihren Nutzen davon. Und was gibt es schöneres, wenn ein Kind den Aufwand bei Wind und Wetter auf sich nimmt, um zu "seinem" Wauzi ins Tierheim zu fahren und diesen auszuführen. Und in mir vielen bekannten Fällen endet eine solche Geschichte oft mit einer erfolgreichen Vermittlung.

Natürlich sei auch realistischerweise angemerkt, dass es bei vielen ehrenamtlichen Gassigehern bleibt, es nicht immer zu einer Vermittlung kommen kann, aber immerhin kommen die Tiere so vor die Tür...

Und im Tierheim gibt es natülich nicht nur Hunde und Katzen die auf Vermittlung warten, sonder oft auch sehr viele Kleinnager und manchmal auch Vögel... Wenn ich im Baumarkt die kleinen Nager und Häschen sehe, denke ich mir auch meinen Teil dabei...

Wer also ein bisschen Zeit übrig hat, Kinder hat, die tierbegeistert sind, man selber aber noch nicht weiss ob man einen eigenen Hund haben mag, dem empfehle ich den Gang in ein Tierheim zum Probe"schnuppern".

 
Eingestellt am 17.3.2012, 11:15 Uhr
5 von 5 Sternen auf der Grundlage von 22 Stimmen

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Kommentare (18):
#1 Muttilein11
19.3.12, 07:31 Uhr

KLasse Idee.
In unserem Tierheim ist das Gassigehen erst mit 16 erlaubt,es muß ein Gassigehführerschein gemacht werden und dann darf man auch erste Zeit nur auf dem Grundstück gehen und spielen mit dem Hund. Ich finde das sehr verantwortungsbewußt, denn so kristallisiert sich doch schon schnell heraus, welcher Jugendliche wirklich Verantwortung übernimmt. Wer den Kurs auf sich nimmt, meint es sicherlich Ernst mit dem Gassi gehen..
Ich stimme dir vollkommen zu, es gibt genügend tolle Hunde im TH,es muß nicht unbedingt ein Rassehund sein: Papiere sind Schall und Rauch und ein Rassehund will auch nur Fressen und Ka....., wie jeder seiner Mischlingsartgenossen auch. Und ob es Reinrassig oder Mischling ist,Liebe, Erziehung, Fressen, Zeit,Pflege brauchen beide und beide brauchen den Tierarzt,Impfungen und und und.. Da gibt es eh keinen Unterschied....
Ich finde deinen Denkanschluß klasse..
1000 Daumen hoch!

+7
#2 Icki
19.3.12, 09:13 Uhr

Mein Daumen auch hoch!

+3
#3 Zitronenjette
19.3.12, 09:36 Uhr

Hallo, Mrs. Monk,

leider habe ich Dir nur einen Daumen geben können - es hätten von mir aus mehrere sein können!

Gerade was das Züchten von Haustieren betrifft, werden meine Ansichten immer radikaler. Sollte man m. M. nach verbieten bzw. nur kontrolliert stattfinden lassen. Ich finde, für jedes gezüchtete Tier sitzt eines im Tierheim oder lebt auf der Straße und findet kein Zuhause.
Also, nochmal Daumen hoch für Dein Engagement!

+5
#4 superwoman
19.3.12, 09:43 Uhr

Danke für den wichtigen und wertvollen Hinweis! Er ist mir aus dem Herzen gesprochen. Nach jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit im Tierschutz weiß ich, was los ist in Tierheimen. Nein, es muß wirklich kein Hund vom Züchter sein, es gibt genug wunderbare Hunde und Katzen, die keinen Besitzer haben, und sie sind es wert, dass man sich um sie kümmert. Da schließe ich mich voll der Meinung von Zitronenjette an. All unsere Haustiere kamen über den Tierschutz zu uns, und wir haben bei keinem Tier diesen Entschluss bereut.

+4
#5 mrs_monk
19.3.12, 09:51 Uhr

Wir haben letztes Jahr einen Westi Welpen aus dem Tierheim bekommen, da mein Kater, den jemand als Baby vor unserer Haustür abgelegt hatte, leider dank Rasern die keine 50 kennen, überfahren wurde.. das hat mir damals fast das Herz rausgerissen, denn mein Kater und ich, das war wirklich LIEBE.. ich wollte nie eine Katze haben, war schon immer der Hundetyp, aber dieser Kater hat mich verzaubert, ich habe ihn mit der Hand aufgezogen, so klein war er, als ihn jemand "entsorgt" hat.. Gottseidank in der Nähe meiner Haustür.
Zurück zu meinem Westi, den ICH selber aus dem Tierheim übernommen habe, der ist von einem Züchter, ich habe natürlich keine Papiere bekommen, allerdings den Impfpass. Ich habe ein bisschen nachgeforscht, denn unser kleiner Freund hat seit Geburt schlimme Hautprobleme, er hatte Augenprobleme, musste getropft werden, die Ohren waren verklebt usw.. und warum ? alles nur weil dieser verdammte "Züchter" die Tiere überzüchtet und in Massen "herstellt"

Dieser sogenannte Züchter "vertreibt" auch noch Katzen - ist wirklich gruselig... Unser Hund kämpft mit massiven Hautproblemen, muss Medikamente nehmen, es nimmt viel Zeit in Anspruch, mit ihm regelmässig zum Tierarzt zu gehen, alle paar Tage baden, von den Kosten ganz abgesehen... Aber er hat ein wunderbares liebevolles Wesen, gebe ihn für nix auf der Welt her.
Und alles nur, weil sich keiner richtig um diese sogenannten "Zuchtbetriebe" kümmert :( und wer leidet darunter.. die Tiere.. Ich wünsche mir hier wirklich mehr Aufmerksamkeit seitens der Regierung / Öffentlichkeit. Denn in manchem Hundezuchtbetrieb gehts doller zu, als in kontrollierten Eierlegebetrieben.

Warum gibt es kein Siegel / plakette für Züchter ??

+10
#6 zauberweib
19.3.12, 11:54 Uhr

Wir haben unsere Katzentiere alle aus dem Tierheim und kann das nur weiterempfehlen. I.d.R. sind die kastriert und geimpft (dafür zahlt man auch ein bisschen was bei der Vermittlung, was aber immer noch nur ein Bruchteil dessen ist, was tatsächlich an Kosten angefallen ist) und - leider, muss man sagen - ist die Auswahl meistens groß genug, so dass wirklich für alle Anforderungen und Bedürfnisse das passende Tier dabei ist.

Das Schwierigste is eigentlich nur, sich dann für _eine_ Katze zu entscheiden (und nicht gleich 27 zu adoptieren... *g*)

+2
#7 Torja
19.3.12, 14:11 Uhr

@mrs_monk: Ein inhaltlich gutes Siegel zu entwickeln und zu etablieren, ist leider sehr schwierig, auch weil es schon so viele Dünnbrettsiegel gibt, (z.B. auch von TÜ.., Dekr... fürs Qualitätsmanagement/ISO 9.000...), von denen Verbraucher sich blenden lassen, obwohl die über die Qualität der Produkte gar nichts aussagen. Und selbst da, wo es "gute" Siegel gibt, achten viele Verbraucher ohnehin nicht drauf und entscheiden nur nach dem Preis. Siegel sind zudem eine freiwillige Sache, d.h. die schwarzen Schafe gäbe es weiterhin.

Letztlich kann nur Politik Einhalt gebieten, und zwar über Gesetze, dass Züchtungen, die den Hunden gesundheitlich Nachteile bringen, schlicht verboten werden: Mopsaugen, die rausfallen, wenn man dem Tier über den Kopf streicht (kein Scherz, NICHT machen) / zu kurze Luftröhre bei Cain-Terriern / Haare, die den Hunden permanent in die Augen pieksen (Chin. Faltenhund) / Lange Ohren, die aufgrd. mangelnder Lüftung zu Milbenbefall etc. führen (Cocker Spaniel...) / HD-geplagte Hundesrassen u.s.w.

Bis allein das Coupieren von Ohren und Schwänzen verboten wurde, war es jahrelange, mühselige politische Arbeit von Tierschutzorganisationen. Denen mal ein Dank an dieser Stelle!

Bei jedem neuen Vorstoß, weitere Zuchtbeschränkungen zugunsten der Hunde einzuführen, kommt aber gleich eine Züchterlobby und pocht auf ihre Berufsfreiheit.
Damit aber doch irgendwann Gesetze hundeverachtenden Zuchtambitionen Einhalt gebieten, hilft Aufklärung. Und eine möglichst breite Unterstützung der Bevölkerung von Tierschutzorganisation, die Entsprechendes fordern und mit legalen Mitteln durchzusetzen versuchen. Dabei kann jede/r Einzelne aktiv werden:
Schon das Mitmachen bei enstpr. Unterschriftenaktionen stärkt den Pro-Tier-Lobbyisten den Rücken und unterstützt ihre politische Arbeit.
Wenn sich viele einzelne Stimmen zusammenschließen, können sie sich Gehör verschaffen. Das gilt nicht nur für die Züchterseite, sondern das können auch wir Endverbraucher.

Es gibt tolle engagierte Tierschutzorganisationen, die sollte man unterstützen! (Mach ich auch.)

+4
#8 Icki
19.3.12, 19:57 Uhr

Ich habe vor ca. 15 Jahren eine Dokumentation über Tauben gesehen. Natürlich wurde ein wenig Sendezeit der Brieftaube gewidmet, und der Stadttaube, aber auch hochgezüchteten Vögeln, die wie faszinierende Kunstwerke aussahen, mit den aberwitzigsten Gefiederfarben- und Stellungen, Körperhaltungen, Kröpfen, Kämmen,... wären das bildhauerische Kunstwerke gewesen: Hut ab! Aber es waren Tiere. Tiere, die sich kaum auf den Beinen halten konnten. Bekanntermaßen nicht sehr alt wurden. Sowieso nicht fliegen konnten.

Und als man dann einen der Züchter gefragt hat, was denn das faszinierende an diesem Hobby sei, sah der den Interviewer mit glänzenden Augen an und sagte ehrfurchtsvoll, aber zugleich sehr stolz und fasziniert: "We are playing God.". Man musste nicht Kreationist sein, um an dieser Stelle ein Schaudern zu kriegen. Und wenn ich einige Hunderassen sehe, hab ich immernoch diesen Satz im Ohr.

+4
mops
#9 mops
20.3.12, 13:03 Uhr

Es gibt Hundezüchter und - Hundezüchter. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Mein Mann z. B. züchtet Weimaraner. Aus Liebhaberei - er hält sie für die schönsten Hunde der Welt. Reich kann man dabei nicht werden, ganz im Gegenteil, es kostet ziemlich viel. Natürlich kommt wieder Geld rein, wenn die Welpen verkauft sind. Aber dieses Geld ist schon wieder verplant. Keine der drei Hündinnen wirft mehr als einmal im Jahr, oft liegen zwei Jahre zwischen einem Wurf und dem Nächsten.
Natürlich gibt es auch Hundezüchter, die ihre armen Hündinnen als "Gebärmaschinen" gebrauchen, sie müssen mehrere Würfe jährlich "abliefern". Das ist grausam, da brauchen wir nicht zu diskutieren. Diese Leute züchten aus Gewinnsucht. Deshalb: Augen auf beim Hundekauf! Wer sich ein Rassetier anschaffen möchte, sollte tunlichst den Züchter und seine Hunde unter die Lupe nehmen. Die Welpen müssen bei der Mutter sein, auch die anderen Hunde sollten angesehen werden. Der Züchter, der dazu nicht bereit ist, ist lediglich ein Geschäftsmann, der oft mit nicht ganz sauberen Methoden arbeitet. Jeder tierliebende Züchter ist stolz auf jeden einzelnen Hund und wird die Hunde mit Vergnügen vorzeigen.
Ich habe drei sehr liebe Schäfermixe aus dem Tierheim, die ich gegen keinen Rassehund der Welt eintauschen würde. Auch drei meiner Katzen sind aus dem Tierheim, zwei davon sind reinrassige Perser. Im Tierheim findet man oft den Wunschhund, denn der gute Charakter ist viel mehr wert als Rasse. Ich wollte nie ein Prestigeobjekt, und das sind Rassehunde oft. Deshalb werden die potentiellen Käufer unserer Weimaraner von meinem Mann stets auf Herz und Nieren geprüft, denn Weimaraaner sind Jagdhunde und keine Statussymbole und werden von uns niemals an Stadtbewohner verkauft.

+5
#10 terminfee
31.3.12, 02:24 Uhr

Vorab: ich habe zwei Griechen.

Die Gassi-geh-Idee finde ich sehr schön und wird vielerorts praktiziert. Ich persönlich muß mir öfters anhören, warum ich denn griechische Hunde zu mir genommen habe, während die deutschen TH voll sind.
Ganz einfach - JEDEM Hund in einem deutschem Tierheim geht es besser als einem Streuner in Süd- oder Ost-Europa.
Die Hunde vor Ort werden während der Saison geduldet, weil sie die Touristen "binden", der Mitleidsfaktor hoch ist. Bestenfalls kommen sie dann in ein TH vor Ort. Aber auch nur auf Zeit, findet sich in einer gewissen Zeit kein "Abnehmer", kommen sie auf eine Tötungsstation. Nach der Saison werden die Hunde- und auch Katzen - vergiftet, erschossen oder erhängt.

Deshalb gibt es nur eine sinnvolle Lösung: Kastrationen vor Ort.
Jeder kastrierte Hund und jede kastrierte Hündin kann kein Leid mehr verursachen, indem sie oder er ihrem/seinem Trieb nachkommt.

Viele Tierschutzvereine unterstützen diese Kastrationsaktionen, weil sie begriffen haben, daß das der einzige Weg ist, vielen Hunden ein schlimmes Schicksal zu ersparen.

@ Mops: Ihr habt bestimmt eine verantwortungvolle Zucht, aber wenn ich schon höre, ihr "verkauft" nicht an Stadtbewohner, frage ich mich, wo euer Tierschutzgedanke hinläuft, sofern er denn vorhanden ist. Auch ein Stadtbewohner kann sehr verantwortungsbewußt mit seinem Hund umgehen und ihm den nötigen Lebensinhalt liefern und ihn auspowern. Gottseidank gibt es ja diese Vehikel, die 4 Räder haben und die sogar alle bis auf den Boden, um mal eben ins Grüne zu fahren. Und auch innerstädtisch gibt es Möglichkeiten, die jeden erstaunen lassen, der meint, Hunde dürften nur auf dem sogenannten Land leben.

Ich selbst bin gegen Züchter (bitte nicht persönlich nehmen), das sage ich ganz offen, wir haben genügend Hunde auf dieser Erde, die dringend ein Zuhause suchen.
Hunde aus dem Tierschutz "kosten" auch was, nämlich eine Schutzgebühr, die sich danach richtet, ob er Hund schon kastriert ist oder nicht. Meistens liegen die Kosten bei 250-350€. Da sind aber gerade mal die Selbstkosten abgedeckt.
Für mein Dafürhalten sollte die Schutzgebühr mindestens 500€ sein, damit sind die Kosten halbwegs gedeckelt und der Überschuß könnte wiederum für Kastrationen eingesetzt werden.

+1
mops
#11 mops
31.3.12, 18:59 Uhr

@terminfee: Das war gar nicht unser Gedanke. Uns geht es nur darum, dass Weimaraner eben reine Jagdhunde sind, mit sehr ausgeprägtem Jagdtrieb, daher in der Stadt schwierig zu halten und eine Quälerei für Herr und Hund. Wir sind halt einfach der Meinung, dass ein Tier seiner Entsprechung nach gehalten werden sollte und geben unsere Hunde deswegen nicht an Stadtbewohner ab, sondern vorzugsweise an Leute mit Jagdschein bzw. auch an den Staat, wo sie weiter ausgebildet werden.

+1
#12 terminfee
1.4.12, 02:53 Uhr

Auch Leute mit Jagdschein haben für mein Dafürhalten nicht automatisch die Lizenz gepachtet, einen Jagdhund zu führen. Wir haben hier das Beispiel in unserer ""Stadt". Dies Hündin ist absolut unausgelastet (keine Weimaranerin), - ich hab´s vergessen - eine blue *wat weiß ich* Setterin. Das sogenannte Herrchen hat den Schein - und weiß ihn in der Erziehung null einzusetzen! Meine "Kleine"" wird permanent gemoppt, sie liegt auf dem Rücken, Fanny über ihr, und wehe meine bewegt sich auch nur einen Zentimeter. Wir hatten das letztes Jahr, daß Fanny meiner ins Ohr gebissen hat, jeder weiß, wie schwierig Ohrwunden zu behandeln sind. Es hat sich entzündet - Antibiotikum - es hat ein halbes Jahr gedauert, bis nur noch die Narbe übrigblieb.l
Aber gut, auch wieder am Gedanken vorbei........guckt euch die Leute genau an, bitte.
Mein Großer, eine griechische Dorfgemeinschaftsproduktion, ist der Jäger vor dem Herrn. Das wußte vorher keiner und ich habe - bei Gott - keinen Jagdschein. Wir wohnen in einer Stadt. Fragen?

@mops: ich wollte nicht persönlich angreifen, nur mal andere Denkensweise anregen.

-1
#13 terminfee
1.4.12, 02:58 Uhr

Ach ja, noch was. Wir haben hier eine Weimaranerin, die mittags vonne Omma Gassi geführt wird. Da könnnte ich echt lang hinkotz...weil diese Frau wohl Alzheimer hat und JEDES Mal fragt: Kennen die sich?

-4
Eifelgold
#14 Eifelgold
1.4.12, 09:56 Uhr

@terminfee: Dann nimm dir doch mal 10 min Zeit und unterhalte dich mit der älteren Dame nett. Ich bin sicher, dass diese Frage dann nicht mehr gestellt wird. Wir werden alle mal alt und vergesslich und wir sind dann sicherlich auch froh, wenn sich dann mal jemand mit uns unterhält.

+2
#15 Muttilein11
1.4.12, 11:58 Uhr

@mops: Ist es denn niocht auch Quälerei für einen Jagdhund, wenn er auf dem Land lebt, wo er eigentlich jagen könnte (weil das Angebot dort da ist), es aber nicht darf und die Gerüche immer in der Nase hat?
Ich finde den Grundgedanken ja auch nicht sooo schlecht , aber eben keine Garantie.
Ist doch so ähnlich wie der Spruch: " Was, ihr haltet einen so großen Hund in der Wohnung?"
Tja, was soll man sagen? Ein HUnd der in der Wohnung gehalten wird , dafür aber mehrere Stunden durch die Valapampa geführt, bespaßt, betüttelt wird, hat es meiner Ansicht nach besser, als ein HUnd, der zwar in einem Haus wohnt, aber allenfalls dreimal täglich die Terrassentür aufbekommt für Geschäft im Garten, dann aber schnell wieder rein.
Denn letztendlich: Wo der HUnd im Innerraum sich ablegt, im Haus oder in einer Wohnung ist ja wohl egal, das wie er im Außenbereich sich beschäftigen darf ist da ja wohl sehr viel wichtiger!!!!
Mein Denkanstoß zur Theorie: Jagdthund gehört nur ausfs Land , nicht in die Stadt.

+1
#16 terminfee
1.4.12, 23:37 Uhr

@Muttilein11: danke, mein Reden. Es gibt viel TS-Vereine, von denen ich nie einen Hund bekommen hätte. Ich lebe in der Stadt in einer Mietswohnung und bin auch noch berufstätig. Au wei! Trotzdem behaupte ich, daß meine Hunde ein gutes Leben haben. Sie werden körper- und kopfmäßig ausgelastest und sehen den Garten nur von innen, wenn ich mal krank sein sollte. (Deshalb ist er auch immer wieder spannend.) Als ich letztes Jahr arbeitslos war, sind mir einige Jobs durch die Lappen gegangen, weil ich keine Mittagspause gehabt hätte.

@Eifelgold: das mit dem Alzheimer war böse, sicher. Aber diese Frau ist einfach nur oberflächlich, ich sprach schon mehrmals mit ihr. Sie ist einfach mit dem Hund überfordert und hat eine Wahnsinnsangst, daß es eine Beißerei oder so geben könnte. Den Vorwurf müßte man eigentlich den Hundebesitzern machen, ihren Hund in die Hände einer unsicheren Person zu geben. Dabei ist die Hündin total nett, nur einfach eben nicht ausgelastet.

+1
mops
#17 mops
2.4.12, 14:56 Uhr

@terminfee: Du kannst dir sicher sein, dass wir die Leute, die unsere Hunde kaufen möchten, auf Herz und Nieren prüfen. Es wird vertraglich festgehalten, dass wir bzw. der Tierschutzverein mehrfach überprüfen, ob eine artgerechte Haltung geboten wird. Wir versuchen, unsere Hunde nur in beste Hände abzugeben. Natürlich gibt es keine ewige Garantie dafür, aber wir setzen uns sehr dafür ein und investieren viel Zeit, um unseren Hunden die besten Besitzer zu bieten. Wir sind auch schon mehrmals von Verträgen zurückgetreten, als wir Unliebsames über den potentiellen Käufer erfahren haben. Aber wirklich sicher gehen kann man nie, das stimmt. Doch so ist die Realität. Auch Tierheim-Hunde haben keine Garantie für einen liebevollen Besitzer, der sich "hundgerecht" verhält.

+3
#18 kirschtomate
18.4.13, 14:25 Uhr

Ich finde diesen Tipp toll :) Und wer kein Tierheim in der Nähe hat, aber einen solchen Kompromiss mit seinen Kindern schließen will: Vielleicht freut sich auch die Frau von nebenan, wenn das nette Nachbarskind mit Wuffi Gassi geht ;)



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