Mohnpielen

Man nimmt 125 Gramm gemahlenen Mohn, gibt ihn in eine mittelgroße Schüssel. Dann sechs Scheiben Toastbrot in etwa 2 cm große Würfel schneiden und dem Mohn hinzufügen. Dann 125 Gramm Rosinen, die eine Stunde in Rum eingelegt waren, hinzugeben, dann alles mit reichlich Zucker überstreuen (ca. 100 Gramm), nun einen 1/2 bis 3/4 Ltr. aufkochende Milch uebergießen.

Dieses alles nun bis zur völligen Abkühlung ruhen lassen, es quillt nach. Die Mohnpielen dürfen nicht zu fest sein, dann kann man etwas kalte Milch hinzugeben. Die ganze Masse darf nicht zu dick oder zu dünn sein. Eine mittlere Konsistenz ist zu empfehlen. Die Mohnpielen kann man dann in kleinen Schälchen genießen.

Von Wolfgang Horn

 




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Kommentare unserer Leser (24):

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# 1  Sanne HuHu,
ich kenne das mit Brötchen und ohne Rosinen und das gab es immer Traditionell am Heiligabend und nannte sich bei uns Mohnklöße ;)
Aber genial

03.01.2005, 21:31          
# 2  Lady Khaos Also sehe ich das richtig, dass ich aus der Masse hinterher Klöße formen bzw. Nocken abstechen soll? Ich kann mit dem Begriff "Pielen" nämlich absolut nichts anfangen ...
Und mit "gemahlenem Mohn" meinst du da diesen fertigen Back-Mohn?
Hört sich aber lecker an ...

06.01.2005, 08:18          
# 3  Gabi Habe ich schon seit Jahren nicht mehr daran gedacht. Gab es bei uns immer Sylvester. Schmeckt toll. Du kommst bestimmt aus der Berliner Gegend.

06.01.2005, 10:50          
# 4  frau jaschke das geht auch gut mit brötchen-und für antialkoholiker,es schmeckt auch ohne rum. hat meine oma immer in der milchkanne mitgebracht,wenn sie zu besuch kam.toller tip,danke wolfgang

07.01.2005, 16:27          
# 5  Berliner @ Gabi
Ich komme aus Berlin und habe von dem Rezept noch nie etwas gehört. Auch der Ausdruck Pielen ist mir fremd.

Richtige Mohnklöße sind auch was anderes. Die werden aus Hefeteig gemacht.

09.01.2005, 21:17          
# 6  Rüttinger, Ruth Ich kenne das Rezept noch von meinem Vater, allerdings nocht mit 50 g Zitronat und 100 g geriebenen Mandeln. Toll, dass ich es bei Euch auch gefunden habe

13.03.2005, 17:03          
# 7  gabi aus wiesbaden an sylverter gab es bei uns tradutionell mohnpielen. vor einiger zeit habe ich wieder daran gedacht.nun wollte ich sie auch mal selber machen hatte aber keine ahnung wie.ich wußte zwar was drin ist in den pielen aber ich bekam es nicht hin.nun habe ich endlich durch einen guten freund deine seite und bin überglücklich das es nun am nächsten sylvester mohnpielen gibt. überhaupt kann ich hier viel lernen denn ich bin zwar schon 50 jahre alt aber kann immer noch nicht gut kochen.nun werde ich es aber lernen mit eurer hilfe

31.03.2005, 22:34          
# 8   Hallö,
danke dafür,
ich kenne Mohnpielen aus meiner Geburtsstadt (Berlin).
Schmeckt super lecker, aber diese Kalorien ....
Gruß Conny

04.12.2005, 20:34          
# 9  Andreas (aus Berlin) Superlecker,

hat meine Oma immer für die ganze Familie gemacht. Das Rezept stammt meines Wissens nach aus Schlesien und wurde zu uns "exportiert".

Gruß

Andreas

17.12.2005, 21:19          
# 10  Traumtänzer Es ist sehr einfach und schmeckt einfach spitze. ich persönlich mache noch Vaniliesoße dazu. Darauf freue ich mich jedes Weihnachten. Was aber dabei sehr wichtig ist, der Mohn sollte so fein wie möglich gemahlen werden, damit die Aromen sich am besten vermischen können. Ich mache nicht so viel Rum heran, nur als Geschmacksverstärker.
Probiert es aus ..... lecker !!!

27.12.2005, 17:02          
# 11  Carmen Werde ich demnächst sofort ausprobieren, kenne es von meiner Oma, wußte aber leider nicht wie man es zubereitet. Meine Oma kam aus Schlesien.

20.01.2006, 18:27          
# 12  Stephan gemahlener Mohn ist in Berlin heutzutage schwer zu kriegen. Deshalb habe ich mir jetzt eine Mohnmühle gekauft. Benötigt wird dafür Blaumohn. Ich freu mich schon drauf

22.03.2006, 18:30          
# 13  Klar, Peter Hallöchen, ja "Mohnpielen" kommen aus Schlesien und wurden in Berlin eingebürgert! Gruß Peter

01.04.2006, 14:33          
# 14  Doris und Roland Also, wir kennen es auch als Altberliner Rezept von Uroma und Großtante. In der Großstadt-Luxusausführung, wie wir sie kennen, kommt neben Milch auch etwas geschlagene Sahne hinein. Der Brotanteil besteht aus gewürfelten altbackenen Brötchen, der Zucker wird - sicherlich gesünder - durch Honig ersetzt; es wird auch nicht sehr gesüßt. Walnussstückchen kommen noch dazu. Rosinen und gemahlener Blaumohn, wie schon geschildert, allerdings ohne Alkohol. Wir machen jedes Jahr zu Weihnachten und zu Sylvester eine große Schüssel, die über mehrere Tage weggeschleckert wird. Hier in Südbayern ist das Rezept fast völlig fremd. Wir haben damit bei Freunden freundliche Zustimmung, aber noch keine Nachahmung gefunden.

30.12.2006, 23:42          
# 15  Bibibi Also meine Schwiegermutter macht Mohnpielen mit Wasser. Rum und Milch werden dann dazu gereicht. Mit Milch seien es Mohnklösse ...

23.12.2007, 20:46          
# 16  Susanne R. Oh ja, das ist ein oberschlesisches Rezept. Meine Mutter kommt aus Oberschlesien und "Mohnklöse" gibts immer Weihnachten bei uns. Wir machen aber statt Toast in Milch eingeweichte Scheiben Stangenweißbrot hinein. Kann mit verschiedenen kleingehackten Nüssen und Bittermandelaroma abgeschmeckt werden. Schmeckt besonders lecker diese Variante

06.07.2008, 21:49          
# 17  Monika ist mir Heute eingefallen, hat meine Oma immer zum Weihnachtsfest gemacht.Habe mich sehr gefreut, daß ich das Rezept gefunden habe

18.11.2008, 09:48          
# 18  -Rosi Huchu, endlich habe ich das Rezept gefunden, in keinem Kochbuch wurde ich fündig, nun werde ich heut noch Mohnpielen herstellen, ich bin 64 Jahre alt und natürlich Berliner, in meiner Kindheit gab es sie immer zu Silvester und freu mich auf heute abend

31.12.2008, 10:14          
# 19  Grisou aus Berlin Vielen Dank für das Rezept. meine Mutter kommt aus Oberschlesien und hat das immer zu Weihnachten gemacht. Gestern, in einer berliner Kneipe, habe ich Mohnpielen das erste Mal auf der Speisekarte gesehen und mich sofort an meine Kindheit erinnert.
Ich werde verschiedene Varianten versuchen. Morgen geht`s los. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.

10.10.2009, 20:47          
# 20  Marianne #20 Marianne aus Amerika herzlichen Dank fuer das Recept. Meine Oma hat Mohnpielen immer zu Sylvester gemacht. Ich habe mit grossem Vergnuegen gegessen aber hatte keine Ahnung wie man so etwas Gutes vorbereited. Jetzt brauche ich nur noch gemahlenen Mohn finden, und dann gehts los.

24.11.2009, 00:49          
# 21  sunschein1945 super, das ich das Rezept endlich gefunden habe, kenne es noch aus meinen Kindheitstagen in Berlin durfte immer probieren, hm lecker. Liebe Grüße aus Niedersachsen

01.02.2010, 14:06          
# 22  Valentine Mohnkließla sind ein traditionelles Weihnachts- Dessert aus Schlesien. Sie werden nicht irgendwie geformt sondern ganz schlicht in eine Servierschale oder Glasschüssel eingeschichtet. Immer abwechselnd eine Schicht Scheiben von altbackenen Brötchen, in Zuckermilch eingeweicht, und eine Schicht Mohnmasse. Ganz unten müssen Brötchenscheiben sein, der Abschluss ist eine Schicht Mohn. Kurz vor dem Servieren wird das Ganze noch mit Puderzucker bestreut und dann nimmt man einfach mit einem Löffel Portionen raus. So kenn ich es zumindest... meine Familie mütterlicherseits stammt aus Oberschlesien.

01.02.2010, 15:18          
# 23  model Probierts mal aus:
Kurz vor dem Servieren unter die Mohnpielen steif geschlagene, ungesüsste Schlagsahne unterheben.

13.04.2010, 13:12          
# 24  discopete Ich kenne Mohnpielen aus meiner Kindheit. Diese gab es immer am Heiligen abend. Gemahlenen Mohn bekommt man im Reformhaus, mit reichlich Zucker, sonst schmeckt er bitter, Rosinen und reichlich in Stücke gerissene Brötchen und Mandeln dazu geben. Jetzt kommt kochende Milch dazu. Soviel, das ein süßer Brei ensteht. Nun die Masse abkühlen lassen, warmer Mohn macht "Doof". Ich komme übrigens aus West Berlin. Meine Großeltern kamen aus Schlesien. Guten Appetit.
3012.2011

30.12.2011, 18:36          

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Tipp vom 03.01.2005, 01:07
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