Rezept: Bratenaufschnitt - selbst gemacht und ganz einfach

Wer gern Bratenaufschnitt isst (ist ja meist fettarm und von den Inhaltsstoffen her übersichtlich...) hat bestimmt schon festgestellt, dass dieser meistens recht teuer ist.

Selber herstellen ist sehr einfach und recht kostengünstig:

Je nach Vorliebe folgende Stücke besorgen:

Hähnchenbrüste, Schweinefilet, diverse Rindersteakarten (gern am Stück), Lammfleisch, Putenbrustbraten... im Grunde jegliches Kurzbratstück. Dicker gibt natürlich schönere Scheiben... Kleinere/dünnere Stücke wie Hähnchenbrüste oder Schweinefilet können quasi als "Gruppe" zubereitet (und eingefroren) werden.

Gründlich mit Salz und Pfeffer würzen. Auch andere Kräuter und Gewürze nach Belieben verwenden... ob vor oder nach dem Anbraten ist Geschmackssache.

Jetzt am besten in eine Pfanne/Bratentopf geben, der auch im Backofen bei niedriger Temperatur weiter Verwendung finden kann. Ansonsten nach dem Anbraten in eine Auflaufform umpacken.

Anbraten. Der eine mag es scharf mit dunkler Kruste, der andere (zum Beispiel ich) mag es leicht angebräunt und weich. Nach dem Anbrutzeln im entsprechenden Behältnis in den Ofen bei Umluft 80 Grad. Das hält eigentlich fast jedes Kochgeschirr aus.

Und nun abwarten. Hähnchenbrüste/Schweinefilets sind schon nach 45 min. Fertig, dickere Stücke brauchen länger. Anbrennen kann hier nix, bei der Temperatur machen 30 min länger nichts aus.

Dann raus damit und aufgeschnitten. Kann warm als Fleischbeilage und kalt (wie beschrieben) dünn aufgeschnitten als köstlicher und günstiger Bratenaufschnitt dienen.

Auf diverse Art aufgeschnitten und gefüllt, danach geschnürt und zubereitet (z.B. mit Mett. Oder Gemüseschnipsel in Creme fraiche. Oder übriggebliebenem Käseaufschnitt. Oder...) ... mjam.





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Kommentare unserer Leser (11):

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*# 1  Claude Ja, lecker. Jetzt wo ich das hier lese, erinnere ich mich wieder. Das haben wir früher auch schon immer gemacht. Könnte ich ja wieder mal machen. Da hast du mich auf eine gute Idee gebracht. Danke!

08.07.2009, 08:20          
*# 2  Bierle Wenn man kleinere Puten/Hähnchenbruststücke zusammenlegt zu einem dickeren Bündel, und dieses fest umwickelt mit Garn, müssste man doch eigentlich auch nach dem Garen sozusagen "ein" großes Bratenstück haben, sollte sich doch durch das Eiweiß verbinden bei den niedrigen Temperaturen.
Füllen könnte man das ja dann auch vor dem Zusammenbinden, zum Beispiel innen Kräuter rein in die "Bratenroulade"

08.07.2009, 10:19          
# 3  Katja noch warm aufschneiden oder besser bissl warten und abkühlen lassen oder ist das sozusagen "wurscht" ?

08.07.2009, 12:39          
# 4  Tante Paula Das habe ich schon oft gemacht. Am günstigsten ist z.B. einfacher Schweine-schulterbraten, den es oft im Sonderangebot gibt. Schweinefilet und Rindersteak sind meines Erachtens "zu schade" für Aufschnitt.

Backofen kann, muss aber nicht: Scharf von allen Seiten anbraten, mit Wasser angießen und auf kleinstem Feuer mit Deckel schön garschmoren geht auch, und der Braten trocknet garantiert nicht aus.

Wegen des Aufwandes, insbesondere des Reinigens der Schneidemaschine, empfehle ich, gleich größer Mengen zu produzieren und die Aufschnittscheiben einzufrieren, am besten in entsprechende Einzelportionen aufgeteilt (je nach Haushaltsgröße). Hat sich glänzend bewährt.

08.07.2009, 14:29          
*# 5  Eifelgold Dafür nehmen wir immer den ganz normalen Sonntagsbraten. Was übrig bleibt, wird nach dem Auskühlen auf der Brotmaschine in feine Scheiben geschnitten und als Aufschnitt verwendet.
Größere Reste werden in Würfel geschnitten und als Teufelssalat entweder zum Abendbrot serviert oder am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen.

08.07.2009, 19:42          
# 6  hatschepuffel Also, da es bei uns nicht den "klassischen" Sonntagsbraten gibt, müssen wir den Aufschnitt extra herstellen.

Die Backofenvariante bevorzuge ich, da sie m.E. die wenigste Mühe macht: Bei 80 Grad trocknet nix aus, es verbrennt nichts und außerdem kann man eigentlich jegliches Kochgeschirr nutzen und verschmutzt nichtmal den Deckel ;-)! Gewürze oder Krusten (Honig-Senf oder Bier-Käse... *geifer*) bleiben an Ort und Stelle und garen friedlich mit.

Leider ist unser Haushalt noch klein (2 Personen), ich hoffe aber, daß demnächst irgendwann die Bier-Variante wegfällt *bitte alle Daumendrücken*, von daher nehmen wir noch eher die kleinen Stücke, da mir das Zubereiten Freude macht und ich daher nicht sooooo gern einfriere.

09.07.2009, 17:38          
*# 7  yuki Tolle Idee es mit der Niedriggarmethode zu machen. So bleibt das Fleisch schön zart. Danke für den Tipp und ich drück dir mal fest die Daumen für deine Familienplanung!

12.07.2009, 10:18          
# 8  Gabi I Man kann dafür auch sehr gut einen Bratbeutel verwenden. Ich habe das schon oft mit Kassler gemacht. Das Fleischstück wird zart und bleibt schön saftig.

12.07.2009, 20:39          
*# 9  Ernalottchen @Eifelgold: Vielleicht guckst du hier noch einmal rein. Was ist Teufelssalat?
Hört sich lecker an.
Bei Kasslerbraten nehme ich grundsätzlich so víel, dass ich noch Aufschnitt davon machen kann.

15.01.2010, 23:22          
# 10  Gabi I Man kann den Braten auch im Bratschlauch machen. Das mach ich bei Kassler gerne so. Lässt sich 1 a schneiden! Wird sehr gut!

13.03.2010, 08:27          
# 11  Kalimero014 Dazu noch Bratkartoffeln und Remulade - fertig ist das Roastbeef des kleinen Mannes.

13.03.2010, 22:16          

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Tipp vom 06.07.2009, 18:07
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