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Rezept: Schweinebraten im Folienschlauch
Schweinebraten im Folienschlauch - auf einem WirsingbettFür ca. 10 Personen
Im Folienschlauch kann man wunderbar eine größere Menge Fleisch zubereiten, es gelingt immer und ist super zart und vor allen Dingen: Der Ofen bleibt sauber.
Man nehme einen schönen Nackenbraten von gut 2,5 kg und lässt ihn vom freundlichen Metzger von den Knochen auslösen.
Marinade zubereiten aus:
2-3 EL mittelscharfen Senf
Ca. 1 EL Tomatenketchup
1-2 gepresste Knoblauchzehen
einen Spritzer Zitrone
einen weiteren Spritzer Cognac
und
Ca. 2 EL Grillgewürz (ich nehme Barbecue vom Markthändler) oder
man kann z. B. auch Gyrosgewürz nehmen
Das Fleisch gut salzen und mit der "Creme" dick einstreichen.
Nun das Fleisch in den Folienschlauch legen (es gibt von Toppits extra breite). Einen Esslöffel Wasser oder auch Cognac hinzufügen. Wer mag, kann noch ein paar Zwiebeln beifügen. Naht des Schlauches nach oben.
Beide Seiten mit dem beigefügten Folienstreifen gut verschließen und nach Anleitung auf den Gitterrost in den kalten Ofen geben und bei 200°C eine Stunde garen, dann auf 180°C herunterschalten und eine weitere Stunde garen lassen. Das Fleisch kann man bei ausgeschaltetem Ofen ruhig noch etwas länger drin lassen, das schadet nicht. Dann die Folie an beiden Ende aus dem Ofen nehmen, über eine Schüssel halten und unten vorsichtig einschneiden und den Bratensaft auffangen, kann man wie gewohnt zu einem leckeren Sößchen verarbeiten. Das Fleisch in eine entsprechend große Alufolie legen und noch ca. eine halbe Stunde "rasten" lassen. Es ist nun butterzart.
Wirsingbett:
Etwa einen halben Wirsing kleinschneiden, kurz blanchieren, oder wie ich es gerne mache, einfach die gewaschenen Blätter für 2 Minuten in die Mikrowelle geben. Zwiebel und mageren Schinkenspeck in einem großen Bräter mit Öl anschwitzen, den Wirsing hinzugeben, mit Kümmel, etwas Salz, Pfeffer und ein bisschen Paprikapulver würzen. Ungefähr eine halbe Tasse Brühe hinzu und ca. 10 Minuten garen, ab und zu umwenden. Das Gemüse darf ruhig noch etwas "Biss" haben.
Zuletzt den in Scheiben geschnittenen Nackenbraten darauflegen und servieren.
Kommentare unserer Leser (4):
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Ein einfaches, aber geniales Rezept! Sowas mag ich!
Ich werde es auch mal probieren, weil ich bisher mit Braten aller Art meist auf dem Kriegsfuß stehe.
Und ich will auch mal mit einem "butterzarten" Braten glänzen. :)