Terrasse aus Betonsteinen reinigen

Unsere Terrasse (rote Betonsteine) ist fast vollflächig durch Algen nachgedunkelt. Jetzt im Frühjahr, bevor ich die Gartenmöbel wieder rausstelle, wird sie wie jedes Jahr gereinigt. Ich möchte keinen Hochdruckreiniger benutzen, da sonst Sand usw. aus den Fugen in der Bodenleiste meiner Schiebetüre landen und wir mit anderen Grünbelagsentfernern keinen rechten Erfolg hatten. Spezielle Terrrassenreiniger sind mir zu teuer.

Das brauche ich:

1 harten Schrubber, für Engpässe harte Bürste
2 flache Schüsseln (Eimer zu eng für Schrubber)
einige Flaschen Essigreiniger (meiner ist von Al..-Süd, kleiner Preis)
empfohlen sind Gummistiefel, Handschuhe
alte Zeitungen oder Lumpen

Immer nur wenig vom Reiniger unverdünnt in die 1. Schüssel geben (diese also nicht halb oder ganz damit befüllen) und die Steine mit dem Schrubber bearbeiten, bis diese kleine Menge aufgebraucht ist, dann wieder mit wenig auffüllen.

Denn: wenn die Steine gefärbt sein sollten (so wie unsere roten), ist eine größere Menge Reiniger schnell ebenso verfärbt und man schrubbt die Farbe und vor allem den Dreck wieder in die nächsten zu reinigenden Steine rein. Ist außerdem noch sprasamer.

Die 2. Schüssel mit Wasser bis oben befüllen und den schmutzigen Schrubber ab und zu eintauchen, einige Male Wasser erneuern. Mit Zeitungen oder Lumpen die Reinigerschüssel zwischendurch auswischen. Stark verkrustete Steine einfach nochmal mit dem Essigreiniger beträufeln und nachbürsten.

Das mache ich jetzt schon seit 5 Jahren und freue mich jedesmal, wie sauber die Terrasse geworden ist. Ohne Anstrengung bekommt man meiner Meinung nach solche Verschmutzungen nicht weg. Vielleicht haben wir ja bald eine weiße Terrasse? Aber frei von Flechten und Algen...


 



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Kommentare unserer Leser (6):

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# 1  Bademeister Hmm, also wir benutzen einen Hochdruckreiniger. Die Fugen haben darunter zum Glück nicht gelitten. Das Gute daran ist einfach, dass es nicht sonderlich anstrengend ist und man völlig ohne Putzmittel auskommt.

12.04.2010, 16:54          
*# 2  Claude Ich benutze 1 Eimer mit sehr warmem Wasser und etwas Javel (Chlorbleiche) zum Schrubben. Danach mit klarem Wasser abspülen und mit einer Raclette (Abzieher) überschüssiges Wasser abziehen.

12.04.2010, 20:56          
*# 3  Kaethe87 Hm .. Raclette könnt ich auch mal wieder machen

13.04.2010, 01:21          
*# 4  Murmeltier Wir haben sandfarbene Betonwerksteine auf der Terrasse (teilweise überdacht), und nehmen immer den Hochdruckreiniger, allerdings mit dem Terrassen-Schrubber-Aufsatz. Nach dem Schrubben wird alles per Gartenschlauch abgespült und die Terrasse ist wieder sauber und frisch. Wenn die Steine trocken sind, wird der Boden neu versiegelt und fertig! So alle 2 - 3 Jahre werden die Platten mit einem speziellen Reiniger für Betonwerkstein gereinigt. Das leisten wir uns, weil die Terrassen-Anlage seinerzeit auch nicht gerade billig war und wir auch nach Jahren noch was von dem schönen Anblick haben wollen.
Ach ja, und was die Fugen angeht, so haben wir in Reserve einen Sack Quarzsand, von dem dann nach dem Reinigen und Versiegeln wieder was aufgestreut und eingekehrt wird und alles ist gut!

13.04.2010, 14:39          
# 5  sossenmacher ich würde es auch nicht mit dem Schrubberaufsatz des Hochdruckreinigers machen. Auch damit werden die Platten bzw. der Belag angegriffen. Normaler Haushaltschrubber und Essigwasser reichen in der Regel. Und was die Fugen anbelangt; da würde ich einen guten Platten- oder Pflasterfugenmörtel einsetzen. Das habe ich gemacht und seither ist Ruhe mit Unkraut, Ameisen und Auswaschen. Dieses Zeug von vdw habe ich seit 6 Jahren, keine Beanstandungen

20.04.2010, 09:22          
*# 6  Murmeltier Die Oberfläche unserer Terrassenplatten sind durch die Reinigung mit dem Schrubberaufsatz bis heute noch nicht angegriffen worden. Durch die unebende Oberfläche der Platten ist es bei weitem nicht so anstrengend beim Schrubben mit dem Aufsatz, als mit Muskelkraft. (Sind immerhin ca. 20 qm). Auch Essigwasser ist agressiv auf der Plattenoberfläche. Durch die regelmäßige Neuversiegelung - alle 2 Jahre - haben die Platten immer noch das gleiche Aussehen wie direkt nach der Verlegung. Der Verlegefachmann hat uns das bereits mehrfach bestätigt.
In den Fugen wollen wir keinen Mörtel haben, da dann auf der nicht überdachten Terrassenfläche das Wasser nicht so schnell abläuft. Ab und zu etwas neuen Quarzsand einzukehren macht auch nicht soviel Arbeit und mit Ameisen und Unkraut haben wir keine Probleme.

21.04.2010, 21:27          

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Tipp vom 12.04.2010, 10:20
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