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Weichspüler: Vor- und Nachteile
Weichspüler haben Vor- und Nachteile.Der Vorteil ist, dass die gewaschene Wäsche angenehm duftet und die Wäsche weich ist.
Einen Nachteil hat der Weichspüler allerdings. Handtücher sind nachher so weich, dass man beim Abtrocknen nicht richtig trocken wird!
Für weiche Wäsche gibts Weichspüler hier im Preisvergleich
Kommentare unserer Leser (64):
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# 37 Blexa Hallo alle zusammen,es ist schon richtig: so wie man es mag. Doch vor kurzem schnappte ich beim Zappen im TV folgendes auf: Weichspüler zerstören die Elastizität bei vielen Geweben. Das ist bestimmt auch im Sinne mancher Hersteller. Leider weiß ich nicht mehr, auf welchem Sender ich das gehört habe. Gruß Blexa
11.05.2006, 17:45 +1
11.05.2006, 17:45 +1
# 55 Claudia Die große Nachfrage nach Weichspülern begann, als die Wäsche mit der Maschine gewaschen und überwiegend in der Wohnung auf dem Wäscheständer getrocknet wurde. Denn durch die mechanische Belastung in der Waschmaschine fühlten sich die Fasern hart an, das unbewegte Trocknen in der Wohnung konservierte diesen Zustand zur gefürchteten "Trockenstarre".
Weichspüler legen sich wie ein Film um jede einzelne Faser, glätten sie, die Textilien wirken weich und angenehm auf der Haut. Zudem trocknet mit Weichspülern behandelte Wäsche schneller und auch das Bügeln wird leichter: Um etwa die Hälfte verringert sich der Kraftaufwand. Bei Kleidung aus Synthetikmaterial wird zudem die elektrostatische Aufladung herabgesetzt.
Heute verwendet jeder zweite Haushalt in Deutschland regelmäßig Weichspüler. Etwa 570 Millionen Euro setzt die Industrie mit Weichspülern und anderen Waschhilfsmitteln jährlich in Deutschland um.
Verantwortlich für den weichspülenden Effekt sind kationische Tenside. Diese wurden früher aus Erdöl gewonnen und waren in der Umwelt sehr schlecht abbaubar. Sie reicherten sich im Klärschlamm an, waren sehr giftig für Wasserlebewesen und störten zudem die Hautfunktion beim Menschen.
Doch inzwischen wird diese problematische Generation von kationischen Tensiden fast vollständig durch eine Neuentwicklung ersetzt, die so genannten Esterquads. Diese gewinnt man aus Tier- oder Pflanzenfetten, sie sind in der Umwelt sehr gut abbaubar. Studien haben ergeben, dass sie die Haut nicht schädigen, in manchen Fällen durch die Verringerung der mechanischen Reibung für empfindliche Haut sogar Vorteile bringen.
Dennoch weist das Umweltbundesamt in einer aktuellen Veröffentlichung darauf hin, dass auch für die Esterquads "schädliche Effekte auf Wasserorganismen nur dann ausgeschlossen werden können, wenn eine biologische Abwasserreinigung garantiert und der direkte Eintrag ins Gewässer ausgeschlossen ist". Ohne moderne Kläranlage geht's also nicht.
Ein anderer Effekt der Weichspüler gewinnt zunehmend an Bedeutung: die Parfümierung der Wäsche. Denn in jedem dritten Haushalt steht mittlerweile ein Wäschetrockner, der die gefürchtete Trockenstarre auch ohne Weichspüler verhindert. So wird Weichspüler heute überwiegend wegen des Dufts gekauft. Kein Wunder, dass neben der nahezu sprichwörtlichen "Aprilfrische" des Klassikers Lenor aktuelle Geruchstrends wie Lemongras, Passionsblüte und Pfirsich um die Gunst der Käufer werben.
Wir wollten wissen, ob in diesen Duftnoten allergisierende Stoffe stecken und ob die eingesetzten Tenside tatsächlich umweltverträglich sind. Deshalb haben wir 23 Weichspüler eingekauft und an die verschiedenen Labore geschickt. Die Tester prüften auch, ob die auf der Faser verbleibenden Stoffe eine wasserabweisende Wirkung zeigen. Dann würden nämlich Handtücher nicht mehr gut abtrocknen und Wäschestücke kaum mehr Schweiß aufnehmen.
16.02.2009, 02:47 +1
Weichspüler legen sich wie ein Film um jede einzelne Faser, glätten sie, die Textilien wirken weich und angenehm auf der Haut. Zudem trocknet mit Weichspülern behandelte Wäsche schneller und auch das Bügeln wird leichter: Um etwa die Hälfte verringert sich der Kraftaufwand. Bei Kleidung aus Synthetikmaterial wird zudem die elektrostatische Aufladung herabgesetzt.
Heute verwendet jeder zweite Haushalt in Deutschland regelmäßig Weichspüler. Etwa 570 Millionen Euro setzt die Industrie mit Weichspülern und anderen Waschhilfsmitteln jährlich in Deutschland um.
Verantwortlich für den weichspülenden Effekt sind kationische Tenside. Diese wurden früher aus Erdöl gewonnen und waren in der Umwelt sehr schlecht abbaubar. Sie reicherten sich im Klärschlamm an, waren sehr giftig für Wasserlebewesen und störten zudem die Hautfunktion beim Menschen.
Doch inzwischen wird diese problematische Generation von kationischen Tensiden fast vollständig durch eine Neuentwicklung ersetzt, die so genannten Esterquads. Diese gewinnt man aus Tier- oder Pflanzenfetten, sie sind in der Umwelt sehr gut abbaubar. Studien haben ergeben, dass sie die Haut nicht schädigen, in manchen Fällen durch die Verringerung der mechanischen Reibung für empfindliche Haut sogar Vorteile bringen.
Dennoch weist das Umweltbundesamt in einer aktuellen Veröffentlichung darauf hin, dass auch für die Esterquads "schädliche Effekte auf Wasserorganismen nur dann ausgeschlossen werden können, wenn eine biologische Abwasserreinigung garantiert und der direkte Eintrag ins Gewässer ausgeschlossen ist". Ohne moderne Kläranlage geht's also nicht.
Ein anderer Effekt der Weichspüler gewinnt zunehmend an Bedeutung: die Parfümierung der Wäsche. Denn in jedem dritten Haushalt steht mittlerweile ein Wäschetrockner, der die gefürchtete Trockenstarre auch ohne Weichspüler verhindert. So wird Weichspüler heute überwiegend wegen des Dufts gekauft. Kein Wunder, dass neben der nahezu sprichwörtlichen "Aprilfrische" des Klassikers Lenor aktuelle Geruchstrends wie Lemongras, Passionsblüte und Pfirsich um die Gunst der Käufer werben.
Wir wollten wissen, ob in diesen Duftnoten allergisierende Stoffe stecken und ob die eingesetzten Tenside tatsächlich umweltverträglich sind. Deshalb haben wir 23 Weichspüler eingekauft und an die verschiedenen Labore geschickt. Die Tester prüften auch, ob die auf der Faser verbleibenden Stoffe eine wasserabweisende Wirkung zeigen. Dann würden nämlich Handtücher nicht mehr gut abtrocknen und Wäschestücke kaum mehr Schweiß aufnehmen.
16.02.2009, 02:47 +1
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das Zeug kann man locker weglassen, Haut (Allergien), Umwelt und Geldbeutel freuen sich tierisch drüber!
Weiche Grüße,
Eure Tina