Vorsicht vor Süßstoff aller Art

Nach neueren Erkenntnissen fördert der Verbrauch von Süßstoff nicht das Abnehmen, denn der Zuckerspiegel im Blut steigt zwar erstmal nicht durch diese Stoffe, jedoch wird der Bauchspeicheldrüse ein erhöhter Glucosewert vorgegaukelt und diese reagiert mit Insulinausschüttung und das führt zu: HEIßHUNGER!

Und zu was führt wohl Heißhunger, hmm? Aus diesem Grunde werden ja auch die sogenannten "Diätprodukte" vom Markt genommen, da sie eher kontraproduktiv sind und Geldschneiderei... Wer's nicht glaubt, sollte sich da mal ein bisschen informieren - die Erkenntnisse von gestern sind oft schon überholt und warten darauf, von den Erkenntnissen von morgen revidiert zu werden.


 



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Kommentare unserer Leser (54):

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# 1  chrispi2903 Vor Jahren schon gab es einen Bericht im TV, da wurde sogar gesagt, dass Süßstoff ein Schweinemastmittel ist - na wenn das nicht Abschreckung genug ist. Ich benutze keinen Süßstoff, lieber Zucker, schmeckt auch besser.
Es gibt aber auch eine andere Alternative zu Zucker und Süßstoff, aber ich kann mich nicht mehr erinnern wie das hieß, vielleicht weiß es jemand von hier? Es ist eine Art Süßstoff, aber anders aufgebaut als der übliche Süßstoff....

10.07.2010, 03:22          
*# 2  apple29 @chrispi2903: probiers mal mit Stevia- zu deutsch: Süßkraut -einfach mal googlen und staunen

10.07.2010, 03:25          
# 3  fatamorgana1969 Diser Süßstoff kommt aus Südamerika, ist viel konzentrierter und heißt Stevia. Er ist (fast) kalorienfrei und ich benutze ihn für Suppen... oder Getränke. Ich habe ihn in flüssiger Form und als Pulver, nur zum Backen habe ich ihn noch nicht verwenden können, da die Zuckermenge nicht so einfach umzurechnen/abzuschätzen ist. Leider ist Stevia in Deutschland noch!!! nicht erlaubt, wo kämen wir denn da hin - ein kalorienfreiner Süßstoff, aber in der Schweiz sind schon viele Schokoladen damit gesüßt

10.07.2010, 07:44          
# 4  Sepp Stevia ist aber auch nicht wirklich besser als Süßstoff -> dem Körper wird Glukosezufuhr suggeriert. Deshalb: wenn man gerade keine Kalorien braucht, auch keine zu sich nehmen und nicht so tun also ob mit Ersatzstoffen. Und wenn, dann richtig, also doch wieder mit Zucker.

10.07.2010, 08:35          
# 5  AmytheAnt Hm, das wusste ich aber auch schon seit Jahren...ist ja auch klar, wenn man mal ganz logisch drüber nachdenkt!

10.07.2010, 09:05          
# 6  velten Das ist doch keine Neuigkeit.
Menschen, die ein wenig die Nachrichten verfolgen, wissen es seit Jahren.
Aber was sollen z.B. die armen Diabetiker machen ?

10.07.2010, 09:13          
# 7  superwoman Meines Wissens wird Stevia unsulinunabhängig verstoffwechselt. Darüber gibt es auch Studien. Es wird in einigen Ländern als Süßmittel für Diabetiker seit Jahren verwendet und Lebensmitteln zugefügt.
Trotzdem bin ich der Meinung, daß man solchen Studienergebnissen auch mit einem gesundem Mißtrauen begegnen und darauf achten sollte, wer sie herausgibt.
Für mich wäre Stevia eine bessere Alternative als unser raffinierter Industriezucker, denn der ist alles andere als gesundheitsfördernd.
Dabei gibt es Rezepte, z.B. bei Kuchen, die man nicht verändern kann. Da ist eben der Zucker nicht nur Süßmittel, sondern auch für Volumen und Konsistenz des Teiges wichtig.
Alles in Maßen und die weniger "gesunden" Sachen mal als Ausnahme wäre doch eine vertretbare Devise, oder?

10.07.2010, 09:20          
# 8  Roadrunner Süßstoff löst keinen Insulinpeak aus !!! Uns mag das sicher eine einfache Erklärung sein, weil wir süß schmecken und glauben der Körper reagiert ähnlich einfach wie unser Verständnis. Aber nur die Erhöhung des Blutglukosespiegels ruft Insulin auf den Plan. Ergo - kein erhöhter Blutzucker > keine Insulinausschüttung. Da kann es noch so süß auf der Zunge schmecken.
Und die oft zitierte Schweinezucht hat genausowenig den Stein der Weisen gefunden wie die Ernährungswissenschaft.
Vielen wäre wesentlich besser geholfen KHs in Form von Teigwaren zu verringern. Iss Teig, und Du siehst aus wie Teig.

10.07.2010, 09:54          
# 9  MissChaos ANNY2,
das dürfte den meisten schon bekannt sein. Aber für diejenigen die das noch nicht wissen ist es ein guter Anreiz sich mal darüber zu informieren. Vor allem über die Nachteile des Stoffes Aspartam. Googelt mal danach. So manch einem wird dann hoffentlich ein Licht aufgehen! Wer sich ständig aspartamhaltige Sachen reinzieht begeht Selbstmord auf Raten. Das ist zwar sehr krass ausgedrückt, aber trifft genau den Kern.

Superwoman
hat recht. Unser Stoffwechsel verarbeitet Stevia unabhängig von Insulin. Ich habe mir auch schon Stevia gekauft. Allerdings mag ich ihn im Kaffe nicht. Stevia hat irgendwie einen etwas eigenartigen Geschmack. Aber ich nehme ihn für verschiedene andere Zubereitungen. z.B.: Im selbstgemachten Eistee, bei Kaltschalen, Süßspeisen wie Griessbrei, Milchreis oder Pudding und Desserts wie Quarkspeisen oder ganz einfach nur um Schlagsahne zu süssen. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

In FM war dieses Thema schon mal. Sehr interessant:
http://www.frag-mutti.de/tipp/p/report/comment_id/130558

10.07.2010, 10:06          
*# 10  Bierle ANNY2: E sgibt mindestens genauso viele Studien, die das angeblich widerlegen, wie welche, die das angeblich belegen.

Allerdings sind die, die die Insulinausschüttung durch Süßstoff widerlegen, wesentlich jünger und aktueller, als die, die die Insulinausschüttung belegen. Die stammaen nämlich zum Teil noch aus 1988, so "neu" sind die Erkenntnisse nämlich nicht.

Ein eindeutiges Urteil kann man da nicht abgeben, das wäre höchst unseriös.

Generell vor dem Verzehr von Süßstoff zu warnen, ist also Blödsinn

10.07.2010, 10:16          
# 11  MissChaos @Bierle:
Dann google mal nach dem Begriff Aspartam ( Das ist der Süßstoff der am meisten von der Industrie verwendet wird.) Ich glaube da wird Dir auch so einiges aufgehen. Soviel mal zu "Blödsinn"...

Ich habe bereits mein Statement zu dem Tip hier abgegeben. Aber der Kommentar ist leider bis jetzt noch nicht freigeschaltet worden weil dieser einen Link enthält.

10.07.2010, 11:07          
# 12  UlliMaus Jap kein sehr sinnvoller Tipp.
@ ANNY2 Welche Studien hast du denn gelesen?
Wenn man sich wie du sagst tatsächlich mal mit dem Thema auseinandersetzt, dann kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass es keinen Zusammenhang zwischen Süssstoff und Gewichtszunahme gibt. Studien an Ratten die teilweise solche Aussagen getroffen haben, waren nicht realistisch wissenschaftlich aussagekräftig. Studien an Menschen haben nie einen solchen Zusammenhang ergeben.

Achja und was die Schweinemast betrifft:
http://www.zeit.de/2008/15/Stimmts-Suessstoff

10.07.2010, 11:34          
# 13  UlliMaus Mein vorheriger Kommentar ist leider noch wegen eines links blockiert

Leute nur mal so am Rande
z.B. Stevia ist seit über einem Jahrhundert bekannt und wird im europäischen Raum gern blockiert. Die Nahrungsmittelindustrie wird halt auch noch recht stark von der Zuckerlobby beeinflusst.
Weiterhin gibt es z.B. auch über Stevia Studien an Ratten, wobei Stevia zu Problemen führte. Allerdings nahmen die Tiere dabei mehr als die Hälfte Ihres Körpergewichtes an den Steviablättern zu sich. Wenn ich am Tag mehr als 30 kg Zucker zu mir nehmen würde, könnte das auch zu ungewollten Nebenwirkungen führen.

Weiterhin zu Rattenstudien, sie führen zwar häufig zu Erkenntnissen, diese sind aber nicht auf den Menschen direkt übertragbar. Z.B. Saccharin wird von Ratten nicht vertragen, das führt in großen Mengen zu Blasenkrebs... Warum? Weil Ratten keine Natriumsalze verarbeiten können. Wir Menschen aber schon

10.07.2010, 11:35          
# 14  nichtallesglaubende @UlliMaus: danke für den nützlichen Beitrag. Genau so ist es. Oft werden einfach Schlagzeilen aus irgendwelchen Studien gemacht ohne diese wirklich zu hinterfragen. Interessant ist für mich auch immer WER die Studie in Auftrag gegeben hat.

10.07.2010, 11:42          
*# 15  Arabärin glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast ;).....

10.07.2010, 12:03          
# 16  döri Ich finde diesen Beitrag und die daraus entstandenen Kommentare sehr wichtig, da sie, ob wahr oder falsch doch den einen oder anderen dazu bewegen, sich zu informieren und über ihre Ernährung nachzudenken. Ich weiß, dass die Zuckerindustrie einen großen Einfluss hat und die Verbreitung von Rohzucker und die Legalisierung von Stevia blockiert, um den eigenen Gewinn zu sichern. Gerade Stevia halte ich für Diabetiker als gute Alternative gegenüber den chemischen Süssstoffen. Ansonsten schließe ich mich den neuesten Erkennissen der Lübecker Uni an, das das Grundgewichjt eines Menschen genetisch festgelegt ist und nur durch äußere Einflüsse außer Kontrolle gerät, wie z.B. zu viel kalorienzunahme täglich oder Magersucht. Wer übergewichtig ist, muss einfach seine Ernährung umstellen und weniger Kalorien dauerhaft zu sich nehmen, aber nicht durch Süßstoff, sondern ausgewogen mit Verzicht und Einschränkung und Bewegung.

10.07.2010, 12:11          
# 17  döri sorry, haben sich paar Rechtschreibfehler eingeschlichen; der gravierendste...es soll Rohrzucker heißen......

10.07.2010, 12:14          
# 18  MARA STEVIA SCHMECKT GENAUSO SCHRECKLICH WIE SÜßSTOFF!!!

10.07.2010, 12:56          
# 19  Irgendeiner Mag ja sein, dass für Diabetiker Süßstoff eine gute Alternative ist. Aber mir schmeckt natürlicher Zucker einfach besser.
Die ganze Debatte übers Abnehmen finde ich sowieso lächerlich und nervt mich inzwischen auch. Besonders nerven mich die ganzen Light-Produkte die es mittlerweile im Supermarkt gibt.
Man nimmt schließlich nicht ab indem man sich mit Zucker- und Fettfreien Lebensmitteln vollstopft, sondern indem man sich bewegt und weniger bzw. gesünder isst.

10.07.2010, 12:57          
# 20  UlliMaus @ irgendeiner
das simmt nicht ganz, man nimmt nur ab, wenn man mehr Energie verbrennt, als man zu sich nimmt. Ganz egal wie.
Im Übrigen, viel Bewegung und Sport führt auch zu größerem Hunger. Also jemand der dazu neigt mehr zu essen, wird bei großerenm Bedarf noch mehr essen.
Man muss tatsächlich also "einfach nur" aufpassen eine sinnvolle Bilanz zu halten.

Zu den light Produkten, ganz wichtig, immer auf die Nährwerttabelle schauen, denn fettarm, heisst nicht gleich kalorienarm. Es wid auf einen Joghurt drauf geschrieben "light", weil er nur 0,3% Fett besitzt, dafür besteht er dann beinahe zu einem Viertel aus Zucker. Da machts dann natürlich absolut keinen Sinn.

Unsere Gesellschaft nimmt leider viel zu viel Zucker und Weissmehlprodukte zu sich. Das ist einfach genauso unnatürlich wie Zuckerersatzstoffe.

Interessant ist für mich deshalb auch Stevia. Und klar schmeckt Stevia nicht wie Zucker, ist ja auch keiner. Es schmeckt einfach nur süss, nicht jedermanns Sache.

10.07.2010, 13:13          
*# 21  Flokati Das mit dem Süssstoff habe ich ausprobiert den ich nehme immer Süssstoff in den Kaffee aber nur in den Kaffee weil eine Frau bei Weight Watcher erzählte seit sie keinen Süssstoff mehr nehme fällt ihr das Abnehmen leichter. Hat mir nichts gebracht ich denke weil ich sehr daran gewöhnt bin...man muss manche Dinge ausprobieren ob sie für einen passen?!

10.07.2010, 14:34          
# 22  Roadrunner Logo, die Physiologie jedes einzelnen ist ja auch verschieden. So sprechen ja auch Sportler auf gleiche Trainings- und Ernährungspläne auch nicht gleich an.

10.07.2010, 14:46          
*# 23  Jajasis Ich denke, einfacher Haushaltszucker und Süßstoffe nehmen sich nicht viel, ich möchte nichts wiederholen, was meine VorgängerInnen zT schon geschrieben haben: Gesunde, langkettige KH'e sind immer noch das Beste um den Blutzuckerspiegel lange konstant zu halten und Heißhunger vorzubeugen. UND: Es liegt an jedem selbst, ob er sich Fressanfällen hingibt (und hinterher jammert) oder nicht - meine Meinung!! Man muss sich auch im Griff haben, bissel Disziplin und gut is!

10.07.2010, 16:29          
# 24  Lilalu Ich habe gute Erfahrungen mit Süßstoff gemacht und kann ganz und gar nicht bestätigen, dass man Heißhungerattacken davon bekommt. Ich habe jedenfalls nie welche bekommen.

Süßstoff hat mir sehr dabei geholfen 20 kg abzunehmen und mein Gewicht seit nun 2 Jahren zu halten. Die Kalorienmenge, die ich futtern darf, um nicht zuzunehmen, liegt bei weniger als 2000 kcal täglich (bin klein) und da ist man froh, wenn man Kalorien sparen kann und trotzdem hin und wieder etwas Süßes essen darf. Statt die zuckerigen Teile vom Bäcker mache ich mir hin und wieder einen Schokopudding mit Süßstoff statt Zucker. Nach einem riesen Teller voll (hat nicht viele Kalorien, wenn man den Zucker weglässt), ist der Süßigkeitenhunger gestillt und die Bilanz stimmt trotzdem noch!

Ich stimme aber zu, dass man es mit Süßstoff (wie mit allem anderen) nicht übertreiben soll. Ich esse ansonsten gesund, mit viel Gemüse, Obst und ungesüßten Getränken.

Heißhunger bekomme ich nur von Lightprodukten, die (wie UlliMaus schreibt) stark fettreduziert sind und statt dessen Unmengen Zucker enthalten. Das Zeug ist nur für die Tonne gut!

10.07.2010, 17:49          
# 25  NordinB Hmmm was auch immer mit Süßstoff ist ich bekomme Sodbrennen davon und einen unangenehmen Nachgeschmack, mal abgesehen davon , das mir der Kaffe/Tee mit Süßstoff nicht schmeckt.
Aber egal um was es geht es heisst doch : Gift ist eine Frage der Dosierung.
Im übertragenen Sinn kann man das ,denke ich auch auf Zucker /Süßstoffe anwenden.

10.07.2010, 18:43          
*# 26  heine Ich habe sehr lange immer Süßstoff genommen, als ich damit aufhörte, war ich
irgendwie abhängig davon, denn mir schmeckte gar nichts mehr ohne Süßstoff auch Zucker konnte mir das Süsse nicht ersetzen.
Jetzt bin ich lange davon weg, habe keine so große Heißhungerphasen mehr,
wie damals.

11.07.2010, 09:59          
# 27  Pharmareferentin_aD Komplexe Kohlenhydrate werden bereits im Mund aufgespalten und der Verdauungsprozess eingeleitet, also auch Signal an die Bauchspeicheldrüse. Klar, dass die Aussagen zum Süßstoff einer gewissen anderen Industrie nicht schmecken. Studien lassen sich nach Wunsch gestalten. Geschulte Diabetiker verwenden i.d.R. übrigens keinen Süßstoff.

11.07.2010, 10:46          
*# 28  ANNY2 @Pharmareferentin_aD: wat nu , gut oder schlecht - was kommt bei Dir unterm Strich raus? und bitte an ALLE hier nochmal mein Satz aus dem Tipp: " die Erkenntnisse von gestern sind oft schon überholt und warten darauf, von den Erkenntnissen von morgen revidiert zu werden." das gilt auch für meinen Kenntnisstand , denn KEINER kann von sich behaupten, er wisse 100prozentig Bescheid - man soll nur kritisch sein und sich auch selbst beobachten , wie man reagiert - ich war zu meinem Tipp nur verleitet worden, weil ich einen anderen Tipp las, der Süßstoff so lobte....

11.07.2010, 11:02          
# 29  klengelhh Schon mal darüber nachgedacht, WER diese Studien in Auftrag gibt? Naja, es gibt Süssstoffe, die in der Tat nicht wirklich gesund sind. Aber zumindest kann man Stevia empfehlen, da das nämlich KEIN Süssstoff ist. Die Japaner haben nur Stevia und kennen gar keinen weissen Zucker (okay, sie kannten früher auch nichts süsses...)

11.07.2010, 11:41          
# 30  Pharmareferentin_aD @ANNY2: unterm Strich kommt raus, dass ich Dir recht gebe :-) Dass neue Erkenntnisse bzw. die Entdeckung, dass die alten Sch.. sind, von z. B. ca. 80 % der Ärzte ignoriert werden. Dass der Diätwahn die Menschen dicker macht und vor Allem das finanzielle Polster der Industrie, gleich welcher Couleur. Süßstoffe, Light-Produkte & Co sind für die Mülltonne besser geeignet. Ich kann mich noch an eine Abnehm-Vergleichsstudie erinnern: die Kontrollgruppe MIT Süßstoff hat bei ansonsten gleicher Ernährung kaum abgenommen, die kommentierende Ärztin verstand nichts mehr und war ein einziges Fragezeichen. Wie Du auch noch sagtest: am Besten jeder nach seiner Facon

11.07.2010, 11:47          
# 31  Pharmareferentin_aD @klengelhh: "... drüber nachgedacht, WER diese Studien in Auftrag gibt." Ganz genau das hab ich gesagt mit der Formulierung "Studien lassen sich nach Wunsch gestalten"

11.07.2010, 11:51          
*# 32  Maja26 Ich habe auch jahrelang Süßstoff zu mir genommen, den Geschmack mochte ich nie. Habe jetzt Stevia (nur im Kaffee) ausprobiert - schmeckt nach Lakritze. Mag zwar Lakritze, aber nicht im Kaffee :( keine Ahnung, ob die das irgendwann hinkriegen, dass es nicht so grässlich schmeckt. Da ich jetzt jegliche Süßstoffe weglasse, nur ab und zu Stevia, mache ich mir etwas Zimt in den Kaffee, das übertönt den Geschmack etwas.

11.07.2010, 11:59          
# 33  Pharmareferentin_aD @Maja26: Kannst auch wie die Araber mit ein bisschen Kardamom versuchen :-)

11.07.2010, 12:07          
# 34  Rosenlili Süßstoffe sind Chemie und sicher unserem Körper nicht zuträglich. Ich habe eine Hautveränderung ( Morphea ), die vllt. mit der jahrelangen Verwendung von Süßstoff zusammenhängen könnte. Darum vermeide ich nun Süßstoffe. Meine Morphea hat sich beruhigt, sogar gebessert.
Stevia ist seit 2 Wochen in der EU zugelassen. Danone in Frankreich verwendet zum Süßen seiner Joghurts ab sofort zum größten Teil Stevia.
Ich verwende seit einem Jahr Stevia - kombiniert mit vernünftigem Essverhalten - und habe 40 kg abgenommen.
Nur, wenn man zu viel davon nimmt, schmeckt es nicht ( bitter ), ansonsten freue ich mich schon immer auf meine Müslis und Getränke ( Tees, Saft mit viel Wasser ) mit Stevia. - Obst mit Sevia gesüßt schmeckt mir nicht, aber Obst im Müsli und Stevia ist super!
Man bekommt es in vielen Formen bei einem großen Auktionshaus ( auch via Google ), oft kann man es auch ersteigern. Vergleicht mal die Packungsgrößen, bei Kauf einer größeren Menge ist es preiswerter. Aber es ist sowieso nicht sooo teuer, denn man braucht nur eine geringe Menge.

11.07.2010, 12:20          
*# 35  Lenchen wo kann man Stevia bei uns kaufen ?

11.07.2010, 12:44          
# 36  sunflowersw Ich bin insulinpflichtiger Diabetiker. In der erst kürzlich besuchten Schulung sagte man uns,wir sollten keine Diätprodukte kaufen.Ganz normal esssen und die KH (Kohlehydrate) werden berechnet 12 KH = 1 BE (Berechnungseinheit)

Somit ist es ganz einfach seine BE's ,die man zu den Mahlzeiten essen darf,zu berechnen.

Also macht euch nicht solch Sorgen um uns Diabetiker ;-)

11.07.2010, 13:17          
# 37  Hedik1705 Ich bin erstaunt, wie viele Leute hier ihre angelesene Meinung als tatsächliche Erfahrung äußern. Wir benutzen schon seit einigen Jahren Stevia regelmäßig (überwiegend) in unserer Küche. Sowohl beim Kochen und Nachsüßen als auch beim Backen macht es unsere Speisen und Getränke zu kalorienreduziertn Genüssen. Es schmeckt länger nach als Zucker und ist vor allen Dingen zähneschonend. Wer sagt, dass Stevia schlechter als Zucker schmeckt hat wahrscheinlich nur ein einziges Steviapulver probiert und dann noch überdosiert. Bei uns ist Stevia in konzentrierter - kristalliner Struktur im Einsatz. Das schmeckt einfach lecker und lässt sich sehr gut dosieren (1 Messerspitze auf die Tasse Tee). Fressattacken und Mastverhalten habe ich bei uns noch nicht festgestellt, vielmehr über 20kg Gewichtsverlust in 7 Monaten sprechen nicht dafür.

11.07.2010, 14:44          
# 38  satinique oh, hatte mich gefreut Stevia mal auszuprobieren, bin Diabetiker Typ II, da dies aber nach Lakritze schmecken soll, lasse ich die Finger davon und nehme lieber etwas weniger Zucker!

11.07.2010, 17:01          
*# 39  ANNY2 @Hedik1705: ich persönlich hatte gar nicht an Stevia gedacht, da ich das nicht als "Süßstoff" angesehen habe, sondern als natürlichen Stoff , der aber noch rel. unbekannt und nicht an jeder Ecke angeboten ist. Meine Tochter verwendet Stevia auch ganz gerne und die informiert sich immer sehr gut und aktuell...

11.07.2010, 17:01          
*# 40  ANNY2 @Lenchen: wenn man nicht zuviel Stress haben will mit schicken lassen oder so, einfach in der Apotheke fragen, die sollten dann was Gscheits bestellen wenn sie fit sind....

11.07.2010, 17:03          
# 41  alzhanz Abgesehen davon, dass Aspartam mit genetisch manipulierten Organismen hergestellt wird, und zwar monopolmässig von der Firma Monsanto, die mit Schmiergeld versucht ihre genetisch-manipulierten Produkte über die Politik den Verbraucher aufzuzwingen und überhaupt schon mehrere Globale Skandale hatte (PCB, Agent Organe, Bovine Hormone, RoundUp Ready usw.) gibt es über das Produkt eigentlich nur Schlimmes und Schlimmeres zu sagen. Hier habe ich mal den Text der Gruppe "Aspartam-Süßstoff-Gift" von wkw für Euch kopiert (siehe Quellenangabe unten). Darin ist die

INOFFIZIELLE NEBENWIRKUNGSLISTE VON ASPARTAM!!!!

Bloß die Finger weglassen und Vorsicht! Der Kram ist mittlerweile in fast allen Kaugummis, in ganz vielen Mischbieren, sehr vielen Chemie-Getränken, vielen Feinkost-Salaten, vielen Bonbons und in so gut wie allen sog. "Wellness"(!?!?!?) Produkten.

Aspartam - Süssstoff

Aspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte.

Nervengifte verursachen extreme Gesundheitsstörungen
Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Sie können Krankheitsbilder herauf beschwören, die keiner mit dem "harmlosen" süßen Stoff je in Verbindung bringt. Manche Symptome führen zu Fehldiagnosen, da sie den Merkmalen von Multipler Sklerose ähnlich sind und zerstören so das Leben von Menschen, denen keiner je gesagt hat, dass der Konsum von Light-Getränken für ihren miserablen Gesundheitszustand verantwortlich ist.

Aspartam ist ein Süssstoff, der genau wie Zucker vier Kilokalorien pro Gramm hat. Da Aspartam aber 200mal süßer ist als weißer Haushaltszucker, benötigt man von diesem Süssstoff nur einen Bruchteil der Zuckermenge und so spielen Kalorien in diesem Fall keine Rolle. Aspartam ist auch als "NutraSweet", "Canderel" oder einfach als E 951 bekannt. Es handelt sich um einen beliebten Süssstoff, weil er so "natürlich" nach Zucker schmeckt. Andere Süssstoffe, wie zum Beispiel Saccharin, haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack.

Süßstoff befindet sich in sehr vielen Nahrungsmitteln
Aspartam wurde 1965 in Chicago von einem Chemiker der Searle Company, einer Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto2, entdeckt. Mittlerweile ist der Süssstoff in über 90 Ländern weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten. Überall, wo zwar süßer Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo "Light", "Wellness" oder "Zuckerfrei" draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Aspartam enthalten ist.


Die Gentechnik machts
Die drei Grundsubstanzen von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 Prozent) und Asparaginsäure (40 Prozent) sowie der Alkohol Methanol (10 Prozent). Inzwischen soll die Searle Company ein Verfahren entwickelt haben, um Phenylalanin mit Hilfe von genmanipulierten Bakterien preisgünstiger produzieren zu können.

Süssstoff im Körper
Im menschlichen Körper zerfällt Aspartam wieder in seine drei Ausgangsstoffe Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Produkte, die Aspartam enthalten, müssen mit einem Warnhinweis versehen sein: "Enthält Phenylalanin". Diese Aminosäure kann für solche Menschen lebensgefährlich sein, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. Sie können Phenylalanin nicht abbauen und so reichert es sich in deren Gehirn an. Die Folgen sind "Schwachsinn" und verkümmertes Körperwachstum.

PKU ist jedoch eine äußerst seltene Krankheit: Lediglich eines von 20.000 Neugeborenen wird mit diesem Gendefekt geboren. Nun hat sich aber gezeigt, dass auch Menschen, die definitiv nicht von PKU gezeichnet sind, sondern einfach nur gerne mit Süssstoff gesüßte Limonaden genießen, große Mengen Phenylalanin im Gehirn anreichern können. Als Symptome treten daraufhin Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust auf, aber auch emotionale Krankheiten wie heftige Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zu Schizophrenie und einer Empfänglichkeit für Anfälle können zum Vorschein kommen - je nach Veranlagung und körperlicher Konstitution.

Eine daraufhin erfolgte Steigerung der Verkaufszahlen von Psychopharmaka - zur Aufheiterung der süssstoffdepressiven Patienten - ist sicher nur unbeabsichtigte Konsequenz der nicht gerade unumstrittenen Zulassung von Aspartam als Nahrungsmittelzusatz.

Gift erlaubt - Lebenmittel verboten
Stevia, eine zuckersüße Pflanze, ist in Deutschland lediglich als Viehfutter zugelassen. Andere Länder wie die USA, Japan etc. hatten mit der Zulassung von Stevia kein Problem. In Deutschland hingegen ist diese Pflanze weiterhin verboten.

Zulassung für Giftcocktail
Einst hatte die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (ED.A.3) eine Liste mit Nebenwirkungen von Aspartam veröffentlicht. Nachfolgend eine kleine Auswahl der 92 gut dokumentierten Symptome, die auf eine Aspartamvergiftung zurückgeführt werden können:

Angstzustände
Arthritis
asthmatische Reaktionen
Juckreiz und Hautirritationen
Schwindelanfälle,
Zittern,
Unterleibsschmerzen,
Schwankungen des Blutzuckerspiegels
Brennen der Augen und des Rachens,
Schmerzen beim Urinieren,
Chronische Müdigkeit,
Migräne,
Impotenz,
Haarausfall,
Durchblutungsstörungen,
Tinnitus (=Ohrensausen),
Menstruationsbeschwerden,
Augenprobleme und
Gewichtszunahme.

Limo oder gleich Formaldehyd?
Trotzdem wurde Aspartam von eben derselben Behörde als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Trotzdem werden die Menschen im Glauben gelassen, sie würden sich besonders gesund ernähren, wenn sie Light- oder Diätprodukte bevorzugten. Und trotzdem wird in gemeingefährlicher Augenwischermanier behauptet, selbst Kinder dürften ohne Bedenken mit Süssstoff wie Aspartam "gefüttert" werden. Da könnten Sie Ihrem Kind genauso gut einen Schluck Formaldehyd zu trinken geben, eine aspartamhaltige Light-Limonade ist quasi dasselbe!

Methanol, das bei der Aspartam-Aufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus weiter - und zwar in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd findet sich in Holzleim und wird als Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt; ja sogar in Babyshampoos darf es gemixt werden. Zwar wurde es vor kurzem offiziell als erbgutverändernde Substanz eingestuft, aber verboten ist sein Einsatz deshalb noch lange nicht!

Die Menge Formaldehyd, die man sich als Dauerkonsument von Aspartam automatisch zuführt, ist übrigens weitaus höher, als neue Sperrholzmöbel jemals auszudünsten vermögen. Die häufigsten Symptome einer Methanol bzw. Formaldehyd-Vergiftung sind neben Kopfschmerzen und Schwindel hauptsächlich verschwommenes Sehen, fortgeschrittene Einengung des Gesichtsfeldes sowie Zerstörung der Netzhaut - bis hin zur Blindheit.

Wichtig für Diabetiker
Letzteres ist besonders für Diabetiker von Bedeutung. Diabetes gilt gemeinhin als Krankheit, die Augenprobleme und nicht selten Erblindung mit sich bringen kann. Doch wenn man nun den Süssstoff-Konsum eines durchschnittlichen Diabetikers betrachtet, könnte sich einem die Frage aufdrängen, ob es wohl tatsächlich die Zuckerkrankheit ist, die die Netzhaut des Auges zerstört oder nicht eher die großen Mengen an Aspartam, die tagtäglich verzehrt werden?!

Nervengift Asparaginsäure
Der dritte Bestandteil von Aspartam - Asparaginsäure - hat es ebenfalls in sich: Wenn diese Aminosäure die Blut-Hirn-Schranke - die bei Kindern noch nicht einmal voll entwickelt ist - durchbricht, beginnt sie langsam die dortigen Nervenzellen zu vernichten. Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson und viele andere Probleme, für welche die Schulmedizin bis heute noch keine eindeutige Ursache gefunden hat, treten jetzt in Erscheinung.

All dies wird natürlich heftig bestritten und immer wieder wird beschwichtigend auf die geringe Dosierung der Süssstoffe hingewiesen. Solange aber ein Stoff nicht aus der Erde wächst, sondern im Labor gebraut wird, dann ist jedes Misstrauen begründet. Denn auch, wenn die Dosis noch so gering sein mag: Gift bleibt Gift! Lassen wir die Finger davon!


Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de

11.07.2010, 17:12          
*# 42  Xanadu @Lenchen: das wird in Zwickau hergestellt. Ich habe es bei Ebay Schweiz gefunden. Gibt es sicher auch in Deutschland.

11.07.2010, 19:15          
*# 43  Xanadu Jetzt war ich zu schnell. Ich wollte schreiben: in die Schweiz wird es aus Zwickau eingeführt, deshalb wird es das sicher auch in Deutschland geben.

11.07.2010, 19:34          
# 44  bebe so weit ich weiß, werden Diabetikerprodukte vom Markt genommen, weil FRUCTOSE (Zuckeraustauschstoff) möglicherweise Diabetes verursacht.

11.07.2010, 20:18          
# 45  Backoefele Als Baby und Kleinkind wird so manches "versüßt" - sprich: der Mensch kann sich an das süßen gewöhnen. Ist ja nicht angeboren, sondern anerzogen! Also läßt sich das süßen auch wieder abgewöhnen. Spreche aus Erfahrung. Habe nach und nach mein Zuckerkonsum (auch Süßstoff) eingeschränkt. Der Geschmack läßt sich auch wieder "umerziehen"!

11.07.2010, 21:56          
*# 46  Lenchen @Xanadu: Danke für die schnelle Antwort,dann werde ich Stevia sicher in einer
Schweizer Apotheke bekommen.

11.07.2010, 22:20          
# 47  annadanzig genau richtig,diätprodukte sollen vom markt genommen werden ,weil sie fruchtzucker enthalten .es geht da nicht um süßstoffe.zucker hat leere kalorien,ist ein vitaminräuber und der insulinspiegel steigt.im übrigen soll da jeder seine meinung haben.stevia gibt es am günstigsten im internet,mal googlen-unbedingt preise vergleichen.der geschmack ist speziell.
auch ich habe nur durch durch das weglassen vom haushaltszucker 12 kilo verloren.zucker fördert bei mir die sucht nach mehr,süßstoff absolut nicht.

12.07.2010, 10:20          
# 48  AlzHanz Fructose wird von der Leber komplett verstoffwechselt - ohne Stopsignal. Deswegen wandert das dann auch direkt in die Fettablage. Seeitdem in Amerika Glukose-Fructose Sirup aus Kostengründen und wegen der einfacheren Verarbeitung von der Industrie großflächig eingesetzt wurde, sind die Leute einfach nur noch fetter geworden. Hierzulande ist die Unsitte mit gem Glukose-Fruktose-Sirup auch schon lange eingewandert - mit den gleichen Folgen. Aspartam ist noch billiger und einfacher zu verarbeiten und deshalb schwenken so viele Hersteller auch noch darauf um!

12.07.2010, 11:59          
# 49  bebe Stevia kann man auch in Deutschland kaufen. Guck mal im Naturkostladen oder Reformhaus vorbei. Aber nicht bei den Lebensmitteln suchen, dafür ist Stevia ja hierzulande nicht zugelassen. In der Kosmetikabteilung wird man fündig. Hat leider einen stolzen Preis. Mit HarzIV bzw. Minirente kann man das vergessen. Versteh ich nicht. In USA kostet eine Packung mit 50 Portionen Stevia (vergleichbar mit den Tassenportionen Süßstoff, die z.Bsp. im Cafe um die Ecke verwendet werden) so um 1€! Ja, ja, die Lobby der Zuckerindustrie ist in Deutschland stark. Ein ernstzunehmendes Konkurenzprodukt wie Stevia läßt man da gar nicht erst rein. Dabei kann man sich diese Pflanze auch bei uns im Garten ziehen. Was hindert unsere Bauern daran Stevia an Stelle von Zuckerrüben anzubauen? Ein Grund wäre: Von Stevia könnten sie nicht leben, da die Süßkraft ja sooooo enorm ist und die benötigten Mengen eben auch geringer sind. Wenn aber Süßstoffe wie Aspertam verboten würden, braucht man automatisch mehr Stevia. Dann stimmt auch die Bilanz beim Bauern wieder.

12.07.2010, 17:00          
# 50  Dr med Liebe Leute, ich bin erstaunt, dass anscheined irgendwelchen dubiosen google-Quellen geglaubt wird. Aspartam in normalem Masse schadet einem in keinster Weise und wer sich ueber entstehenden "gefährliche Nervengifte" den Kopf zerbricht, sollte lieber den Rest des Lebens keinen Alk mehr trinken, der killt naemlich wesentlich mehr Hirnzellen. Und was der Bezug zu PKU soll ist mir auch schleierhaft. Hat doch ursaechlich keinen Bezug zueinander; die Patienten haben so oder so ne spezielle Diaet...

12.07.2010, 22:51          
# 51  Rosenlili @Lenchen: Stevia:

Ich weiß nicht, ob ich hier Verkäufer nennendarf, ich versuche es mal:
Ich beziehe mein Stevia bei terra-nature ( eBay oder Google ). In unterschiedlichen Formen: Pulver, Tabs, flüssig, Saftkonzentrat.

Man bekommt es in vielen Formen bei einem großen Auktionshaus ( auch via Google ), oft kann man es auch ersteigern. Vergleicht mal die Packungsgrößen, bei Kauf einer größeren Menge ist es preiswerter. Aber es ist sowieso nicht sooo teuer, denn man braucht nur eine geringe Menge.

14.07.2010, 18:14          
# 52  Rosenlili STEVIA schmeckt super, man darf nur nicht zu viel nehmen ( Löffel- oder Messerspitze ). Wenn man zu viel nimmt, schmeckt es bitter oder etwas nach Lakritze - je nach Getränk.
Wie schon einmal erwähnt ( s. o. ), es schmeckt mir nicht mit Obst. Obst und Müsli in Milch, Joghurt oder Quark und Stevia schmeckt mir lecker.
Gwichtsverlust nach einem Jahr mit Stevia und vernünftiger Ernährung: 40 kg! Inzwischen empfinde ich gezuckerte Speisen oft als zu süß. Ich bleibe bei Stevia. Ausnahme: Kuchen vom Bäcker, bei Freunden...... ( ich backe selten selbst ).

14.07.2010, 18:24          
*# 53  Thouy Süßstoffe jeglicher Art stammen ursprünglich aus der Tiermast. Die süßende Wirkung wurde sozusagen als Nebeneffekt festgestellt.
Für gesunde Menschen sind Süßstoffe ein echtes Risiki aufgrund des beschriebenen Heisshungers. Lieber, wenn es schon sein muss, eine normale Cola trinken und nicht den Light/Zero Quatsch.
Lediglich für Diabetiker wie z.B. mich sind diese Zero Produkte ein Segen, denn ewig Mineralwasser und Tee kann einem schon ganz schön zum Hals raushängen.
Beim Diabetiker gibt es ja keine Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse mehr (also beim Typ I wohlgemerkt) oder eben eine sehr geringe, wenn man am Anfang der Erkrankung steht. Am Anfang kann man also mit den Süßstoffen die Produktion der Bauchspeicheldrüse noch positiv anregen und eine zeitlan verhindern, dass die Bauchspeicheldrüse komplett versagt. Der Heisshunger bleibt weitestgehend erspart.
Wer, wie ich, die verzehrende Diabetes-Form hat, der freut sich über gelegentlichen Heisshunger, denn mein Körper nimmt alles ab, was er abnehmen kann, ohne dass ich daran etwas ändern kann. Das ist mindestens ebenso frustrierend wie Übergewicht, denn wer kauft mit Ende 30 schon gerne Hosen in der Kinderabteilung, weil selbst Größe 34 zu weit ist. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich im absolut klinschen Untergewicht befindet und nichts dagegen tun kann.
Also als Stoffwechsel-Gesunder sollte man Süßstoffe in jedem Fall vermeiden! Man erzielt bei einer Diät genau das Gegenteil von dem, was man erzielen will.

03.09.2010, 18:38          
*# 54  Thouy @bebe: Fructose ist kein Zuckeraustauschstoff, sondern lediglich ein natürlicher Zucker, so wie Maltose, Dextrose, Lactose, der genauso "gefährlich" ist für Diabetiker wie stinknormaler Haushaltszucker (Glukose) bzw. Kohlehydrate. Kohlehydtrate werden in Zucker aufgespalten. Also alle Kohlehydrate sind gewissermaßen Zucker und müssen von Diabetikern "Berechnet" werden und entsprechend mit Insulin abgedeckt werden. Ei, Fleisch, Wurstwaren und Käse können ohne Berechnung gegessen werden, alles andere muss berechnet werden.
Grob kann man sagen dass 12 gr Kohlehydrate = 1 B.E. sind und, je nach Schwere der Diabeteserkrankung, 1-4 Einheiten Insulin verlangen. Und das gilt z.B. auch für Fruchtsäfte die nur einen natürlichen Zuckergehalt haben, nämlich die Fructose aus den Früchten.

03.09.2010, 18:49          

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Tipp vom 09.07.2010, 23:47
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