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Kostenlose Garten- und Balkonpflanzen
Als Gartenfreundin, die jeden Euro dreimal umdrehen muss, habe ich eine Möglichkeit entdeckt, gratis an schöne Pflanzen zu kommen: Ich schaue jetzt einfach öfter mal beim Friedhof nach - nein, nicht bei den Gräbern, sondern an dem riesigen Komposthaufen gleich vorn am Eingang (gibt es, soweit ich sehe, an jedem Friedhof hier auf dem Lande, also vermutlich überall).Viele Leute reißen offenbar mehrjährige Pflanzen raus, sobald sie verblüht sind oder wenn sie zu stark wuchern: Tulpen, Hyazinthen und Narzissen, Primeln, Bärenfellgras, Hornveilchen, Heidekraut, Rosen und Azaleen freuen sich dann, dass sie bei mir ungehemmt weiterwachsen dürfen... (Die Azaleen hatten so dicke Wurzelballen, dass ich sie nicht aufs Fahrrad hieven konnte, also habe ich sie am Pfingstmontag früh um 6 Uhr betont unauffällig mit der Schubkarre hertransportiert).
Im September/Oktober werden traditionell die Geranien von den Gräbern entsorgt - sie überwintern dann bei mir in der Waschküche, trocken in Zeitungspapier gewickelt. Ab Februar lasse ich sie drinnen in Töpfen vortreiben und pflanze sie Anfang Mai nach draußen.
Außerdem gibt es bei uns Gartenbesitzer, die, statt einen eigenen Komposthaufen anzulegen und zu pflegen, ihre Gartenabfälle einfach in den Wald bringen... Auch da habe ich zwischen Laub und Rasenschnitt schon herrliche Pflanzen gefunden: Schwertlilien, Tradeskantien, Liatris und Indianernessel...
Kommentare unserer Leser (79):
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# 1 mia dich & das find ich toll!!! :) vg & weiter so
09.08.2010, 03:54 +2
09.08.2010, 03:54 +2
# 2 suse52 Klasse-Idee!!
09.08.2010, 08:53 +2
09.08.2010, 08:53 +2
# 5 alteschachtel sie nimmt es ja nicht vom Grab mit sondern vom Abfall um es zu retten
09.08.2010, 09:43 +2
09.08.2010, 09:43 +2
09.08.2010, 09:53 +4
# 7 mausibausi Bei uns auf dem Friedhof findet man noch brauchbare Pflanzen oft neben den Kompostkörben deponiert - ganz bewusst von denen, die sie nicht mehr brauchen oder wollen, für andere zum weiterverwerten. Das finde ich eine sehr schöne Idee.
09.08.2010, 10:06 +2
09.08.2010, 10:06 +2
LG
09.08.2010, 10:41 +1
Daneben ist übrigens bei uns der Platz mit den alten weggeworfenen Grabsteinen... fand ich als Kind total spannend und habe mal Marmorstückchen zum Spielen mit heim genommen. Meine Eltern fanden das dann doch nicht sooo witzig...
09.08.2010, 10:44 +1
# 10 monalisa mache ich auch so - bisher hat es noch kein Unglück gebracht!
09.08.2010, 11:39 +2
09.08.2010, 11:39 +2
So ein Blödsinn, dass das Unglück bringen soll...;den Pflanzen und mir bringt das Glück...ich habe einen Riesengarten und bin für jede Bereicherung dankbar.
Friedhof und Unglück...tztztz; das wäre den Grab-und Friedhofschändenden Jugendlichen vielleicht zu wünschen...ist aber nur uralter Aberglaube.
Nur Mut, Stubsi! Das macht richtig Freude...wegen der Pflanzenrettung und der
Kaufersparnis...eine Art Erfolgserlebnis.
Und ein ganz dickes Lob an Saby....das mit den Geranien finde ich besonders super, denn die sind mir jedes Jahr im Supermarkt zu teuer.
Dass man die überwintern kann, wusste ich gar nicht.
09.08.2010, 12:22 +4
09.08.2010, 13:45 +1
# 13 Billie Geniale Idee... muss mal wieder Richtung Friedhof latschen. Aber da komm ich eh fast jeden Tag vorbei. Das nächste mal werde ich mal zum Komposthaufen gehen und schauen, ob ich was finde.
Danke für den Tip!!!!
09.08.2010, 13:58 +1
Danke für den Tip!!!!
09.08.2010, 13:58 +1
09.08.2010, 14:28 +2
# 15 einmaleins das mache ich auch so, denn das habe ich mir bei meiner Mutter schon so abgeschaut. Ich bekomme sogar oft Lob von Friedhofbesuchern.
09.08.2010, 15:21 +1
09.08.2010, 15:21 +1
# 16 nix da Find ich sehr schoen, die Idee! Warum Pflanzen vegammeln lassen, wenn man sie anderweitig anpflanzen kann.
09.08.2010, 18:22 +1
09.08.2010, 18:22 +1
# 18 zweitesleben Warum sollte man weggeworfene Pflanzen kein zweites Leben gönnen? Finde dabei nichts Verwerfliches. Wenn ich einen Garten hätte, würde ich es auch so handhaben. Schöner Tipp!
10.08.2010, 00:24 +2
10.08.2010, 00:24 +2
10.08.2010, 13:49 +1
Aber wenn es eine Fläche neben dem Komposthaufen für noch zu brauchende Sträuße oder Blumen wäre (wie unter #7 schon erwähnt) gäbe, wäre das für so manchen Friedhofsgänger und Grabpflegenden eine Wohltat, wenn man noch was sucht fürs Grab und nicht das große Geld hat.
11.08.2010, 12:27 +1
# 21 Rosenlili Super Idee!
Man sollte der Friedhofsverwaltung vorschlagen, neben dem Kompost einen kleinen Bereich für "Mitnehmpflanzen" einzurichten.
11.08.2010, 17:25 +2
Man sollte der Friedhofsverwaltung vorschlagen, neben dem Kompost einen kleinen Bereich für "Mitnehmpflanzen" einzurichten.
11.08.2010, 17:25 +2
# 22 wattebällchen Aha, da hat jemand mal dieselbe Idee gehabt wie ich ....
Ich erbarme mich auch der entsorgten Pflanzen und päpple sie wieder auf.
Da findet man Rosenstöcke, Christrosen, Efeu, Primeln usw ... Alles ausputzen und einsetzen und etwas düngen. Die vom Tod geretteten Pflanzen danken es mir.
Hier noch ein paar Stellen, wo ich fündig wurde:
Komposthaufen der Gärtnerei (um Erlaubnis fragen.). Hier fliegen die "abgeerntetetn" Tulpen, Osetrglocken und Narzissenzwiebeln in allen Farben weg, weil sich das Weiterkultivieren nicht lohnt.
Mancher Supermarkt lässt seine Pflanzen verdorren und ich frage dann, ob ich die "Leichen" bekomme. Es dauert zwar einige Zeit, bis sie sich erholt haben, aber wenns nicht klappt, kann ich sie immer noch wegwerfen.
Stadtgärtnerei ansprechen, wenn die Blumenanlagen ausgetauscht werden. Die sind froh, wenn sie es los haben (Primeln etc.).
Neulich haben sie den Lavendel und den Buchs gestutzt. Ich hab aus den geköpften Trieben lauter Stecklinge gemacht. Von ca. 50 Stück sind 20 angegangen.
Für Kübel nehme ich Heckenschnitt von Freunden und mache Stecklinge oder buddle irgendwo einen kleinen Sämling (Haselnuss, Ahorn, wilde Kirsche usw.) aus.
Vieles findet man am Wegesrand. Aus einer Mauer hab ich mal eine winzige Birke gezogen. Jetzt ist sie schon 1 Meter hoch.
Meine Hibiskussträucher sind alle aus Samen gezogen. Die Samenkapseln sammle ich auf Spaziergängen . Auch mit Malven (Stockrosen) oder aus Datura (Engelstrompete) geht das prima.
Aus wildem Wein kann man prima Stecklinge ziehen (macht Wurzeln im Wasserglas).
Neulich aß ich mal sehr schmackhafte Trauben. Aus den Kernen kamen mittlerweile 2 Triebe ....
Man kann so viel Samen aus Gemüseabfall aussäen (Avocado, Paprika, Tomaten, Chili) etc. Das wächst wie verrückt.
Wer Kinder hat, kann mal den Strunk einer Möhre (da wo das Blattwerk rauskommt) auf einen Teller mit feuchter Watte legen. Es treibt Blättchen aus. Oder nur die weißen Austriebe der Kartoffel einpflanzen. Es gibt eine Kartoffelpflanze.
Gärtnern macht solchen Spaß.
PS:
Zur Anzucht nehme ich die Plastikschalen von Tomaten oder Trauben. Das ist wie ein Minigewächshaus.
Und die Plastikflaschen ohne Pfand halbiere ich mit der Schere und mit solch einem "Hut" auf dem Topf ist es ebenso ein Mini-Treibhaus. Oberteil und Unterteil halten die Feuchtigkeit drin und lassen Licht durch.
11.08.2010, 18:16 +4
Ich erbarme mich auch der entsorgten Pflanzen und päpple sie wieder auf.
Da findet man Rosenstöcke, Christrosen, Efeu, Primeln usw ... Alles ausputzen und einsetzen und etwas düngen. Die vom Tod geretteten Pflanzen danken es mir.
Hier noch ein paar Stellen, wo ich fündig wurde:
Komposthaufen der Gärtnerei (um Erlaubnis fragen.). Hier fliegen die "abgeerntetetn" Tulpen, Osetrglocken und Narzissenzwiebeln in allen Farben weg, weil sich das Weiterkultivieren nicht lohnt.
Mancher Supermarkt lässt seine Pflanzen verdorren und ich frage dann, ob ich die "Leichen" bekomme. Es dauert zwar einige Zeit, bis sie sich erholt haben, aber wenns nicht klappt, kann ich sie immer noch wegwerfen.
Stadtgärtnerei ansprechen, wenn die Blumenanlagen ausgetauscht werden. Die sind froh, wenn sie es los haben (Primeln etc.).
Neulich haben sie den Lavendel und den Buchs gestutzt. Ich hab aus den geköpften Trieben lauter Stecklinge gemacht. Von ca. 50 Stück sind 20 angegangen.
Für Kübel nehme ich Heckenschnitt von Freunden und mache Stecklinge oder buddle irgendwo einen kleinen Sämling (Haselnuss, Ahorn, wilde Kirsche usw.) aus.
Vieles findet man am Wegesrand. Aus einer Mauer hab ich mal eine winzige Birke gezogen. Jetzt ist sie schon 1 Meter hoch.
Meine Hibiskussträucher sind alle aus Samen gezogen. Die Samenkapseln sammle ich auf Spaziergängen . Auch mit Malven (Stockrosen) oder aus Datura (Engelstrompete) geht das prima.
Aus wildem Wein kann man prima Stecklinge ziehen (macht Wurzeln im Wasserglas).
Neulich aß ich mal sehr schmackhafte Trauben. Aus den Kernen kamen mittlerweile 2 Triebe ....
Man kann so viel Samen aus Gemüseabfall aussäen (Avocado, Paprika, Tomaten, Chili) etc. Das wächst wie verrückt.
Wer Kinder hat, kann mal den Strunk einer Möhre (da wo das Blattwerk rauskommt) auf einen Teller mit feuchter Watte legen. Es treibt Blättchen aus. Oder nur die weißen Austriebe der Kartoffel einpflanzen. Es gibt eine Kartoffelpflanze.
Gärtnern macht solchen Spaß.
PS:
Zur Anzucht nehme ich die Plastikschalen von Tomaten oder Trauben. Das ist wie ein Minigewächshaus.
Und die Plastikflaschen ohne Pfand halbiere ich mit der Schere und mit solch einem "Hut" auf dem Topf ist es ebenso ein Mini-Treibhaus. Oberteil und Unterteil halten die Feuchtigkeit drin und lassen Licht durch.
11.08.2010, 18:16 +4
# 23 Ruby-Sue Super Tipp !!!. Auch die Vorschläge von Wattebällchen finde ich spitze !!. Gärtnern muss nicht teuer sein wie man hier liest. Probier ich auf alle Fälle mal aus.
11.08.2010, 21:22 +1
11.08.2010, 21:22 +1
# 24 Engelshaar Toller Tipp.
Als Jugendliche - jetzt bin ich 55 Jahre - habe ich auf dem Friedhofsgelände kleine Tannenzapfen zum Basteln gesammelt.Niemand hat es gestört.Sonst liegen sie doch nur auf dem Boden rum und vergammeln.
Ich denke immer, dass Gott von oben herab schaut und es schön findet, wenn jemand die Pflanzen rettet.
Der Aberglaube, dass es Unglück bringt ist Quatsch.Man nimmt niemanden etwas weg.
Vor zwei Wochen stellte ich einen Engel neben den Komposthaufen, weil ich für das Grab meines Vaters einen größeren gekauft habe.Am nächsten Tag war er nicht mehr da.Ich finde es schön, wenn durch solch kleine Dinge jemand anderes glücklich ist.
11.08.2010, 21:49 +1
Als Jugendliche - jetzt bin ich 55 Jahre - habe ich auf dem Friedhofsgelände kleine Tannenzapfen zum Basteln gesammelt.Niemand hat es gestört.Sonst liegen sie doch nur auf dem Boden rum und vergammeln.
Ich denke immer, dass Gott von oben herab schaut und es schön findet, wenn jemand die Pflanzen rettet.
Der Aberglaube, dass es Unglück bringt ist Quatsch.Man nimmt niemanden etwas weg.
Vor zwei Wochen stellte ich einen Engel neben den Komposthaufen, weil ich für das Grab meines Vaters einen größeren gekauft habe.Am nächsten Tag war er nicht mehr da.Ich finde es schön, wenn durch solch kleine Dinge jemand anderes glücklich ist.
11.08.2010, 21:49 +1
23.05.2011, 09:51 +6
23.05.2011, 20:16 +1
aber das mit dem sperrmüll stimmt schon! wenn man sperrmüll auf die strasse stellt ...gibt man sein eigentum an der sache auf und es gehört der abholfirma!!
meine mutter hat einmal versehentlich einen sessel rausgestellt, den ich wieder ins haus geholt habe ( es war der lieblingssessel meines großvaters!)--dann bekam ich eine anzeige wegen diebstahls, die nur unter größten mühen eingestellt wurde!!--soviel zu unserer behördenwillkür!
23.05.2011, 20:22 +1
# 50 Marilse @pcbird: Das stimmt. Ich habe das mal in einer Ratgebersendung im TV gehört. Es ist Diebstahl genau so wie Sperrmüll. Die Abfuhr von Sperrmüll muss man dem städtischen Betriebshof melden. Den Termin zur Abholung bekommt man dann rechtzeitig mitgeteilt. Dann kann man den Sperrmüll am Abend vorher an die Strasse stellen. Sobald der Sperrmüll an der Strasse steht, gehört er der Stadt. Bei uns sind letztens 2 Sperrmüllräuber von der Stadt angezeigt worden. Man hat sie ausgerechnet dann erwischt, als das Auto des Betriebshofes ankam, um den Sperrmüll abzuholen.
Der Friedhof ist städtischer oder kirchlicher Besitz. Die Grabmiete wird von den Angehörigen bezahlt sowie die Benutzung von Wasser, Gartengeräte, Gießkannen oder der Komposthaufen. Wer da einfach auf das Friedhofsgelände geht und was mit nimmt, macht sich strafbar. Die Pflaanzenabfälle werden auf dem Friedhof zu Kompost verarbeitet und dann von den Friedhofsgärtnern für die Pflege der Friedhofsanlagen gebraucht. Wenn die den Kompost erst irgendwo kaufen müssten, würde die Grabmiete sich erhöhen. Also ist das Mitnehmen von Pflanzen auch Diebstahl an den Angehörigen der Toten.
23.05.2011, 22:47 +1
Der Friedhof ist städtischer oder kirchlicher Besitz. Die Grabmiete wird von den Angehörigen bezahlt sowie die Benutzung von Wasser, Gartengeräte, Gießkannen oder der Komposthaufen. Wer da einfach auf das Friedhofsgelände geht und was mit nimmt, macht sich strafbar. Die Pflaanzenabfälle werden auf dem Friedhof zu Kompost verarbeitet und dann von den Friedhofsgärtnern für die Pflege der Friedhofsanlagen gebraucht. Wenn die den Kompost erst irgendwo kaufen müssten, würde die Grabmiete sich erhöhen. Also ist das Mitnehmen von Pflanzen auch Diebstahl an den Angehörigen der Toten.
23.05.2011, 22:47 +1
24.05.2011, 00:18 +4
# 54 tinycab ist doch total schön, wenn in unserer wegwerfgesellschaft dinge weiterverwendet werden. ich hab großen respekt vor allen, die sich mit pflanzen so gut auskennen und sich ihrer annehmen. für den kompost bleibt mit sicherheit genug übrig.
und gibt es was schöneres als im sperrmüll zu stöbern?
24.05.2011, 06:47 +2
und gibt es was schöneres als im sperrmüll zu stöbern?
24.05.2011, 06:47 +2
Aber heutzutage haben sich manche Werte ja schon ein bisschen verschoben.
31.05.2011, 13:55 +3
Ich fühle mich keineswegs als Dieb , sondern eher als Umweltschützerin die Sachen gebrauchen kann die andere entsorgt haben.
Im überigen habe ich das auch schon unter den Augen unserer städtischen Gärtner gemacht.
Eine verrückte Welt wo es eher Sinn macht etwas zu vernichten und damit die Müllberge zu vergrößern als etwas wieder zu verwerten.
31.05.2011, 14:33 +3
Streng genommen geht das Eigentum an allem Mülll, auch Spermüll, mit dem Werfen in die Tonne oder Stellen an die Straße auf die Gemeinde über. Ich denke gar nicht daran, mich an so idiotische Satzungen zu halten. Wenn ich was im Sperrmüll finde, es mitnehme und dabei nicht alles verstreue, habe ich ein sehr gutes Gewissen. Man kann die Gesetzestreue auch übertreiben!
31.05.2011, 15:09 +6
Auf unserem Friedhof stehen 2 große Gitterboxen - 1 für Kompost und 1 für Dinge die nicht kompostierbar sind und wenn ich sich jemand von dort eine Pflanze oder wie eine Schale heraus nimmt klingt das bei Dir so als ob wir uns an den Gräbern bedienen - ehrlich gesagt empfinde ich das gelinde gesagt eine Frechheit und verzeih, inzwischen auch lächerlich.
01.06.2011, 00:23 +7
01.06.2011, 00:26 +4
Betreffend deiner Aussage: "Vielleicht hat sich noch niemand überlegt, dass vielleicht ein altes Mütterchen versehendlich einen Blumentopf weg geworfen hat." Wenn ich dich richtig verstanden habe, darf dieses alte Mütterchen ihren Blumentopf ja auch nicht wieder aus dem Müll holen. Gehört jetzt ja dem Friedhof.
Es stimmt nicht, dass um jeden Friedhof ein Zaun steht, vielleicht bei euch in der Gegend, ich wohne in einer Großstadt und mir fallen auf Anhieb zwei Friedhöfe ein, die ohne Tor sind.
Nichtsdestotrotz gebe ich dir Recht, dass man fragen sollte, wenn man Pflanzen mitnimmt. Aber wenn keiner zum Fragen da ist, solltest du doch nicht zu hart über die urteilen, die trotzdem was mitnehmen.
01.06.2011, 10:01 +2
Mir fehlen langsam die Worte.
Ich glaube auch eher, dass die Tore und Mauern um die Friedhöfe sind, damit keine Grufties oder Grabschänder die Grabsteine beschmieren oder umwerfen.
Aber n Blümchen mitnehmen vom Kompost, das ist natürlich fast genauso schlimm.
Schön, dass du keine echten Sorgen hast.
01.06.2011, 13:04 +7
# 67 Die_Nachtelfe @Marilse: Legitim geht in manchen Faellen vor legal (wie eben bei solch albernen Gesetzen und entsprechender Kleinkariertheit), und ich denke, das werden auch viele andere hier meinen. Durch solche Dinge wie das hier mit den Blumen leidet niemand, im Gegenteil.Noch etwas zu Sperr"muell": Erlebe es mittlerweile oft, dass viele Leute die Sachen einfach vor ihr Haus (bzw. in den Vorgarten) stellen mit der Aufschrift: "zu verschenken", weil es fuer sie selber "Schrott" ist oder etwas, dass sie aus anderen Gruenden nicht mehr wollen (aber nicht verkaufen koennen).
01.06.2011, 13:51 +5
01.06.2011, 16:28 +3
# 70 ollski @Marilse: ich finde eine wilde Müllkippe ist ein ganz grober Gesetzesverstoß. Da würde ich nie was mitnehmen, weil man nicht weiss, was da alles abgelegt wird, nicht, dass da noch Sondermüll liegt. Da würde ich mich auch nie blicken lassen, nicht, dass die denken, ich wäre die Verursacherin. Das würde ich nie gutheißen. Sei mir nicht böse, aber Dein Rechtsbewußtsein finde ich etwas merkwürdig: Dich nicht über eine wilde Müllkippe aufregen, aber über die "Wiederverwertung".
Ich finde die Tipps, Blumen, Töpfe etc. von den Friedhöfen mitzunehmen, gut. Ich mache das auch so, wenn auch etwas verschämt, ohne zu fragen. Da ich doch einmal Skrupel hatte, habe ich mal meine Nachbarin gefragt, die mit Anfang 20 ihre Tochter verloren hat, wie sie das fände. Sie fand das ganz toll und würde sich freuen, wenn die Sachen, die sie von dem Grab der Tochter entfernen würde, noch einen neuen Platz fänden, da sie keinen Garten hat.
Das mit den Anzeigen - zumindest für Sperrmüll - stimmt. Einem Bekannten ist das als Jugendlichen passiert, aber wahrscheinlich, weil diese etwas wilde Truppe einem ein Dorn im Auge war, man wollte denen wohl eins auswischen.
Übrigens kenne ich auch einen Friedhof, der hat den Komposthaufen so hoch eingezäunt, da kann man sich gar nichts nehmen. Allerdings ist es auch für manche gewiss schwierig, etwas über den Zaun drüber zu werfen.
Das mit dem stören der Friedhofsruhe sehe ich auch nicht. Wie oft wird gerade vor Friedhöfen ein Auto aufgebrochen, weil das so einsam liegt. Wie oft sieht man jemand ganz alleine - oft ältere. Wenn ich da ruhig entlang gehe, fühlen die sich bestimmt sicherer.
Fazit: ein guter Tipp!!
04.05.2012, 10:25 +1
Ich finde die Tipps, Blumen, Töpfe etc. von den Friedhöfen mitzunehmen, gut. Ich mache das auch so, wenn auch etwas verschämt, ohne zu fragen. Da ich doch einmal Skrupel hatte, habe ich mal meine Nachbarin gefragt, die mit Anfang 20 ihre Tochter verloren hat, wie sie das fände. Sie fand das ganz toll und würde sich freuen, wenn die Sachen, die sie von dem Grab der Tochter entfernen würde, noch einen neuen Platz fänden, da sie keinen Garten hat.
Das mit den Anzeigen - zumindest für Sperrmüll - stimmt. Einem Bekannten ist das als Jugendlichen passiert, aber wahrscheinlich, weil diese etwas wilde Truppe einem ein Dorn im Auge war, man wollte denen wohl eins auswischen.
Übrigens kenne ich auch einen Friedhof, der hat den Komposthaufen so hoch eingezäunt, da kann man sich gar nichts nehmen. Allerdings ist es auch für manche gewiss schwierig, etwas über den Zaun drüber zu werfen.
Das mit dem stören der Friedhofsruhe sehe ich auch nicht. Wie oft wird gerade vor Friedhöfen ein Auto aufgebrochen, weil das so einsam liegt. Wie oft sieht man jemand ganz alleine - oft ältere. Wenn ich da ruhig entlang gehe, fühlen die sich bestimmt sicherer.
Fazit: ein guter Tipp!!
04.05.2012, 10:25 +1
# 73 donnawetta Daumen hoch! Meine Mutter dekoriert das Grab meines Stiefvaters dauernd um, da nehm ich immer die "aufgetragenen" Blumen und Pflanzen mit, sofern sie mir gefallen und noch Platz im Garten ist. Und wenn oben auf den Abfallkörben noch andere Sachen liegen, die ich brauchen kann, packe ich die auch ein. Wenn "das Heidekraut meines Stiefvaters" im Garten weiterwächst und -blüht, dann freue ich mich doppelt drüber und denke noch öfter an ihn.
04.05.2012, 11:44 +3
04.05.2012, 11:44 +3
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