Wärme und danach Kälte gegen Insektenstiche

Wir arbeiten auf Rettungstürmen und haben somit schon ein wenig Erfahrung.

Der Stich bringt zwei Sachen mit sich, das Gift und die damit verbundene Schwellung. Die Größe dieser ist natürlich vom Insekt und vom Opfer abhängig.

Das Gift kann man durch Wärme denaturieren (dabei reicht eine Temp von ca. 5 Sekunden bei 50 Grad vollkommen aus). Für die Schwellung helfen danach kalte Sachen.

Wir empfehlen immer den Stichheiler, da dieser nur eine kurze Zeit die Temperatur erhitzt und so keine Verbrennungsgefahr besteht. Ein Wachstropfen sollte das ähnlich schaffen. Danach kalte Kompressen und nasse Wickel für die noch zu große Schwellung z.B. bei Wespenstichen sehr angenehm.

Bitte passt auf zu hohe Temperaturen (Verbrennungsgefahr). Bei der Kühlung nicht zu kühl (Erfrierungsgefahr).

Durch das Erwärmen wird die Struktur des Giftes verändert (denaturieren).


 



Kommentar schreiben

Kommentare unserer Leser (1):

Zeige nur hilfreiche Kommentare an

# 1  traudich falls einer der wenigen noch aktiven Raucher in der Nähe ist; die Glut ganz vorsichtig immer näher an die Stichstellen führen, es darf nicht wirklich auf der Haut brennen, so kurz davor ;-)
probates Mittel falls keine andere Wärmequelle zur Hand ist, oder mit einem Feuerzeug einen Stein erwärmen, für den der sich die Glut nicht zutraut.

24.08.2010, 12:17          

Kommentar schreiben



Bitte einloggen oder kostenlos registrieren,
um einen Kommentar zu schreiben!



Frag-Mutti.de übernimmt weder Haftung noch Garantie für die Richtigkeit dieses Tipps.

Statistik

Tipp vom 23.08.2010, 16:43
1.168 mal gelesen

1     0     1     0     1

Frag-Mutti Produkttest
Über 171.000 Menschen folgen uns - sei dabei: