Unkraut, Ameisen, Regen schaden den Platten- und Pflasterfugen

Ich habe hier im Forum schon mehrere Beiträge gelesen, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Für einige User war Salz die beste Lösung, andere schwören aufs Abflämmen, wiederum andere nehmen Ameisen-Ex oder Backpulver und es gibt sogar welche, die haben Spass daran, die Fugen ständig nachzuarbeiten.

Im letzten Jahr habe ich mit allen Hausmittelchen Schluss gemacht, weil ich gemerkt habe, dass sie auf Dauer auch nicht helfen. Bin zum Baustoffhändler meines Vertrauens gegangen und habe mich mal ausführlich beraten lassen.

Klar war. Es sollte ein Pflasterfugenmörtel bzw. Plattenfugenmörtel, der meine Probleme dauerhaft beseitigen sollte.

Davon gab es eine ganze Menge, auch unterschiedlichster Zusammensetzung und vor allem höchst unterschiedlicher Preise.

Mit dem Prospektmaterial bin ich dann nach Hause und habe dann mal intensiv gegoogelt, auch hier geschaut ob einer was weiß bzw. welche Erfahrungen die Leute so mit dem Zeug gemacht haben. War schon sehr interessant. Und teilweise auch sehr lehrreich.

Ich habe mich dann für einen Pflasterfugenmörtel im 40kg Sack mit Epoxidharz entschieden. Der wurde mir vom Baustoffhändler auch wärmstens empfohlen und im Net aufs Höchste gelobt.

Befürchtungen hatte ich, ob das Fugenzeug im Winter nicht auffriert oder so. Der Winter ist jetzt vorbei, der Schnee ist geschmolzen und ich hab genau hingeschaut. Die Fugen sind noch 1a.

Deshalb heute dieser Tipp von mir. Bevor man die chemische Keule auspackt, die Terrasse in eine Salzwüste verwandelt, Gefahr läuft, das Haus abzubrennen oder harmlose kleine, durchaus nützliche Ameisen platzen lässt, versucht es mal mit einer vernünftigen und dauerhaften Lösung.

 
Eingestellt am 4.3.2010, 15:30 Uhr
2,6 von 5 Sternen auf der Grundlage von 16 Stimmen

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Kommentare (6):
#1
4.3.10, 21:56 Uhr

epoxidharz ist gefahrgut


#2 Tobi
5.3.10, 09:57 Uhr

da hat mich der Leser (1) aber zuerst mächtig verunsichert.
Jede einzelne Komponenten ist wohl nicht unschädlich. Stimmt wohl.

Jetzt habs ich aber nochmal nachgegoogelt. Im ausgehärteten, ausreagierten Zustand ist der Epoxidharzmörtel kein Gefahrgut, sondern inert. Bei der Berufsgenossenschaft Bau hab ich das gefunden: Nach der Härtung sind die Formstoffe, bei Einhaltung der Verarbeitungsvorschriften
wie z.B. dem Mischungsverhältnis und der Härtungsbedingungen,
vollkommen inert und unschädlich.

Will ja keine Terrasse mit Sondermüll.


#3
5.3.10, 17:46 Uhr

ups, was ist denn "inert"??


#4
5.3.10, 21:47 Uhr

Als chemisch inert (lat. für untätig, unbeteiligt, träge) bezeichnet man Substanzen, die unter den jeweilig gegebenen Bedingungen mit potentiellen Reaktionspartnern (Luft, Wasser, Edukte und Produkte einer Reaktion) nicht oder nur in verschwindend geringem Maße reagieren. Chemisch inerte Substanzen können aus verschiedenen, unterschiedlichsten Chemikalienklassen kommen: chemische Elemente, chemische Verbindungen, Lösungsmittel, Gase u. v. a.


#5 pittibiest
25.4.10, 08:26 Uhr

das istkeine kommerzielle Seite, dort steht nur viel nützliches und wie man die Ameisen mit ganz natürlichen haushaltsüblichen Dingen vertreiben bzw. umsiedeln kann.

http://www.hausgarten.net/gartenpflege/pflanzenschutz/ameisen-bekaempfung/2.html


mimibee
#6 mimibee
28.10.11, 23:44 Uhr

ich finde den Tipp super und vor allem wirksam!
viele unserer nachbarn haben,zu strasse hin, schon irgendetwas in ihre Fugen gegossen und wir werden es auch tun.
spart zeit,kraft und nerven!



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