Aal Rezept mit Salbeisauce

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Geräucherten Aal kennen sicher viele - wenn aber meine Schwiemu frischen Aal zu Gesicht bekam gabs garantiert folgendes Gericht. Als unsere Tochter das erste Mal Schwiegereltern in Spee in die erste Wohnung einlud, wollte sie unbedingt dieses Rezept haben - auch weil es nicht so kompliziert ist - und hat wohl richtig Eindruck schinden können.

Zutaten und Zubereitung

Je nach Größe, 2-3 frische Aale (zus. um ca 1400 g) die man sich am besten vom Händler ausnehmen und häuten lässt, 2-3 kleinere Zwiebel, ca. 70 g Butter, 200 ml Fischfond, 200 ml trockenen Weißwein, 200 ml steif geschlagene Sahne, 2-3 Sableiblätter und zudem genug Salbeiblätter um gut einen EL Salbeipüree zu erhalten, Salz u. Pfeffer.

Den Aal in gleich große (ich mach ca. 6-7 cm, je wie es hinkommt ) Stücke schneiden und in der Butter rundum kurz anbraten, die gehackten Zwiebeln und die 2-3 Salbeiblätter dazu geben, mit dem Wein ablöschen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, den Aal aus dem Sud nehmen und im vorgeheizten Backofen (60/70 Grad) abgedeckt ! (Alufolie) warmhalten, den Sud in einen Topf absieben und mit dem Fischfond gut einkochen (auf die Hälfte), geschlagene Sahne und den pürierten Salbei zugeben- jetzt darf die Sauce NICHT mehr kochen, Hitze auf 1/3 runter stellen! Und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aal auf (auf die in einem Aufwasch mitgewärmten) Teller legen, mit der Sauce überziehen und fürs Auge noch was Grün dazu: ein paar Schnittlauchstangen kreuz & quer gelegt, Petersilie etc ...

Wir mögen dazu Reis und - vorab - einen Salat dazu.

Wer zum Essen aber gerne warmes Gemüse mag kann auch z.B. (TK) Julienne-Gemüse dazugeben.

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Themen: Rezept

5 Kommentare


#1
23.3.12, 07:48
Das Rezept ist gespeichert. Klingt absolut lecker und ist etwas Besonderes.
Salbei habe ich schon mit Schweinelende verwendet, ich habe dazu ein Salbeipesto gemacht.

Für alle "igitt-Sager" - frischer Salbei schmeckt nicht wie Hustenbonbons.

Die Schwiegereltern in "Spee" ;-) oder in "spe" ("...to be" oder"... future")? "Spee" ist ein Waschmittel für Textilien, das wirds sicher nicht gewesen sein ;-)
#2 MiO
23.3.12, 09:03
Lach ! So ein freches e zuviel ...
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#3
23.3.12, 18:45
Ein sowas von lecker Gerichtchen, dass ich als alte Fischpflanze das nochmal abspeichern muss. Und natürlich muss ich den arthritischen Daumen gaaaaaanz hoch heben (dauert natürlich bissi......*fg).

Ich bin nur am Überlegen, ob man den Aal nicht durch nen anderen Fisch ersetzen könnte........ weil...... wer nicht grad ne Grundrute mit nem dicken Tauwurm in den Bach halten kann, hat schlechte (weil sehr teure) Karten. Das Kilo Aal kostet im Fischgeschäft mal eben dreißig Ocken (geräuchert um die fünfzig!), da wird das ein sehr teurer Schmaus.

Mmmmhhhhhhh....... vielleicht geht da auch schwarzer Heilbutt (weil der eben genauso fett ist wie Aal), der kostet nicht ganz die Hälfte. Vielleicht geht das auch mit Lachs oder Forelle, das ist ja nunmal nicht ganz so teuer, aber sicher genauso gut (bis auf die Tatsache, dass Aal eben durch nichts ersetzbar ist..... außer durch...... Aal).

Aber egal, ob Fisch oder Aal, egal, in welchem Waschmittel du deine Schwiegermutter einweichst, das Rezept ist ganz große Klasse und erinnert mich an die herrlichen Gerichte, die ich vor zwanzig Jahren gekocht habe, als ich aus der Fulda jede Sommerwoche 20 Aale gefangen hab.

Danke dafür......
#4 MiO
23.3.12, 19:04
Huuuch - Verlegenheitsröte macht sich breit auf meinen Wangen :-)

- und sicher kannst du beim Fisch variieren, Aal ist in der Tat teuer und in dieser Form kein Alltagsessen
Ich habe es schon einmal für Gäste mangels Aal mit Teufelsfisch gemacht - auch sehr lecker !
Schwarzer Heilbutt ist eine gute, kostengünstigere Alternative/Idee - dafür ein Danke zurück :-)
#5 MiO
23.3.12, 19:13
Seeteufel war gemeint ... :-)

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