Älteren Menschen helfen

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Heutzutage sieht man immer wieder ältere Menschen die jüngere Leute ansprechen müssen wenn sie Hilfe brauchen.

Ich habe eins gute Erziehung genossen und möchte nur nochmal darauf hinweisen, dass es anders sein müsste.

Also wenn ihr seht, dass sich eine ältere Person mit schweren Tüten quält, dann nehmt euch einen Moment und fragt ob ihr helfen könnt und macht es!

Oder wenn jemand mit dem Rollator nicht über den Bordstein kommt oder jemandem was runterfällt der Mühe hat sich zu bücken.

Natürlich nicht nur bei älteren Menschen sondern bei allen.

Denkt immer dran jeden Tag eine gute Tat!

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28 Kommentare


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#1
14.6.14, 06:49
alle daumen der welt hoch! ich wundere mich in einer vollen Stadt auch manchmal,ob die leute so etwas nicht sehen wollen oder nich sehen können. ist noch niemamd gestorben,wenn man jemanden ein paar minuten schenkt. und ältere Menschen sind meist sehr dankbar und freuen sich immer ein loch in den bauch,obwohl das wirklich eigentlich alles selbstverständlich sein sollte!
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#2 Emily22
14.6.14, 06:51
Hallo Tatti,
dein Eintrag gefällt mir sehr gut!
in der Praxis sieht das manchmal anders aus. wenn ich älteren Menschen mit (zb) einem Rollator über die Bordsteinkante helfe, freuen diese sich und bedanken sich. in vielen anderen Situationen habe ich es ganz anders erlebt :-(. sie wollen gar keine Hilfe annehmen.
bereits vielfach habe ich angeboten, ältere auf dem Fahrrad den Berg hochschieben (meist bei viel Gegenwind), wenn sie sich quälten. manche freuen sich sehr, manche sind leider einfach nur verbittert :-( und möchten keine Hilfe annehmen.
das finde ich sehr schade.
hoffe, ich habe nicht zu "durcheinander" geschrieben - vom Handy aus, sieht man nur die VorZeile seines Eintrags. zurückscrollen ist nicht möglich.
auf jeden Fall werde ich zukünftig auch meine Hilfe gerne anbieten.
schönes we :-)
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#3
14.6.14, 07:37
@Emily22:
Ja sowas kenne ich auch nur zu gut
Aber was Solls wenn die Leute sagen das sie keine Hilfe brauchen dann wird es schon gehen.
Immerhin hat man die Hilfe ja angeboten
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#4
14.6.14, 08:54
Die Wahlpflicht-Unterrichtsgruppe meines Sohnes (alle zwischen 13 und 16 Jahren) möchte in den kommenden Wochen dem nahegelegenem Pflegeheim einen Besuch abstatten. In geselliger Runde möchten die Schüler den Pflegebedürftigen vorlesen und mit ihnen Zeit verbringen! Ich war hellauf begeistert von dieser Idee!
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#5
14.6.14, 08:56
@Emely22:
ich selber arbeite in einer reha Klinik mit vielen älteren Menschen und habe diese Situation auch schon oft erlebt, dass ältere Menschen auch mal sehr pampig werden und sich von "jungen Früchtchen" nichts sagen oder helfen lassen wollen.
allerdings habe ich festgestellt, dass es beim Einkaufen immer sehr gut angenommen wird.
wenn Z.b. diese Menschen vor einem Regal stehen und nicht mehr richtig sehen können.

Im ganzen finde ich diesen Tipp super.
In unserer gehetzten Welt mal die Augen auf zu machen und Hilfe an zu bieten.
Sei es unterwegs, oder selbst in der eigenen Familie.
Auch Frauen mit Kinderwagen sind immer sehr Freundlich wenn man sie anspricht.
fragen können wir alle und es kostet nichts.
ich werde in Zukunft wieder mal die Augen offen halten, danke für den Anstoß
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#6
14.6.14, 09:22
Schade eigentlich, dass sowas als Tipp angegeben werden muss. Für mich ist es eine Selbstverständigkeit...für Viele aber nicht. Und da hilft leider auch dieser Gedankenanstoß nicht, denn der der nicht sieht, dass jemand Hilfe braucht, der will es oftmals nicht sehen.
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#7
14.6.14, 11:05
@Yolina

Hätte ich nicht besser formulieren können.
'Sehe es genauso.
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#8 Upsi
14.6.14, 16:10
ich gehöre zwar noch nicht zum ganz altem Eisen, nur ein wenig Roststellen, aber wenn ich mit meinem Günther (Einkaufsrolli ) in den Supermarkt gehe erlebe ich oft das mir junge Menschen helfen möchten meinen Günther am Einkaufswagen zu befestigen. Ich freue mich immer ganz dolle darüber und sag auch artig und nett danke. Die meisten jungen Leute hier würden helfen wenn man sie freundlich bittet, manchmal haben sie gerade andere Dinge im Kopf oder am Ohr.
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#9 redhairedangel
14.6.14, 17:16
Ich hab letztens erst (in der Sommerhitze) eine Rollifahrerin etwa 150 m geschoben, so dass sie nicht selbst die Räder drehen brauchte; ich hatte beim Herannahen gesehen, dass sie schon Probleme hatte, auf den Gehweg zu fahren und danach total k.o. war. Da hab ich ihr meine Hilfe angeboten. Sie war auch sehr dankbar.
Und ich finde, es gibt dem Helfenden auch ein gutes Gefühl, geholfen zu haben :)
(danach trennten sich unsere Wege, ich mußte in eine andere Richtung als sie)
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#10
14.6.14, 19:44
Ich bin auch der Meinung das es selbstverständlich sein sollte und ich helfe immer gern, möchte auch das meine Tochter hilfsbereit ist und gehe mit gutem Vorbild voran. Sei es nur etwas aufzuheben oder den sitz im Bus freimachen.
Schließlich werden wir alle einmal alt.
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#11 xldeluxe
14.6.14, 22:15
Ein guter Denkanstoß, aber schade, dass den noch jemand braucht.

Nicht nur alten Menschen helfen, sondern ein Herz für alle Lebewesen haben!

Eine jüngere Person kann ebenso Hilfe brauchen wie ein Tier und Hilfe kann auch ein freundliches Wort sein, ein aufmunternder Blick, ein Lächeln und ein Hallo.

Nicht jeder ist selbstbewusst genug, Menschen anzusprechen, aber jeder tut sich selbst einen Gefallen, wenn er es mal wagt.

Einfach jemanden in ein kurzes Gespräch verwickeln:

Mit ein paar netten Worten an der Supermarktkasse, in einer Schlange, in Bus und Bahn, großzügiges Verhalten im Straßenverkehr und ein Hallo wenn man den Fahrstuhl betritt macht man andere und sich selbst glücklich.

Es ist einen Versuch wert!
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#12
15.6.14, 00:43
ich war mal in einem laden drin ,eine ältere dame hatte schwere einkaufs sachen obwohl da viele leute waren hat keiner hilfe angeboten .ich sagte zur ihr das ich gerne ihr tragen helfen möchte, sie sagte ne du bist hoch schwanger und das wir lange laufen müssen aber ich bestand drauf und half ihr man darf nicht vergessen das man selbst auch mal alt wird und hilfe brauchen wird
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#13 Schnuff
15.6.14, 12:16
ja,ich finde es auch schade,dass es einen Tipp bedarf,dass man mit offenen Augen durch die Welt geht und seine Hilfe den Menschen anbietet,die sie brauchen.
Ich habe gelesen,dass Ihr enttäuscht seid,wenn die Menschen Eure Hilfe ablehnen.
Das kann viele Gründe haben: vielleicht sind sie bestohlen worden,als jemand seine Hilfe angeboten hatte oder sie wollen einfach noch selbstständig bleiben.
Mir geht es fast immer so,wenn jemand mir Hilfe anbietet,dass ich dankend ablehne.
Bin erst Mitte 50,hatte einen Schlaganfall und will/muss wieder mobiler werden.
Weil,es ist für mich Training,die Handgriffe wieder zu lernen,die vorher selbstverständlich waren....
LG
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#14
15.6.14, 16:11
Meine Mutter hat Hilfen auch dankend abgelehnt, mit einer freundlichen Bemerkung im Sinne von 'Ich muß mich fordern, sonst werde ich ungeübt und faul und werde dann zur Belastung meiner Tochter.'
Inzwischen hat Alzheimer sie fest im Griff ...
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#15
15.6.14, 20:12
@Teddy: Hallo, Teddy, da kann man eigentlich nicht einfach "Daumen hoch" klicken... Ich wünschedir viel Kraft. Unsere Mutter war 8 Wochen im Krankenhaus und ist jetzt wieder zu Haus, liebevoll betreut vom Pflegedienst und von meiner Schwester, die direkt nebenan wohnt und das wirklich super macht. Am Wochenende fahre ich dann hin, koche und esse mit Mutter. Sie ist rührend dankbar! Von Tag zu Tag wird sie etwas mobiler, heute hat sie die Kartoffeln für uns geschält. Und die Schüssel in ihren Rollator gehievt und los geschoben, um sie abzuwaschen. Ich habe protestiert, wenn ich da bin, brauchst du doch nicht... Da hat sie gesagt, sie möchte ja wieder alleine zurecht kommen, und wenn sie weiß, dass jemand da ist, fühlt sie sich sicher. Recht hat sie... Für dich und deine Mutter alles Gute!
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#16 xldeluxe
15.6.14, 21:45
@Teddy:

Schau mal, wie besorgt sie um Dich war............so lieb und doch so traurig, das zu lesen.

Viel Kraft für Dich!
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#17 xldeluxe
15.6.14, 21:52
Ich habe eine nette "Nein-Danke-Situation" noch nie erlebt.

Meine Hilfe biete ich an, wenn ich beobachte, dass die betreffende Person Probleme hat, es alleine zu schaffen.

Hier ein Beispiel, das mir immer noch in Erinnerung ist, obwohl es vor 6 Jahren geschah:

Ich saß auf einer Veranstaltung in einem Cafebereich und schaute mir das rege Treiben an. Vor dem Cafe/Imbiss war ein rot-weißes Absperrband gespannt, das lediglich dazu diente, die Flohmarkthändler von dem folgenden Cafe-/Restaurantbereich abzugrenzen.

Ein älterer Mann kam auf mich zu und wollte zu einem der Restauranttische.
Er war nicht in der Lage, das 15 cm über dem Boden wehende Band zu überqueren und tippelte nervös davor herum.

Wortlos ging ich auf ihn zu, trat mit einem Fuß das Band herunter und reichte ihm meine Hand...........

Das war`s und mehr bedurfte es nicht...........

Es bedarf einfach nur Aufmerksamkeit, Nächstenliebe und oft Verständnis.
4
#18
15.6.14, 21:57
Dein Eintrag finde klasse, eine Erinnerung die eig selbstverständlich sein sollte. Jeder kann irgendwann und irgendwo Hilfe gebrauchen..und es kann jeden treffen.
1
#19
16.6.14, 00:16
ist doch eigentlich eine selbstverständlichkeit den älteren zu helfen muss man doch nicht einen tipp dafür einstellen denn wer hilft der hilft und wer nicht dem hilft der tipp auch nichts
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#20
16.6.14, 00:22
natürlich sollte es selbstverständlich sein aber ich habe den Tipp reingestellt um den Leute nochmal dran zu erinnern und die Augen etwas mehr offen zu halten
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#21 xldeluxe
16.6.14, 00:25
Ja, damit hast Du Recht!
2
#22 pasodoble
16.6.14, 10:00
Genau so muss man es machen!
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#23
18.6.14, 16:43
Warum sich ältere Leute oft nicht getrauen einen jungen zu bitten um Hilfe,
das ist die dumme Antwort die sie bekommen können.
Das habe ich von hilfsbedürftigen Menschen leider schon erfahren müssen.

Was ja durchaus nicht der Fall sein muss, es gibt unter den Jungen sehr wohl
Hilfsbereite, da muss ich sie in Schutz nehmen, da ist einfach die falsche Person gebeten worden.

Liebe Grüße
flamingo
3
#24 InkaSt
19.6.14, 08:09
Für mich beschränkt sich das nicht auf alte Menschen, sondern ist für die Gemeinschaft im Ganzen wichtig, egal ob jung der alt, männlich oder weiblich, krank oder gesund... Ich versuche, in meinem Alltag mit offenen Augen herum zu laufen und ich bin immer wieder erstaunt, wie ignorant viele sind. Hier in der Stadt erlebe ich es z.B. oft, dass für "die alte Dame" in der Bahn alle aufspringen, während dies für den Jugendlichen mit Krücken niemand tut, als sei es bei ihm egal, bloß, weil er ja noch jung ist. Alles eine Image-Frage wie mir scheint, das erkennt man schon allein an diesem stolzen, Beifall heischenden Um-sich-Blicken einiger, weil sie heldenhaft für die alte Frau ihren Sitzplatz geräumt haben. Ebenso beobachte ich es bei anderen Hilfsbedürftigen. Allein im vergangenen Sommer habe ich VIER Mal einen Krankenwagen für dehydrierte Obdachlose gerufen, an denen zahllose Passanten einfach glotzend vorbei gelaufen waren. Einer alten Frau die Taschen tragen, ja, dafür fühlen wir uns alle toll. Aber Obdachlose? Nein, da werfen wir höchstens mal 'nen Euro in den Hut, mehr wollen wir damit nicht zu tun haben, das ist bäh-bäh. Da könnte ich echt platzen vor Wut.
Also versuche ich, meine Mitmenschen zu bemerken, und man kann im Alltag wirklich viel tun, was einem selbst nicht weh tut (im Gegenteil - für das eigene Wohlbefinden ist es auch gut, nett zu anderen zu sein) und das Miteinander ein kleines bisschen schöner macht. Im Sommer verteile ich manchmal Wasser an Obdachlose, im Winter hole ich ab und an ein heißes Getränk, wenn einer offensichtlich friert. Sehe ich einen Menschen, der weint, frage ich, ob ich helfen kann und hatte dadurch schon viele Gespräche, die mir ans Herz gingen (von dem gerade verstorbenen Vater über die misslungene Prüfung bis zur Trennung vom Partner...). Ihr werdet staunen, was für interessante Leute ihr trefft, wenn ihr sie einfach mal ansprecht und ein offenes Ohr anbietet - und wie bereitwillig dieses Angebot angenommen wird. Aber auch im viel Kleineren kann man anfangen, indem man einfach aufmerksam ist und seine Mitmenschen beachtet und registriert, was mit ihnen gerade los ist. Mir fällt da eine Anekdote aus der Bahn neulich ein: Eine Jugendliche zog die ganze Zeit die Nase hoch und wurde schon pikiert angeschaut. Ich habe ihr schließlich ein Taschentuch angeboten, sie hat es gern genommen und die "strafenden Blicke" der Umsitzenden waren nicht mehr nötig.
Was ich sagen will: Einfach mal was TUN, statt nur zu gucken (oder weg zu gucken), unabhängig vom Alter und "sozialen Status" des Betroffenen. Und noch ein kleiner Tipp: Meiner Erfahrung nach spielt die Wortwahl eine große Rolle. Viele Leute lehnen "Hilfe" ab, nehmen "Unterstützung" aber gern an. Ersetzt mal die Worte und schaut, was passiert, wenn ihr mögt :)
1
#25 Upsi
22.6.14, 12:34
@InkaSt: Respekt, tolle Einstellung, schade das nicht jeder so denkt und handelt.
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#26
22.6.14, 13:10
vor langer Zeit in einem Discounter: ich stand vor dem Käseregal, ebenso eine kleinwüchsige Frau, während ich überlegte, was ich nehme, sah ich aus dem Augenwinkel wie die Frau eine ganze Weile nach oben schaut, daraufhin fragte ich, ob ich ihr etwas helfen kann: dankbar nahm sie meine Hilfe an: sie wollte Frischkäse von ganz oben
auf der anderen Seite, hätte sie doch auch um Hilfe bitten können...
dabei bin selber nur 1,57m klein und habe manchmal Mühe an die Ware ganz oben zu kommen, aber das ist wieder ein anderes Thema
1
#27
18.7.14, 16:42
Ich mach das immer nur bei offensichtlich schwierigen Situationen wo z.B. Rollstühle/Kinderwägen und Stufen zusammenkommen. Wie kann man entscheiden bei wem das angebracht ist? Das kann sicher ganz schnell passieren, dass man eine Person anspricht die sich selbst für sowas zu jung fühlt. Meine Oma war immer so eine Hilfeverweigerin. Mir wurde auch schon öfters der Versuch abgeschlagen älteren Menschen den Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln anzubieten. Man muss echt im richtigen Moment so tun als müsste man eh gleich raus um sicher zu gehen dass der Platz auch angenommen wird.

In Großstädten wird zusätzlich Fremden kaum getraut (hab da mal Tests durchgeführt ;)). Ich kann mir gut vorstellen, dass man da gelegentlich für nen Dieb gehalten wird.

Andererseits ist es natürlich auch schwierig völlig fremde Leute nach Hilfe zu fragen, selbst wenn man sie braucht. Ein Erkennungszeichen wär praktisch. Ich wette es gäb genug Fahrradfaher die ihren Drahtesel zum Transport schwerer Taschen für ne alte Dame gern auch mal ein Stückchen bis zum nächsten Block schieben.
#28
25.7.14, 15:29
Hallo!

Das kann nun mal passieren, dass eine Hilfe falsch aufgefasst wird,
Es ist schon viel passiert, wenn jemand zu hilfsbereit ist und der Betroffene
misstrauisch ist und die Hilfe verweigert wird.
Eben speziell bei fremden Menschen.

Liebe Grüße
flamingo

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