Ausmustern in mehreren Durchläufen

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Für all jene die sich schwer von mehren unnützen Sachen trennen können, bietet es sich an, in mehreren Durchläufen auszumustern. Einfach seine Habseligkeiten durchforsten. Daraus ein oder zwei Dinge auswählen die darunter am entbehrlichsten erscheinen und weg damit. Den Vorgang wiederholt (z.B. wöchentlich) durchführen.

Mit der Zeit bleiben dann die Sachen übrig, die man wirklich braucht.

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10 Kommentare


1
#1
23.2.11, 12:43
Bei Büchern (habe Unmengen!) mache ich das so: Ich zähle beim Bücherregal immer 10 Bücher ab. Das Zehnte kommt zum Bücherflohmarkt. Bei Büchern, an denen mein Herz hängt, natürlich auch schon mal das elfte.
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#2
28.2.11, 08:42
Guter Tip!!! Da ich im Sommer aus Deutschland wegziehe, mach ich das seit einigen Wochen schon so. Ich gehe nach folgendem Motto vor: "Wann hast Du das/dieses das letzte Mal gebraucht/in den Händen gehabt?" Ist es schon ewig her, ab in die Tonne, ich hab bisher noch nix vermisst.
Die etwas wertvolleren Sachen verkaufe ich bei E*ay Kleina*zeigen.
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#3 Manuel
28.6.11, 08:39
Als Gefühlsmensch gehe ich da seit vielen Jahren vollkommen regellos vor. Fällt mir was in die Hand wo ich denke OCH! Entscheide ich sofort: Bei angenehm kommts wieder da hin wo's her kam oder an einen schöneren Platz. Damit ist es für eine Entscheidung vorgemerkt. Beim nächsten OCH kann ich das dann ganz leicht wegschmeissen, verschenken oder ... Der erste Eindruck beim "in die Hände nehmen" täuscht selten. Was ablenkt, sind Erinnerungen...;-)
#4
28.6.11, 09:17
....bei mir hilft sachen erst mal überhaupt nicht in den keller bringen sondern direkt in den(sperr-)müll
ansonsten ist mir aber auch passiert dass ich sachen wegwarf und anschließend wieder neu gekauft habe(tapezier-u.malerwerkzeug,verbindungskabeln für pc u.tv......)
gruß
#5
28.6.11, 11:21
ich stehe kurz vor meinem 19. Umzug :( seit einiger Zeit mache ich das genauso, alles was man über Jahre und verschiedene Lebensabschnitte hinweg gesammelt hat ist halt schwer auszusortieren und in Etappen gehts einfacher - meist kann ich am besten wegschmeißen/entsorgen, wenn ich "dat ärme Dier han" :) oder irgendeinen anderen Frust ...

Guter Tipp!
#6 Schnuff
28.6.11, 12:28
Ich handhabe es so : alles , was ich schon längere Zeit nicht mehr gebraucht und vermisst habe , kommt weg . Außer natürlich E-Geräte und Haushaltsutensilien . (Habe eine winzige Küche)
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#7
28.6.11, 19:25
Ich bewundere die bisherigen Kommentatoren. Ich habe mich ein paarmal an einen ähnlichen Ratschlag gehalten, der lautete: Beim Aufräumen/Ausmisten alles in drei Kategorien einteilen und in entsprechend beschriftete Kartons packen:
1.: Hab ich jahrelang nicht angefasst, bzw bei Kleidung oder anderen Textilien wie Bettwäsche u.a.: Passt mir nicht mehr/ist unmodern/gefällt mir nicht mehr/nimmt unnötig Platz weg usw.
2.: Dieses Teil gehört zu meiner Vergangenheit, heute brauche ich es nicht mehr (zB bei Büchern, Schulbüchern, alten Fotos, Schallplatten usw.)
3.: Von diesem Teil möchte ich mich niemals trennen, obwohl es nur im Schrank/Keller/Speicher rumliegt, weil es mir einfach zu wertvoll ist (Beispiel: Eheringe meiner Eltern und Großeltern, selbstgenähte Tisch- und Bettwäsche, liebevoll bestickte Taschentücher oder Handtücher, teilweise mit Monogrammen meiner Omas.
Alle drei Kategorien - so lautete der Ratschlag - in den Keller bringen, und wenn die selbstgesetzte Zeit - zB 6 Monate oder ein Jahr - abgelaufen ist, entsorgen, ohne nochmal reinzuschauen.
Da ich wegen Umzugs den ganzen Kram nicht mehr lagern konnte, habe ich das beherzigt und bedauere das heute sehr, weil die Sachen einfach unwiederbringlich weg sind.
#8
12.11.11, 15:16
Muss ich das dann so lange machen, bis alles weg ist? oder darf ich irgendwann aufhören?;-)))
Danke!!! Guter Tipp!
#9
16.8.12, 12:59
Ich räume so zwei mal jählich meine Schränke und Regale durch. Dabei nehme ich mir vor ca. 100 Sachen wegzuwerfen. Meist klappt das auch ganz gut.
#10
3.2.15, 11:53
Meine Wohnung in der ich zur Zeit wohne ist die kleinste die ich jemals hatte, und ich pflege alles bzw repariere fast alles selbst. Ich finde es schade wie schnell heutzutage etwas weggeworfen wird auch nur weil es gerade nicht zum Stil oder der Mode passt. Geschenke, Andenken, Nachlässe, so bin ich erzogen worden, sind Wertvolle Erinnerungen an Menschen die einem mal nahe standen. Alles sauber zu halten ist fast nicht möglich, geschweige Oberflächen sauber zu halten eine Qual Wegen der Krebserkrankung und der Arthrose. Hat jemand ein paar bessere Tips für mich um die Ordnung wiederherstellen zu können? Dazu muss ich sagen das ich kein Messie bin und es geht nicht um große Dinge die aber teilweise große Erinnerungen sind. Auch muss ich erwähnen das einige Freunde extrem gepflegte und wenig dekorierte Wohnungen haben, da empfinde ich kälte und keine Seele im Ambiente. Was kann man da machen ohne meine Sachen zu entsorgen?

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