Jeden Tag 1 Euro in eine Spardose geben - 30 Euro im Monat sparen.

Der 1-Euro Spartipp

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Bei mir im Bekanntenkreis geht auch (zwangsläufig) der Sparfuchs rum und so manche Idee habe ich schon selbst umgesetzt. Z.B. wenn man auf Kultur oder andere Events nicht ganz verzichten möchte in Zeiten der Durststrecken, eignet sich evtl. dieser 1-Euro Spartipp: Eine Bekannte hat sich dafür einen billigen Spartopf zugelegt, ich glaub sogar aus einem 1-Euro-Shop und den füttert sie jeden Tag mit 1 Euro. Sie sagt, dass man 1 Euro pro Tag nicht so wahrnimmt, als wenn man 1 x im Monat 30 Euro reinsteckt. So hat sie dann jeden Monat rund 30 Euro angespart und gönnt sich mal Kinobesuche, Theater, Bowling usw. und vereinsamt nicht, weil sie so gesellschaftlich unter Leute kommt.

Genauso halte ich es für Besuchsfahrten zu Freunden, die weiter entfernt wohnen. Da das Benzin der größte Kostenfaktor und somit auch Hinderungsgrund sein könnte, sich wenigstens alle 1/4 Jahr mal zu treffen, gibt es bei mir eine Benzinkasse. Bahnfahrten kommen für mich aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage und bei Mitfahrzentralen bin ich zu angebunden.

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122 Kommentare


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#1 Upsi
21.12.12, 23:17
Die meisten müssen heute sparen und so manch einer lässt sich da etwas einfallen. Ich zb sammele alle kassenzettel und gebe sie in eine große Klammer. Am Monatsende kann ich genau nachvollziehen was ich verbraucht habe und wofür. Wir haben uns ein limmit gesetzt und wenn wir sparsam gewirtschaftet haben, kommt was eingespart wurde in die urlaubskasse. Deinen Tipp finde ich gut und umsetzbar.
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#2
21.12.12, 23:58
Kassenzettel sammel ich auch, im Laden kontrolliere ich noch mal die Preise und es vergeht kaum ein Großeinkauf, wo ich nicht reklamiere. Meistens bei Sonderangeboten, wo der Preis nicht im Zentralrechner eingegeben wurde.
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#3 xldeluxe
22.12.12, 00:32
Guter Spartipp, Goldpiranha. Werde ich mir mal angewöhnen. Ich habe früher immer meine Börse entleert und 50-cent- und Eurostücke für den Flohmarkt gesammelt. Ohne es zu merken, hatte ich mal 170 Euro zusammengespart und alles nur Kleingeld. Ich werde sofort mal wieder damit anfangen, denn es ist wahr: 1 Euro am Tag fällt bestimmt nicht auf (mir zumindest nicht, aber ich möchte auch niemandem zu nahe treten, dem das tägliche Sparen weh tun würde)
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#4
22.12.12, 06:56
Ja, Kleinvieh macht auch Mist. Ich hab auch ne Dose, wo ich Wechselgeld reintue fuer Dinge, die in der Zukunft anstehen. Find ich super. Manchmal schmeiss ich nur ein paar Muenzen rein, manchmal nen Schein. Sollte man nicht unterschaetzen. In regelmaessigen Abstaenden bringe ich das dann zur Bank, hab nen extra Sparkonto dafuer, das lohnt sich :)
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#5
22.12.12, 08:28
Ich finde, der Tipp ist eher umsetzbar für Leute, die NICHT mit jedem Euro rechnen müssen! In dem Fall finde ich ihn sehr gut!
Bei mir kommen nach jedem Einkauf alle Münzen unter 50 Cent in eine Spardose. Im Laufe mehrerer Monate kommt da ganz schön was zusammen!
Anderen, die wirklich nur eben so über die Runden kommen, fehlt das bereits in den Tagen vorher angesparte Geld dann doch gegen Ende des Monats!
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#6 Simone130185
22.12.12, 09:05
Für mich ist das nicht praktikabel. Ich hole nicht jeden Tag Bargeld ab und ich zahle fast immer mit den Karten (Kreditkarte oder EC-Karte). Außerdem sehe ich keinen Unterschied darin, 30 € am Monatsanfang weg zu tun oder jeden Tag einen € in ein Glas zu tun. Vorstellen kann ich mir aber, dass das mit Kleingeld (bei mir mit 1, 2 und 5 Cent Stücken funktioniert oder aber auch mit Flaschenpfand oder so)

Jedenfalls kann ich mich für den Rest nur meiner Vorrednerin anschließen. Was ich aber auch noch mache ist alles "extra Geld", beispielsweise das Erfrischungsgeld, wenn ich mal als Wahlhelferin fungiere oder das, von der statistischen Umfrage, an der ich jetzt teilnehme, aufs Sparbuch zu legen. Das ist dann wirklich Geld, was eigentlich gar nicht regulär da ist und somit auch nicht eingeplant worden ist, sondern wirklich übrig sein sollte.
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#7
22.12.12, 11:03
Ich finde den Münzgeld Spartipp klasse da er echt funktioniert, egal ob es die kleinen Cents sind oder der fette Euro.

Wichtig bei dieser Sache finde ich jedoch das man sich stehts ein Ziel vor Augen hält, weil das motiviert. Egal ob es "nur" der Kinobesuch am Ende des Monats ist, oder etwas größeres.

Das Zahlen mit Karte habe ich mir schon lange abgewöhnt und bereue es bis heute nicht, weil ich bei Bargeld viel besser die Kontrolle habe wieviel ich ausgebe und was ich noch übrig habe. Die Karte benütze ich nun nur noch wenn es um größere Ausgaben geht.

Als wir noch in England lebten hatten wir ein Auto und dort war es fast selbstverständlich das man selbst für eine Packung Butter mit der Karte zahlte. Wer Bargeld rüber reichte wurde eher als armer Schlucker schief angeguckt. Als wir nach Deutschland zurück kamen verzichteten wir bewußt auf das Auto und auf das Kaufen mir der Karte, und da wurde mir erst einmal bewußt wie oft man lauter Zeugs gekauft hat was man eigendlich nicht wirklich brauchte. Dies nur weil das Auto da war und man Nichts schleppen mußte, und die Karte wo man nie sah wie schnell das Geld ausgegeben war.

Da ich nun nur noch Bar bezahle und das Zeug mit Rolli nach Hause schlep-
pen muß kommt nun wirklich nur noch das mit was wirklich gebraucht wird - und nicht weil es im Sonderangebot ist oder lecker aussieht.

Alle Tickets vom Flaschenpfand werden bis zum Ende des Monats aufge-
hoben und dann kaufe ich damit etwas was ich mir sonst nicht leisten würde.

Also, ich gebe denen recht die sagen das Kleinvieh auch Mist macht, und staune immer wieder wie schnell ein nettes kleines Sümmchen zusammen kommt. Ist die Spardose voll schaffe ich den Inhalt auf mein Sparkonto und habe dann stehts das schöne Gefühl eine kleine Reserve zu haben falls es 'mal am Ende des Monats eng wird oder mir eine unerwartete Ausgabe entgegen jubelt.

Ehe ich mir das kaufe wofür ich gespart habe warte ich bis ich noch ein bisschen mehr zusammen habe, damit die Kasse nicht gleich wieder ratz-
fatz leer ist. Denn das ist echt entmutigend wenn man wieder von 0 anfangen muß.
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#8
22.12.12, 11:32
@kitekat7: Nimm mal einen Geringverdiener mit Kind/ern. Der hebt am Monatsersten 50 Euro für die Woche ab und legt davon gleich 30 Euro in die Dose. Mit 20 Euro kommt er in der Woche nicht über die Runden, aber mit 43 Euro. Meine Bekannte ist Hartz4-Empfängerin und praktiziert das schon länger. Andere haben es übernommen und sagen, es tut nicht so weh, wenn man pro Tag nur 1 Euro in eine Dose wirft.

Diejenigen, die es sich leisten können, werfen nicht 1, sondern mehr in die Dose.

Das Pfennigglas von früher für die Brautschuhe habe ich auch nicht abgeschafft. Ich mache vor jedem Einkauf Kassensturz und nehme nur soviel Cents mit, wie ich in etwa zum Wechseln brauche. Der Rest verschwindet im Glas und wenn das voll ist, geht's damit zur Bank. Da ist dann schon mal etwas für mich oder meinen Computer drin. ;-)

@freespirit: So ähnlich händel ich es auch. Ich habe meine EC-Karte abgeschafft. Man überlegt sorgfältiger im Supermarkt, wenn das Budget begrenzt ist und das hilft sparen.
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#9
22.12.12, 12:01
Wir heben an jedem 1. / 8. / 15. und 22. jeden Monats "Taschengeld" und Haushaltsgeld ab. Das ist immer der gleiche Betrag und somit unser Wochenbudget. Ist am nächsten "Zahltag" noch Geld übrig, wird dieses separiert und für besondere Dinge zurückgelegt.

Münzen unter einem Euro bekommt unsere Kleine regelmässig für ihr Sparschwein. Wenn das voll ist, darf sie es auf die Bank bringen und spart so regelmäßig auch etwas an.
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#10
22.12.12, 12:03
Wir heben an jedem 1. / 8. / 15. und 22. jeden Monats "Taschengeld" und Haushaltsgeld ab. Das ist immer der gleiche Betrag und somit unser Wochenbudget. Ist am nächsten "Zahltag" noch Geld übrig, wird dieses separiert und für besondere Dinge zurückgelegt.

Münzen unter einem Euro bekommt unsere Kleine regelmässig für ihre Spardose. Wenn das voll ist, darf sie es auf die Bank bringen und spart so regelmäßig auch etwas an.
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#11 Upsi
22.12.12, 12:34
@Goldpiranha: den roten Daumen für deinen Beitrag verstehe ich jetzt nicht und hab ihn weggemacht
#12 Upsi
22.12.12, 12:42
Dankeschön :-) :-) :-)
#13 Upsi
22.12.12, 12:43
Dankeschön :-) :-) :-)
6
#14
22.12.12, 12:48
Ich finde den Tipp super!!! Habe mir auch schon eine Spardose zugelegt (geschenkt bekommen, weil meine alte ist kaputt gegangen) und da wird nach jedem Einkauf alles Münzgeld reingetan, und da sammelt sich echt was an!!!! So hab ich dann wieder was für die Notzeiten und kann dann damit meine Medikamente bezahlen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Also von mir: Daumen hoch!!!!!!
#15
22.12.12, 13:03
@Upsi: Dankeschön!
@mokkabohne: Daumenhoch!
4
#16 Upsi
22.12.12, 13:41
@Goldpiranha: gern geschehen, dafür hatte ich einen roten, hab dafür dankeschön geschrieben und schwubs war er weg, lach
2
#17
22.12.12, 13:54
Ja, alles gute Tipps zum Sparen.
Ich habe ein Teil, das wie ein Termometer aussieht und ein Glasröhrchen für Münzen hat, da hinein steckte ich noch zur DM-Zeit jeden Groschen. Mit 15 DM war das Röhrchen voll und die Groschen kamen auf ein Sparkonto. So wie eine gewisse Summe da war, habe ich so was wie Bundesanleihen oder Schatzbriefe gekauft und immer weiter auf diese Weise gespart. Nach etwa 3 Jahren hatte ich über 1000 DM zusammen.

Von Euren guten Tipps daran erinnert, werde ich das vielleicht wieder anfangen, diesmal allerdings mit Namibia-Dollar, die auch nur 10 €Cents wert sind.

Allen Muttis schöne Weihnachten und ein gutes 2013
19
#18
22.12.12, 15:10
@Goldpiranha: Ich glaube, wir reden irgendwie aneinander vorbei! Ich meinte Leute, die tatsächlich kein Geld am Ende des Monats übrig haben, sondern im Gegenteil eher noch knapsen müssen. Da ist es auch völlig egal, ob das Geld einmal im Monat abgeholt wird, oder wöchentlich ((was ich persönlich eher umständlich finde) - die Summe, die insgesamt zur Verfügung steht, bleibt doch gleich! Jemand, der sein komplettes Einkommen zum Leben braucht und damit gerade so eben auskommt, hat nun mal keinen Euro pro Tag übrig!
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#19
22.12.12, 21:03
Ist ungefähr das gleiche wie "Ich tanke nur für 20 €, egal was das Benzin kostet ". Im Grunde bescheißt man sich selber.

Und jetzt die roten Daumen.
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#20
22.12.12, 21:30
@kitekat7
"Jemand, der sein komplettes Einkommen zum Leben braucht und damit gerade so eben auskommt, hat nun mal keinen Euro pro Tag übrig!"

Damit hast Du vollkommen recht ...
Es langt noch nicht mal für eine Tages(fahr)karte im Monat für 5,60 €
17
#21 wechselwetter
22.12.12, 21:56
Die Tipps lesen sich ja so toll und es könnte doch so einfach sein, ganz
nebenbei was zur Seite zu legen, aber es ist leider wirklich so, nur wo auch
wirklich genug Geld da ist, kann man es realisieren. Denn wenn man z.B.
EU-Rente hat, viele Arznei selbst bezahlen muss und noch eine kleine
Enkelin hat, der man sehr gern mal eine Freude macht, da muss ich passen.
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#22
22.12.12, 22:35
Ich glaube hier ist etwas heftig schief gelaufen. Klar das wenn Jemand der keine Arbeit hat, und nur mit Ach und Krach über die Runden kommt nix sparen kann, aber zum Glück betrifft das nicht die gesamte Bevölkerung.

Dennoch würde ich sagen das wenn ein Wille da ist, es immer einen Weg gibt. Rede aus eigener Erfahrung. Als ich früher meine Berufsausbildung machte, tat ich das im Ausland. Bekam keinerlei Unterstützung von Zuhause da Familie nicht davon begeistert war. Vom Staat bekam ich auch kein Geld da ich als Ausländerin im Ausland aufgewachsen war und in meinem Ausbildungland auch keine Staatsbürgerin war. Also hieß es schuften, schuften und noch mehr schuften um mir meine Ausbildung und mein Dach über dem Kopf zu finanzieren.

Dennoch schaffte ich es immer wieder einige Münzen in die Dose zu werfen, da ich auf Vieles lieber verzichtete um mir ab und zu 'mal was richtig Schönes leisten zu können. Und wenn es "nur" die Pizza mit den Freunden war.

Ich gebe zu das ich öfters von Dosenfutter gelebt habe, mir die Socken gestopft habe anstatt neue zu kaufen, oder auf Vieles verzichtet habe um etwas sparen zu können. Außerdem war das noch eine Zeit wo man immer noch Mensch war wenn man keinen PC, Handy oder iPod hatte.

Wenn es ums Sparen geht muß es ja auch nicht immer eine festgelegte Summe sein die partout jede Woche in die Dose muß. Betrachte ich mein Sparen plumsen manchmal ein paar Euros rein, manchmal nur ein paar Cent, und andere Male 'mal gar nix. Wer sagt denn auch das die Erparnisse immer satte Euros sein müssen? Schließlich sammeln sich ja auch mit der Zeit 10, 20, 50 Cent Münzen an.

Wie Hundemamma sagte, Kleinvieh macht auch Mist und ich bezweifle es sehr das auch die richtig Armen nicht ab und zu 'mal 5, 10 oder gar 20 Cent in die Dose schmeißen können. Kurioserweise sieht man immer wieder im Fernsehen wenn sie die Harz IV Empfänger zeigen wie dort munter geraucht wird - dafür scheint man das Geld wohl doch zu haben.
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#23 xldeluxe
23.12.12, 00:34
Freespirit: Du sprichst mir aus der Seele. Schon vorher hatte ich überlegt, wie ich das mit dem Rauchen und wenig Geld haben hier einbringe, fand aber nicht die richtigen Worte um nicht wieder einen Tsunami zu verursachen. Aber genau das denke ich auch immer: Wenig Geld - ok kann jedem passieren. Aber dann Rauchen, Pizzaservice - weil frisch Kochen ja viel zu teuer ist :( - Flatscreen und jede Menge PC-Spiele im Regal. Aber sorry, das schweift vom Thema ab. Wollte es nur auch nicht einmal bestätigt haben. Ich denke auch, dass sogar 10 und 20 Centstücke schon was bringen im Laufe der Zeit........und durch die Tafel und die herrlichen Sachen die es dort wöchentlich zu Essen gibt, sollte meiner Meinung nach jeder gut über den Monat kommen!
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#24
23.12.12, 01:22
Auch wenn ich jetzt Prügel kriege, muss ich doch noch meinen Senf zum Thema "wenig Geld und Rauchen" geben. Ich kann mich noch sehr gut an eine finanziell ganz schlimme Zeit in meinen jüngeren Jahren erinnern und kann mich daher wirklich gut in das gesamte Thema einfühlen. Was nun das Rauchen betrifft: ich bin damals zwar von gekauften Filterzigaretten auf Tabak und Blättchen umgestiegen, aber ganz ohne ging es nicht. Gerade durch den seelischen Stress (Scheidung/Arbeitslosigkeit) habe ich sogar mehr geraucht und dafür lieber auf eine Schnitte Brot verzichtet. Für ein Päckchen Tabak habe ich tatsächlich oft die letzten Groschen und Pfennige zusammengekratzt. Nur Nicht- oder Gelegenheitsraucher können sagen/verlangen, dass man mal eben so mit dem Rauchen aufhören soll, weil wenig Geld da ist! So einfach ist das nämlich gar nicht, wenn man ein "echter" Raucher ist!
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#25 xldeluxe
23.12.12, 01:30
kitekar7: Ich bin Ex-Raucher und habe nur aus finanziellen Gründen aufgehört. Bei mir kamen fast 3 Schachteln am Tag zusammen und irgendwann ging das in die roten Zahlen. Dann habe ich mich mal ernsthaft gefragt wozu Rauchen eigentlich gut ist: Werde ich nie wieder guten Sex haben nur weil die "Zigarette danach" wegfällt? Wenn ich rauche, bekomme ich Kopfschmerzen, gelbe Zähne und einen widerlichen Geschmack im Mund, Atemnot, Hustenanfälle - und ich hatte das Geld einfach nicht mehr. Weniger Rauchen klappte nicht - also: Aufhören! Und das habe ich durchgezogen. Seit 2004 bin ich Nichtraucher! Aus rein finanziellen Gründen!
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#26
23.12.12, 07:44
mal abgesehen vom Spareffekt,ich bin aus anderen Gründen auf so eine Sammeldose gekommen.2€,1€ und 0,5€ landen bei mir darin weil ich irgendwann
kein Trinkgeld für einen Lieferanten hatte, kein Kleingeld im Haus...
Ist auch ganz praktisch für Zeitung,Bäcker oder Busgeld,und wenns mal eng wird
hat man eine nette Reserve.
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#27
23.12.12, 08:07
Ich find diese Art zu Sparen einfach praktisch. Frueher hatten wir als Familie ein Glas, wo das Wechselgeld vom Einkauf reinkam. Einmal im Jahr wurde das geleert. Von dem Geld konnten wir als vierkoepfige Familie ins Musical oder nett essen gehen.
Ich schmeiss auch gern Wechselgeld vom Einkauf in eine Dose, Kleinvieh macht wirklich Mist. Wenn ich viel mit Karte bezahlt habe, werfe ich ich mal nen 5- oder 20 Dollar-Schein rein und geben keine Muenzen (fuer den Monat). Wohne in den USA. So kann ich zum Beispiel im Maerz meine Greencard zahlen, ohne gross extra in die Tasche greifen zu muessen.
Man kann ja verschiedene Dinge mit dem Geld machen: Ausgaben, schoene Unternehmung ausser der Reihe, ganz egal.

Ich find den Tip super. Wer ihn gut findet, kann ihn ja der persoenlichen Situation entsprechend umsetzen, andere sollen es eben lassen.
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#28
23.12.12, 09:43
Das praktiziere ich schon seit Jahren und kann mir so immer mal was leisten, was sonst nicht ginge, oder auch mal eine Reparatur, die nicht eingeplant war. - Hat mich schon oft gerettet, wenns knapp war!
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#29
23.12.12, 09:47
@Goldpiranha: Genau so mache ich es auch, da ich schon öfter erlebt habe, dass gerade bei Sonderangeboten ein falscher Preis berechnet wurde. Die Kassiererin kann ja nichts dafür und es war mir auch noch keine böse deswegen.
Ich glaub, dass viele Leute, die sich nicht die Mühe machen, eine Menge Geld damit unnütz ausgeben.
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#30
23.12.12, 09:57
selbst 1 EURO ist aber für manche Leute schon zuviel, also KEIN GUTER TIPP!!!!!!
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#31
23.12.12, 10:43
Alle Tipps haben was!jeder auf seine Art .meine tante legte immer 5DM auf die seite,wenn sie sich die Haare wusch.wenn dann ein friseurbesuch anstand hatte sie genug Geld für die hochfrisur.
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#32
23.12.12, 10:59
pcbird ich finde den Tipp gut. Bin selber HartzIV(inklusive Kind).Ich lege jedes mal Kleingeld zur Seite und mein Kind bekommt auch Taschengeld.
Ich muß die Monatskarte von 35 Euro selberzahlen(die Arge sagt mein Kind kann die 3Km zur Schule laufen)auch muß ich pro Tag essen in der Schule 1 Euro zahlen.Es geht nicht an das mein Kind darunter leiden muss. Na ja die Zeit wird bald zuende sein,weil ich mit 48 Jahren und 10Jahren HartzIV die Schn.. voll habe und eine neue Ausbildung mache.Das heißt ich gehe wieder zur Schule(bekomme aber nicht mehr HartzIV Geld wegen der Ausbildung)
1
#33 Ming
23.12.12, 11:10
Gibt es wieder Avatare? Kann man auch eigene einstellen? Gruß von Ming
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#34 Upsi
23.12.12, 11:16
@xldeluxe: mir ging es ähnlich, habe von heute auf morgen aufgehört mit der qualmerei und das seit nun schon 15 jahren. es ist das einzige was ich bereue im leben getan zu haben, nähmlich das rauchen. es tut keinem körper gut und jeder kann aufhören, man muss nur wollen, ich wünsche euch allen ein frohes weihnachtsfest
1
#35
23.12.12, 11:16
@xldeluxe:
Das mache ich genauso.
Ich sammle 50 Cent, 1 und 2 Euros. Eben für den Flohmarkt und alle loben mich, wenn ich mit Kleingeld komme ....

Ich lasse nur etwas im Geldbeutel für die Parkuhr, falls ich mal eine brauche.
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#36
23.12.12, 11:29
@kitekat7:

Ich mache es auch nicht jeden Tag, sondern nur, wenn ich vom Einkaufen komme oder merke, dass sich mal wieder das Münzfach im Geldbeutel füllt.

Und da ich eher auf den Flohmarkt zum "Shoppen" gehe als in die Stadt, brauche ich für Klamotten und Schuhe nur ein relativ kleines Budget.

Ich hatte eine 6-köpfige Familie, da lernt man das Sparen relativ schnell....
Wenn die Kinder es gewohnt sind, dass es Klamotten nur aus dem Second-Handshop gibt und Spielzeug vom Flohmarkt, hat man kein Problem.
Und die Sachen, die ich auf dem Flohmarkt holte, kamen in eine Kiste und b. Bed. holte ich etwas raus.

Ich habe nur die Schuhe immer neu gekauft.

Alptraum war der Schulanfang, wenn alle neue Hefte, Bücher und Umschläge brauchten ....
Da macht sich die Schule keinen Kopf drum, wie das finanziert werden musste.

TIPP:
Bei 3 und mehr Kindern auf dem Rathaus (Sozialamt) nach dem Landesfamilienpass fragen. Das ist ein Gutscheinheft, wo man umsonst oder verbilligt in Zoos und Museen etc. rein kommt.
Der Pass bleibt erhalten, es gibt nur jedes Jahr ein neues Gutscheinheft dazu.
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#37
23.12.12, 11:45
Muß noch einmal meinen Senf dazu geben. Erst einmal Applaus für xldelux für`s Aufhöhren mit dem Rauchen als die Kasse sehr sehr knapp wurde.

Was pcbird betrifft, hat kein Mensch hier drinne darauf bestanden das es unbedingt immer €1 oder gar €2 Münzen sein müssen die in die Dose wandern. Wie viele geschrieben haben, auch das kleinste Kleingeld läppert sich irgendwann zusammen.

xldeluxe, ich gebe Dir voll recht das wenn man sich ein bisschen diszipli-
niert man auch mit sehr wenig Geld gut über die Runden kommen kann. Allerdings ist das anstrengend ständig beim Lebensmittelkauf bei den verschiedenen Läden den Preisvergleich zu machen, alle Mahlzeiten selber kochen und dabei voraus planen, wenn eine Fertigpizza in den Ofen schieben doch viel einfacher und bequemer ist.

Viele mögen sagen das Frischkost viel viel teurer ist als Tiefgefohrenes und Fertiggerichte, aber das kann ich nur riesig abstreiten. Sicher, wer am finanziellen Abgrund lebt wird sich keine Steaks oder Lachsfilets leisten können, aber dennoch ist es erstaunlich was man Alles aus Obst, Gemüse, Nudeln und Reis machen kann wo auch noch eine Menge übrig bleiben kann zum Einfriehren und Aufwärmen wenn die Kasse knapp ist.

Ich denke daß das Sparen eine Sache des Willen, der Einstellung seinem Budget gegenüber und von Disziplin ist. Es zu akzeptieren das man Ab-
striche machen muß um auf einen grünen Zweig zu kommen - egal wie groß oder klein der sein soll. Und das es anstrengend sein könnte sich Alternativen zu suchen für die Dinge die man sich nicht mehr leisten kann.
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#38
23.12.12, 12:09
Es stimmt schon, dass es nicht leicht ist, bei wenig Geld auch noch was wegzulegen. Aber es stimmt auch, dass "pro Nase" täglich durchaus mal 50 Cent abzweigen lassen, die man nicht wirklich spürt. Wir schauen sehr oft auf Angebote und die roten Aufkleber, die den baldigen Ablauf des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) anzeigen, haben echte Signalwirkung. Wir haben auch gemerkt, dass es nicht wirklich Sinn macht, einen Betrag pro Tag zuzuteilen, denn das verleitet -jedenfalls uns- das "Eingesparte" für etwas anderes auszugeben. Resteverwerten hatten wir hier schon mal als Thema - und da kann man wirklich viel sparen. da gebe ich @freespirt absolut recht! Wir haben eine zeitlang beim Wocheneinkauf als Wechselgeld erhaltene "Ausländer" der Euromünzen (maximal 1 Euro Münzen) in eine Sparsäule gesteckt. Inzwischen geht das aber nicht mehr, da die Vermischung der Münzen sehr stark gestiegen ist und oft das ganz Wechselgeld aus aller Herrenländer kommt
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#39 Schnuff
23.12.12, 12:21
Leider kann ich den super tollen Spar-Tipp nicht mehr umsetzen.Als ich noch verdient hatte,habe ich alles,was an Silbermünzen im Portmonee war,auch gesammelt.Jetzt bekomme ich leider Krankengeld,es ist so wenig,dass es gerade für die laufenden Kosten reicht.Einkaufen muss schon seit einiger Zeit mein Freund.
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#40
23.12.12, 12:48
@Strop9 (# 32)
"..., weil ich mit 48 Jahren und 10Jahren HartzIV die Schn.. voll habe und eine neue Ausbildung mache.Das heißt ich gehe wieder zur Schule ..."

Hut ab und viel Erfolg !
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#41
23.12.12, 13:33
Dies ist zwar kein richtier Spartipp, aber regt sicherlich zum Sparen an.

Schreibt mal konsequent einen Monat lang den Preis von allem auf, was Ihr an Lebensmittel wegwerft, sei es, nur weil das MHD abgerlaufen ist, oder es nur nicht schmeckt, oder Reste vom Essen einfach wegwirft.

Ihr werdet Euch wundern, was da alles an Euro zusammenkommt und wie lange Ihr für die weggeworfenen Lebensmittel umsonst gearbeitet habt.

Ihr habt also nicht nur Geld weggeworfen, sondern auch unnütz Zeit mit Arbeit verplempert.
3
#42
23.12.12, 13:37
Ich kontrolliere sofort das Retourgeld,noch an der Kasse.!

Ihr glaubt garnicht ,wie oft auch das die letzten Monate nicht mehr stimmt,das kann kein Zufalll mehr sein!
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#43
23.12.12, 13:50
Da ich eine kleine Dackelmischung Hündin habe,und sie immer wieder zum Tierarzt wegen der Bandscheiben muss....habe ich seit längerem schon einen Dauerauftrag gemacht mit 15€ die monatlich auf ein extra Sparbuch kommen. Auf den Namen LUCY Noch ist sie ja erst gute 4J. alt
Aber falls es zu einer Op kommt, muss ich ca 1600-1700€ aufbringen!
Die 15 €merke ich noch nicht,aber auf einen Schlag so eine Summe aufzubringen,wer hat das schon ....und falls die Op dann doch nicht ist um so BESSER !
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#44 Oma_Duck
23.12.12, 14:18
@Silverlady: Noch mehr spart man, wenn man Lebensmittel nicht sofort nach Ablauf des MHD wegwirft. "Mindestens halt bar bis" heißt ja nicht "Verdorben ab".
Und beim Kochen sollte man den Appetit der Bekochten realistisch einschätzen. Ich kenne Muttis, die nach dem Auszug der Kinder immer noch gewohnheitsmäßig einen ganzen Topf voll Kartoffeln kochen, zum Beispiel.
#45
23.12.12, 14:19
Hallo, möchte auch meinen Senf dazu geben!
Wir machen das so: bei uns kommen alle ausländischen Euros und Cents in eine Schachtel und wenn wir in den Urlaub fahren wollen gehts ab damit zur Sparkassee an den Kleingeldautomaten. Da kommt über`s Jahr ganz schön was zusammen. Haben das am Freitag getan, da wir am 2. Feiertag in den Urlaub fliegen. Muss sagen, wir waren überrascht was da zusammen gekommen ist!

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch !
#46 Ming
23.12.12, 15:28
@Teddy: Danke, jetzt ist der Groschen gefallen :-)..... Viel Erfolg!
2
#47
23.12.12, 15:52
@Goldpiranha: Du sagst es, Kassenzettel werden bei mir Grundsätzlich kontrolliert! Das was ich da als " Fehlgeld" wieder bekomme kommt sofort in meine grosse Sparflasche . Auch wenn ich Ware für 30 % billiger kaufe, kommt die Diferens in die Flasche. Wanchesmal kommt im 1/4Jahr 80€ zusammen.
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#48
23.12.12, 16:06
@kitekat7: Wer wenig zum Ausgeben hat ist leider dazu gezwungen zu Rechnen. Da ist es leichter wenn ich mir den Betrag für eine Woche hole , versuche damit aus zu kommen , wenn möglich noch was für die nächste Woche über zu haben.
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#49
23.12.12, 16:36
@Silverlady - an weggeworfenen Waren wegen "abgelaufenem" MHD, Reste oder weil es nicht schmeckt würden wir wohl extrem wenig sparen. MHD ist bei uns kein Thema, weil es ja "Mindestens" haltbar bis und nicht "unbrauchbar ab" bedeutet. Je nach Produkt sind 2...3 Wochen im Kühlschrank absolut im Limit (Fisch mal da mal ausgenommen). Schmeckt nicht? Da wir nichts in größeren Mengen kaufen, was wir nicht kennen, wird auch das aufgegessen was nicht so toll ist - von ganz ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Und Resteverwertung - nun das hatten wir. Da wird alles, was noch nicht auf dem Teller war entweder am Folgetag gegessen oder anderweitig verarbeitet. Nutzer der Biotonnen hätten bei uns schlechte Karten... ;-)
1
#50
23.12.12, 16:52
@Ming
Man sieht's :)

Wegen des "Erfolgs" siehe PN.
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#51
23.12.12, 17:54
@feldmaus: genauso sehe ich das auch !Meine Biotonne wird nur mit Kartoffelschale,Zwiebelschale und Kaffeepulver gefüttert. Da ich nicht alleine in die Tonne werfe ist sie leideralle 14 Tage voll!!Manchmal könnte man weinen was da alles reingeworfen wird !Ganze Mahlzeizen!
In unseren Haus wohnen keine Mittelverdiener !
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#52 xldeluxe
23.12.12, 18:03
@altmodisch: Wenn ich 30% reduzierte Ware kaufe, dann werfe ich das eingesparte Geld nicht in die Dose, denn wenn die Ware nicht reduziert gewesen wäre, hätte ich sie nicht gekauft..........Ich gehe bewußt nach 18 Uhr zu Lidl um die 30% reduzierten Brote, Wurstwaren und vor allem Obst und Gemüse zu kaufen. Zu regulären Preisen hätte ich es eben nicht gekauft....
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#53 xldeluxe
23.12.12, 18:10
Ich bin (u.a.) bekennender Schnäppchenjäger und liebe es wenn die Geschäfte die Lebensmittel kurz vor Ablauf des MHD reduzieren. Ich ergattere dort Wurstwaren, Lachs, Joghurt etc. Die Wurstwaren sowie der Räucherlachs kommen in den Gefrierschrank, Joghurt ist einwandfrei genießbar auch noch 3 Wochen nach Ablauf.
Eine lustige Geschichte am Rande: Ich lebe ja in Amsterdam und meine afrikanische Nachbarin (die mich ziemlich gut kennt bzgl. des MHD) schellte bei mir an und fragte, ob ich Interesse an einem 6er-pack Dosenbier habe, es sei aber gerade abgelaufen. Natürlich hatte ich Interesse und als sie es mir übergab meinte sie: Ich bin aber nicht verantwortlich, wenn Du tot bist nach dem Genuss. Bitte - wenn etwas passiert dann ist es nicht meine Schuld.............Sie meinte das wirklich ernst - kein Spass - und es ist auch nicht aus ihr herauszubekommen, dass Lebensmittel durchaus genießbar sind wenn auch abgelaufen. Auch Fragen und Einwände, wie es denn in Afrika aussieht mit dem MHD gehen in einem Ohr rein und im anderen raus......tja, da kann man nichts machen. Habe das Bier seit 3 Wochen und noch nicht angebrochen....hat ja noch Zeit hihihi
#54
23.12.12, 18:22
@xldeluxe: Deine Idee würde ich auch gern umsetzen. Mein Problem ist das mein nächstes Geschäft 8km weg ist ! Am Vormittag habe ich oft Termine in der Nähe der Geschäfte, darum backe ich mein Brot selber , versuche viel auf 30% oder noch günstiger zu bekommen !
Wenn ich noch zum Preis den Bennzinpreis rechne , um 2x zu fahren ? Ist es nicht rentabel.
1
#55 xldeluxe
23.12.12, 18:27
altmodisch: 8 km ist Fahrstrecke ist 30% nicht wert. Ich hab den Lidl um die Ecke und daher lohnt es sich. Ich habe auch oft Brot gebacken aber mich stört das Loch im Brot wenn ich im Automaten backe.....
2
#56 Schnuff
23.12.12, 19:16
An alle,die sparen wollen/müssen.
Kennt Ihr schon die FM Seite von Nachi?
Sie heißt:
Schnappis und besondere Angebote.
Frohe Weihnachten
LG
5
#57
23.12.12, 19:55
@xldeluxe: Nur nebenbei:Frau braucht kein brotbackautomat.handmixer mit knethaken 10min rühren .laib formen oder in kastenform.fertige teigmischung nach Anleitung backen
9
#58
23.12.12, 20:13
Zur Bio-Tonne: Ich kaufe Obst nur in Netzen und stelle immer wieder fest, dass bei den Zitronen eine von 4 Stück bereits alt ist und bei Apfelsinen ist immer mindestens eine matschige dabei!

Ich glaube, da wurde beim Verpacker ein extra Arbeitsplatz geschaffen - da ist ein Mitarbeiter damit beschäftigt beim Abwiegen das Gewicht der Beutel mit gammeligen Früchten auszugleichen.

Habe das auch schon beim Supermarkt bemängelt, doch da schüttelt man nur den Kopf...vielleicht bin ich ja nur eine doofe Verbraucherin, die sich das nur einbildet...
2
#59
23.12.12, 20:49
@Reiskorn: Habe ich früher auch gemacht, bis ich mal in einer Ernährungssendung gesehen habe, dass da 10% Zusatzstoffe drin sind, die bei Fertigbackmischungen nicht deklariert werden brauchen. Da hatte ich es erstmal dicke.

Das Mehl trocken mischen, mit eventueller Trockenhefe und Salz, geht jetzt eigentlich ganz leicht.
6
#60
23.12.12, 21:27
@Rumburak - Diese Sendungen liebe ich! Gehe mal einfach zum Bäcker und frage, was in seinen Brötchen und in seinem Brot drin ist. Hast Du je bei einem Bäcker schon mal eine Zutatenlisten gesehen? Welcher Bäcker erklärt, dass er Fertigmehlmischungen bezieht? Was bitte sind denn die "gefährlichen" 10% Zusatzstoffe?
Womöglich ist sogar Natriumhydrochlorid drin?

Aber das ist dann nicht so schlimm - nimmst Du ja selbst.

Kannst auch Kochsalz dazu sagen.
Das ist nur die so schrecklich gefährlich klingende chemische Bezeichnung.

Mag sein, dass da Zusatzstoffe verwendet werden.
Aber schaue doch mal TV Sendungen an, wo sich Experten in die z.T. nicht vorhandenen Haare kriegen weil jeder eine andere Theorie verfolgt.

Unser Problem ist, dass sich unser Wissen ungeheuer schnell erweitert.
Und da erscheinen auf einmal Dinge als gefährlich, die seit Jahrunderten so verwendet werden!
Wenn es nach einigen "Experten" geht, dürfte man gar nichts mehr essen.
Die anderen behaupten das Gegenteil und die nächsten beweisen, dass die beiden Vorredner Unrecht haben.
Der letztendlich Dumme bleibt bei aller "Transparenz" der Verbraucher, denn genau der ist nicht in der Lage, sich da durchzufitzen.

Eines ist Fakt: In Deutschland gibt es ein sehr hocheffektives Kontrollsystem für Lebensmittel.
Aber es gibt eben auch hocheffektive Medien, die aus einer Mücke eine Herde von Elefanten machen, eine hochgeschossene Ente aber nicht wieder einfangen, sondern die nächste hinterherschicken...
#61
23.12.12, 21:41
@pcbird: mag sein das nicht JEDER 1 € täglich wegbringt. Muss ja auch nicht, kann Summe X sein.

Aber deshalb ist dieser Tipp kein Schlechter !!. Jeder soll das machen wie er will und KANN.
#62
23.12.12, 22:07
Natriumhydrochlorid gibt es nicht! Nur was vermutlich gemeint Natriumchlorid,sollte man sich vorm Klugscheißen mal schlau machen.
6
#63
23.12.12, 22:09
Icke schon wieder mit Portion Senf. Wollte nur sagen das ich glücklicher-
weise sagen kann das ich z. Z. nicht all zu sehr mit jedem Cent rechnen muß, es aber es freiwillig tue weil ich das Leben auch von der sehr knappen Seite kennen gelernt habe.

Bis heute schaue ich nicht akriebisch auf das MFD sondern vertraue meine Nase - bis auf Fleisch und Fischprodukte wo es echt unangenehm werden könnte wenn dies letztlich doch nicht astrein ist. Möchte sowieso nicht wissen wie viel mit diesem Datum herum gemogelt wird damit es noch Geld bringt.

Egal wie man es dreht und wendet leben wir leider in einer Wegschmeiß - Gesellschaft wo das Wegschmeißen schon so selbstverständlich geworden ist das es kaum noch auffällt. Ein sicheres Zeichen dafür ist das die Hand-
werke die früher den Reparaturen dienten am aussterben sind und immer weniger Menschen in den neuen Generationen stink normal und gesund kochen können. Viele können kaum noch Bohnen von Erbsen in der Schote unterscheiden weil sie nur noch das Zeug aus der Gefriehrtrue kennen.

Wärend ich schreibe höhre ich im Radio wie die Menschen sich kurz vor Weihnachten fast an den Kassen erschlagen - viele davon genau die Leute die dauernd groß herum heulen wie verdammt arm sie sind.

Will nichts gesagt haben, aber wenn ich kein Geld zum Ausgeben hätte, gäbe es für mich auch keinen Grund an der Kaufschlacht teilzunehmen und mir stundenlang an den Kassen die Beine in den Bauch zu stehen.

Abschließend möchte ich noch sagen das es wohl eine sehr individuelle Sache ist mit der ein Mensch Armut definiert. Für den Einen ist es ein Jammer das er sich kein Helipad leisten kann, und ein Anderer kann Nachts nicht schlafen weil er nicht das Geld hat seinem Kind neue Schuhe zu kaufen.

Und doch versuchen sie Alle etwas zu sparen. Der Eine macht es in Millionenhöhe, der Andere mit kupfernem Kleinvieh. Dennoch träumt ein Jeder von seinem eigenen grünen Zweit egal wie groß oder klein der ist.

Ich wünsche Euch Allen ein tolles Weihnachtsfest ... egal ob bei Dosenfutter, Gans und Knödel - alleine oder in bester Gesellschaft.
1
#64
23.12.12, 22:11
Es gibt nur Natriumchlorid und kein Natriumhydrochlorid!
2
#65
23.12.12, 22:42
@Lotte81 => Natürlich ist Kochsalz Natriumchlorid.
Das "hydro" hat sich da irrtümlicherweise eingemogelt.

Man könnte auch sagen: "Übertreibung zum Zwecke der Verdeutlichung" - aber man muss schon korrekt bleiben.

Natriumchlorid klingt deswegen auch nicht gesünder, auch wenn der Mensch ohne dem nicht leben könnte...
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#66 Schnuff
23.12.12, 23:06
@freespirit: was ist "MFD"? Du meinst sicher MHD= Mindesthaltbarkeit Datum?

Das ist nicht das schlimmste,dass manche Menschen darauf allergisch reagieren.

Sieh Dir einfach mal nach Feierabend die Mülltonnen einiger Supermärkte an,mach sie mal auf...

Wir wollen keine frische Ware mit Flecken oder vielleicht etwas angedetschte Äpfel oder anderes Gemüse.

Die Lösung wäre eine Preisminderung.Da verdient aber der Marktleiter wieder weniger.

Der Höhepunkt kommt aber jetzt:Er bekommt für die Abschriften noch Geld!

Die Brotbackautomaten. In vielen Supermärkten räumen zum Feierabend die Mitarbeiter

massenweise verzehr fähige Backwaren in den Müll.Mitnehmen darf man aber nichts davon.

Die Menschen,die zu den Tafeln gehen,verlangen auch frische Ware.

Letztens habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen,dass man dazu übergegangen ist,Brote und Brötchen zu verheizen!!

Die sollen eine größere Energie(Hitze) abgeben als Holz.

Wo leben wir denn? Geht es uns wirklich soo gut?
#67 xldeluxe
23.12.12, 23:11
Reiskorn, ja das stimmt wohl, aber leider gehöre ich zu den Frauen, die Küchengeräte und -utensilien lieben. Da mußte vor Jahren auch ein Backautomat her und nun weiß ich nicht, wohin mit dem Riesenteil. Ich werde es mal auf traditionelle Art ausprobieren, denn selbst Backmischungen habe ich noch einige (da kann ich auch schlecht widerstehen) ;)
#68 Schnuff
23.12.12, 23:53
@Ming: Soweit ich weiß,gibt es keine mehr.
Mir ist erst vor kurzer Zeit passiert,dass ich einen Kommentar auf "Frag Vati" beantwortet hatte,plötzlich mein soo vermisster Avatar aufgetaucht ist.Habe gleich eine Mail an Bernhard geschrieben,ob es sie wieder gibt,bis jetzt habe ich noch keine Antwort bekommen.

Großes Sorry! Habe doch tatsächlich die schönen Avatare übersehen!Ist schon spät...
3
#69
24.12.12, 07:11
@Schnuff: Ich muß Dir in allen Punkten Recht geben, ausser bei dem Marktleiter.
Ich kenne einen, der 'nur' sein Gehalt bekommt, ansonsten keine Prämien fürs Wegwerfen und Abschreiben.

Ich wäre froh, wenn man auch Obst und Gemüse im Markt bekommen würde, das man billiger bekommt, weil es nicht ganz 100 %ig ist, oder weil man was wegschneiden muß. Wenn ich das zum halben Preis bekommen würde, wäre mir auch sehr geholfen.

In manchen Bäckereien bekommt man das Brot vom Vortag zum halben Preis. Das kaufe ich immer, wenn ich Gelegenheit dazu habe und es erwische.
6
#70
24.12.12, 09:11
@Talkrab: Hier gibt es sogar ein Geschäft, nennt sich "Gutes vom Vortag". Da bietet eine Bäckereikette nicht nur Brot, sondern auch Kuchenteilchen etc., vom vorherigen Tag zum halben Preis an. Den Laden gibt es schon jahrelang und er ist immer gut besucht. Ich finde die Geschäftsidee super, weil beide Seiten davon profitieren!
#71
24.12.12, 09:30
das ist eine tolle Einrichtung. Gibts hier leider nicht!
1
#72
24.12.12, 10:50
In Hamburg konnte man jahrelang bei den Bäckereien zum Feierabend, Geschäftsschluss günstig, teilweise zum halben Preis, einkaufen. Auf die Dauer ist das von den Kunden aber so mißbraucht worden, dass die Bäckereien

Auf Wochenmärkten gibt es bei zweien in meiner Nähe die Möglichkeit kurz vor Schluß Beutel für 1,50 Euro an Obst und/oder Gemüse zu bekommen

Bei der Tankstelle um die Ecke gibt es für belegte Brötchen, bei denen sich Wurst und Käse schon wölben und das Blattwerk welk ist, auch keinen Preisnachlass.
#73 Schnuff
24.12.12, 11:38
@Talkrab: Bei unserem Bäcker um die Ecke bekommen wir auch "gutes von gestern" zum halben Preis.Mein Freund holt da z.B. den Kuchen zum Kaffee für uns.Man muss nur immer sehr früh am Morgen hingehen,sonst ist nichts mehr da.Diese Lösung finde ich auch besser,als wenn man am Abend schon reduziert.
Unser Bäcker backt alles noch selber,da er der Eigentümer ist.

Mein ML arbeitet so wie Ich vielleicht sehr bald wieder,bei Netto.
8
#74
24.12.12, 16:21
@Schnuff: Klar meinte ich das Mindesthaltbarkeit Datum. Der Weihnachts-
stress und die dazu gehöhrige Müdigkeit waren schuld, sorry.

Ja, das ist so manches Mal auch mein Argument wenn das Thema Armut auf den Tisch kommt mit Bezug auf unsere Wegwerf Gesellschaft. Auch ich würde überglücklich sein wenn Supermärkte Regale einrichten würden mit Waren die vielleicht nicht mehr 100% und perfekt aussehen, aber dennoch gut verwendbar sind.

Ich habe viele Jahre in England gelebt und dort war es schon lange normal das jeder Supermarkt solche Regale hat. Mit großer Warscheinlichkeit konnte damit nicht mehr viel verdient werden, aber das Wenige wäre mehr gewesen als das was die Tonne eingebracht hätte. Habe dort oft die Dinge gekauft von denen ich wußte das ich sie noch am selben Abend oder am Tag darauf verzehren würde, und habe damit nie schlechte Erfahrungen gemacht.

Vielleicht hat Vieles auch damit zu tun das die meisten Menschen gar nicht wissen wie sehr viel Arbeit in der Produktion unserer Lebensmittel steckt und es folgedessen nicht respektieren.

Gerade neulich sah ich einen Doku über Europa's größten Lebensmittel Umschlagsplatz in Paris. Am Ende des Tages wurden Tonnenweise Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse vernichtet blos weil sie nicht gekauft wurden. Gerade unter den Fischen viele Varianten die nicht gezüchtet waren sondern aus der freihen Wildbahn kamen.

Obst und Gemüse wurden auch Tonnenweise vernichtet weil da und dort 'mal was angedetschtes dazwischen war. Das Argument war das es zu viel Zeit und Geld kosten würde diese Teile rauszusortieren. Würde das nicht eine Menge Arbeitsplätze schaffen, wenn man Leute engagieren würde um genau das zu machen?

Ja, und das Personal durfte Nichts mitnehmen. Darunter eine Frau aus Afrika die sagte das Vieles was aus ihrem Land kommt für die Einheimi-
schen unbezahlbar ist weil es für den Export bestimmt ist. Ja, und dann kommt es nach Europa blos um vernichtet zu werden.

Nicht zu vergessen ist das unsere westliche Gesellschaft ja im Grunde an all dieser Verschwendung letztlich selber Schuld ist, da es jede Menge Menschen gibt die partout Erdbeeren im Winter haben müssen, oder Produkte die schnell ihre Haltbarkeit verliehren weil sie schon ewig in der Welt herum gereist sind.

Da das eigendlich Thema ja das Münzgeld für die Spardose war, wäre das doch gar nicht so verkehrt zu sagen das man das Geld was man in die Tonne schmeißt - weil man auf etwas keinen Apetit mehr hat, zu viel gekauft hat oder zu faul ist das Angedetschte abzuschneiden - lieber in die Spardose wirft. Und wenn es nur das Geld ist was man für das letztlich überschüssige Brötchen ausgegeben hätte.
6
#75
24.12.12, 20:09
@freespirit: Ich kann mich noch erinnern, dass wagonweisse Tomaten und Melonen ins Meer gekippt wurden, nur damit auf dem Weltmarkt die Preise gehalten werden konnten.

Ich saß fassungslos vor dem Fernseher.

Kann man solche Lebensmittel nicht an Kinderheime, Obdachlosenheime, Krankenhäuser geben, damit dort die Kosten senken. So wäre doch vielen geholfen und die Lebensmittel nicht vernichtet.

Vor Jahren habe ich auch in einem Markt für Wiederverkäufer gearbeitet.
Wir mußten zusehen, wie ganze Steigen Obst in die Presse wanderten, weil einzelne Teile nicht mehr ganz in Ordnung waren. Hätten wir nur 1 St. davon genommen, wäre die fristlose Kündigung ausgesprochen worden.
Ich bat darum, die Steigen an den Kundeneingang zu stellen, wo sich jeder etwas nehmen konnte, oder an den Personaleingang. - Ich wurde fast gefeuert!
6
#76
24.12.12, 20:17
So wie ich es sehe habe ich eine Lawine von Meinungen ausgelöst! Ich möchte allen schreibern zustimmen!
Ich glaube was alles in der letzten Zeit geschrieben wurdeist richtig könnte aber ein eigenes Thema sein
Wir regen uns mit Recht auf nur die Verantwortlichen werden es nicht ÄNDERN,Profit ist ihre Deviese.
4
#77
25.12.12, 00:01
Uiii, mein kleiner Spar-Tipp hat aber eine Lawine ausgelöst "vom Cent zum Weltmarkt"... :-))

Ich möchte mich bei allen Usern für die interessanten Einträge bedanken und wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest.

LG, Goldpiranha
5
#78
25.12.12, 00:24
@Talkrab: Ich glaube Dir gerne was Du geschrieben hast, aber leider wird es Nichts ändern so lange die Großen im Geschäft nicht eine andere Einstellung dazu annehmen. Traurig aber leider ist es so, und Du und ich können das nicht ändern.

Genauso wie es immer wieder Menschen geben wird die sich für bettelarm erklähren weil sie nicht all Das haben können wonach das Herz gerade begehrt, sich zu fein sind secondhand einzukaufen oder Dinge die nicht mehr 100% sind neu zu verwehrten.
#79
25.12.12, 11:43
@Talkrab:
In unserem Supermarkt gab es lange einen Einkaufswagen, wo "aufbereitete" Lebensmittel (d. H. 3 Salatherzen, weil das Äußere welk war oder ganze Steigen mit Erdbeeren, Himbeeren etc, braune Bananen, Netze mit Mandarinen oder Kartoffeln, wo eine faule dabei war, angebeulte Konserven) drin waren, Preis ganz super reduziert. Und dieser Wagen stand am EINGANG vor der Sperre, nicht am Ausgang. So wurde bewusst auf Geschäftemacherei verzichtet.

Leider gab es diesen Wagen nicht mehr für die Allgemeinheit, denn alles wurde von der "Tafel" abgeholt.
So kam es trotzdem noch den Bedürftigen zugute und nix wurde weggeschmissen.

Mittlerweile werden bei uns mehrere Läden von der "Tafel" angefahren und die Lebensmittel werden abgeholt.

Jeder Bedürftige, der einen Ausweis vom Sozialamt hat, kann sich dort in die Liste eintragen lassen und dann sehr günstig dort im Tafelladen einkaufen.

Die Länder, (z. B. Spanien.... ) die Feste veranstalten, wo man sich mit Tomaten bewirft und dann knöcheltief in zermatschten Tomaten steht, werden es noch büßen müssen. Wie war das doch mit der Kreditwürdigkeit ? Und Eurorettungsschirm ???

Und solche Dinge passieren nicht erst heute. Erinnert euch an den Geschichtsunterricht, wo in Amerika der Tee ins Meer geschüttet wurde (ich glaube, das hieß doch Boston Tea Party und es ging um englischen Tee) ? Wurde dadurch nicht ein Krieg ausgelöst ? (Oh lang ist der Geschichtsunterricht her, aber dies hat mich schon damals empört...).
2
#80
25.12.12, 11:50
Da fällt mir noch etwas ein:
Samstags, wenn der Flohmarkt schließt, gibt es bei den türkischen Händlern, die dort ihre Gemüsestände haben, IMMER einen "Ausverkauf".
Da kriegt man Obst und Gemüse supergünstig. Gerade , wenn Einmachzeit ist, gehe ich zum Schluss immer nochmal beim Türken vorbei und schaue, was sich einmachen lässt.

Und wer eine große Familie hat, kann Obst steigenweise holen.
Die Händler sind froh, wenn sie es nicht mit heim nehmen müssen. Wenig Gewinn ist besser als gar keiner, wenn es in die Tonne muss....
7
#81
25.12.12, 12:20
@wattebällchen

"Jeder Bedürftige, der einen Ausweis vom Sozialamt hat, ..."

Sowas gibt es in Hamburg nicht. Da muß man seinen Leistungsbescheid vorzeigen, mit all den sensiblen Daten. Wie Bedürftige, die in Lohn und Brot stehen, sich ausweisen können, ist mir ein Rätsel. Vielleicht durch den Steuerbescheid?

Bevor man in die Ferne schweift ...
und zur Erinnerung:
In Deutschland wurden jahrzehntelang tonnenweise Butter und Milch vernichtet.
Ebenso verhielt es sich bei Ackererträgen.
Immer ist es um Profit und den angeblichen Markt gegangen. Nur nicht zum Nutzen des Erzeugers und Endverbrauchers.
2
#82
25.12.12, 12:38
# 80 wattebällchen: "... bei den türkischen Händlern, ..."
bzw. ausländischen Händlern.


Dazu fällt mir ein:
Wie wir in Deutschland noch die alten Ladenschlußzeiten (13°°/18°°) hatten, haben die ausländischen Händler in Hamburg ihre Waren vor und ab Ladenzeiten immer rein- und rausgetragen. Dabei haben sie sich sehr viel Zeit gelassen . . . ;)
So lange aus- oder eingeräumt wurde, durfte verkauft werden ...
:)))
4
#83
25.12.12, 23:05
Icke noch 'mal mit Portion Senf. Auffällig ist wie oft die ausländischen Händler erwähnt werden die gerne 'mal einen Kiste mit Angedetschtem für weniger Geld verramschen ehe es im Müll landet.

Dennoch werden sie oft nicht gut angesehen dafür das sie eine andere Religion und Kultur praktizieren, oft als ungebildet und eher im Sozialsystem als lästig empfunden werden. Könnten nicht unsere einheimischen Händler eine Menge daraus lernen das sich auch noch aus einem angedeppertem Apfel oder einer etwas weichen Tomate ein paar Cent machen lassen - und dabei Jemanden ernähren der sich das 100% ige nicht leisten kann?

Teddy, ich mußte herzlich über Deine Bemerkung lachen ... so lange aus-oder eingeräumt wurde, durfte verkauft werden.

Ja, die Menschen aus so genannten Armutsländern haben es echt drauf das Leben gemächlich anzugeben und dennoch fleißig zu sein. Ich bin kein Experte zu diesem Thema, aber ich bezweifle sehr das man in Anatolien, im grichischem Hinterland oder in der sogenannten 3. Welt das Wort "burnout" kennt oder jeh einen Therapeuten benötigt hat.
3
#84
26.12.12, 09:30
@Teddy:
Ich kann dir nur beipflichten.
Bei uns sind auf den Flohmärkten nur türkische Lebensmittelhändler. Die andern ausländischen Händler haben Kleidung etc. Da bleiben die regulären Preise.

Oft gibts an Imbissbuden eine "happy hour", also kurz vor Ladenschluss Sonderpreise. Ich hab das sogar mal in irgendeinem Schnellrestaurant gesehen.

Unsere Landwirte/Erzeuger bekommen nicht den gerechten Lohn.

Dass man dann aber beim Streik die Milch auf die Straße kippt, ist nicht der richtige Weg.

Unsere Politiker haben das Geld, um in den exclusivsten Feinkostrläden einzukaufen, und bestimmt ein Drittel der Bevölkerung muss zusehen, wie sie knapp auf knapp über die Runden kommt. Eine Schande ist das.

Wenn ich mir nur vorstelle, bei wie vielen Firmen jetzt wieder dicht gemacht wird ..... (erst Schlecker, jetzt Opel... und das sind dann ganz viele Betroffene. Auch mein Sohn ist auf der Suche. Firma wurde erst von einer amerikanischen Firma übernommen, jetzt werden die entfernteren Standort aufgelöst, LKWs werden verkauft ... So geht es Schritt für Schritt zurück.)

Wie das mit der Registrierung im Tafelladen in den verschiedenen Bundesländern gehandhabt wird, weiß ich nicht.
Einfach mal nachfragen. Am besten im Tafelladen.
(Man kann aber nur dort einkaufen, wo man registriert ist.)
2
#85
26.12.12, 14:53
Ich mache das schon lange mit den 1 und 2 Euromünzen,zwar unregelmäßig jeh nachdem wie es sich ausgeht,doch es kommt trotzdem ein schöne Sümmchen zusammen.
2
#86
2.1.13, 13:46
@freespirit: sind denn alle Pfandtickets so lange haltbar? ich weiss aus einigen Geschäften, dass sie innerhalb einer Woche umgetauscht werden müssen, ansonsten verfallen sie.
Ich halte den Tipp, immer mal was auf die Seite zu legen für sehr gut (hatte ja mal so was ähnliches eingestellt), aber Vorsicht, wo Ihr das Gesparte aufbewahrt, bitte nicht offensichtlich in einer Glasröhre oder einem Sparschwein. Bei früheren Nachbarn ist mal eingebroachen worden, da der Einbrecher gestört wurde, konnte er nur in kürzester Zeit zugreifen, und was hat er mitgenommen: das schön offen patzierte Sparschwein der Tocher.
#87
2.1.13, 14:04
@ollski:

Wenn die Pfandbons zu lange aufbewahrt werden, verschwindet die Farbe ins Nirwana ...
Das ist Thermopapier, worauf das gedruckt ist und nach ca. 14 Tagen kann man es nicht mehr lesen/einscannen ...

Das ist mir schon passiert, weil ich in verschiedenen Discountern (gleicher Name) einkaufe und vergessen hatte, den Pfandzettel an der Kasse abzugeben. Und dann hab ich ihn eben einige Zeit mit im Geldbeutel rumgeschleppt.

Und Bons kann man nur dort einlösen, wo der Bon erstellt wurde.
#88
2.1.13, 23:45
@ollski: habe noch nie Probleme mit den Pfandtickets gehabt, werde jetzt aber besser auf das Verfallsdatum aufpassen wo Du es erwähnt hast. Ich gehöhre auch zu der Fraktion die gerne solche Sachen lange in der Jackentasche oder im Portemonnaie herum schleppt.

Gespartes liegt bei mir nie lange umher und bestimmt nicht da wo man es vermuten könnte. Was Einbrecher betrifft sollte man niemals nie sagen, aber ich möchte gerne glauben das sie es bei mir Dank Bewegungsmelder, CCTV Kamera und Alarmanlage nicht so einfach hätten an mein Spar-
döschen zu kommen.
#89 xldeluxe
3.1.13, 00:00
@freespirit: Habe ich auch alles und sogar Glasbruchmelder an allen Fenster....na und dann haben sie eben mein Auto geklaut. Bis heute ist mir nicht klar, warum die Alarmanlage nicht sofort los ging.... auf jeden Fall war er weg, der Schöne :(
#90
3.1.13, 00:02
Bei uns in Vorarlberg (Ösiland)sind die Pfandbons nur am selben Tag gültig! Habe mich schon öfters darüber geärgert,weil ich sehr vergesslich bin!
#91
3.1.13, 01:08
Die Pfandzettel dürften keinem Zeitlimit unterliegen: Ihr habt das Pfandgeld "ausgelegt", also habt Ihr auch bei Abgabe des Zetttels einen Anspruch auf Auszahlung, auch in einigen Wochen oder Monaten!

Habt den Mut zum berechtigten Stänkern !

Oder wollt Ihr Euch vorschreiben lassen, wann Ihr die Getränke/die Ware konsumiert?!
#92
3.1.13, 19:24
@Teddy Pfandzettel dürften kein Verfalldatum haben!
1. sie können nicht verderben , nur verblassen dann habe ich selber schuld wenn ich so lange warte.
2. Pfandzettel sehen viele Personen als Spardose für den Monatende an.
3.Wenn ich sie sofort einlöse ,kann es sein das ich das Geld doch nicht für Monatsende zurücklege.
4. Bleibt mir nur über die Flaschen so lange zu lagern! Nur wer kann das in seiner Wohnung ?
#93
3.1.13, 23:25
@ teddy Das wäre echt ein Grund dem nachzugehen! Ich ärgere mich auch öfters darüber,weil ich die auch ab und an vergesse,und am nächsten Tag sind die laut Marktleiter in mehreren verschiedenen Geschäften nicht mehr gültig!
3
#94
4.1.13, 22:38
Leergutbons
Es gibt keine gesetzliche Grundlage in Deutschland für eine Beschränkung der Gültigkeit von Leergutbons, auch wenn sie mit einer Frist ausgedruckt werden, z. B. von 7 Tagen oder sofort
usw. Aufdrucke sind als AGB zu werten, da Kunden gar keine Gelegenheiten haben, die Beschränkung dieser Bons vor der Flaschenabgabe im Automaten zur Kenntnis zu nehmen. Oder habt ihr schon mal irgendwo einen Aushang direkt am Automaten gesehen, wo die Beschränkung der Gültigkeit dieser Leergutbons ausgehängt wurde? Die Eingrenzbarkeit regelt daher der § 195 BGB und darin steht, dass die Verjährungsfrist nach 3 Jahren abläuft. Also wenn ihr heute am 04.01.13 einen Leergutbon gezogen habt, endet die Frist der Einlösbarkeit exakt am 04.01.17.

Wenn sich also Kassierer oder Marktleiter weiterhin quer stellen, lasst euch die Rufnummer des Firmenanwalts bzw. die Rufnummer der Hauptzentrale geben oder schreibt denen eine Mail. Jeder Anwalt weiß, dass die Gerichte für den Kunden entscheiden wird.
#95
4.1.13, 23:54
@Goldpiranha: Durchaus hilfreiche Betrachtung. Aber die Verjährungsberechnung ist nicht ganz korrekt. Die (regelmäßige) Verjährungsfrist beginnt am Ende des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist BGB § 199 (1). So kann es u.U. eben sein, dass man demnach fast 4 Jahre Zeit hat, wie im Beispiel mit dem 4.1. :-) Da keine anderen Verjährungsfristen bestimmt, sollte Deine These also auch tatsächlich aufgehen
2
#96
5.1.13, 02:26
Die Fälle, die ich kenne bezogen sich auf § 195. Ich glaube kaum, dass irgendein Marktleiter weiß, wie lang sich die Frist u. U. hinziehen kann. Schon allein der Verweis auf diesen Paragrafen dürfte die Einlösung der Bons bewirken. Spätestens der Justiziar der Firma wird es wissen.
1
#97
5.1.13, 10:47
Ist ja richtig. Der §195 BGB bildet die Grundlage, mit § 199 wird diese Grundlage präzisiert. Und es ist auf jeden Fall richtig: Wenn man einem Marktleiter Gesetzeskenntnis demonstriert, wird er sich meist zum Einlenken bereit zeigen.
Meine Erfahrungen gehen aber auch so weit, dass eine Beschwerde bei der Zentrale der jeweiligen Handelskette in aller Regel sehr erfolgreich ist. Nur ist es oft nicht so leicht, deren e-Mail Adresse zu finden. Aber die Angabe der Anschrift ist ja gesetzlich vorgeschrieben. Fragt man den Marktleiter nach der Beschwerdestelle direkt, muss er diese Anschrift herausgeben und da riskiert er Ärger in den seltensten Fällen.
Man muss sich nur hartnäckig mit etwas Rechtskenntnis zeigen :-)
#98
5.1.13, 13:22
Bin fast Weltmeister im Bonvergessen. Habe bis heute noch nie Probleme gehabt sie einzulösen - auch nicht nach etlichen Wochen und im recht zer-
knittertem Zustand. Das sagt mir das es wohl doch nicht stimmen kann das man ein Zeitlimit da drauf hat.

Ja, und ab und zu habe ich sie auch gesammelt um mir damit am Monats-
ende ein Leckerli zu gönnen wofür ich ansonsten kein Geld ausgeben würde.
#99
5.1.13, 23:11
Hier bei REWE müssen Pfandbons am Tag der Flaschenrückgabe eingelöst werden. Wie verhält es sich eigentlich rechtlich, wenn tatsächlich ein Schild am Automaten darauf hinweist?
#100
5.1.13, 23:46
@kitekat7

Das kann ich bezüglich Hamburg nicht bestätigen. Ich habe bei REWE Pfandbons auch Wochen später eingelöst.
1
#101
6.1.13, 00:52
@Teddy: Die REWE Filialen werden ja auch von verschiedenen Inhabern geführt. Kann sein, dass da jeder sein eigenes Süppchen kocht. In dem Laden, in dem ich immer einkaufe, weil er auf meinem Heimweg von der Arbeit liegt, ist es zu meinem Ärger jedenfalls so, dass die Bons am selben Tag eingelöst werden müssen. Wenn ich von der Arbeit komme, habe ich oft 1-2 leere Wasserflaschen, die ich dann dort in den Automaten, an dem sich ein deutliches Hinweisschild bezgl. der Pfandbons befindet, stecke. Nur vergesse ich auch manchmal, den Bon an der Kasse abzugeben. Beim nächsten Einkauf, ein paar Tage später ist er dann verfallen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich wegen der 25, bzw. 50 Cent noch nie einen Aufstand gemacht, sondern den Bon dann weggeworfen habe.
Wenn ich jedoch genau wüsste, dass ich, trotz Hinweisschild am Automaten, auf der Auszahlung bestehen könnte, würde ich das tun!
1
#102
6.1.13, 08:39
Guten Morgen kitekat7

was ist schon einfach, wenn man ein eingefleischter Raucher ist ...??

trotzdem, das haben andere auch schon geschafft .... schaffst Du auch ;-))

hast Du schon gehört, das auch Tabak und Blättchen teurer werden ?

schönen Sonntag
#103
6.1.13, 08:50
Kitekat,

"dass die Bons am selben Tag eingelöst werden müssen"

das hab ich zwar noch nie gehört, hätte es aber auch nicht einfach so hingenommen.

Lass Dir sowas nicht erzählen und bestehe auf die Einlösung des Bons. Du wirst sehen, das geht .... dann das Pfandgeld sammeln ...

wenn es denn sein muss für Zigaretten .. ;-)))
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#104
6.1.13, 10:24
@kitekat7: Eigentlich sind es so genannte "allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). wenn so ein Schild dort angebracht ist, die damit auch gültig wären. Nur gibt es eben das BGB (Bürgerliche Gesetzbuch), welches über den AGB steht. Natürlich kann sich der Marktleiter auf "seine" AGB berufen, aber wenn es zum Streit kommt, wird er unterliegen. Eine eigene Auslegung der Gesetzesgrundlagen gem. BGB darf zu keiner Schlechterstellung führen. Würde dort stehen "Bons gelten 5 Jahre" dann steht das zwar auch im Widerspruch zum BGB, aber mit der freiwilligen Erweiterung steht der Verbraucher besser da und es ist somit statthaft.

Aber es ist schon so - sich mit dem Marktleiter zu zanken bringt wenig, denn erst mal ist er da der Chef. Eine Beschwerde bei seinem Vorgesetzten hingegen sollte der ganzen Sache Abhilfe schaffen...
Über diesen Umweg kommt man meist weiter, denn wenn der Knabe gegenüber Kunden unbelehrbar ist - sein Vorgesetzter wird ihm den rechten Weg weisen :0))
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#105
6.1.13, 14:25
@kitekat7

Die meisten Flaschen kann man überall abgeben, nicht nur dort, wo man sie gekauft hat.
Ein andere Möglichkeit an Dein Geld zukommen, ohne sich an der Kasse anstellen zu müssen, ist, andere Kunden anzusprechen. So manchesmal konnte ich mit anderen Kunden Leergut-Zettel gegen Bargeld getauschten.

Laß' Dir eine Kopie der AGB geben, mit dem gekennzeichneten Passus bezüglich Leergut/Pfand. Selbstverständlich bezahlst Du die Kopie auch, gegen Quittung.

Das Gebaren "Deines" Rewe finde ich äußerst suspekt.

So manches Pfand gehört dem Eigentümer der Flaschen oder dem Hersteller des Getränkes, nicht aber dem Verkäufer.
Von daher frage ich mich:
Wo bleibt denn das dem Kunden vorenthaltende Geld?
In wessen Taschen fließt das einbehaltene Pfandgeld?
Liegt hier nicht eine unangemessene Bereichung des Marktes vor?

Geh mal zur Verbraucherzentrale oder eine Rechtsberatung, z. B. ÖRA.
Nein, hier stimmt was nicht!
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#106
6.1.13, 15:35
@Teddy:
Pfand für Flaschen und Kästen werden dem Verkäufer (z.B. REWE) bei Lieferung in Rechnung gestellt und bei Abholung erfolgt eine Gutschrift.
Hier ist die Ausgabe und Rücknahme von Pfandgut und die Rückführung ein durchlaufender Posten.
Bei Einweggut erfolgt keine Belastung des Verkäufers.

Aber Du triffst schon den Knackpunkt, weshalb manch Händler eine Frist für Fandbons erheben könnte.

Der Verkäufer hat den Pfand kassiert und muss ihn ohne Gewinn an den Kunden zurückgeben, wenn der das Pfandgut zurückbringt.

Bringt der Kunde nun das Pfandgut zurück wird per Pfandzettel eine Gutschrift für ihn erstellt. Für den Händler ergibt sich aus dem Journal des Automaten die Auflistung seiner Kosten durch die Pfanderstattung.

Verweigert er jedoch die Erstattung an der Kasse, weil der Bon nach kurzer Zeit abgelaufen sei, dann ist das im Prinzip ein Reingewinn des Verkäufers, denn er behält ja das Geld, das er eigentlich dem Kunden erstatten müsste.
Der Verkäufer steigert so auf jeden Fall seinen Rohgewinn.

Ob sich den Betrag nun jemand tatsächlich in die Tasche steckt, oder ob damit Verluste ausgeglichen werden, sei mal dahingestellt.
Auf jeden Fall ist der Kunde der Betrogene!

Wer mal nach Verfallsfristen googelt, wird bei einigen Links zu Rechtsanwaltkanzlein ziemlich genau die Information zu den Fristen finden, wie sie weiter oben schon diskutuert wurden:
* gem § 195 BGB verjähren Ansprüche erst nach 3 Jahren, gem § 199 BGB tatsächlich sogar noch einige Monate später, weil die Verjährung erst am 1.1. des nachfolgenden Jahres zu laufen beginnt.

Auf einer Website fand ich den Text:
"Lassen Sie sich also von niemandem Etwas vom Grünen Pferd oder gar von ungültigen Leergutbons erzählen! Solange diese gut lesbar und nicht gefälscht sind, haben Sie einen Anspruch auf die Einlösung. Allerdings dann nicht mehr, wenn der Auszahlungsanspruch verjährt ist."
Da der Text sowohl einfach wie auch richtig ist, verweise ich auf eine Quelle im WWW, die ich aber aus dem Grunde nicht benennen möchte, um keine unerlaubte Werbung für die Kanzlei zu treiben...
#107
6.1.13, 15:46
@Teddy:
Wo das Geld bleibt ist klar!
Das bleibt in der Kasse des Marktes.
Mit dem Drucken des Bons hat der (Betreiber des) Markt erklärt, das Pfandgut empfangen zu haben.
Dieses Pfandgut bekommt er vom Lieferanten der Getränke bei der Anbholung ja als Gutschrift zu seinen Gunsten berechnet.
Bei Einwegpfand rechnet sich die Einnahme des Pfands der Erstattung via Bon gegen.
Wird das Geld nicht ausgezahlt, hat der Markt das zwar als Ausgabe verbucht, aber das Geld letztendlich behalten.
Das kann schon ein Grund für den Marktbetreiben sein, sich da eine kleine "Reseve" zu schaffen, was ja ohne Frage illegal ist!

Wer im WWW mal googelt wird bei mehreren Rechtsanwaltskanzlein fündig.
wir sind hier also auf dem richtigen Weg in der Debatte:
Es gilt der § 195 BGB mit den Fristen des § 199 BGB, wonach gut lesbare und nicht gefälschte Bons erst nach 3 Jahren verjähren. Auch der Trick mit den AGB am Automaten ist irreführend.
Wie wird auf einer deiser Seiten formuliert?

"Lassen sie sich nichts vom Grünen Pferd oder von ungültigen Pfandbons erzählen. Es gilt das BGB!" zumindest in Deutschland.
Wie das in Österreich oder der Schweiz geregelt ist, kann ich nicht sagen.
Ich gehe aber davon aus, dass es innerhalb der EU nicht sehr weit abweicehn dürfte.
#108
8.1.13, 20:30
@Lotte81: Natriumhydrochlorid ist in viele Medikamenten zugesetzt, gibt es also doch :-)
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#109
8.1.13, 20:39
Tja, klar die Tafel ist toll. Aber wenn man einfach wenig verdient und keinen Bescheid hat vom Sozialamt, dann hat man Pech. Genau wie bei vielen anderen Dingen auch: Stadtbücherei, Schwimmbad (städtisch), Hundesteuer etc. Wenn man Hartz 4 bezieht bekommt man vieles günstiger oder einiges sogar kostenlos (zumindest in Bochum), wenn man allerdings einfach nur wenig verdient, dann zahlt man den vollen Preis. Ich kenne eine Familie, die hat 4 Kinder, die Mutter war seit der Ausbildung nicht arbeiten, sie bekommen Kinderzuschläge, Wohngeld und noch irgend was. Das Einkommen unserer Männer ist fast identisch. Die Familie hat mehr Geld als wir, obwohl ich auf Steuerkarte arbeite (25 Std. pro Woche). Das ist doch so nicht richtig. Wenn ich nicht arbeiten gehen würde und die Leistungen auch beantragen würde (ist aber nicht mein Ding), dann hätten wir auch mehr, das muss man mir mal erklären.
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#110
8.1.13, 22:41
@Levana: Gehört nicht zum Thema hier. Das Natriumhydrochlorid z.B. in der Zahnmmedizin Anwendung findet - das muss man nicht unbedingt wissen.

Aber dass das so gefährlich klingende Natriumchlorid schlichtweg Kochsalz ist, das sollte man wissen, weil es jeder in der Schule gelernt hat.
Und dabei kam es zu meinem Fehler, dass ich das "hydro" versehentlich zugemogelt habe.

Die Peinlichkeit, dass es Natriumhydrochlorid dennoch gibt, wollte ich der lieben @lotte81 nicht vorhalten. Tja, das kommt raus, wenn man andere des "Klugscheißen" bezichtigt.
Und recht hat sie!
Man sollte sich vorher schlau machen... wirklich dumm gelaufen - oder?
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#111 Ming
8.1.13, 22:58
@Levana: Respekt für dich. ich finde das auch so ungerecht , aber du hast dafür etwas , das Sozialschmarozer nicht haben, deine Selbstachtung, kannst sagen, ich Sorge für mich selbst und lasse nicht die Allgemeinheit für mich Aufkommen. Das gilt natürlich nicht für alte Menschen die ihr leben lang gearbeitet haben und in die altersarmut fallen, die sollen die Leistungen ja in Anspruch nehmen. Aber junge , gesunde? Die sollen arbeiten!
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#112 xldeluxe
8.1.13, 23:05
Meine Freundin hat das gleiche Problem: Sie bekommt Hartz 4 und hat (leider) keine Schulden. Und somit bekommt sie keine Karte für die "Tafel". Würde sie wie wild Artikel aus Katalogen bestellen und müßte Raten zurückzahlen, sich verschulden, hätte sie Anspruch darauf! Sie aber hält ihre Heiz- und Stromkosten sehr gering, mag sich nicht verschulden und gönnt sich nichts und wird "bestraft", indem sie keinen Anspruch auf eine Karte für Lebensmittel von der Tafel hat. Wo leben wir eigentlich?!?!?!??!
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#113
8.1.13, 23:14
@xldeluxe: Da hast Du oder Deine Freundin vielleicht etwas verwechselt. Man muss keine Schulden haben, um tafelberechtigt zu sein. Da solltet Ihr Euch nochmal neu bei Eurer örtlichen Tafel erkundigen.
#114 xldeluxe
8.1.13, 23:19
@HöraufDeinHerz: Wir haben das gemacht: Von dem monatlichen Hartz4 lebt sie so sparsam, dass sie nicht den Anspruch für die Tafel erwirkt. Beim Sozialamt wurde genau geprüft, welche monatlichen Abgaben sie hat und da waren nicht viele...auf jeden Fall keine Rückzahlungen für Ratenzahlungen bei irgendwelchen Katalogen o.ä. und auch keine Schulden bei Energie- und Gasanbietern. Sie kam nicht auf den Satz für eine Karte für die "Tafel". Sie lag 160 Euro darüber. Ich habe schon überlegt, meine neue Küche auf ihren Namen zu kaufen, um ihr zu helfen - aber das wird kaum klappen......
#115
8.1.13, 23:24
@Ming
Was fällt Dir ein, Hart-4-ler und Sozialhilfe-Empfänger als Sozialschmarotzer hinzustellen und ihnen die Selbstachtung abzusprechen?!
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#116
8.1.13, 23:38
@xldeluxe

das kenne ich auch nicht,

hier reicht ein Bescheid aus, also das Einkommen das für den Lebensunterhalt zur Verfügung steht, ob dazu RZ für Schulden gehören spielt keine Rolle.
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#117
8.1.13, 23:38
xldeluxe: das wundert mich sehr. Ich kenne mehrere Tafelberechtigte, die knapp über Hartz4 liegen, wenn auch nicht 160 Euro darüber. Ich würde das mal mit der örtlichen Tafel gegenchecken - natürlich nur meine Empfehlung. Das hängt auch immer von der individuellen Situation ab, aber jemand, der Hartz4 oder wenig mehr hat, hat eigentlich immer einen Anspruch.
#118 xldeluxe
8.1.13, 23:41
Hmm - seltsam: Sie mußte mit den letzten 3 monatlichen Kontoauszügen "antreten", dann wurden alle Einnahmen und Abgaben gegengerechnet und es kam heraus, dass sie mit rund 160 Euro oder so ähnlich über dem Satz für die Tafel lag. Sie hat praktisch das volle Hartz4 und nur geringe Strom- und Gaskosten, keine Schulden und somit "GENUG ZUM LEBEN"
#119
8.1.13, 23:43
@xldeluxe
Als Hartz-4-ler (SGB II) hat Deine Freundin "Anspruch auf die Tafel". Egal wie sie wirtschaftet: Sie bezieht Existenzminimum.
Schulden sind GRUNDSÄTZLICH Privatsache und bringen keine Vorteile, ganz im Gegenteil. Für Schulden kommt die Allgemeinheit nicht auf, es sei denn man hat Privatinsolvenz angemeldet.
Deine Freundin sollte ihren letzten Leistungs-Bescheid vorlegen.

Anders sieht die Angelegenheit aus, wenn in einer Haushaltsgemeinschaft nur einer Hartz-4 bezieht, der Rest aber über eigenes Einkommen verfügt.

Ein Versuch für Geringverdiener:
Bei der "Tafel" die Steuerbescheide der letzten zwei Jahre vorzeigen (clever: Kopien dabei zu haben, die man dort lassen kann, wenn man regelmäßig zur Tafel gehen möchte/muß) und eine eidesstattliche Erklärung, sofern möglich, abgeben, dass das Einkommen des laufenden Jahres entsprechend der Vorjahre bleiben wird.

In Hamburg gibt es für SGB XII keine "Ausweise", bzw, "Karten". Möchte man Vergünstigungen beanspruchen, muß man seinen aktuellen Bescheid (bitte in Kopie) dabei haben. Vergeßt Euren Perso nicht!
#120 xldeluxe
8.1.13, 23:48
Danke für all die infos: Ich werde das für sie noch einmal aufrollen und hoffe, dass es hier in NRW für sie klappt
Leben Dank!
#121
9.1.13, 21:48
@feldmaus: Lotte81 hat einen ziemlich doofen Kommentar abgelassen, weil jemand Natriumhydrochlorid erwähnt hat, darum ging es schau einfach mal oben. Ich weiß was es ist :-)
#122
29.10.14, 21:51
@kitekat7
huhu zu diesen thema mus ich auchmal was sagen ,...habe auch sehr wenig geld zum leben ,und ne sehr kleine rente aber rauchen tue ich auch schon mein leben lang,..dafür trinke ich keinen alkohol!! EIN HOBBY MUS MAN JA HABEN :::ODER?? und ich versuche auch zu sparen was nicht immer einfach ist ;(

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