Einbruchschutz durch Zeitschaltuhren und Atrappen

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Bei uns in der Wohnsiedlung wird in der dunklen Jahreszeit des Öfteren mal eingebrochen. Wir wohnen nah an der Autobahn, haben auf der einen Seite Wald und auf der anderen ein kleines Industriegebiet.

Ich persönlich habe mich dazu entschlossen, in der Wohnung hier und da Zeitschaltuhren anzubringen und eben das Licht mal an und aus gehen zu lassen, ohne, dass ich zu Hause sein muss oder mich darum kümmern muss. Die Dinger gibt es im Baumarkt oder teilweise auch bei Discountern für ein paar Pfennige zu kaufen. Das hilft schon mal sehr, vor allem, wenn man die Zeiten total wirr einstellt, sodass keiner von außen beobachten kann, dass Lichter immer um 18 Uhr angehen.

Außerdem haben wir uns im Haus dafür entschieden, Atrappen von Videokameras aufzuhängen, sowohl am Eingang als auch in der Tiefgarage. Diese dürfen nicht filmen, weil das gesetzlich verboten ist. (So hat man es uns zumindest gesagt.) Mit dem Schild: "Diese Anlage ist komplett videoüberwacht" hilft es aber auch, um Einbrecher abzuschrecken.

Außerdem schauen wir natürlich alle nacheinander uns sind allgemein etwas wachsamer.

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12 Kommentare


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#1
13.12.12, 23:20
Ihr Demonstriert nach aussen das ihr was wertvolles zu Beschützen habt (Videocam). Das ist nicht gerade sinnvoll. Aber die gelegenheitseinbrecher hält es wenigstens ab. Die Zeitschaltuhr funktioniert auch nur wenn das Licht nicht immer am gleichen Ort zur gleichen Zeit angeht.
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#2 Simone130185
13.12.12, 23:29
Richtig, das sage ich ja.
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#3 Ribbit
14.12.12, 00:14
Der beste Einbruchschutz ist vermutlich ein vergammeltes Auto vorm Eingang und viele Kinderspielsachen im Garten. Dann denken alle, die ham eh kein Geld.... ;-)

Die Profi-Einbrecher wissen vermutlich, dass die Videocams nicht filmen dürfen?

Wir haben im EG Sicherungen an die Fenster anbringen lassen, da trotz altem Auto vor dem Haus schon mal eingebrochen wurde (bei den Vorbesitzern). Ist halt leider teurer als ne Zeitschaltuhr.
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#4
14.12.12, 00:20
Ist es nicht so, daß man in Polizeidienststellen ziemlich gute und kostenlose Ratschläge bekommt, wie man seine vier Wände auf dem neusten Stand einbruchsicher bekommt? Wenn man große Angst vor Einbrüchen hat, sollte man vielleicht ein wenig Geld in geeignete Sicherheitsmaßnahmen stecken.
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#5
14.12.12, 01:18
Man darf öffentliche Wege oder Nachbargrundstücke mit der Cam nicht einfangen. Dein eigenes Grundstück schon. Nur wo soll da die Abschreckung sein, wenn die Kamera starr eingestellt ist, sieht jeder gewiefter Einbrecher welchen Winkel die "aufnimmt" und sucht sich ein Eckchen, wo keine Cam zu vermuten ist.

Wie wäre es mit Minicams, die du über deinem PC überwachen kannst? Und eine Beratungsstunde bei der Polizei. Die kommt, soviel ich weiß, auch ins Haus und überprüft den Einbruchschutz und gibt nützliche Hinweise.

Für Pfennigbeträge habe ich noch keine Zeitschaltuhr gesehen, den Baumarkt musst du mir mal nennen. ;-)
#6 Simone130185
14.12.12, 09:01
Ich habe bei mir an der Wohnungstüre so einen Querriegel von abus anbringen lassen. Durch die Türe sollte also bei mir keiner mehr kommen.
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#7
14.12.12, 15:00
@Simone130185: Auch ich habe einen Sicherheitsriegel an meiner Haustüre, jedoch sagte mir mein Bekannter (Polizist), das ca.80% aller Einbrüche an der Terrassentür oder auch Kellertür/eingang stattfinden, seltenst die Haustüre.

Ausser nachgerüsteten Fenster-/und Türverriegelungen werden unsere Eingänge bei Bewegung beleuchtet (hat den kleinen Nachteil, das auch Tiere die Beleuchtung auslösen können), aber Beleuchtung schreckt auch erst einmal ab!

Es ist nicht 100%tig möglich Einbrüche zu verhindern, jedoch sollten wir es Einbrechern dann so schwer/umständlich wie möglich machen. :o )

Unsere Rollos lassen wir in längerer Abwesenheit auch zeitsteuern, jedoch ersetzt nichts an Sicherheitsvorkehrungen eine aufmerksame Nachbarschaft oder auch ein knurrender Hund.
Denn viele Einbrüche werden dreist auch bei Tageslicht gestartet.

Ich finde Deinen Tipp hilfreich und durch diesen kommt der eine oder andere mal wieder an´s überlegen :o}
#8
14.12.12, 20:57
Attrappen zur Abschreckung schaden nicht und eine Zeitschaltuhr, die bei Dämmerung ein Licht einschaltet, finde ich auch sinnvoll. Auf der Suche nach Beute gehen Gelegenheitstäter in bewohnte Quartiere. Und wenn es dunkel wird, dann kann man von außen schon gut wahrnehmen, wer zu Hause ist und wer nicht.
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#9
14.12.12, 21:56
Zeitschaltuhren habe ich auch in Benutzung, falls wir nicht da sind. Aber noch besser bzw schlechter und abschreckender für potentielle Einbrecher sind meine drei Hunde. Es gibt keine bessere Alarmanlage als einen Hund! Sagt auch ein guter Bekannter von uns, ein ehemaliger Kripo-Beamter.
#10
15.12.12, 02:36
Doch, Gänse. Das waren früher meist die "Haushunde". In meinem Dorf gibt es noch einen Bauern, der sich Hausgänse hält. Die machen einen Lärm und sind ganz schön bissig. Da geht so schnell keiner aufs Grundstück, es sei denn er will die Gans... :o)

Nee, aber es stimmt, dass die meisten Einbrecher nicht von vorne kommen, da sie da ja auch schneller wahrgenommen werden von Fußgängern, Nachbarn...
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#11
15.12.12, 08:28
stimmt, Gänse sind sehr "bissig" und weniger "gutmütig" als Haus-Hunde.
#12
15.12.12, 17:02
@Goldpiranha und @Lichtfeder: Stimmt, nur ist es eben einfacher, Hunde zu halten. Ich kenne eigentlich niemanden, der sich z. B. in der Stadt eine Gans als Alarmanlage hält *lach*.
Ich hab eine Heidenangst vor Gänsen, seitdem mal eins von diesen zischenden Ungeheuern auf mich losgegangen ist. Da sind mir meine Hunde lieber; das sind "Alarmanlagen" mit Familienanschluss.

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