Fitness-Brot

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Dieses Brot ist deshalb so einfach zu backen, weil man keine schweren Teige lange kneten muss, sondern der Teig bleibt relativ flüssig und ist leicht zu rühren.

Die einzelnen Schritte dauern auch nicht übermäßig lange, aber man muss es im Voraus ein bisschen planen, weil sich der ganze Vorgang durch die Teigruhezeiten über 24 Stunden erstreckt. Man wird aber belohnt, weil man ein sehr schmackhaftes und gesundes Brot erhält, das auch noch die optimale Konsistenz hat, also nicht zu hart ist.

Dieses Rezept ergibt 3-4 Brote.

Insgesamt benötigt man

  • 1 kg Roggen
  • 1 kg Weizen (entweder selbst schroten oder im Bioladen bei Einstellung 6-7 schroten lassen)
  • Etwas Sauerteigansatz (gibt es als Pulver zum Anrühren zu kaufen oder man fragt im Bioladen bzw. beim Bäcker des Vertrauens nach einer Handvoll Sauerteig. Wird auch gerne im Bekanntenkreis weitergegeben)
  • Salz
  • 1 Becher Sirup oder Apfelkraut
  • 1 Würfel Hefe (keine Trockenhefe)
  • 250 g Sonnenblumenkerne (ganz)
  • 100 g Leinsamen (ganz)
  • 200 g Sechskornmischung (einweichen oder schroten)
  • 200 g Sesam (ganz)
  • 200 g aufgequollene Hirse
  • Wasser

Und los geht's

1. Ansatz abends (bzw. morgens):

In einer großen Plastikschüssel vermischt man 500 g Roggenschrot, den Sauerteigansatz und 3/4 Liter lauwarmes Wasser und lässt das Ganze abgedeckt 8-12 Stunden stehen.

2. Ansatz morgens dazu (bzw. abends):

500 g Roggenschrot, 500 g Weizenschrot, 3/4 Liter lauwarmes Wasser dazumischen und abgedeckt wieder 8-12 Stunden stehen lassen.

Jetzt auch schon die Hirse in etwas Wasser einweichen.

Weiterverarbeitung abends (bzw. morgens):

  1. Von dem Ansatz zunächst ein Marmeladenglas voll abnehmen und als nächsten Sauerteigansatz im Kühlschrank aufbewahren (hält sich ca. 4 Wochen).
  2. Nun 6 Teelöffel Salz, den Sirup und das restliche Pfund Weizenschrot untermischen, ebenso die zuvor kurz angesetzte Hefe, die Sonnenblumenkerne, den Leinsamen, die Sechskornmischung, den Sesam und die aufgequollene Hirse sowie 1/2 Liter lauwarmes Wasser.
  3. Alles zu einem Brei vermischen (ergibt keinen festen Teig).
  4. In 3 oder 4 gefettete Kastenformen füllen und 1 bis 1,5 Stunden gehen lassen.
  5. Eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen.
  6. Die Brote bei 230 Grad 45 Minuten backen, dann herunterschalten auf 180 Grad und nochmals ca. 30-45 Minuten backen. 

Das Brot lässt sich wunderbar einfrieren. Oder natürlich an Freunde und Verwandte verschenken.

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4 Kommentare


#1
1.8.10, 15:43
Du Nebelparder.
Kann man den Teig und den Schrot nicht zeitgleich ansetzen?
#2
1.8.10, 19:40
@Eifelgold:
Hallo Eifel,
darüber habe ich noch nie nachgedacht, ehrlich gesagt. Vielleicht könnte es damit zusammenhängen, dass der Sauerteig sich erstmal "entfalten" muss, und dann tut es ihm nicht gut, wenn die komplette Menge Schrot und andere Körner schon mit dabei sind. Vielleicht wird es dann nicht locker genug.
Grüße
#3
2.8.10, 19:28
Nein, ich meinte getrennt von einander jedes Ding in seiner Schüssel.
Ich habe das so verstanden, dass du heute Abend den Teig machst, und morgen früh den Schrot ansetzt.
Und das wäre für mich vertane Zeit.
Denn dein Rezept klingt lecker und gut, ist aber dann nicht mehr für die Berufstätigen unter uns. Es sei denn, man macht es am WE.
#4
2.8.10, 20:01
@Eifelgold: Doch, ich bin auch berufstätig und habe das immer so gemacht wie im Rezept angegeben, das lässt sich zeitlich meist noch gut mit einplanen. Es ist gar kein großer Aufwand, es geht tatsächlich recht schnell. Ob man das gleichzeitig ansetzen kann, glaub' ich nicht so recht. Ich nehme an, der Sauerteig muss zunächst mit der kleinen Menge Schrot überhaupt erst mal in die Gänge kommen, dann gibt man die große Menge hinzu, und das muss dann nochmal zusammen "arbeiten", bevor die Körner dazudürfen. Ich mach's schon lange so und weiß auch gar nicht mehr, von wem ich das Rezept mal bekommen habe, ist schon lange her. Dieses etwas mehr an Hantier, das man hat, wird dadurch wieder wettgemacht, dass man nicht so viel Rühren und Kneten muss wie sonst bei manchen Brotrezepten. Probier doch einfach mal beide Varianten aus und schau, was besser ist. Bin gespannt auf dein Urteil.
Grüße

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