Stand übersichtlich aufbauen, freundlich sein und die Menschen in ein Gespräch verwickeln. Damit kann man "Müll" zu Geld machen.

Flohmarkt statt Mülltonne

Jetzt bewerten:
3,7 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Wir haben vor einiger Zeit ein altes Haus gekauft, welches noch voller "Trödel" stand. Wohin mit dem ganzen Kram? Ich habe angefangen zu sortieren: Einen Haufen mit Müll, einen Haufen mit nützlichen Dingen für mich und einen mit Sachen für den Flohmarkt.

Die Sachen für den Flohmarkt habe ich dann wieder sortiert: Kinder (Spielzeug, Teddys ...), evtl. wertvolle Gegenstände, Kleinkram zwischen 0,50 Euro und 5,00 Euro. Bei den Dingen, von denen man glaubt, dass sie wertvoll sein könnten, sollte man sich vorher im Internet genau informieren, oder einen Antiquitätenhändler bzw. einen Fachmann für solche Dinge aufsuchen und schauen, was man evtl. dafür bekommen könnte.

Ich habe also mein Auto voll geladen (die Kiste mit den wertvollen Dingen kommt zum Schluss rein) und bin am nächsten Morgen um 6.00 Uhr auf einen Flohmarkt in der Umgebung gefahren. Kaum angekommen kamen schon die ersten Menschen und fragten mich nach Antiquitäten, Schmuck und Briefmarken. Ich war sehr erstaunt, denn ich kämpfte noch mit dem Tapeziertisch und konnte kaum etwas sehen, denn es war November und noch stock finster. Menschen, die an besonderen Dingen interessiert sind, kommen immer so früh, um die besten Schnäppchen zu ergattern. 

Also sortieren, besondere Dinge griffbereit haben und sehr früh da sein! Das sind meine obersten Gebote.

Dann habe ich mich sehr gewundert, was Menschen alles suchen und kaufen! Es gibt für so ziemlich alles einen Abnehmer. Ich hatte Kinderkleidung, Spielsachen, Küchenutensilien, Gläser, Porzellan, Bleikristall-Schalen, Backformen, Nippes, gebrauchte Kleidung, CDs, MCs, und noch sehr viel mehr Sachen dabei ... die Leute haben sehr lange am Stand geschaut, und wenn man dann noch ein wenig freundlich und gesprächsbereit ist, kann man sogar einen - Eierschalensollbruchstellenverursacher - verkaufen ;-)

Also, Stand übersichtlich aufbauen, freundlich sein und die Menschen in ein Gespräch verwickeln. Damit kann man "Müll" zu Geld machen.

Am Nachmittag gegen 16.00 Uhr habe ich dann langsam aufgeräumt und noch ein paar Dinge zu kleinen Bündeln gepackt und bin auch die noch los geworden. Ganz nach dem Motto: Alles muss raus!

Kleinkram und so was im Paket mit etwas anderem anbieten! 

Am Ende habe ich mit meinen anfangs 5 Kisten dann 300 Euro verdient, hätte ich nie gedacht!

Zusammenfassend kann ich sagen, es gibt für fast alles einen Abnehmer und ich hätte echt nicht damit gerechnet, dass ich an einem Sonntag im November, bei klirrender Kälte Geld mit "Müll" verdienen kann. Schmuck, Briefmarken oder Münzen hatte ich keine dabei.

Versucht es doch auch mal! Gute Termine sind kurz vor Weihnachten und kurz vor Ostern, da suchen viele Leute noch das ein oder andere Geschenk.

Von
Eingestellt am
Themen: Flohmarkt

7 Kommentare


-1
#1 Herr_Wernersen
6.8.11, 11:35
Es ist ein netter Erlebnisbericht, aber - tut mir aufrichtig leid - es ist kein Tip für ein Forum. Wie man Sachen auf dem Flohmarkt verkauft, könnte zwar interessant sein, wenn hier wirkliche Insidertips vermittelt würden. Das passiert aber leider nicht. So fällt das für mich in die Rubrik: Morgentliches Brötchenkaufen - was man falsch machen kann...
5
#2 Die_Nachtelfe
6.8.11, 12:50
Fuer mich ne gute Einfuehrung, da ich noch nie etwas auf einem Flohmarkt verkauft habe. Und lieber les ich das ganze ausfuehrlich und schoen geschrieben, als nur lieblos hingeworfen.

Und Flohmarkt ist doch schon etwas, wovon nicht alle eine Ahnung haben, gerade bei den jungen Haeschen koennt ich mir das oft vorstellen ;) (gehoer ich ja selber dazu)
1
#3
6.8.11, 20:15
Schöner Artikel. Freut mich für dich, dass du so viel eingenommen hast, das war wirklich Glück. Oft ist es leider viel weniger.
Zur Ergänzung schaut mal hier: http://pagewizz.com/auf-troedelmaerkten-geld-verdienen/
-5
#4
6.8.11, 23:13
@Herr_Wernersen: Miesmacher !.
2
#5 Meikehenningsen
7.8.11, 09:09
Ich finde den Bericht sehr wichtig, denn es gibt soviele Menschen die solche Sachen weggeschmissen hätten. Gut gemacht, weiter so. Ich müßte meinen Speicher auch mal entrümpeln, bin aber nicht wirklich motiviert dazu....
1
#6 wermaus
8.8.11, 12:02
Eierschalensollbruchstellenverursacher - LMAO!!!!
Schön beschrieben. Ich war noch nie auf einem Flohmarkt (also als Verkäufer!) und dein Bericht hat mir Lust gemacht. Von daher ist es ein guter Tipp.
3
#7 Cally
8.8.11, 12:05
@wermaus: LMAO???

(cooler Avatar...).


Ich verkaufe meine Sachen auch gerne auf dem Flohmarkt, und als Tipp geht das für mich auch ok. Ich hab mittlerweile 4x oder 5x verkauft, das hat jedes Mal richtig Spaß gemacht und den Dachboden geräumt.
Da kann ich auch steuern, wer meine Sachen bekommt (ja, bei manchen Dingen bin ich eigen - wem ich nix verkaufen will, dem nenne ich einfach einen überhöhten Preis...*lach*).

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen