Fremde Gäste in Party integrieren

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Wer kennt das nicht: man ist auf eine Party eingeladen und kennt - außer dem Gastgeber/n, der/die meistens beschäftigt sind - niemanden. Deshalb hier mein Tipp für Gastgeber:

1. Die fremde Person, die den Raum betritt, wird nicht nur mit Namen vorgestellt, wie es üblich ist, sondern man gibt auch einige Infos preis, z.B. woher man sich kennt (Arbeit, Nachbar, Urlaub), wo derjenige arbeitet, welche Hobbies usw.

2. Diese Person wird mit entsprechendem Hinweis zu passenden Gästen gesetzt, z.B. Hundebesitzer zu anderen Tierliebhabern, Campingfreunde zu gleichgesinnten, Eltern zu Eltern usw.

So kommen die meisten ganz schnell ins Gespräch, und keiner muss sich wie ein Mauerblümchen fühlen.

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28 Kommentare


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#1
4.5.12, 12:25
Guter Tipp, so eine "erweiterte" Vorstellung der Gäste !
Schlecht nur, wenn Gäste nu mal gar kein Hobby haben oder eines für sich erfinden und dann an einen kompetenten Gesprächspartner geraten...
(Ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen :-))
Aber bei Gleiches zu Gleichem: Grüppchenbildung vorprogammiert, die Sitzordnung sollte sich von selbst einstellen, finde ich...
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#2
4.5.12, 13:09
Ich finde, man sollte es dem Gast selbst überlassen von sich zu erzählen. Direkt herauszuposaunen, welche Hobbys jemand hat oder wo und als was er beschäftigt ist, finde ich unpassend.
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#3 Kaari
4.5.12, 15:17
wenn man Gäste hat die schlecht auf andere Leute zugehen können finde ich den Tipp mit den Hobby`s und woher man sich kennt recht hilfreich. Der Beruf tut jedoch nichts zur Sache- finde ich. Da könnte sich mancher überlegen/unterlegen fühlen.
13
#4
4.5.12, 18:46
beide teile des tipps finde ich schlecht.

ich würde es mir im privaten kreis verbitten, wenn die gastgeber derartige informationen über mich verbreiten, ohne dass ich sie dazu berechtigt habe. wo ich arbeite, wohne, wie meine private situation ist und ob ich kinder oder gewisse hobbys habe, geht nicht jeden etwas an.

ich bin auch kein möbelstück, das man passend zu anderen stellen muss. und nur weil ich kinder habe, mag ich nicht in ein mütter-grüppchen geschubst werden, oder zu menschen, die ich abscheulich finde, jedoch auch gern nähen und kochen. wenn ich jemanden interessant finde, werde ich ihn ansprechen, und wenn mich jemand langweilt, gehe ich einige schritte weiter.

daumen runter.
#5
6.5.12, 08:36
gebe Seidenlöckchen voll recht
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#6
6.5.12, 10:50
Selbstbewußte Personen werden kaum ein Problem damit haben, daß alle für ihn unbekannt sind.
Für wenig selbstbewußte oder unsichere Personen ist dieser Tip, das Einverständnis voraus gesetzt, ok.
12
#7
6.5.12, 11:45
ich finde die Idee gut. Ich kenne das von meinem Chor. Plötzlich sass ein fremdes Gesicht da und unsere Chorleiterin sagte nix. Ich bin dann zu der Person gegangen und habe mit Handschlag Moin und meinen Namen gesagt und ich merkte sehr wohl, dass das gut aufgenommen wurde. Irgendwann habe ich das dann aber endlich zum Thema gemacht. Jetzt wird kurz vorgestellt (ohne zuviel persönliches preisszugeben, da erfährt man im Laufe der Zeit noch genug voneinander). Ich finde es netter so!
6
#8
6.5.12, 11:53
@RoteBarbara: Das ist eine sehr unangenehme Situation, wenn man "fremd"irgendwohin kommt und keiner kommt einem entgegen! Deshalb finde ich es ganz prima,wie Du Dich verhalten hast!!!
Gruss Etti
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#9
6.5.12, 13:15
Ich finde den Tipp grundsätzlich nicht schlecht. Aber ich würde auch die Person eher so vorstellen: "Das ist XY. Wir kennen uns aus der Arbeit."
4
#10
6.5.12, 13:45
Als Anregung den neuen Gast nicht nur ins Haus und dann sich selbst zu überlassen, finde ich den Tipp schon ok.
Von der Sache her muss ich allerdings Seidenlöckchen Recht geben! Persönliches erzähle ich lieber selbst und nur den Leuten, die mir sympathisch sind.
Als Gastgeberin würde ich eher eine/n gute/n Freundin oder Freund bitten, sich erstmal des Neulings anzunehmen, bis er sozusagen "warm" geworden ist.
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#11
6.5.12, 18:44
Grundsätzlich bietet der Tipp eine gute Möglichkeit für Einbeziehung schüchterner oder den meisten anderen unbekannter Gäste, aber nur, wenn der Gastgeber diesen Gast vorher fragt, welche persönlichen Infos er in der zu erwartenden Partyrunde preisgeben darf, und welche lieber nicht.

Noch besser wäre es, wenn wenigstens einige der Gäste, die sich untereinander vielleicht auch schon kennen, sich ebenfalls ein wenig vorstellen würden. Dann hat der neue Gast ein paar Kriterien an der Hand, um sich selbst auszusuchen, mit wem er gern mal ins Gespräch kommen würde, und hätte auch gleich ein paar Anknüpfpunkte dazu.

Denn eines ist klar - ich würde (wie seidenloeckchen) nicht wollen, daß man mich auf ein Hobby oder ein Interessengebiet reduziert. Will ich mich mit Leuten umgeben, die meine Interessen teilen, kann ich das in einem Verein oder Internetforum tun. Auf Parties geht es mir eher daum, interessante Menschen, das Fremde, das Neue und Ungewohnte kennenzulernen.

Für jemanden allerdings, der so schüchtern ist, daß er die Hilfe des Gastgebers wirklich braucht, sollte meiner Meinung nach diese Hilfe nicht übergestülpt, sondern zwischen Gast und Gastgeber abgestimmt werden.
3
#12 Gaikana
7.5.12, 23:22
Die Idee ist gut und funktioniert. Wir hatten zu unserem gemeinsamen 60 igsten Gebutrtstag das ähnlich gemacht. Wir hatten Freunde, Familie und Arbeitskollegen, einige kamen alleine und kannten ausser uns niemand. Wir haben eine lockere Tischordnung gemacht. Die entsprechenden Namen auf einen Zettel geschrieben so dass jeder seinenTisch hatte, sich an diesem aber frei setzen konnte. Im Vorfeld haben wir genau , wer vom Typ, Bildung und Interesse zusammenpasst. wer am Tisch zusammensass wurde dann von uns mit einigen Informativen Saetzen vorgestellt und dabei kam der Einstieg ins Gespraech ganz locker zustande. Inwieweit sich dann jeder mitteilt bleibt jedem selber überlassen. Wir tolles Feedback bekommen von Paaren und Single Gaesten, weil sich alle wohlgefühlt haben und keiner sich kramfhaft an seinem Glas festhalten musste, weil er niemanden kannte.
#13 Gaikana
7.5.12, 23:27
Also bei mir klappt das mit dem Überarbeiten nie, deshalb sorry für die Fehler, mit dem IPad gelingt das nicht gscheid
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#14 Gaikana
7.5.12, 23:33
@Erdhexe: keiner geht doch her und sagt ich bin so schüchtern stell mich mal vor. Es ist Aufgabe des Gastgebers dafür Sorge zu tragen, dass sich jeder wohlfühlt, dazu macht man ja Feste, um Freude zu machen. Das man keine peinlichen Details verkündet ist ja wohl selbstverstndlich. Man aber sehr wohl mitteilen wer der entsprechende Gast ist, und woher man ihn kennt. Wer davor Angst hat, sollte wirklich überlegen warum er ausgeht.
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#15 Gaikana
7.5.12, 23:39
Erstaunlich wie bedeckt sich die meisten im Freundeskreis bewegen. Ich frag mich bloss wer dann auf Facebook und Twitter sämtlich Internas verbreitet wenn möglich noch mit Bild. Ich glaub das einfach nicht. Ich jedenfalls werde gerne vorgestellt und bekannt gemacht. Man muss ja nicht den ganzen Abend mit den gleichen Leuten reden. Meine Erfahrung ist jedenfalls immer die, dass diejenigen die sich kennen glücklich auf einem Haufen stehn und man schon sehr viel Selbstbewusstsein braucht als einziger Fremder da einzudringen
6
#16
7.5.12, 23:52
@Gaikana

"Meine Erfahrung ist jedenfalls immer die, dass diejenigen die sich kennen glücklich auf einem Haufen stehn und man schon sehr viel Selbstbewusstsein braucht als einziger Fremder da einzudringen"


Ist auch meine Erfahrung.
Und genau dieses Selbstbewußtsein habe ich nicht, und werde ich leider, wegen traumatischer Erlebnissen, auch nie haben. Daher würde ich mich über eine gewisse "Starthilfe" freuen.
1
#17
8.5.12, 16:30
@Gaikana (#14): Natürlich sagt keiner zum Gastgeber, daß er einen vorstellen soll, weil man so schüchtern ist. So hatte ich es auch nicht gemeint.
Ich wollte nur folgendes sagen: Wenn der Gastgeber dies von sich aus plant, könnte er es dem schüchternen Gast vorher so verkaufen, daß er vorhat, einige, die sich noch nicht kennen, mit ein paar Worten vorzustellen, und daß er deshalb gerne wissen möchte, was und wieviel er den anderen preisgeben darf.
Ich kenne nämlich einige Menschen, die es schon als indiskret empfinden würden, wenn man auch nur ihren Beruf erwähnt, auch wenn ich das selbst nicht nachvollziehen kann. Aber dennoch meine ich, daß man solche Empfindlichkeiten trotzdem respektieren sollte.
5
#18 Gaikana
8.5.12, 17:00
was um alles in der Welt hast du für einen Bekanntenkreis. Es ist doch nicht normal, dass man es als indiskret versteht, wenn man mit Namen vorgestellt und Vielleicht mit Hobby und Beruf.es wird ja keiner bei Eintritt mit dem Mikrofon die große Indiskretion begehen und seine Freunde vorführen. Ich find den Tipp gut Und der liebe Gott bewahre mich vor Leuten, die sich ihres Berufes schämen. wenn ich unter Leute gehe, gebe ich auch ein Stück von mir,es heißt ja nicht, dass man den Gehaltszettel ans Schwarze Brett nagelt.
5
#19 Gaikana
8.5.12, 17:08
Niemand wird reduziert, nur weil man das Hobby oder den Beruf kennt. Es hilft einfach den ersten Schritt in ein Gesprch zu finden. Was man draus macht ist doch jedem selbst überlassen. Sicher kommt man ganz toll auf Partys an, wenn man konturlos rumsteht und nix sagt, das belebtnungemein, wenn man dann ein ebenfalls nichtssagendes Gegenüber hat. Idealerweise kann man dann stolz nicht reduziert nach Hause gehen im befriedigendem Bewusstsein mit Niemand über nichts sagenhaft interessante Nichtse geführt zu haben. Ich halte das für grotesk und Gott sei Dank war ich noch nie mit solchen Gästen gesegnet. Der Anstand gibt einem doch vor, dass man niemanden blossstellt
1
#20 Ribbit
8.5.12, 17:53
Gaikana - da hast du wohl recht... man kann auch in ALLEM ein Problem sehen. :)
1
#21
9.5.12, 11:35
@Gaikana (# 19) 'komm aus'm Lachen nicht raus ...

Gut geschrieben :))))
4
#22
9.5.12, 16:41
@Erdhexe: ich habe nicht gesagt, dass ich den Beruf verrate, ich habe gesagt, wo man arbeitet. Das bezieht sich darauf, dass ich hier in einer großen Stadt mit einem riesigen Arbeitgeber wohne; fast jeder kennt mindestens 1 Person, die dort auch beschäftigt ist; so kommt man immer schnell ins Gespräch.

Und allgemein: natürlich verrate ich nur das, was gewünscht ist; man kennt doch schließlich seine Gäste und kann sie auch gut einschätzen. Also, liebe Gemeinde: keine Sorge, es wird keiner in peinliche Situationen gebracht, es wird keiner geoutet, es ist alles abgestimmt, keiner muss meine Parties fürchten, im Gegenteil, es ist wie bei gaikana, es gibt nach meinen Parties stets ein gutes feedback
4
#23
9.5.12, 16:45
@Gaikana:
****Sicher kommt man ganz toll auf Partys an, wenn man konturlos rumsteht und nix sagt, das belebtnungemein, wenn man dann ein ebenfalls nichtssagendes Gegenüber hat. Idealerweise kann man dann stolz nicht reduziert nach Hause gehen im befriedigendem Bewusstsein mit Niemand über nichts sagenhaft interessante Nichtse geführt zu haben.****

der Kommentar 19 ist ja wohl mit das beste, was ich bisher gelesen habe, vielen Dank, echt zum schmunzeln. Leider Gottes war ich schon mal genau auf so einer Party, wie Du schreibst (s. **); war das furchtbar
#24
9.5.12, 17:08
@ollski (#22): Das mit dem Beruf war doch nur ein Beispiel von den Empfindlichkeiten einiger mir bekannter Leute. Andere haben andere Empfindlichkeiten, und die sind nicht immer dem Gastgeber auch bekannt, weshalb ich (als eine Gastgeberin, die einmal eine für mein Empfinden völlig harmlose Info über einen Gast gegeben hat, und dafür von diesem fast gesteinigt wurde) einfach nur ganz allgemein zur Vorsicht raten wollte.
2
#25 Oma_Duck
9.5.12, 17:39
"Das ist Herr Schmutzki. Er ist frisch geschieden und hat eine florierende Pelztierfarm!" Kaum anzunehmen, dass es an Diskussionsstoff fehlen wird nach dieser Vorstellung.
Auf der sicheren Seite ist man wohl eher, wenn man dem "unbekannten Gast" überlässt, Details seiner Lebensumstände zu erzählen.
3
#26 Gaikana
9.5.12, 23:56
@Oma_Duck: Da man ja meistens gut erzogen ist, und auch meistens ein Feeling für Anstand hat,möchte ich in diesem Fall doch annehmen, dass man Herrn Schmutzki mit Namen vorstellt und mitteilt woher man ihn kennt oder was man mit ihm teilt. Falls ich jemals so einen Herrn Schmutzki einladen würde. Im großen und ganzen verzichte ich aber auf Schmutzkis, wenn ich mit Freunden feiere. Falls aber jemand gerne Pelztierchen trägt, kann er auch zu seinem Schmutzki stehen. Will sagen, jeder umgibt sich mit Menschen die er mag und achtet und somit kann man ihn auch vorstellen, schließlich ist er was er ist und schämt sich ja wohl nicht seines Broterwerbs.
Jemanden als frisch geschieden oder verwitwet oder was auch immer vorzustellen halte ich für echt plump und geschmacklos und solche Leute tummeln sich doch sicher nicht in diesem Forum
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#27 Oma_Duck
10.5.12, 12:51
@Gaikana: Ach Gottchen, war doch nur ein harmloses Scherzbeispiel! Aber ich weiß, ich kann nicht verlangen, dass meine Art von Humor von Jedem verstanden oder gar geteilt wird. Die Emoticons sind auch nur eine kümmerlicher Ersatz für Mienenspiel und Körpersprache, deshalb verwende ich sie selten ;-)
2
#28 Cally
10.5.12, 12:58
@Oma_Duck: Auch ich hatte anfangs so meine Schwierigkeiten mit deiner Art (vielleicht ein zu deutliche Spiegelung... *hüstel*). Mittlerweile liebe ich Kommentare wie

"Das ist Herr Schmutzki. Er ist frisch geschieden und hat eine florierende Pelztierfarm!"

ebenso wie dein "Zu Befehl!" in einem parallelen Tipp und schätze diese/deine Gelassenheit - die mir noch fehlt, mich aber immer wieder lauthals lachen oder boshaft lächeln lässt.

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