Frieren durch Feuchtigkeit verhindern

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Bei großer Kälte ist reine Wolle wunderbar warm und gemütlich. Wolle hat aber auch die Eigenschaft, viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Wenn man nun direkt auf der Haut Wolle trägt, fühlt sie sich wegen der Feuchtigkeit, die sich im Laufe einiger Stunden ansammelt, feucht und somit kalt an.

Daher ist es empfehlenswert, immer ein Hemd, oder eine Bluse aus Baumwolle oder einer absorbierenden Faser unter dem wollenen Pullover zu tragen. Der Schweiß wird vom Hemd aufgenommen, der Pulli hält schön warm. Auch Leute, die meinen, sie schwitzen nie, geben eine ganze Menge Feuchtigkeit ab, selbst, wenn es kalt ist.

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6 Kommentare


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#1 Cally
18.11.11, 06:20
Baumwolle hält die Feuchtigkeit, deshalb ist dieser Tipp nicht so ratsam - die Feuchtigkeit wird nicht von der Haut weg transportiert, sondern bleibt direkt darauf. Baumwolle saugt sich mit Körperschweiß voll, trocknet sehr langsam und wenn du einmal richtig geschwitzt hast, klebt dir permanent die nasse Kleidung an - so besteht eher die Gefahr sich zu erkälten. Und entwickelt zudem üblen Geruch.
Besser: Kunstfasern mit Silber-Ionen oder Merino-Wolle (-Gemisch).
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#2 donnawetta
18.11.11, 08:26
Wenn ich Wolle trage, fühlt die sich nur dann kalt und feucht an, wenn ich bei entsprechendem Wetter draußen damit rumlaufe. In der Wohung und im Büro bleibt da alles pudertrocken.

Meist ziehe ich allerdings etwas drunter (wegen der Kratzerei) - und da ich nur Naturfasern trage, ist das oft Baumwolle oder Leinen. Habe noch nie erlebt, dass da was klebt, nass wird oder gar stinkt. Wenn ich im Winter in den Busch reite, habe ich eigentlich immer ein Baumwollshirt, einen Wolltroyer und darüber eine dünne Wind/Regenjacke an. Selbst bei schweißtreibenden Tempi passiert da nix. Ich kann also keiner von Euch beiden zustimmen ;-)
#3 Cally
18.11.11, 13:09
@donnawetta:

Ich glaube, das werde ich GERADE SO überleben... *lach*.

Als Nicht-"durch-den-Busch-Reiterin" (da schwitzt ja auch eher das Pferd) aber "Lauf-und MTB-Sportlerin" (da schwitze ich selbst) , kann ich nur die Erfahrungen berichten, die ich mache und du die, die du machst (thihi, lies das mal 3mal hintereinander laut vor...).

Nicht missverstehen, ich LIEBE baumwollene Shirts, aber beim (vorhersehbaren) Schwitzen sind sie tabu...
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#4
18.11.11, 15:43
Stimmt schon, was Cally da schreibt. Trotzdem ist mir, rein von Gefühl her, (nicht nur auf verschwitzter Haut) die Baumwolle lieber als jede Kunstfaser.
Für mich kommen nur U-Hemd und Shirts aus BW infrage, darüber beim Sport was anderes Dickes, ob nun aus Wolle oder Baumwolle. Danach wird eh geduscht und umgezogen.
Hört mir auf mit "transportierenden und atmenden" Microfasern bei Sportkleidung oder Bettwäsche...sowas nehm ich nur zum Putzen. Und silbern ist mein bescheidener Schmuck, das reicht.
Der Tipp ist für mich gut, Ellaberta :-))
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#5 Cally
18.11.11, 16:17
Oh ja, Microfaser-Bettwäsche ist ätzend, da hast du Recht. Kann ich auch garnicht haben...
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#6
18.11.11, 18:10
der tipp stimmt inhaltlich in zwei punkten nicht. reine wollfasern (wenn schafswolle gemeint ist) nehmen bis zu etwa einem drittel ihres eigengewichts feuchtigkeit auf, ohne dass diese sich feucht anfühlen. erst darüber hinaus spürt man die aufgenommen feuchtigkeit auf der haut. das experiment aus der schule hat sich später immer wieder als wahr erwiesen.

baumwolle dagegen fühlt sich bei schon sehr viel weniger wasseraufnahme feucht und unangenehm auf der haut an.

ich trage allerdings auch baumwolle unter wollbekleidung, jedoch nur, weil wolle sich rasch kratzig anfühlt. auf nackter haut ist das schrecklich. das verhindere ich mit einem dünnen bekleidungsstück aus baumwolle unter der wollbekleidung.

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