Gebackener Blumenkohl - asiatisch und vegan

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Hier kommt mal ein Wok-Rezept für eine leckere Beilage zu einem asiatischen Gericht, von meiner ehemaligen koreanischen Kollegin. Gebackener Blumenkohl, asiatisch und vegan. Mir schmeckt diese Beilage auch ohne alles!

Für 3-4 Personen rechnet mal mit 100 g Weizenmehl, ca 1/4 Päckchen Trockenhefe (so ca. 3 g), 50 g Speisestärke, etwas Salz und etwas Zucker, 400 g Blumenkohlröschen und 1 L neutrales Pflanzenöl zum Frittieren (z.B. Woköl, geht aber auch ein anderes).

Erst stellt ihr den Teig her und mischt dafür das Mehl, die Speisestärke, die Trockenhefe, und je eine Prise Salz und Zucker in eine Schüssel und verquirlt das ganze mit gut 125 ml lauwarmen Wasser zu einem glatten Teig. Dann Tuch über die Schüssel und den Teig eine Stunde zur Seite
setzen und ruhen lassen.

Zwischenzeitlich putzt ihr den Blumenkohl, so dass ihr gut 400 g Röschen rausbekommt. Gut waschen und in reichlich kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, dann ein ein Sieb abgießen und eiskalt abschrecken.

Mittlerweile das Öl im Wok erhitzen bis kleine Bläschen an einem Holzlöffelstiel, den man für die Siedeprobe ins Öl hält, aufsteigen. Jetzt zieht ihr die Blumenröschen durch den Teig und backt diese in dem heißen Öl goldgelb auf.

Sie schmecken sehr gut in einer Gemüsebrühe oder als Beilage zu asiatischen Gerichten und wie gesagt, auch ohne alles mag mancher sie.

Sollte noch etwas Teig übrig bleiben, kann man damit z.B. Backspätzele herstellen. Dafür einfach den Teig durch ein Spätzelsieb ins noch heiße Fett streichen.

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10 Kommentare


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#1 Ernestina
5.12.12, 11:43
Ich esse den Blumenkohl lieber pur nur mit etwas Butter oder im Auflauf.

Ist mir zu aufwendig. Ich koche auch viel mit dem Wok, aber sehr sparsam mit Mehl u.a.

Doch für andere klingt es vielleicht verlockend.
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#2
5.12.12, 12:58
Ich liebe Blumenkohl in vielen Variationen und mag es auch halt mal nicht nur pur Natur... :-)

Aber du hast Recht, frischer Blumenkohl mit Butter ist natürlich unschlagbar.
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#3
5.12.12, 13:21
Das ist sehr lecker, das kennt man so oder ähnlich in der gesamten asiatischen Küche, glaube ich. Richtung Indien verwendet man eher Kichererbesenmehl und keine Hefe. Auch in der japanischen Küche habe ich so was Ähnliches schon gegessen und es war immer lecker. Vielfalt ist doch was Schönes.
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#4
5.12.12, 14:57
Ja in Japan nennt man das dann Tempura ein Teig der ähnlich wie der vom Backfisch ist. Am allerbesten schmeckt das dann mit Shrimps aber Gemüse ist damit natürlich auch lecker.
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#5
5.12.12, 21:11
Und nun hab ich Hunger :-)
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#6
5.12.12, 21:43
Klingt supi. Wird gleich morgen ausprobiert!
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#7
5.12.12, 21:59
so mag ich Blumenkohl auch am liebsten ... allerdings gehüllt in klassischen Ausbackteig ... der ist natürlich nicht vegan, weil Ei drin
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#8 hugolina
6.12.12, 13:56
ccbakeneko bin mit Dir einverstanden. Blumenkohl, Broccoli, Stangensellerie, Champions etc. etc. kann man auch ausgezeichnet frittieren. Am besten schmecken mir geraffelte Karotten, welche man am Schluss mit dem Teigrest mischt und als flache Küchlein ausbackt.
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#9
6.12.12, 16:10
@HörAufDeinHerz:

In Indien heißt dieses Gemüse Pakora (= frittiertes Gemüse. Man kann alles nehmen. Kurz vorkochen und abschrecken) . Superlecker mit Minz-Yoghurtsoße.

Das benötigte Kicherebsenmehl gibts im Orientshop.

Ich verwende normales weißes Yoghurt, würze es mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, etwas Zucker, etwas Zitronensaft und frisch gehackter Pfefferminze (nur die Blättchen).

Und jetzt bekomm ich Appetit .....
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#10
7.12.12, 18:28
Gutes Rezept. Variante: etwas Currypulver in den Teig. Oder Currybutter machen und am Schluss drüber. Oder Margarine .

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