Gleiches Muster unterschiedliche Maschenproben

Gleiches Muster- unterschiedliche Maschenproben

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Nachdem ich meine Beanie mit einem Grundmuster (im Wechsel eine Runde rechte, eine Runde linke Maschen) und einem seitlich liegenden Zopf in Runden fertig gestrickt hatte, nahm ich den passenden Schal in Angriff - in der Breite durch zwei seitlich liegende Äsculapzöpfe ergänzt.

Wie selbstverständlich benutzte ich die Nadelstärke und Maschenprobe (auf die Höhe bezogen), wie ich sie bei der Mütze verwendet hatte. Erstaunlicherweise erwies sich das Grundmuster in der Höhe deutlich "länger"  - vermutlich, weil ich beim Hin- und Herstricken sowohl in den Vorder- als auch in und Rückreihen nur rechte Maschen zu stricken brauchte, die sich wohl anders zusammengezogen hatten.

Wollte euch dies nur mal mitteilen, damit ihr nach Bedarf darauf schauen könnt, ob euch das gleiche passiert.

Frohe Ostertage und liebe Grüße!

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9 Kommentare


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#1
7.4.15, 18:23
Ich kann mit Deiner Erzählung so nichts anfangen. Kannst Du mal ein Bild davon einstellen?
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#2
7.4.15, 18:36
trom4schu meint, dass sie das selbe Muster einmal in Runden gestrickt hat, einmal in Hin- und Rückreihen. Obwohl sie dieselbe Nadelstärke verwendet hat, sah das Muster beim Hin- und Herstricken länglicher aus als beim Stricken in Runden. Sie will uns darauf hinweisen, dass man das bedenken soll, wenn man für das Rundstricken eine Maschenprobe in Hin- und Herreihen anfertigt.
Ich denke bei einem Schal macht das nichts aus. Freu dich, dann wirst du schon schneller fertig, weil du die Gesamtlänge schneller erreichst. ;-)

Ich hätte jetzt eher vermutet, dass durch weitere Zöpfe das Muster zusammenschnurrt.
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#3 trom4schu
7.4.15, 18:38
@Mafalda: Danke, Mafalda, du bist mir zuvor gekommen:-)
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#4
7.4.15, 18:48
@Mafalda @trom4schu: Ich kann da trotzdem nichts mit anfangen. Ich bin auch leider kein Profi im Stricken.
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#5 trom4schu
7.4.15, 19:01
@NFischedick: Betrachte bitte mal die Fotos zu meinem (parallel erschienenen Tipp) "Stricken: Zöpfe ohne Stift und Papier markieren": Das Grundmuster besteht aus einem sog. Kraus-rechts-Muster, das vier mal vorkommt. Hier werden in der Hin- und auch der Rückreihe stets rechte Maschen gestrickt. Dabei heraus kommt so ein querliegendes Rippenmuster. Bis hierhin nichts neues...
Bei der Mütze aber mit genau diesem identischen Grundmuster habe ich in Runden (also nicht Reihen) gestrickt. Dadurch wurde dieses Grundmuster deutlich fester. Beim Rundstricken kamen 20 Reihen auf 10 cm Höhe, beim Stricken in Reihen (also hin- und her wie beim Schal) wurde das Gestrick lockerer und ich hatte in der Höhe nur 18 Reihen.
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#6
7.4.15, 19:17
@trom4schu: Ach so! Jetzt verstehe ich was du meinst. Ich habe mir Deinen anderen Tipp auch angeschaut. Konnte damit aber auch nichts anfangen, da ich keine Zöpfe stricke. Ich stricke nur glatt rechts oder kraus rechts. Wie ich schon sagte habe ich 2 linke Hände beim Musterstricken.
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#7
7.4.15, 19:40
Ist ja lustig, jetzt hat henrike mein Bild von den "wilden" Zöpfen bei diesem Tipp hochgeladen. Also diese Zöpfe habe ich nicht "rund" sondern "wild" gestrickt.
D.h. bewusst ungleichmäßig gestrickt, weil ich zu faul war, mitzuzählen, nach wie viel Reihen man die Zopfstränge verdrehen soll, damit es gleichmäßig wird.
#8 trom4schu
8.4.15, 04:47
@NFischedick: ...gibts nicht! Möchte in deinem Sinne protestieren: Probiere doch mal was anderes aus und nimm dir die tollen Videos zu Hilfe, die du besonders bei eliZZZa findest - z.B. googeln unter "eliZZZa Zöpfe stricken", dann kriegst du tolle Hilfen online, die von eliZZZa ganz fantastisch erklärt und vorgge-strickt werden! Nur Mut!
#9
11.4.15, 18:58
@NFischedick: Wenn Du rechte und linke Maschen stricken kannst, dann schaffst Du auch Muster! Und so schwer sind Zöpfe gar nicht. Versuch es doch einfach mal!

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