Grillpfanne versifft?

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Grillpfannen haben durch ihre Lamellen die Eigenschaft, dass sich gerne Öl- und Fettreste in den Vertiefungen sammeln. Wenn man nun kein Putzteufel ist, kann es einem passieren, dass das Öl schon am nächsten Tag getrocknet ist und am Pfannenboden klebt.

Glücklich ist, wer nun eine Grillpfanne aus Gusseisen besitzt. Die kann nämlich Hitze vertragen und man kann grob mit ihr umgehen. Einfach so stark es geht erhitzen, so dass das Öl verbrennt und antrocknet. Nun mit einer Stahlbürste auskratzen und gut ist. Wenn man nun die Pfanne mit Wasser und einer herkömmlichen Topfbürste aus Plastik reinigt, ist sie so gut wie neu.

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12 Kommentare


#1
2.7.07, 19:41
jo
#2 andi
3.7.07, 07:25
also, die stahlbürste gefällt mir nicht, du bringst damit sicher kratzer in die pfanne, di führen dann dazu, dass sich noch mehr anbrennt.
nach dem braten ein wenig auskühlen lassen und dann gleich mit wasser füllen und über nacht "einweichen" lassen ist sicher eine bessere idee...
#3 bobo
3.7.07, 09:02
man kann sie doch auch über Nacht in nasse Zeitungen wickeln. Bei uns geht das...
#4 yogiyamaha
3.7.07, 11:55
Man kann sie auch heiß machen und soviel Salz hinkippen, bis der Boden bedeckt ist.
Salz bindet Fett, und gut ist. nachher mit küchenkrepp durch die Rillen ziehen.
#5 Jo&Co
3.7.07, 15:53
Nimm anstelle der Stahlbürste eine mit Messingborsten. Messing ist weicher als Gußeisen. Nach der mechanischen Behandlung die Pfanne neu einbrennen.
#6
3.7.07, 20:16
Oder aber man gibt heißes Wasser und Spüli in die Pfanne wenn sie noch heiß ist.Das Fett läßt sich dann super abspülen.
#7 Bettman
4.7.07, 22:02
Kleine Ergänzung:
Bitte n u r bei Gusseisenpfannen anwenden. Teflonpfannen sind wie Andi bemerkt hat, hinterher hinüber. Die Drahtbürste kann der Gusseiseren nichts wesentliches anhaben, ausser das vielleicht ein wenig Rost abgetragen wird (wenns den überhaupt gibt). Natürlich kann man auch Messingbürsten verwenden. Kalte Messingbürste auf heißem Gusseisen - das führt allerdings gerne zu Ablagerungen. Das ist eine alte Metallveredelungtechnik und nennt sich "Vermessingen". Zugegeben beim Vermessingen wird das Metall stärker erhitzt - bis zum rotglühen - dadurch verbinden sich die Metalle besser. Aber zum Abrieb und damit zu den Ablagerungen kommt es auch schon bei niederen Temperaturen, die lösen sich dann möglicherweise leichter ab und führen zu Geschmacksbeeinträchtigungen beim Gargut. Ob ich dann hinterher noch essen möchte, ist eher fraglich. Schädlich es es wohl eher nicht, da Messing eine Legierung aus Kupfer und Zink ist; beides Spurenelemente, die vom Körper benötigt werden. und erst in einer Dosierung ab 0,1 g bzw. 1,0 g toxisch wirken. Aber schön anzuschauen isses sicher nich. Das mit dem sofort spülen ist natürlich die beste Idee. Aber manchmal ist eben nur der Geist willig... ;-)
1
#8 smee
4.7.07, 22:15
Gußeiserne Pfannen eh NIE spuelen
#9
8.7.07, 13:21
wieso nie spülen??? iiiih!
#10 JOSI
21.7.07, 18:24
...Weil dann wahrscheinlich der herzhafte Geschmack des Geschnetzelten von vorletzter Woche mit abgeht...
#11 snoopy
19.11.07, 06:06
Vielleicht sollte dieser Drahtbürsten-Brachial-Kur einfach eine gute Vorbereitung der Pfanne vorausgehen: Gusseiesen sollte vor dem ersten Gebrauch mit Ol 2-3 Mal eingebrannt werden, so entsteht eine Emaille-ähnliche Glasur. Anschließend bitte nur noch mit heißem Wasser (ohne Seife!!) reinigen und erneut (kalt) einölen.
#12 Ulli
4.9.08, 17:25
Ich habe ein Problem - mein Vater hat die NIE SPÜLEN Taktik echt auf die Spitze getrieben. Die Pfanne ist nicht mehr zu benutzen und ich versuche sie zu restaurieren. Hat jemand Tipps? Ich habe mich gerade mit einem Schraubenzieher und Hammer auf den Boden durchgekämpft. Zugegeben von unten (Herdseite) die Obere ist nicht gaanz so verdreckt. Ich messe hier gerade eine Schmoddertiefe von knapp über einem bis zwei mm. Mit der Drahtbürste habe ich kaum Erfolge erziehlen können, ist einfach zu hart das Zeug. Habe dann meinen Lötbrenner (1770°C) rausgepackt. Es bringt aber auch nicht viel. Wie bekomme ich die Pfanne wieder hin?

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