Grillrippchen zu "Fingerfood" machen: mit Küchenschere

Jetzt bewerten:
3,4 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Grillrippchen oder neudeutsch Spareribbs sind nichts für Messer und Gabel. Ich zerschneide sie nach dem Grillen mit einer starken Küchenschere, Schnitte natürlich zwischen den einzelnen Rippenknochen. So kommen sie portionsweise auf den Teller, oder auf eine größere Platte zum selbst zugreifen. Geht viel einfacher als mit dem Messer. Beim Schnippeln das Rippenstück am besten mit der Grillzange festhalten.

Zusatztipp: Man kennt fast nur noch die ausgiebig marinierten Rippchen nach Ami-Art. Ich persönlich mag lieber "Rippchen naturell", gewürzt nur mit Peffer und Salz. Für viele ein ganz neues "Geschmackserlebnis". Vielleicht mal alternativ anbieten bei der nächstgen Grillparty? Schmecken aber auch aus der Pfanne. Dann gilt: Zunächst mit etwas Wasser und Deckel drauf vorgaren, dann erst "Brutzel-Finishing" - meist möglich im eigenen Fett, dass nach dem Verdampfen der Flüssigkeit zurückbleibt.

Von
Eingestellt am

8 Kommentare


2
#1
14.5.12, 07:23
Klasse - mal ein Tipp aus der klassischen Küche!
1
#2
14.5.12, 09:20
wie lange muss man die Rippchen denn vorgaren? Bei mir werden oft recht hart. Nur mit Salz und Pfeffer schmeckt man wenigstens auch mal das Fleisch!! Gute Idee
6
#3 fReady
14.5.12, 09:38
Jaaa! Die guten alten Schälrippchen (wie sie bei uns heißen)!
Ich könnte immer weinen, wenn ich sehe, wenn sie nach dem Geschmackstodmarinieren auch noch in Grillsoße ertränkt werden.

Gute Idee mit der Schere. Eine Geflügelschere geht übrigens auch.
2
#4 Cally
14.5.12, 09:49
Jepp, Oma Duck, ich koche sie auch in Brühe vor, bis das Fleisch gut zart ist.

Dann entweder "deutsch" gewürzt knusprig grillen oder sie dem Ertrinken in Grillsauce überlassen. Je nachdem, auf was ich gerade Appetit hab.

Und: ich habe einen Metzger, bei dem ich mir nur die kleinen, vorderen Enden der Schälrippchen aussuchen darf - ich persönlich mag die lieber, eben weil sie sich kleiner schneiden lassen.
2
#5 Oma_Duck
14.5.12, 12:03
@scylla: Gar nicht mal so lange, kommt auch auf die Dicke an. Wenn das Fleisch sich "zurückzieht" und die Rippenknochen hervorlugen, kann man einigermaßen sicher sein.
Das Vorgaren empfiehlt sich auch vor dem Grillen, wie Cally richtig schreibt.
2
#6 erselbst
14.5.12, 17:13
spareribs werden gerne gegessen. bei mir gibt es auch einen gemischten spareribsteller ( 2 stck auf BBQ Art--2 stck Bayerische Art ( die werden nur mit Salz/Pfeffer, ein hauch von chili gebraten und kurz vorher mit Honig-weißbier eingepinselt 2 stck Elsässer Art --die sind gekocht , gepöckelt und geräuchert und kommen nur noch kurz auf den grill und werden kurz vor ende mit honig-senf dünn bepinselt.
-1
#7 xldeluxe
14.5.12, 18:41
Ich habe auch einen Schraubenzieher in der Küche, genau wie vorher geschrieben für lose Topfhenkel.
Hilfreich für verkrustete Backbleche, egal ob vom Grillen (trotz Bakpapier) oder vom Kurchenbacken ist auch ein Spachtel, gibt ja auch recht schmale und hilfreich!
#8
12.7.12, 17:51
Endlich mal wieder jemand, der der deutschen Sprache mächtig ist. Spareribs kenne ich net, aber Grillrippchen. Die koche ich nicht vor, die werden bei mir auch so weich. Auch ich bevorzuge die "einfache Art", nur mit Salz und Pfeffer..... und schon gar nicht süß.

Aber eine Schere......... du machst das ja wie mein Liebling....... die schneidet mageren Speck auch mit der Schere...... ich nehm da lieber ein gutes Messer.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen