Haare schonend waschen

Haare schonend waschen

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Es gibt viele verschiedene Methoden die Haare schonend zu waschen. Bei jeder Haarwäsche wird die Schuppenschicht der Haare freigelegt und durch Shampoo mit Tensiden stark angegriffen.

Um mein Haar zu schonen, mache ich kein pures Shampoo auf die Haare, sondern gebe etwas Shampoo in eine kleine Flasche mit Verschluss und fülle sie mit Wasser auf. Die Flasche wird nun kräftig geschüttelt, damit sich das Shampoo mit dem Wasser gut vermischt. Nun schamponiere ich damit nur den Ansatz, den Rest reinigt der runterlaufende Schaum und das Wasser. Das Ergebnis ist ein gesundes splissfreies Haar.

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17 Kommentare


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#1
30.9.15, 20:36
Ein alter Friseurtrick, sehr wirksam und effektiv! So mache ich das auch schon seit Monaten nur noch. (Ich nutze jedoch Friseurshampoos.- Aus zweierlei Gründen: Zum einen sind Sie viel ergibiger. 1 = bis zu 6 Monate bei überschulter-langem Haar! Zahle übers Internet dür eine Flasche 13 Euro. Damit kommt man nicht in der Drogerie über die Monate hinweg aus. Sonst War mein normales Shampoo nach spätestens 2 Monaten durch. Oftmals schon nach 1.) Weiterer Grund: Die normalen "Drogerie"-Shampoos haben häufig mehr Silikone, Tenside und sonstige Chemische Verbindungen zugesetzt bekommen.- Je teurer, desto mehr Panscherei!) Daher schäumt das normale Shampoo auch oftmals umso kräftiger. Die verwendete Shampoo Menge sollte dementsprechend so Minimal, wie nur möglich gehalten werden. Friseurshampoo haben oftmals einen Applikation dabei. Hier ist genau das Shampoo - Wasser Verhältnis vorgegeben. (Da ich 1 Mal die Woche noch mit einem normalen Kräutershampoo wasche - das Billigste, mit dem höchsten Wasserverhältnis - habe ich mir auch hier angewöhnt: Weniger ist mehr und dosiere dies auch dementsprechend unter Wasserzugabe.) Seitdem ich das so handhabe, sind viele vorherige Probleme Geschichte: schnell nachfettende Haare, grausam juckende Kopfhaut, stumpf und kaputt wirkende Haare. Ich bilde mir sogar ein, dass meine Haare mittlerweile sogar schneller wachsen, als sonst. Selbst mein Friseur schien bei meinen letzten Besuch, absolut baff, wie rasch das mittlerweile bei mir geht und wie sich meine Haarstruktur und Kopfhaut verbessert hat. Erklären tue ich mir das so: Früher wurden unsere Haare auch nur mit normaler Seifenlauge und auch aus Teils Wassermangel-Gründen, eher selten gewaschen. Die damaligen Verhältnisse erlaubten dies auch nicht anders. Für die Pflege mußte also auch auf einfachste Mittel zurückgregriffen werden - Kräutersude, Schlamm und Erd-Töne und Co. Und dies reichte ebenfalls völlig aus. Durch unsere moderne Lebensweise haben wir uns in gewisserweise bestimmte Überpflege - mußte angezogen und manche Streß uns mehr, (überfordern unsere Kopfhaut), als sie helfen. Noch dazu reagieren wir auf diese chemischen Zugabestoffe, wie auf Drogen. Nach einiger Zeit gewöhnt sich die Kopfhaut selbst an die schlimmste Chemiekeule. Friseurshampoo haben zwar auch Chemie, dennoch habe ich aber den Eindruck das Sie noch milder bzw. besser allgemein verträglich sind. Beim Falschen Shampoo hat man im Idealfall nur weniger Glanz... im Schlimmsten Fall bedeutet das Allergische Reaktionen, schneller nachfettendes, brüchiges, stumpfes bis hinzu kaputten Haar, juckende oder offene Kopfhaut und und und... Wenn das nicht mal Grund genug zum Überdenken, der Pflege ist.
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#2
30.9.15, 20:59
Der Tipp ist wirklich super. So mache ich es auch seit langem schon.
Ich nutze ca. 1 Teelöffel Schampoo und verdünne mit ca. 300 ml Wasser.
Ich nutze nur silikonfreie Schampoos und meine Friseurin ist immer begeistert von meinen Haaren (überschulterlang, sehr fein, Naturwellen)
Ab und zu noch eine Ölkur über Nacht.
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#3
30.9.15, 21:04
wie sollte denn das mischverhältnis sein? seit ich auf silikonfreies shampoo umgestiegen bin habe ich noch trockeneres und stumpferes haar als vorher und juckende kopfhaut und meine bisher nur an drei Stellen an den armen auftretende schuppenflechte habe ich nun auch auf der kopfhaut .... ich benutze jetzt totes Meer shampoo und hoffe, dass die Stellen wieder verschwinden .... wahrscheinlich ist meine kopfhaut mit dem silikonentzug nicht klar gekommen, es ist zum heulen!
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#4
30.9.15, 22:00
@-ellipirelli-: probier mal einmal die Woche eine Behandlung mit Olivenöl, etwas auf der Kopfhaut verreiben und nach 1-2 Std ausspülen. Das sollte gegen trockene Kopfhaut helfen.
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#5
30.9.15, 22:55
@ellpirelli versuch nach dem Waschen eine Apfelessigspülung ( 1:10 Essig: Wasser). Das schließt die Schuppenschicht deiner Haare und Kopfhaut. Zudem bekommen deine Haare einen tollen Glanz und der Juckreiz verschwindet. Kann sein, dass es die ersten 2-3 Anwendungen etwas brennt, falls deine Kopfhaut so angegriffen ist. Da Apfelessig aber den Ph-Wert unserer Haut besitzt, wirkt es sehr unterstützend bei der Wundheilung.
Ich habe Rosacea und schuppende Ekzeme an der Kopfhaut. Kein Arzt, Medikament, Creme, Salbe etc hat mir so sehr geholfen, wie Apfelessig.
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#6
30.9.15, 23:24
Ich teile schon lange Shampoo und Duschbad (wie auch Spülmittel und Reiniger) durch zwei, indem ich eine Hälfte in eine leere Flasche gebe und mit Wasser auffülle. Das reicht vollkommen aus, zumal ich mir jeden Tag die Haare wasche.
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#7
1.10.15, 04:13
Ich wasche meine Haare seit 20 Jahren gar nicht mehr mit Shampoo. Einfach nur Wasser reicht völlig aus, wenn die Haare etwas fettig sind oder unschön riechen.

Meine Kinder, 4 und 8 Jahre alt, kennen ebenfalls kein Haare-waschen.

Unsere Haare sind weder trocken noch fettig. Sondern einfach ganz normal und gesund.
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#8
1.10.15, 08:17
Ich wasche meine Haare mit Shampoo,aber ich nehme sehr wenig. Ich verdünne es in der Hand und benutze so wenig,das es kaum ins Gewicht fällt. Ich komme mit einer Flasche so ca.5 Monate aus,ich wasche meine Haare spontan,meistens so 1x in der Woche. Ich habe schulterlange Haare,die recht trocken sind. Ich verwende Schauma und bin sehr zufrieden,Shampoo vom Friseur fand ich schrecklich.
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#9
1.10.15, 12:18
Ich habe gesundes und volles Haar, ohne Spliss.
Nur den Ansatz der Haare zu shamponieren würde mir persönlich jetzt aber nicht gefallen.

Die Idee, das Shampoo mit Wasser zu verdünnen, finde ich aber gut.
Das Mischungsverhältnis von xldeluxe finde ich gut.
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#10
1.10.15, 12:29
@Sternenleuchten: Manchmal liegt auch echt an falscher Beratung! Ich für meinen Teil habe als Teenager schon mal Friseurshampoo gehabt (von Keratin) und das War für mich auch nicht das Richtige. Davor und danach hatte ich immer wieder normale Drogerie-Shampoos. Ich habe alle möglichen Produkte ausprobiert: Guhl, Schauma (beide habe ich lange angewendet), Head N'Shoulders, Seba Med, Alpecin, Baby Shampoo und welches bei mir garnicht ging - Loreál! (Vermehrt fettendes Haar.) Zum Schluß War ich dann bei Urea-Shampoo Shampoo ohne Silikone, Parabene und Tenside angekommen. Das klappte 1-2 Monate super, dann fing das auch da an. Wieder vermehrtes Nachfetten und das Schlimmste: Extremes Kopfhaut - jucken begann! (Irgendwann kippte ich mir dann 1 ganze Flasche Oliven Öl über den Kopf, aus reiner Verzweifelung, nur leider half das auch kein bisschen. Dafür hatte ich dann aber nach mehrfachen Waschen immer noch so fettige Haare, als hätte ich die schon seit mindestens 10 Wochen, nicht mehr gewaschen. Ich rief dann in meiner Verzweiflung beim Hautarzt und bei meinen Stammfriseur an. Der Hautarzt konnte mir erst Tage später einen Termin anbieten. In der Situation war dies jedoch keinerlei akzeptabele Lösung für mich. Mein Friseur sagte mir, ich soll vorbeikommen. Er schaute drüber und faltete die Hände über dem Kopf zusammen! - Komplett gelegte Kopfhaut, Trocken und dadurch schon am Schuppen. Schuld sollten jede Menge Shampoo-Ablagerungen sein. (Er verwies mich aber zur Sicherheit noch mal an meinen Hautarzt.) Noch auf dem Rückweg kam ich dann an einen Friseurbedarf vorbei. Ich huschte in den Shop und erklärte mein Problem. Die Friseurin kam zum selben Urteil. Zu meinen Glück hatte Sie eine Lösung parat. (Da ich mir dachte, schlimmer kann es wohl kaum kommen, erschloss ich es einmal auszuprobieren!) Sie gab mir ein mildes Shampoo für gestresste Kopfhaut, gegen das Spannungsgefühl, das gleichzeitig diese alten Shampoobeläge/Reste von meiner Kopfhaut entfernen sollte. Basis war hier Eukalyptus und Süßholzextrakt. (Ich sollte es 6 Tage die Woche verwenden, und 1 Mal die Woche, ein mildes Kräutershampoo (das billigste aus der Drogerie - wegen weniger Zusatzstoffe) anwenden. - Gegen den Gewöhnungseffekt der Kopfhaut. Parallel gab sie mir noch für jeden Tag eine Sprühkur, die ich bei jeden jucken direkt aufspüren sollte. Kaum daheim angekommen pfefferte ich gleich alles Zeugs in die Ecke und ab ging es Duschen. Schon beim Shampoonieren merkte ich sofort ein angenehmes Kopfhautgefühl. (Durch das Oliven-Öl von vorher, mußte ich 2-3 Mal, den Vorgang wiederholen.) Als ich dann aus der Dusche kam, machte ich mir jedoch wenig Hoffnung. Denn solange meine Kopfhaut stets nass war, ging das immer irgendwie. Ich fände mir also die Haare und War sofort baff. Das Jucken war nahezu Geschichte. Zum Schluß, als dann die Sprüh-Lotion aufgetragen wurde, war es gänzlich weg. Ich ging dennoch danach Koch zum Hautarzt. Dieser ganz mir hochwirksames Cortisol. Ausprobiert brannte wie Hund, war jedoch nicht wirklich wirksam. Daher behielt ich meine Therapie bei. (Über Wochen.) Und bald war es gänzlich Geschichte. (Mein Friseur gab mir dann noch den Rat, mir den passenden Shampoo-Applikator zuzulegen und das Shampoo zu verdünnen.) Gesagt getan. Kaum 4 Wochen später kam ich dann zur Kontrolle und mein Friseur konnte es kaum glauben... Die Groß-Baustelle auf meiner Kopfhaut war komplett verschwunden! (Und seither hat sich alles zum Besseren für mich gewendet.) Manchmal liegt es also wirklich, an Unverträglichkeit oder schlichtweg falscher Beratung. (Ich für mich, vertraue jetzt mehr den Fachkräften und weniger der Panscher-Industrie.)Und hochgerechnet ist es für mich so auch noch günstiger... ;-)
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#11
1.10.15, 15:01
Was ist etwas bedenklich finde:
wenn man nicht nur die tägliche Portion Shampoo verdünnt, sondern eine größere Menge, dann verdünnt man die Konservierungsmittel und kann sich Keime einfangen. Das kann zu Hautpilz führen.
Also immer nur das verdünnen, was man heute auch verbraucht.
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#12
1.10.15, 18:43
Ich habe zum Glück keine Probleme mit der Kopfhaut.
#13
1.10.15, 19:27
Danke für eure Tipps, ich werde es ausprobieren!
#14
1.10.15, 20:24
@afina:

Ich hatte noch nie im Leben Probleme mit Keimen oder irgendwelchen Allergien. Wer extrem empfindlich reagiert, sollte vorsichtig handeln. Mir macht so etwas überhaupt nichts aus und ich nutze Kosmetik und Kosmetikartikel ohne jegliche Vorsichtsmaßnahme.
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#15
1.10.15, 20:35
@Mia1970:

Ich habe kürzlich dazu einen Bericht im TV gelesen: Eine Reporterin probierte es aus......nun ja, das Ergebnis war nicht zufriedenstellend.

Absolut nicht vorstellen kann ich mir, dass der "Geruch" alleine durch Wasser entfernt werden kann.
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#16
8.10.15, 19:54
Da muss ich nun so alt werden um zu lernen wie man sich richtig die Haare wäscht. Ausprobiert und für wirklich gut befunden. Ich nehme die Shampoos von balea/dm, die sind ohne Silikon. Denn das gehört für mich zwar schon ins Bad, aber in die Fugen. Leider - egal welches ich nutzte- es war und blieb Stroh. Dank des Verdünnens ist das jetzt Geschichte. Mensch was bin ich froh. Beim ersten Mal hab ichs in einem Glas angemischt, da lief es mir quasi weg, hat aber offensichtlich trotzdem gereicht. Ergebnis: weiche, glänzende Haare und der Juckreiz ist fast weg.Meine Hautärztin verordnete Cortison. Das hat es aber nicht so gut getan. Da ich immer noch keine Flasche gekauft hab fiel mir eben der Shaker aus längst vergangenen Diätdrinkzeiten ein. Rausgekramt, Shampoo und Wasser rein, geschüttelt. Der Becher war voll cremigem Schaum, da lief nix mehr. Hat super funktioniert und ich hab Geld gespart. Weniger Spülung brauch ich auch.
Danke für den Tipp!!!!
#17
8.10.15, 20:43
bitte, das freut mich ;)

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