Kartoffelpürree mal anders

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Eigentlich ist das Gericht ein Arme-Leute-Gericht. Ich habe damit ein bisschen experimentiert und das Ergebnis war toll. Also, die Kartoffeln wie für Pürree kochen, wenn sie gar sind, das Wasser abschütten und ca. 2 gestrichene Esslöffel Mehl über die Kartoffeln streuen. Topf zudecken, etwas warten. In der Zwischenzeit Öl, Butter, Zwiebelwürfel (wenn man will, auch Knoblauch) erhitzen, Zwiebeln glasig werden lassen.

Nun die Kartoffelmasse stampfen, dann das Fett-Zwiebelgemisch, das man gesalzen hat, untermischen. Jetzt mit zwei Esslöffeln das Pürree in "Häufchen" (man nennt sie im Saarland Zinken) auf eine Platte geben. Dazu Salat und wenn man es nicht ganz so vegetarisch will, Würstchen oder Kochschinken. Da das Pürree bereits genug Fett enthält, kann man Reste ganz leicht aufbraten. Ich habe das aufgebratene Pürree auf aufgeschnittene Tomaten gegeben. Alles hat toll geschmeckt.

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8 Kommentare


#1
14.7.09, 21:16
versucht es mal zu studentenschnitzeln (schweinebauch paniert ohne schwarte) und beträufelt das ka-pü mit der öl buttermischung in der ihr die schnitzel gebraten habt.
#2 Eltin
19.7.09, 15:30
Kaigo
warum hast du deine Meinung nicht als eigenen Tipp eingetragen?
#3 Knollennase
19.7.09, 21:43
Mich irritiert das Mehl. Wozu soll das gut sein? Kartoffeln enthalten doch schön Stärke.
Wird das nicht papsig?
#4 de Espe
20.7.09, 04:59
Hallo, Malvine! (?) ;-)
Das ist kein dummes Lästern, das mit dem zwinkerden Fragezeichen!!! Nur, ich "hörte" diesen Namen, der eigentlich irgentwie niedlich kligt, heute zum ersten Mal!
Hier nun mein eigentliches Anliegen: "Kartoffeln wie für's Pürree kochen"!? Was heist, bzw. wie geht das??? "Hörte" ich ebenfalls noch nie!
Muss dazu sagen: "Bin kein "guter", bzw. überhaupt kein Koch"!!!!!!!
Da Dein Rezept jedoch tatsächlich, jedenfalls für mich, ganz interessant klingt, habe ich vorab schon mal volle fünf Punkte gegeben. (Vorschusslorbeeren)?! ;-)
Ich danke Dir jetzt schon für Deine Antwort!
#5
20.7.09, 08:54
Das Pürree wird überhaupt nicht pappig.Das Mehl war wahrscheinlich ursprünglich dazu gedacht,das Gericht sättigender zu machen.Es handelt sich ja um ein Arme-Leute-Gericht.Schmeckt aber mit dem Mehl wirklich super und so lautet das Original-Rezept.Ohne das Mehl wär´s ja einfach nur Kartoffelpürree.LG
#6
20.7.09, 22:40
Für de Espe: Das Gericht ist ein saarländisches Arme-Leute-Gericht.Es schmeckt wirklich gut und man kann es vielfältig abwandeln.Wenn man Pürree kochen will,schneidet man die geschälten Kartoffeln sehr klein und gibt nur wenig Wasser dazu.Im Schnellkochtopf brennen die Kartoffeln auch mit wenig Wasser nicht an.In einem anderen Topf muss man einfach mehr Wasser nehmen.Wenn die Kartoffeln gar sind,schüttet man das Wasser ab.Für normales Pürree würde man nun die Kartoffeln stampfen und heiße Milch dazugeben.Bei den Zinken (Sparrezept) spart man die Milch und nimmt Mehl.Anscheinend hatten viele arme Saarländer ganz früher auch kaum Milch.Aber ein bisschen Fett brauchten sie wegen der schweren Arbeit schon und deshalb kommt das Fett über die "Zinken".LG
#7
5.8.09, 23:53
hallo eltin bitte mein versehen zu entschuldigen bin neu hier.kaigo
#8
6.8.09, 09:13
Danke für den Tipp. Ich habs ohne Mehl probiert...geht besser finde ich!

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