Knüppelteig

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Es ist die Zeit für's Laternelaufen und gesellige Runden um die Feuerschale. Die letzten Grillreserven werden gebrutzelt und es gibt Kinderpunsch, Tee und Glühwein.

Ein weiteres kleines Highlight sind ein paar lange Stöcker mit Knüppelteig. Daran haben nicht nur die Kleinen ihre Freude. Der Knüppelteig ist schnell und einfach gemacht und reicht für einen kleinen Laternenumzug (20 Portionen).

Ihr benötigt

Zubereitung

Die Zutaten werden zu einem zähen, derben Teig verarbeitet. Er ist dann richtig fertig, wenn beim Kneten die Hände und die Schüssel sauber sind. Er darf nicht mehr krümeln oder kleben.

Die Teigportionen werden um das Ende eines Stockes gwickelt/gedrückt und über das Feuer gehalten. Dieses rustikale Brot ist lecker und macht Spaß.

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13 Kommentare


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#1
2.11.13, 22:35
Oh ja, das ist lecker. Es erinnert mich an meine Kindheit.
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#2
3.11.13, 00:21
Stockbrot *herzaugen* *sabber*
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#3
3.11.13, 13:21
Stockbrot gibt es bei uns an der Grundschule am Donnerstag, passend zum Laternenlauf. Die Kinder sind ganz wild drauf und sägen auch schon im Werkuntericht die Stöcke.
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#4 onkelwilli
3.11.13, 13:51
Stockbrot gab es in meiner Kindheit nicht, aber Kartoffelfeuer. Die darin gerösteten, halb angekokelten Erdäpfel schmeckten köstlich und gehörten zum Herbst wie Kastaniensammeln und Äpfelklauen. Das Stockbrot hätte uns sicher auch geschmeckt. Ob man statt Backpulver auch Trockenhefe nehmen könnte?

Bedenken sollte man jedoch, dass diese "Events", wie man heute sagt, nicht zur Routine werden sollten. Sie verlieren dann das Besondere. Denke ich jedesmal, wenn wieder mal die Hüpfburg und die Kinder-Schminkstation aufgebaut wird.
#5
3.11.13, 22:06
OnkelWilli, Deine geliebte Trockenhefe geht auch ;-)
Ich habe mal versehentlich statt einfachem Mehl eine Weizenbrotbackmischung für die Zubereitung genommen und es erst bemerkt als ich dem Teig fertig hatte...der Teig ist RICHTIG DOLL aufgegangen.
Allerdings "geht" der Teig dann ja auch so lange bis er über dem Feuer ist...?
#6
4.11.13, 12:11
Ich kenne dieses Rezept mit etwas Salz und nur etwas Zucker und evtl. einige Brotgewürze (früher waren es Reste von Brotteig. und haben dann abends vor dem St. Martinsfeuer (ist bei uns Tradition nach dem Umzug) ein Wienerwürstchen genommen und das dann an den langen Stock mit dem Brotteig umwickelt und dann ins Feuer gehalten.
In manchen Regionen heißt es bei uns auch Würstelbrot. früher wurden da übrig gebliebene Würstchen mit dem übrig gebliebenen Brotteig noch verwendet und so mit den anderen geteilt (wie der Mantel von St. Martin.

Evtl. eine Alternative??
#7 kreativesMaidle
4.11.13, 13:03
kenn ich auch als Stockbrot!!!
Mmmhhhhh, fein.
Und schon ewig nicht mehr gehabt!!!!
Die einfachsten Sachen sind oft am besten !!!
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#8 onkelwilli
4.11.13, 13:54
@Bossi: Ich würde statt meiner "geliebten" Trockenhefe auch Frischhefe nehmen, wenn ich Vorteile sehen würde. Nachdem ich mit Trockenhefe nur gute Erfahrungen gemacht habe, sehe ich nicht ein, warum.
Ich bin froh, dass sie erfunden wurde. Kommt meinen spontanen Einfällen entgegen - am Wochenende mal eben ein Brot backen z.B.
Wer ist schon so ein Vielbäcker, dass er immer frische Würfel-Hefe im Kühlschrank hat?
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#9
4.11.13, 21:07
susant, das hört sich prima an! ...und man braucht nur einen Stock, weil man Würstchen und Brot schön zusammen hat.
onkelwilli, das mit Deiner "geliebten" Trockenhefe war absolut lieb und mit Zwinkern gemeint!Es sollte auf gar keinen Fall abwerend oder so sein.Wenn Du es so verstanden haben solltest, möchte ich mich entschuldigen, dann habe ich mich nicht gut ausgedrückt.
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#10 onkelwilli
5.11.13, 15:15
@Bossi: Habe ich auch nicht so verstanden, alles ist gut!
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#11
7.11.13, 18:56
onkelwilli, ich hab bei deinem Kommentar einen Nostalgieanfall bekommen... Kartoffelfeuer!!! Genau so hieß das bei uns damals... da wo es das Stockbrot gab! Wir haben es einmal im Jahr in der Grundschule mit der Klasse auf einem riesigen unbebauten Gebiet gemacht... Das ist der Grund wieso ich bis heute ungern Ofenkartoffeln aus der Folie esse - weil die einfach NIEMALS and die Kartoffeln vom Kartoffelfeuer rankommen! :D
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#12 onkelwilli
7.11.13, 19:15
@pipelette: Stimmt, es fehlt das Raucharoma. Um das Angekokelte haben wir "rumgegessen". Sehr ungesund, würde man heute sagen. Damals kümmerte das keinen.
Statt Folienkartoffeln mache ich immer Pellkartoffeln in der Mikrowelle. Am besten eigenen sich dicke Exemplare, vier Minuten bei 700 Watt, dann wenden und nochmal vier Minuten. Folie weglassen, sonst gibts ein Feuerwerk!
Sie lassen sich sehr gut pellen, weil der Dampfdruck von innen ein "Luftpolster" unter der Schale aufbaut. Dazu Zaziki oder Kräuterbutter, oder was einem sonst einfällt.

@Alle: Es ging um Knüppelbrot, ich weiß. Aber bissl Abschweifen muss erlaubt sein, oder?
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#13
18.5.14, 06:48
Toll, meine Kindheit ist wieder da, vielen dank

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