Bewerbungskosten

Kohle vom Arbeitsamt für Bewerbungskosten

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Gerade wenn Du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder arbeitslos gemeldet bist, erstattet das Arbeitsamt pardon die Arbeitsagentur gewisse Kosten, die Du hast. Wichtig dabei ist jedoch, dass Du die Kosten VORHER bei der AA anmeldest (geht auch formlos per Telefon).

Man kann in einem Rahmen bis zu 500 Euro pro Jahr Kosten für Kopien, Bewerbungsfotos, Fahrten zum Gespräch u.a. erstattet bekommen. Ist allerdings nur eine Kann-Leistung und hängt entsprechend von der finanziellen Situation der örtlichen Agentur ab.

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16 Kommentare


#1
12.7.06, 17:06
das war mal...
ich war im letzten jahr arbeitslos, und zumindest bei uns sieht das ganze etwas anders aus.
der höchstsatz für die erstattung von bewerbungskosten liegt inzwischen bei ca 280 euro den genauen betrag hab ich nicht mehr im kopf). inzwischen kann man auch nicht mehr die quittungen für fotos, kopien etc einreichen, sondern bekommt für jede bewerbung 5 euro pauschal. allerdings muss man mit antwortschreiben nachweisen, dass man sich dort auch wirklich beworben hat.
so ist es zumindest bei uns, mag sein, dass es hierbei noch regionale unterschiede gibt.
#2 schlumpf
13.7.06, 08:52
@17:06:
echt - "mit "ANTWORTSCHREIBEN"? Also mit just dem Ding, das man in aller Regel heutzutage gar nicht mehr geschickt kriegt, nicht mal mit Ablehnung, geschweige denn auch nur seine Unterlagen zurück?!

Wie lebensnah! Kann man mal sehen, wie sehr die "umstrukturierte" BA ihre Hand am Puls der Zeit hat...
#3
14.7.06, 19:04
Presseinfo der Bundesagentur für Arbeit:

«Die Agentur für Arbeit kann in der Regel Kosten, die durch die Erstellung und Versendung von Bewerbungen entstehen, übernehmen.

Die Erstattung der Bewerbungskosten – gemeint sind hier in erster Linie die Aufwendungen für Bewerbungsfotos und das Porto – ist aber an bestimmte Voraussetzungen (gesetzliche Regelungen) gekoppelt:

• Eine Antragstellung – telefonisch oder persönlich – muss unbedingt vorher, das heißt bevor die Kosten entstehen, bei der Agentur für Arbeit erfolgen.
• Es werden nicht die tatsächlich entstandenen Kosten, sondern für jede nachgewiesene Bewerbung 5,00 Euro erstattet. Als NACHWEIS gelten Antworten auf Bewerbungsschreiben, Einlieferungsbelege der Post und so weiter.
• Im Jahr können nicht mehr als 260 Euro Bewerbungskosten pro Person von der Agentur für Arbeit gezahlt werden.

Sollten Sie Probleme bei der Erstellung oder Optimierung Ihrer Bewerbungsunterlagen haben, wenden Sie sich ebenfalls an die Agentur für Arbeit vor Ort.» usw ... usw ...
#4
17.7.06, 06:53
Bei einigen Arbeitsagenturen gibt es die Möglichkeit, seine Bewerbungen dort frankieren zu lassen. Ist aber regional bedingt und hängt auch von der jeweiligen Haushaltslage der AA ab.
#5 Maria D
24.8.06, 10:52
Super Tipp! Danke. Und immer schön alle Belege sammeln!
#6
26.8.06, 20:01
ob das pauschal oder in Höhe der nachgewiesenen Kosten erstattet wird, ist auch in jeder AA unterschiedlich, teilweise werden auch nicht 5, sondern nur 3 oder vielleicht nur 2,50Euro erstattet.
#7
2.9.06, 13:21
Einfach mal beim arbeitsamt selber bewerben. Die suchen immer.
#8 Thomas
3.9.06, 19:49
Ich kann nur sagen,daß in meinem Amtsbezirk ab 01.08.2006 die Bewerbungskostenpauschale von 260 EUR im Jahr auf 130 EUR abgesenkt wurde und das,obwohl man sich mindestens einmal die Woche bewerben soll und in meinem Amtsbezirk über 20 % ohne Job sind.Und formlos und per telefon ist Unsinn!!!Alles schriftlich und vorher einen Antrag direkt beim Amt holen,denn auf Grund der Hartz 4 Reformen sind die Ämter nur noch über Callcenter zu erreichen und bringt das formlos nix.IMMER PERSÖNLICH DEN ANTRAG HOLEN UND ALLE MÖGLICHEN QUITTUNGEN MIT EINREICHEN;BESSER MEHR ALS ZU WENIG!!!!!
#9
5.9.07, 15:36
Das ist richtig. Die meisten Agenturen berechnen Pauschal 5 € pro Bewerbung. Manche AA allerdings erstatten auf Nachweis der Belege und Quittungen. Ich denke mit 5 € Pauschal fährt man nicht schlecht. Antwortschreiben sind nicht unbedingt erforderlich. Das ist Theorie. Die Kopie des Anschreibens reicht aus. Und das die "Call Center", welche eigentlich nicht mit einem Call Center gleichgesetzt werden können, dieses nicht annehmen können; ist definitiv falsch. Bei einer tel. Antragsstellung wird ein Vermerk im entsprechenden Datensatz festgehalten und gleichzeitig ein Antrag auf Bewerbungskosten oder Reisekosten versandt. Nun ist es so, das man in unserem Bezirk 260 € pro Jahr für Bewerbungskosten hat. Die Kosten für Reisekosten allerdings nicht dieser Grenze unterlegen sind. Wäre ja auch viel zu schnell erreicht. Man stelle sich vor: Ein Vorstellungsgespräch findet in 300 KM Entfernung statt. Da das Gespräch allerdings bereits um 7.30 Uhr ist, wird durch die AA auch noch eine Übernachtung bezahlt. Dann hätte man schnell die Grenze erreicht. Und wenn man dann ausschliesslich die Bewerbungskosten (meistens) 260 € zu Grunde legt, sind das immerhin 52 Bewerbungen. Macht Erstattung für 1 Bewerbung pro Woche. Also 1 Jahr abgedeckt. Finde die Einstellung übrigens nicht korrekt; wenn man sagt: Ich soll 10 Bewerbungen nachweisen und bekomme nicht alle Erstattet. Ich habe das immer so gesehen, das ich bei der Arbeitsuche auf mich gestellt bin, die AA mir beratend zur Seite steht. Ich kann nicht verlangen, das andere für mich Arbeit suchen; wenn ich nicht mal selbst bereit dazu bin. Wenn dann noch eine finanzielle Unterstützung dazu kommt, bin ich ganz zufrieden. Das sollte man mal mit anderen Ländern vergleichen. Abgesehen davon, das viele falsche Berufsvorstellungen haben. Wenn man Arbeitslos ist, sollte man sich durchaus unter Wert verkaufen, sofern dadurch die Mglk. ergibt, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dadurch kann man nur wieder einsteigen. Macht sich besser in einer Bewerbung, als Arbeitslos vermerkt zu haben. Wenn man alle Mglk. bereit ist zu nutzen und flexibel ist, ist das mit der Arbeitssuche gar nicht so ausweglos, wie es scheint. Schliesslich sind die meisten aufgrund Ihrer Einstellung keine Konkurrenten. Bei der AA kann man sich natürlich auch bewerben. Man muss sich aber natürlich jeden Tag wieder den Missmut der Bevölkerung anhören, ganz egal wie motiviert und flexibel man an die Arbeit geht. Würde manch einen, der über die AA schimpft, gern für eine gewisse Zeit bei der AA angestellt sehen, damit Er dann aus erster Hand erfährt, wie undankbar das sein kann.
#10 Studentin
13.9.07, 17:42
Hallo,
der Tipp ist bis auf die Summe der Pauschale estmal gut. Leider gelten die Erstattungen nicht für junge Leute, die sich bei einer Universität oder für einen schulischen Ausbildungsplatz bewerben. Daher lohnt sich in diesem Fall kein Antrag.
1
#11 AP
2.12.07, 18:47
Tja der Tipp ist in einigen Punkten leider falsch (wurde jedoch schon unten von anderen Lesen korrigiert). Ich arbeite bei der Agentur für Arbeit.... und naja... bei einem Punkt gibts noch was zu sagen:
Man sollte zwar Antwortschreiben als Nachweis beifügen, es reicht aber auch eine Kopie (zweiter PC Ausdruck) des Bewerbungschreibens aus. Also ist es echt leicht seine 5 Euro pro Bewerbung einzusacken. Und manchmal auch so leicht, dass man auch betrügen kann
#12 hoerman
7.6.08, 21:53
der Rahmen ist derzeit 260€ pro Jahr
#13 Die Jule
18.12.08, 13:24
260€, also pro Bewerbung 5€, aber maximal 260 (52 Bewerbungen).

Man lässt sich den Antrag zusenden, und darauf trägt man dann alle Bewerbungen AM ANTRAGSSTELLUNG ein (d.h. wenn man am 1.12. 50 Bewerbungen geschrieben hat, aber am 2.12. erst den Antrag holt - Pech gehabt!)

Fahrtkosten:
vorher zum Amt, V-Gespräch anmelden und Antrag mitnehmen. Dann bekommt man die Fahrkarte zum Bew.ort und dazu ein Formular, dass der potentielle Arbeitgeber abzeichnen muss (dass man eben wirklich da war), und entsprechend Tagegeld/Übernachtungen bezahlt.
#14 Nochmal Die Jule
20.4.09, 10:29
... und mittlerweile ist alles anders!

Das mit den 5 € pro Bewerbung ist überholt, Antrag gibt es keinen mehr. Man gehtzum persönlichen Termin beium Berater, und der entscheidet dann, ob man den Anspruch hat, einen Antrag zu stellen. Und DANN entscheidet sich (nach dem Antrag), ob und was man kriegt *seufz*
#15 Anne
4.11.12, 11:50
Ich hatte für eine Bewerbung gerade mal 2€ bekommen.Dafür musste ich in einem Dokument die Adresse,den Werdegang(Ablehnung)und das Datum vom Abschicken und erhalten eintragen.Für mich eigentlich sehr viel Aufwand,für 2 €.
Im Endefeckt habe ich mir meine Arbeit selber gesucht.Früher hatten wir für das Arbeitsamt,heute Arbeitsagentur nur den Ausspruch : "verlässt Du Dich auf das Amt,bist Du verlassen".Die Agentur hat mir noch nie eine neue Arbeit beschafft.
LG
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#16 Hermann_August
4.11.12, 19:05
@#9: Ich gehe mal davon aus das Du bei der AA arbeitest,denn sonst würdest Du nicht so schreiben,Die Kollegen von der AA leben von dem Geld das die Beitragszahler einzahlen also können Sie auch etwas dafür tun.Das ist aber meistens nicht der Fall,Kaffeetrinken und Pause machen können Sie am Besten.

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