Um in einem Notfall besser von Ärzten behandelt werden zu können, sollte man eine Medikationsliste von den aktuell einzunehmenden Medikamente mit sich zu führen.

Medikationsliste für den Notfall mitführen

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Um in einem Notfall besser von Ärzten behandelt werden zu können, sollte man eine Medikationsliste von den aktuell einzunehmenden Medikamente mit sich zu führen.

Es kann schneller passieren als es einem lieb ist, dass man in eine Klinik eingeliefert wird. Falls man nicht ansprechbar ist, aber notfallmäßig behandelt muss kann dann leider keine Information zu einer bereits bestehenden medikamentösen Therapie eingeholt werden. Dies kann zu fatalen Behandlungsfehlern führen.

Gut ist es für solche Fälle, eine aktuelle Medikationsliste mit sich zu führen, auch falls man gelegentlich rezeptfreie Arzneien wie Aspirin einnimmt bitte notieren. Dieses sollte ebenso selbstverständlich sein wie z.B. bei Diabetikern, die einen Hinweis mit sich führen, Epileptikern, Schrittmacherträgern. Kurzfassung genügt.

Die behandelnden Ärzte können so besser entscheiden, welche Mittel und Methoden sie anwenden, denn oft gibt es erhebliche Wechselwirkungen.

Besser ein kleines Zettelchen mit sich rumtragen als jahrelange Vorwürfe "hätte ich doch".

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16 Kommentare


#1
25.4.13, 23:08
Dein Tip kann Leben Retten!!!
Ich habe zusätzlich immer noch eine Karte mit meiner Blutgruppe
In der Portemonnaie.
Daumen hoch!!!
5
#2
25.4.13, 23:18
Top Tipp! Das nennt sich dann: Der mitdenkende Patient! Ein Medikamentenplan-Vordruck läßt sich ganz einfach aus dem Internet ausdrucken, in den man sich alles notieren kann, was man so "schlucken muss". Gehört genauso im Geldbeutel, wie etwas "Kleingeld".
2
#3
26.4.13, 10:06
:o) Danke Dir. Habe ich immer in meiner Handtasche dabei.
3
#4
26.4.13, 10:20
Ganz wertvoller und wichtiger Tipp!
Dafür five points!!
2
#5
26.4.13, 11:54
Das ist so wichtig ! Gerade gestern hatten wir einen Unfall, wo uns einer reingefahren ist. Es ist uns nichts passiert, aber ich nehme so einiges an für mich wichtigen Medis- und hatte keine Liste dabei. Das werde ich ab heute sofort ändern.
Danke, Varicen, dass du die Sache mal ansprichst!
2
#6
26.4.13, 15:28
Klasse Tip, den ich inzwischen schon bei meinem Mann eingeführt habe. Er hat Lungenfibrose und leided oft unter recht großer Atemnot.

So habe ich ihm ein Kärtchen angefertigt - so wie eine Visitenkarte- worauf unsere Festnetz Telefonnummer, meine Handynummer und unsere Adresse steht. Danach habe draufgeschrieben was er für eine Erkrankung hat und welches Medikament er nimmt. So hoffe ich das der Notarzt demnach sofort erkennen kann was mit ihm los ist anstatt erst allmögliche Checks zu machen wobei kostbare Zeit verlohren gehen kann. Immerhin trägt er diese Karte nun stehts in seiner Brieftasche verbunden mit seiner Krankenkassenkarte herum und mit etwas Glück wird ihm das eines Tages sehr gut helfen falls tatsächlich ein Notfall eintritt wärend er alleine unterwegs ist.
#7
26.4.13, 18:57
Sehr gut, dieser Tipp!- Da schnellt mein Daumen doch nach oben.
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#8
26.4.13, 21:14
Ich betreue eine blinde gehbehinderte Frau im Alltag.
Wir haben einen Notfall-Umschlag gefertigt, dort sind alle wichtigen Erkrankungen, Medikamente, Ansprechpartner mit Telefonnummern und die Ärzte aufgelistet.

Vorrangig und in DICKEN Buchstaben die wichtigsten Details eintragen wie z.Bsp. Macumar-Patient oder Aids-Patient oder allergische Reaktionen auf bestimmte Medikamente.
Vor 4 Wochen ist "meine Dame"draussen gestürzt (Sie war alleine unterwegs).
Passanten riefen einen Notarzt und dieser hat den Notfallumschlag sofort geöffnet.
Ihr wurde unter Berücksichtigung einiger medizinischer Fakten sehr gut geholfen.

Seid dem trage ich auch ein kleines Kärtchen bei mir, denn man weiss ja wirklich nie was kommt.

Seid langer Zeit ein (für mich) wertvoller Tipp!
#9
26.4.13, 22:41
Super Tipp! Daumen hoch!
Kleiner Anhang:
Bitte auch an die lieben kleinen denken und für sie so etwas anfertigen (falls die Kinder Medikamente nehmen müssen) und ganz wichtig auch an den Kindergarten und die Schule weitergeben.
#10
27.4.13, 09:24
Ich finde deinen Tipp sehr gut. Im Krankenhaus wird man mit Sicherheit auch danach schauen, solltest du aber Unterwegs Bewusstlos werden oder dich nicht äußern können wird kein Rettungsdienst vor der Behandlung deine Tasche nach eine Mediliste durchsuchen. Viele tragen auch deswegen extra angefertigte Armbänder.
Soll nicht böse sein, spreche aber aus Erfahrung.
#11
27.4.13, 15:57
Klasse Tipp!!! Wir machen es auch so!!!

Noch ein zusätzlicher Tipp. Auf diesem Zettel haben wir zusätzlich die Adresse und Tel.-Nr. unseres Arztes geschrieben. Ausserdem unsere Tel.-Nr. und die Tel.-Nr. unseres Sohnes. So können auch im Notfall sofort die Angehörigen informiert werden.
#12
30.4.13, 22:10
So eine Notiz findet sich bei mir auch im Geldbeutel. Dort ist auch mein Personalausweis, mein Organspendeausweis und eine kleine Karte, auf der meine Blutgruppe notiert ist. (Während einer Blutgruppen-Bestimmungs-Aktion des BRK erhalten)
#13
11.12.14, 21:52
Bitte Allergien und Unverträglichkeiten nicht vergessen.
Ich zb bin gegen Ein bestimmtes Kontrastmittel, ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel allergisch. Mein Freund gegen Penicillin.
Das kann man oft gar nicht mehr so leicht beantworten wenn es einem schlecht geht.
Denkt auch an Viagra oder die Pille falls sowas eingenommen wird.
Viagra und blutdrucksenkendes Nitrospray sind eine tödliche Kombi.
#14
11.12.14, 21:53
Bitte Allergien und Unverträglichkeiten nicht vergessen.
Ich zb bin gegen Ein bestimmtes Kontrastmittel, ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel allergisch. Mein Freund gegen Penicillin.
Das kann man oft gar nicht mehr so leicht beantworten wenn es einem schlecht geht.
Denkt auch an Via G r a oder die Pille falls sowas eingenommen wird.
Via G r a und blutdrucksenkendes Nitrospray sind eine tödliche Kombi.
#15
9.8.15, 16:43
Ich trage mehrere Zettel mit mir rum. Da steht drauf Achtung Diabetiker, Marcumarpatient, Allergiker, Asthmatiker, Schmerzpatient mit den Jahren wann festgestellt, meine Krankenkasse mit Adresse und KV-Nr. incl. meiner aktuellen Medi-Befreiung, alle meine bisherigen OPs, aktuelle Medikamenteneinnahme, alle bisher festgestellten Erkrankungen die wichtig und/oder chronisch sind, Auflistung welche Pässe alle vorhanden sind, mit welchen Erkrankungen ich im Krankenhaus lag wie auch Bluttransfusionen alles mit Jahresangabe, wann und wieviele Schlaganfälle ich hatte, alle Adressen mit Tel.-Nr. meiner aktuell behandelnden Ärzte der entsprechenden Richtungen, wichtige Erkrankungen der engsten Familienmitglieder, Reha-Kuren mit Jahresangabe und Richtung. Jedes Mal wenn ich in ein Krankenhaus komme wollen die Ärzte das alles wissen und da es mittlerweile bei mir sooo viel geworden ist kann ich mir nicht alles merken und vergesse meist wichtige Sachen zu erwähnen. Genauso verhält es sich wenn ich einen komplett neuen Arzt aufsuchen muss. da sind diese Seiten echt hilfreich, denn ich schreibe nur "siehe Beiblatt" und lasse die Seiten von den Ärzten oder Schwestern einfach kopieren. Bei meinem Perso ist ein Vermerk der auf die Dokumentenmappe hinweist die ich immer bei habe, in der sich alle Ausweise, Bücher und Pässe befinden und bei Bedarf aus der Tasche genommen werden darf wenn ich nicht mehr ansprechbar bin. Dort befinden sich auch die selbsterstellten Seiten und mein Opioid-Ausweis vom Schmerzzentrum. Dieses Dokumenten-Gesundheitsbuch in DIN-A5 habe ich in der Apotheke gekauft. Ich kann nur sagen dass es sehr sehr hilfreich ist gerade weil es bei mir schon so viel Wichtiges gibt was man einfach nicht mehr im Kopf behalten kann. Kann ich jedem nur empfehlen der viele wichtige Erkrankungen hat. Nach und nach haben sich meine erstellten Seiten von 2 auf 7 erhöht weil immer wieder wichtige Angaben hinzukamen an die ich anfangs nicht dachte.
#16
9.8.15, 16:46
Durch eure Kommentare weiß ich auch was auf den Zetteln noch fehlt: Blutgruppe und wer im Notfall zu benachrichtigen ist. Danke an euch! :-)

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