Online-Tagebuch schenken
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Online-Tagebuch zum 18. Geburtstag schenken

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Ein Online-Tagebuch ist ein wunderschönes Geschenk zum 18. Geburtstag.

Vor einigen Tagen hat mir meine Freundin erzählt, was sie für ihre Tochter gemacht hat und ich war so fasziniert davon, dass ich es hier mit allen Eltern und Großeltern teilen möchte. Natürlich können größere Geschwister den Tipp auch anwenden.

Ihre Tochter ist nun 6 Jahre alt und meine Freundin hat für sie als sie nur wenige Monate alt war eine E-Mail-Adresse mit dem Namen ihrer Tochter angelegt. An diese E-Mail schreibt und schickt sie zu gewissen Anlässen Mails an die Tochter. 

Meine Bilder sind  Beispielbilder, wie es in ungefähr aussieht. Sie schreibt Mails z.B. wie diese:

  • Du hast nun deinen 1. Zahn
  • Dein 1. Wort
  • Deine ersten Gehversuche
  • Heute war Familientag im Freizeitpark
  • Familientag am Strand
  • Urlaub
  • Familientreffen
  • 1. Schultag
  • Kommunion  
  • Dein erstes Fahrrad
  • Deine Freunde  usw.

Sie schickt ihr Fotos und Grußkarten und auch an manchen Tagen, wenn die Kleine mal krank war, was sie hatte und wie die Tage verliefen, oder an besonders schönen Tagen.

Meine Freundin meinte, wenn die Kleine 18 Jahre alt wird, dann gibt sie ihr diese E-Mail-Adresse mit Passwort und sie hat Informationen über die letzten 18 Jahre. Ein Online-Tagebuch eben, mit vielen Postkarten, Fotos und auch Nachrichten von den Eltern an sie. Vielleicht der eine oder andere Ratschlag für die Zukunft ...

Ich ärgere mich, dass ich an so was Schönes nie dachte, jetzt ist es bei uns schon fast zu spät dafür. Doch an alle, die noch ganz kleine Kinder haben, richtet sich dieser Tipp. Ich weiß, als ich damals 18 wurde, hätte ich mich persönlich über so was riesig gefreut. 

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15 Kommentare


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#1
19.5.15, 05:52
Der Gedanke ist bestimmt lieb gemeint, aber nicht nur das Kind hat dann die Informationen der letzten 18 Jahre, sondern auch das Internet. Für viele unbedenklich, für mich viel zu unpersönlich. Es lebe das reale Leben mit 'realem' Papier, ausgedruckten Fotos und der Handschrift des Schenkenden. Bin da etwas altmodisch und bevorzuge deshalb auch ein 'reales' Tagebuch, das vor Liebe und Nostalgie aus allen Nähten platzt :).
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#2
19.5.15, 08:16
Ich finde die Idee an sich auch echt süß. .. aber wer hat die zeit sich jedesmal sobald irgendwas schönes ist an den Rechner zu setzten... also ich nicht... leider!!

aber ich hab eine Kiste für meine 15 Monate alte Tochter wo ich alle besonderen Sachen sammle... Geburtstagskarten, erste paar Schuhe. . und halt alles was besonders ist... und die bekommt sie von mir wenn sie 18 Jahre ist... dann hat sie reelles in der Hand. .
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#3
19.5.15, 08:53
@Yolina: Naja, wenn es alles E-Mails sind, kann die das allgemeine Internet ja nicht lesen.


Was mich aber an dem Tipp stören würde, ist der Effekt, wenn das Kind dann 18 ist, die geschenkte Mailadresse aufruft, und erstmal von hunderten von E-Mails erschlagen wird, durch die es sich dann klicken muss. Womöglich noch mit Spam dazwischen, weil irgendwelche Bots die Adresse erwischt haben. Da fände ich ein Papier-Tagebuch schöner.
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#4
19.5.15, 08:59
Tolle Idee, meine Kinder hätten die Emails verschlungen.....
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#5 xlzicke
19.5.15, 10:02
Es ist einfach diie Zeit, in der alles mit dem Computer gemacht wird. Viele Dinge werden dadurch doch sehr unpersönlich und lieblos. Handgeschriebene Briefe und schöne Postkarten aus dem Urlaub werden immer seltener, die Technik ist für die meisten Leute einfach bequemer. Ich habe heute noch Briefe, Karten und kleine Zettelgrüße meiner Kinder in einem Karton, dazu die ersten Schuhchen und Schulhefte, usw. Wir stöbern gern alle zusammen darin und erinnern uns zurück.. Es ist heute nun mal anders und man muß sich daran gewöhnen, auch wenn es manchmal schwer fällt.
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#6
19.5.15, 10:19
Ich finde persönliche Dinge auch schöner. Als ich 18 geworden bin habe ich von meinen Eltern ein ganz persönliches Fotoalbum bekommen. Darin befindet sich alles angefangen bei meiner Geburt bis zu meinem 18. Geburtstag. Das Album besitze ich heute noch, obwohl ich mittlerweile schon 44 Jahre alt bin. Ab und zu schaue ich ganz gerne mal wieder in dieses Album rein und erinnere mich an meine Kindheit gerne zurück. Das gleiche hat mein Bruder auch bekommen. Ich finde das einfach schöner!
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#7
19.5.15, 10:55
Die Idee ist ja ganz nett, aber mir auch zu "technisch".
Ich habe von unseren Kindern auch ganz viele Dinge aufbewahrt, wie Wunschzettel oder kleine Mitteilungen ("Kannst Du mir bis morgen bitte noch die blaue Hose bügeln?"). Dazu auch viel Selbstgebasteltes und Gemaltes. Solche Erinnerungsstücke haben für mich auch mehr Leben als Emails.
Und auch wenn die heutige Zeit immer technischer wird, ist es doch gut, wenn wir bewußt nostalgisch sind und reale Dinge aufbewahren.
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#8
19.5.15, 12:09
So eine E-Mail-Adresse musst du regelmäßig pflegen. E-Mails abrufen, Spamfilter setzen usw. sonst ist nach 18 Jahren gar nichts mehr da. Adressen, die du nie abrufst, werden irgendwann stillgelegt.
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#9 Beth
19.5.15, 12:37
Die Idee ist gut, allerdings würde ich ein Buch bevorzugen.
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#10 sabinekaper
19.5.15, 13:18
Ich finde die Idee richtig toll. Na klar ist ein Buch persönlicher.
Doch das Email Tagebuch hat auch viele Vorteile u.a. die meisten Fotos die man mit dem Handy oder der Digicam knipst, werden ohnehin auf den Rechner geladen und müssen dann nicht für ein normales Tagebuch ausgedruckt werden.
Außerdem findet man online schon so tolle Bilder zum verschicken z.b Alles Gute, Gute Besserung u.s.w die man schnell ans Email Postfach einfügt.

Wir müssen einfach mit der Zeit gehen, die älteren Semester bevorzugen natürlich ein Handgeschriebenes Buch, die jüngeren leute erst recht die in 18 Jahren finden das Email Tagebuch bestimmt super toll (oder auch altmodisch hihi wer weiß was noch alles in 18 Jahren passiert)

Zu Spam, ich denke, wenn man die Adresse nicht weitergibt, bekommt man höchstens vom Email Anbieter Spam mehr auch nicht. Ich gehe auch nicht davon aus (außer ich werde gehackt) dass man die mails im internet lesen kann.

Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass man davon beim öffnen erschlagen wird, denke man kann sich ja hocharbeiten, ab der ersten mail. Außerdem was passt schon in ein Buch alles rein? 18 Jahre lang, da muss sicher ein 2tes,3tes her.

Wie gesagt, ich finde die Idee toll, danke
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#11
19.5.15, 16:58
tja, und die ecards, elektronischen Bilderchen und Postkarten sind möglicherweise in 18 Jahren gar nicht mehr vorhanden (die werden meist nach 1.2 Monaten nach dem verschicken gelöscht), das Postfach voller Spam oder möglicherweise gar nicht mehr vorhanden.

Ich würde es auch eher als Buch machen, dort kann man auch alles einkleben, was man über die Jahre so sammelt, Notizen, Karten, Bilder etc... und es ist handschriftlich und persönlich. Und Fotos können ohne Probleme oder großen Aufwand bei DM, Rossmann etc ausgedruckt werden.

Und warum 'müssen' wir mit der Zeit gehen? Warum kann man nicht mal die eigenen Hände Stifte nutzen, wenn man schon sowas persönliches zusammenstellt?

Wie gesagt: ich persönlich würde es handschriftlich und in Papierform anlegen. Aber die Idee an sich ist schön.
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#12
19.5.15, 18:05
Die Idee mag lieb gemeint sein, aber einem (mehr oder minder anonymen, standortlosen und ggf. kostenlosen) Dienst im schnellebigen Internet 18Jahre lang Daten anzuvertrauen und zu erwarten die würden dann noch abrufbar sein gleicht einem Glücksspiel! Dann lieber auf Papier zuhause. Ja ich bin skeptisch, denn ich bin IT-Admin.
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#13
19.5.15, 18:05
Die Idee mag lieb gemeint sein, aber einem (mehr oder minder anonymen, standortlosen und ggf. kostenlosen) Dienst im schnellebigen Internet 18Jahre lang Daten anzuvertrauen und zu erwarten die würden dann noch abrufbar sein gleicht einem Glücksspiel! Dann lieber auf Papier zuhause. Ja ich bin skeptisch, denn ich bin IT-Admin.
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#14
19.5.15, 18:07
An sich keine schlechte Idee. Aber man kann ja immer noch damit anfangen und dann nicht erst nach 18 Jahren überreichen. Es gibt im Leben eines Kindes viele schöne Gelegenheiten ein Erinnerungsstück über die Lebenszeit zusammenzustellen und zu überreichen. Zur Einschulung, zur Konfirmation, zum Schulabschluss ... . Ich habe meiner Tochter zum 1. Geburtstag ein Fotoalbum geschenkt. So eins, wo jede Seite mit einer Klebefolie geschützt ist. Das Buch hat sie geliebt und sich gefreut, dass sie alle Leute im Buch kennt und hat jede Seite ausführlich mit ihren Patschhändchen begrabbelt. Damals hat man noch keine Digitalfotos gemacht und hatte noch Filme mit Negativen, da waren Papierbilder das Normale. Wer weiß, was man in 18 Jahren für Fotos macht?
Wer tatsächlich ein Online-Tagebuch plant, dem empfehle ich es in einem normalen PC-Programm zu schreiben, Powerpoint, Word, Publisher ... und dann immer mal abzuspeichern und vor allem die Programmupdates mitzumachen. Da kommt in 18 Jahren bestimmt etwas zusammen. Ich habe vor 18 Jahren noch mit Windows 3.11, Word 6 und Floppy Discs gearbeitet.;-)
#15 Beth
19.5.15, 21:51
@Binefant: So denke ich auch.

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