Parasitäre Nematoden Trauermücken

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Wenn die Blumen von Trauermücken befallen sind, hilft letztlich nur eins. Parasitäre Nematoden, die über das Internet bestellt werden können. Nematoden fressen die Larven der Trauermücken und sterben, wenn nicht mehr ausreichend Futter da ist.

Gelbfallen locken zu wenige Trauermücken an, der Rest legt fleißig weiter Eier und das Abdecken der Blumenerde mit Vogelsand bringt zwar ein Strandfeeling und Schwierigkeiten beim Gießen, sonst aber nichts.

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8 Kommentare


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#1 Katja
19.3.07, 09:17
ich bring' es nicht über's Herz, den parasitären Nematoden beim Verhungern zuzuschauen ... schluchz

werde mir den Namen aber für's nächste Scrabble-Spielen gut merken ... hihi
#2 Romy
19.3.07, 18:35
Wem Gelbsticker nicht reichen - der sollte - der Hygiene wegen - auf Blumenstöcke verzichten!
#3 Chris
16.10.07, 08:46
was ich bis jetzt zur Bekämpfung der Trauermücke auf meiner Fensterbank gelesen habe, spiegelt genau das wieder, was Vanessa sagt. Und Biologisch ist es bestimmt auch.
http://shop.e-nema.de/product_info.php/info/p26_Nemaplus-5.html/XTCsid/baechk7bqrkeq25u4fqli0cof6
#4 Jo mei
16.10.07, 22:47
Wenn die Blumen von Trauermücken befallen sind, ist das ein sicheres Symptom für Schimmelbefall der Erde. Vom Schimmel leben die Trauermücken, und zwar ausschließlich. Man sollte dafür sorgen, daß kein Schimmel in der Blumenerde ist, weil der Schimmel für die Gesundheit abträglich ist.
Schimmel in der Blumenerde vermeidet man durch angemessenes Gießen, d.h. sowenig wie möglich.
#5 hermine
19.4.09, 20:18
hallo hatte auch trauermücken inder erde.hab alles ausprobiert.das einzige was geholfen hatte alle blumen umtopfenin seramis.sind keine mehr nachgekommen
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#6 Maria
11.5.09, 10:56
Nachdem mein Lieb und ich uns erbarmt hatten, endlich mal alle Zimmerpflanzen umzutopfen, war der Lohn, dass sämtliche Topfkollegen nicht wie erwartet freudig die Blätter spreizten, sondern immer magerer wurden und Blätter verloren. Dann entdeckten wir sie, die schwarze Invasion des Trauermucks!
Sofort rammten wir unzählige Gelbsticker in die Pötte. Doch es war die Hölle: Nach ein paar Tagen oder Wochen waren zwar alle Gelbsticker schwarz (es war kein schöner Anblick), doch sobald man gegen die Töpfe klopfte, flogen immernoch feindliche Geschwader auf. Auch dass wir uns inzwischen angewöhnt hatten, die Pflanzen nur dann zu gießen, wenn die Erde richtig trocken ist, brachte nur mäßigen Erfolg. Schließlich heuerte ich ein Söldnerheer von 6 Millionen an: die gefürchteten SF Nematoden. Unsere Freunde haben es in unglaublichen 2 Tagen geschafft, für Ruhe zu sorgen, viel kürzer als angegeben. Ich habe trotz energischen Topfklopfens keine Mücke mehr aufsteigen sehen.
Ethische Bedenken hatte ich zuerst auch, weil ich nicht wollte, dass die Spuhlwürmchen (Nemathoden) dann sterben  Dann hab ich mir gesagt, dass es natürlich ist, dass Kleinstlebewesen solange im Schlaraffenland leben , bis sich die Bedingungen ändern - das ist ja auch im Komposthaufen so (sofern noch wer einen hat) und sogar in uns drinnen, im Darm, wo auf unsre Freunde zum Schluss die Wasserbestattung wartet. In unsren Pötten lebten zunächst die Trauermücken im Paradies und labte sich an den Haarwürzelchen unsrer Pflanzen, jetzt leben die Nematoden im Paradies und laben sich an den Trauermücken, solange bis auch das sich ändert und sich dann hoffentlich unsre Pflanzen wieder im Paradies wähnen dürfen.
Gegen einen Neubefall haben wir „Bacillus thuringiensis israelensis“ (BTI) parat. Mittel, die diesen Nützling enthalten, gibt es in Tabletten oder Tropfenform. Sie werden über längere Zeit dem Gießwasser zugesetzt. BTI sind für Pflanze, Tier und Mensch unschädlich. Etwaige Trauermückenlarven nehmen BTI mit der Nahrung auf, auf dem Weg durch den Verdauungstrakt bilden die BTI Sporen (Dauerlebensformen), als Nebenprodukt erzeugen sie dabei bestimmte Eiweißkristalle, welche den Trauermückenlarven gar nicht gut bekommen. Bei starkem Trauermückenbefall sollen BTI jedoch keinen durchschlagenden Erfolg mehr haben und nur Nemathoden wirklich effektiv helfen.
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#7 Maria
19.5.09, 14:58
Auch jetzt nach 10 Tagen seit Zusetzen der Nemathoden mit dem Gießwasser: Keine Spur mehr von Trauermücken :-) Die Sache scheint ausgestanden - Juhu! (Übrigens habe ich in meinem obigen Beitrag bez. Nemathoden vertan: Ich meinte Fadenwürmchen, nicht Spulwürmchen - Letztere kommen eher in Hunden als in Blumentöpfen vor...) Gruß
#8
24.11.14, 11:43
Hallo zusammen,
zunächst war ich von den Nemathoden unglaublich begeistert.
2 Tage und schon waren die Fliegen gänzlich verschwunden.

Jetzt ist ein knapper Monat vergangen und an der Pflanzen von der ursprünglich alles ausging (beim Umtopfen habe ich wohl verseuchte Blumenerde erwischt) habe ich schon wieder das gleiche Problem.

Woher kommen diese Biester denn nun wieder?
Was kann ich tun um die Dauerhaft loszuwerden?

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