Persönliches Datenblatt für Notfälle im Rechner

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Für Notfälle (Unfall, Ohnmacht...) habe ich am Rechner auf einem A4-Blatt in Tabellenform alle für einen medizinischen Eingriff/ eine Behandlung wichtigen Daten aufgelistet (Speichern nicht vergessen!):

Name, Wohnort, Geburtsdatum, Telefon/ Handynummer

Hinweis auf Organspendeausweis/ Vorsorgevollmacht/ Patientenverfügung (letztere registriert bei ZVR?)

Evtl. Lebenspartner/ Ehegatte... (benachrichtigen?)

Versichert bei...

Hausarzt (Name, Anschrift, Telefon) - ist er auskunftsberechtigt?!

In Tabellenform alle (noch) bekannten Krankheiten (auch aus der Kindheit) - bei aktuellen Erkrankungen/ Behandlungsformen mit behandelndem Arzt /Anschrift/ Telefon

Aktuelle Medikation (Name aller Medikamente: Wie oft, wann und in welcher Dosierung einzunehmen)

Dieses Blatt kann man in einem kleineren(!) Format gefaltet im Portemonnaie, also immer griffbereit bei sich tragen - desgleichen auch beim Sporttreiben.

Dieses Datenblatt macht aber nur Sinn, wenn es am Rechner regelmäßig aktualisiert (und abgespeichert) wird, also auf dem neuesten Stand ist.

Ich selbst habe mehrfach erlebt, dass man als Betroffener oder betroffener Angehöriger in Krisensituationen so aufgeregt ist, dass man wichtige Details nicht oder unzureichend mitteilt. Hier hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, dass man so ein Datenblatt vorbereitet als Kopie aus dem Ordner ziehen und weitergeben kann!

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7 Kommentare


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#1 trom4schu
30.4.13, 19:29
Vergessen habe ich:
- Medikamenten -Unverträglichkeit: "nicht bekannt" oder ....
- Impfschutz besteht gegen...
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#2
30.4.13, 20:12
Das ist doch mal eine gute Idee. Super.
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#3 peggy
30.4.13, 20:34
oh ja, man schiebt es immer so weit weg... denkt es wird schon nichts passieren! Aber wenn es dann anders kommt ist guter Rat teuer ...
drum ist dieser Rat Gold wert
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#4 trom4schu
30.4.13, 21:26
Noch ergänzend:
Wenn ihr den Tipp gut findet, gebt ihn doch vielleicht besonders an ältere Personen im Familienkreis weiter oder erstellt die Datei ggf. mit ihnen gemeinsam am Rechner: Ich bin als Grüne Dame ehrenamtlich tätig und erlebe auf der Station immer wieder, dass besonders Ältere bei der Einlieferung so aufgeregt... sind (oder auch Jüngere einfach unwissend und /oder gleichgültig), dass sie für eine bevorstehende OP keine (lebenswichtigen?!) Angaben machen können.
Gebe dann meinen Tipp wenigstens mündlich weiter und stoße immer auf sehr offene Ohren!
Für schulpflichtige Kinder könnte man auf Freizeiten/ Klassenfahrten dem Betreuer...ein (möglicherweise geändertes/ der Situation angepasstes) Datenblatt mitgeben, so dass er im Ernstfall zumindest für dieses Kind alle Daten zur Hand hat.
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#5
1.5.13, 09:36
Super Tipp!
Werde ich für den geplanten Urlaub mit den Enkelkindern gleich anlegen, so eine Liste.
Und auch für Kindergarten und Ausflüge sicher gut, wenn im Notfall alle wichtigen Daten, wie z.B. die Versicherungsnummer der Krankenkasse und auch deren Name gleich bei der Hand sind.
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#6
1.5.13, 10:15
gefällt mir sehr gut, den Tipp habe ich mir nicht nur ausgedruckt, damit ich ihn entsprechend abarbeiten kann, sondern ihn auch an div. Freunde und an Familienangehörige weitergeleitet,
vielen Dank dafür - Inge
#7
17.5.13, 16:19
@Tilla: Bitte bei dem geplanten Urlaub mit den Enkelkindern auch an eine Vollmacht für den - hoffentlich nicht eintretenden- Arztbesuch machen.

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