Restekuchen vor der Abreise

Jetzt bewerten:
3,4 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Von meiner Großtante habe ich folgenden Tipp übernommen:

Falls man einige Tage zu Verwandten reist, ist ein mitgebrachter Kuchen willkommen. Rezept dafür? Eigentlich geht das ohne. Die restliche Margarine, Butter, Sahne, Milch, Eier - alles was bei der Rückkehr voraussichtlich nicht mehr verwertbar ist, kommt in den Rührteig. - Jetzt ein bisschen rechnen - Mehl, Zucker Backpulver der Fettmenge entsprechend rein und ab in den Backofen.

Die herzhaften Zutaten wie Wurst, Käse, Bratenreste, sowie Gemüse, wanderten als Füllung in einen einfachen Mürbeteig, der ausgerollt, zu Quadraten geschnitten und damit gefüllt wurde. Sie nannte die Dinger Picknicktaschen.

Kühlschrank leer - sie konnte beruhigt wegfahren ohne dass sie befürchten musste von einer Schimmelkolonie erwartet zu werden.

Von
Eingestellt am
Themen: Kuchen, Reis

9 Kommentare


6
#1
2.5.13, 11:33
Dazu gehört schon viel Erfahrung.
Wenn die Sache doch missglückt, habe ich vor der Abreise noch zusätzlichen Stress.
7
#2
2.5.13, 12:53
Wenn ich nur einige Tage verreise, bleibt mein Kühlschrank an und nichts ist bei meiner Rückkehr verschimmelt.
6
#3
2.5.13, 13:24
Ich lasse den Kühlschrank sowieso an, da ich eine Gefrierkombination habe, knalle den Kühlschrank kurz vorher nicht voll und plane so, dass alles aufgebraucht ist, was schlecht werden könnte.
#4 kirschtomate
2.5.13, 13:38
Ich finde den Tipp klasse :) Ich habe bis jetzt alles verderbliche zu meinen Eltern gebracht, die haben die Sachen mit verbraucht, da wurde auch nichts weg geworfen :) Die Picknicktaschen finde ich klasse! Die muss ich mal probieren :)
2
#5 Dora
2.5.13, 20:28
Wenn meine Tochter zu Besuch kommt, bringt sie einfach die Reste aus dem Kühlschrank mit und umgedreht machen wir es auch so. Eine Kühltasche ist also fast immer mit an Bord.

Aber die Idee an sich ist trotzdem sehr gut.
#6
3.5.13, 12:33
Die Rechenformel wäre noch nützlich.
1
#7
3.5.13, 23:40
Genau solche Tipps liebe ich! Überhaupt finde ich die Alles-was-weg-muss-"Rezepte" sowieso am besten :)
Wg. der Rechenformel - die heißt bei mir Daumen mal Pi. Sicherheitshalber etwas von der Milch/Sahne noch beiseite stellen, Mehl reinkippen und rühren und dann halt nach und nach Milch bzw. Mehl nachkippen, bis alle Reste weg sind und der Teig die richtige Konsistenz hat.

Übrigens, wenn noch Gebäckreste da sind: mit dem Pürierstab bearbeiten (wenns zu sehr klebt z.B. bei Zuckerglasuren, eine Hand voll Haferflocken zugeben, das ent-klebt), und auch ab damit in den Teig. All-in-Teig nehm ich ziemlich wörtlich :)

Die Idee mit den Picknicktaschen is ebenfalls grandios! Tausend Punkte von mir! :)
2
#8
4.5.13, 09:54
@zauberweib: Pi mal Daumen und "bis zur richtigen Konsistenz" wird den Anfängern, an die sich diese Seite ja hauptsächlich richtet, wohl nicht helfen.
3
#9 mayan
7.5.13, 08:55
Es bleibt doch eher selten alles in der richtigen Menge übrig, dass es einen guten Kuchen gibt, und wie schon jemand anders gesagt hat, der zusätzliche Stress wäre mir zu viel. Ich sorge in den Tagen vor der Abreise dafür, dass alles verwertet wird, was schlecht werden könnte, der Rest wird eingefroren.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen