Rindsgulasch "naturell" ohne Tomaten & Paprika

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Rindsgulasch "naturell" ohne Tomaten & Paprika nach Oma Duck.

Vorbermerkung:
Nach Lektüre der weitaus meisten Gulaschrezepte hatte ich den Eindruck: Diese Leute mögen ja gar kein Rindfleisch, der schöne Fleischgeschmack zugedeckt mit Unmengen Gewürz und "gulaschfremden" Zutaten. Daher möchte ich vorschlagen, einmal zu vergessen, dass unbedingt jede Menge Paprikapulver usw. hineingehört, bloß weil das Gericht ursprünglich mal aus Ungarn kam. Ich hab nix gegen die Ungarn, aber "mir san mir"!

(Das echte ungarischr Gyulash ist sowieso das, was wir "Kesselfleisch" nennen würden - dafür nimmt der Magyare auf keinen Fall die edleren Teile seiner Rindviecher).

Gulasch darf scharf sein, muss aber nicht. Paprika ist normalerweise scharf, Rosenpaprika kaum. Beide haben jedoch so viel Eigengeschmack, dass ich ihn nicht so gern nehme. Wer der Meinung ist, ohne Paprika sei das kein Gulasch, darf diese Meinung beibehalten und meinetwegen mit ins Grab nehmen. Aber nicht ohne wenigstens einmal mein Rezept probiert zu haben. Hier ist es:

1 kg gutes Rinder-Gulaschfleisch (2. Wahl geht auch, muss dann aber länger köcheln - ein wenig fetteres Fleisch kommt dem Geschmack sogar außerordentllich zugute!)

Einige Zwiebeln (nach Augenmaß und Geschmack)

Salz, Pfeffer (zunächst wenig, Abschmecken am Schluss)

Wasser oder Brühe

Sonst nix, Tomaten, Tomatenmark, Paprikschoten und -pulver, Rotwein bleiben wo sie sind.

Fleischstücke bei Bedarf etwas kleiner schneiden. Zwiebeln grob würfeln. Fleisch in ausreichend Öl (besser kein Olivenöl, ich nehme Rapsöl) scharf anbraten, dabei öfter wenden. Die Zwiebeln erst dazu geben, wenn eine deutliche Bräunung eingetreten ist. Auch die Zwiebeln müssen schon leicht "am Bräunen fangen". Erst jetzt Wasser oder Brühe zugeben - nicht zuviel!

Man bedenke, dass aus 1 kg Rindfleisch von selbst eine Brühe entsteht, mit der kein Brühpulver mitkommt - also unbedingt weglassen!

Bei kleiner Flamme sanft köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen. Die Kochzeit kann nicht wirklich angegeben werden, sie richtet sich nach der Qualität des Fleisches. Alptraum: Ausgediente Milchkuh. Also zwischendurch probieren. Wer klug ist, nimmt zu diesem Zweck gleich ein bisschen mehr Gulasch!

Wenn die Zwiebeln ganz zerkocht sind, ist keine weitere Bindung der Soße nötig. Viel Soße ist schön, aber weniger ist oft mehr, weil kräftiger.

Dazu passen am besten Spätzle oder Bandnudeln. Semmelknödel gehn natürlich auch. Kartoffeln? Geschmackssache.

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90 Kommentare


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#1
8.6.12, 21:12
So hat meine Mutter es immer gekocht. Mit soviel Zwiebeln wie Fleisch und noch einem Lorbeerblatt. Ob das aber nun besser ist als mit Tomatenmark und noch einigen Gewürzen - ich weiß nicht. Ach ja, Gulasch war das einzige Gericht, an das bei uns Ketchup kam. Das hat was. Meine Mutter war übrigens keine gute Köchin. Ich habe ihr Gulasch aber immer gern gegessen.

Auf jeden Fall würde ich empfehlen, das Rezept mal nachzukochen. Probieren geht schließlich über studieren. Und, ja, mit Kartoffeln.

Schön ist es übrigens, solche Schmorgerichte langsam im Ofen zu garen.
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#2
8.6.12, 21:57
Na, das ist doch mal ein Gulasch-Rezept nach meinem Herzen. Man schmeckt noch was vom Fleisch - und wie Du schon sagtest, wird es nicht durch allerlei Gewürze überdeckt. Ich dachte schon, bei mir stimmt was nicht, weil es mir so am besten schmeckt. Das allerschlimmste für mich ist, dass man auch noch Knoblauch hinzufügt. Geht gar nicht. Also, Daumen hoch.
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#3
8.6.12, 22:23
Ja Oma Duck. So geht richtig leckeres Gulasch.
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#4 MissChaos
8.6.12, 22:53
Ja! Das ist lecker! So mache ich das Gulasch auch.
Meistens.
Ab und zu mag ich es aber auch mit frischen Paprika, Tomaten,Zwiebeln und Knoblauch.
Das ist zwar beides Mal Gulasch aber doch zwei völlig verschiedene Gerichte. Zum "braunen" Gulasch gibt es meistens selbst gemachte Spätzle und schwäbischen Kartoffelsalat.
Zum roten Gulasch mache ich meistens Reis.
Falls Reste übrigbleiben gibt es am nächsten Tag Gulaschsuppe mit kleingewürfelten Kartoffeln drin. Frisches Brot dazu...Lecker! Egal ob mit braunem oder roten Gulasch.
Das letzte Mal habe ich in die rote Gulaschsuppe statt Kartoffeln eine Dose Mais reingetan. War auch lecker.

Sorry, Oma Duck. Jetzt bin ich zur Suppe abgeschweift.
Dein Rezept ist super.
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#5
8.6.12, 23:08
Genau so muss Gulasch hergestellt werden. Alles andere ist nur Gepansche.
#6 wurst
8.6.12, 23:41
Und als Fleisch Wade vom Rind oder Schulter,ein paar Markknochen geben noch mehr Geschmack.
Bolognese ist auch so Besser:
https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=15899&view=findpost&p=846034
9
#7
9.6.12, 00:19
du hast super recht, nur bei den zwiebeln heisst es: soviel fleisch, soviel zwiebeln: d.h. 1kg fleisch, 1kg zwiebeln
10
#8
9.6.12, 00:37
Die 1:1 Fleisch- Zwiebel Regel kenne ich auch von zu Hause und schmecken tut das so nach Oma Duck garantiert. Ist ein schönes, klares Rezept, auch für Kochanfänger so wie es beschrieben ist. +++
"Gulasch" würde ich es allerdings nicht nennen. Vielleicht doch einfach "Rindfleischtopf nach Oma Duck". Das "Gulasch" gehört den Ungarn und da muss Paprika rein! Sorry, ist für mich sowas wie "Urheberrecht" ;-). Allen ein schönes Wochenende!
#9 fReady
9.6.12, 01:20
Sehr gutes Rezept!

Und wenn man jetzt noch Rind gegen Pferd eintauscht, kommt man dem Original recht nahe...

Wobei das Original historisch eher der griechisch/kathargischen und der mongolischen, als der ungarischen Küche entspringt...

Aber Klugscheißermodus aus: Alles was persönlich schmeckt, ist halt Trumpf, und ich persönlich liebe die ungarische Variante genauso wie alle andern regionalen...

Allerdings hauptsächlich mit Kochgetreide oder Reis statt Nudelgedöns...

Dennoch uneingeschränkter Daumen nach oben!
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#10 erselbst
9.6.12, 02:03
Was bei uns goulasch heißt , heißt bei den ungarn pörkölt.
gulyas (leves) ist bei den ungarn so etwas ähnliches wie bei uns die goulaschsuppe! und kesselfleisch ist und bleibt gekochtes schweinefleisch ( meist bauch!) welches meist beim schlachten zusammen mit den brühwürsten im kessel mitgekocht wurde! das angegebene rezept mag geschmacksache sein!
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#11
9.6.12, 08:55
Gulyas Rezepte und auch für Pörkelt gibt es ebenso viel wie Küchen. Aber bitte das Schweineschmalz zum Anbraten nie durch Öl ersetzen, wer den Kesselgeschmack der Puszta liebt sollte ausgelassenen Rückspeck nehmen. Ihr wisst schon - das ist der ganz FETTE
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#12
9.6.12, 08:57
Erselbst,

danke dass du mal den ganzen Quatsch richtiggestellt hast, was denn wo was ist bzw. wie heißt.
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#13
9.6.12, 09:43
Erst mal eine Nachlieferung - en- für den Rückenspeck

Und dann etwas wirklich Wichtiges. Gulyas nie für den Tag kochen, wenns gebraucht wird, lieber einen Tag früher. Über Nacht auf dem Herd stehen lassen, anderntags aufwärmen. Am nächsten Tag ist das kalte Gulyas nicht mehr soßig sondern relativ fest. Zum Aufwärmen erst einen Schuß Brühe oder Wasser aufkochen, dann die gewünschte Menge Gulyas zufügen.

Das Fleisch aus Wade oder Schulter ist schön durchwachsen, die Sehnen und Fettanteile zerschmelzen bei dem langen Garvorgang. - nie schieres Fleisch dafür nehmen wenn wirklich saftig sein soll.
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#14
9.6.12, 13:13
ich mag zum Gulasch (egal zu welchem) am liebsten Serviettenknödel ... dummer- und glücklicherweise gibt es die nicht im Kochbeutel, man muss sie also selbst machen
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#15
9.6.12, 13:44
Ich mag mein Goulasch mit allem drin und dran,auch wenn es den reinen Fleischgeschmack überdeckt.
Ist seid meiner Kindheit wohl so konditioniert worden..*augenzwinker*
Das man diesen "Eintopf" dennoch Goulasch nennt ist wohl wirklich übertrieben.
Wenn ich reinen Fleischgeschmack benötige, gibt es ein schönes saftiges Steak oder einen tollen Rinderbraten.

Aber nichts desto trotz werde ich OmaDuck`s Goulasch sehr gerne testen, denn oft habe ich für mein herkömmliches Goulasch nicht die nötigen Zutaten (ausser Zwiebeln) im Haus.
Wenns schmeckt bin ich dabei...*smile*
4
#16 Pitz
9.6.12, 14:26
Oma Duck,

Gulasch ist die Nr. 1 meiner Lieblingsgerichte. Und ich lasse es mir nicht nehmen Paprika, Tomatenmark, Rotwein hinein zu tun. Weil es der Zunge schmeichelt. Überhaupt kann man dieses Essen für sich selbst schön abwandeln nach eigenem Schnäuzli.

Ansonsten ist Dein Rezept ganz hilfreich. Hat so was von Krieg und Sparen. Vor allem "Fleisch zweiter Wahl" liest sich lecker.

:D
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#17 Oma_Duck
9.6.12, 14:30
@Deltoidea: Auch ich bin als Kind konditioniert bzw. geprägt worden: Mit Pferdegulasch, weil wir uns Rindfleisch nicht leisten konnten. Hat auch geschmeckt, aber wenn man wirklich Hunger hat und nicht nur Appetit, schmeckt (fast) alles.

Als "es wieder Alles gab" war "Exotisches" angesagt, wozu allerdings schon Ravioli und Toast Hawaii gehörten. Und zu einem "echt ungarischen" Gulasch gehörte dann eben reichlich Rosenpaprika-Pulver. Für Viele, die in dieser Zeit "konditioniert" wurden, gibt es nur Paprikagulasch.

Abwechslung ist das halbe Leben, daher sind Sätze wie "an Gulasch gehört nun mal Paprika und Tomatenmark" für mich nicht zwingend. Wie es überhaupt beim Kochen keine in Stein gemeißelten Gesetze geben sollte. Die Kunst ist frei, auch die Kochkunst!

Fleisch und Zwiebeln 1:1 wollte ich ursprünglich schreiben, bekam aber Bedenken. Beim Schweineschmalz bin ich anderer Meinung, habe ich auch nie im Haus. Und sehnig muss das Fleisch für mich auch nicht sein - mit "Premium-Gulasch" schmeckt es auch ganz gut.
1
#18
9.6.12, 14:46
@Oma_Duck: Mit der Freiheit in der Kochkunst gebe ich dir absolut Recht, aber ich finde, man sollte seiner Kreativität dann auch noch weiter vertrauen und einem neuen Gericht auch einen neuen Namen geben. Was spricht dagegen? Mit "besetzten Begriffen" schürt man doch nur unnötig Erwartungen, die dann u.U. enttäuscht werden. Schönes Wochenende - wir haben heute doch tatsächlich mal SONNE!!! :-)))
#19
9.6.12, 15:13
@ Oma Duck: Jawoll - Pferdegulasch war auch in meiner Kindheit angesagt. Aber - auch noch heute. Aber natürlich darf es auch Pferdesauerbraten oder Klopse sein. Leider gibt es hier in der Umgebung von Frankfurt keinen Pferdemetzger. Komme eigentlich aus dem Ruhrpott und da gibt es heute noch einen sehr angesehenen Pferdemetzger, der nebenbei auch ein Restaurant betreibt. Dort kommen Leute aus der näheren und auch ferneren Umgebung zum einkaufen und auch essen hin. Tja - Memories .....
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#20 jojoxy
9.6.12, 15:37
ähnlich macht meine mutter ihr rinderragout, und es schmeckt super. reiner rindfleischgeschmack. daumen hoch für das rezept.
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#21 Oma_Duck
9.6.12, 15:42
@erselbst: Es dürfte dir nicht entgangen sein, dass der Name Pörkölt sich außerhalb Ungarns nie durchsetzen konnte. Wenn man hier über Gulasch redet, meint die "eingedeutschte" Variante, und dabei spielt keine Rolle, wie es "eigentlich" heißt.
In der Türkei lacht man sich auch kaputt über unseren "Döner". Na und?
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#22
9.6.12, 18:29
@Oma_Duck: Die Kunst ist frei und der Geist natürlich auch ;o}
Kochen ist oder kann Kreativität bedeuten, genauso wie kochen einfach nur "satt werden" bedeuten kann.
Bei Uns gab es das Goulasch (mit allem drin und drumherum) generell nur an hohen Feiertagen.
Da wurde aufgetragen, da hat man sich nicht lumpen lassen.
Leider gab es dafür an den restlichen Tagen im Jahr kaum Fleisch zu essen (evtl. 1x in der Woche) und das wurde auch nur mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Naja und so kommt es wohl, daß ich nun im "Mittelalter" :o} halt öfter mal "das Goulasch" (mit allem drin und drumherum) in dieser Form auftische.

Und Du hast recht: wenn man Hunger hat, dann schmecken viele "einfache" Speisen hervorragend.
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#23
9.6.12, 20:14
Mir gefällt das Rezept außerordentlich gut!
So gab es Gulasch bei meiner Mutter auch, ohne dieses ganze andere Gedöns, und es hat immer saulecker geschmeckt (übrigens mit Kartoffeln).
Paprika mag ich sehr gerne als Gemüse, aber das, sämtlichen Eigengeschmack überdeckende, Pulver kommt bei mir nur selten und dann sehr sparsam zum Einsatz. Wein im Essen ist ebenfalls nicht so mein Ding - ich weiß, ich bin ein Banause, lach!
Von mir 5 Sterne!
#24 erselbst
9.6.12, 20:44
@kitekat7: - ich weiß, ich bin ein Banause, lach! keine widerrede!!!
#25
9.6.12, 20:57
@erselbst: So ist das eben, wenn man aus ner Bierstadt (Dortmund) kommt, grins! Wein - nur wenn es unbedingt sein muss!!!
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#26 Mama-Ella
9.6.12, 22:06
@ Oma Duck - nach diesem Rezept hat schon meine Mutter den Rindergulasch zubereitet und ich mache ihn auch oft auf diese Art ... gebe noch 1 bis 2 Lorbeerblatt hinzu. So zubereitet, schmeckt man erst den leckeren deftigen Eigengeschmack vom Rindfleisch. Als Beilage gibt es Kartoffeln oder Klöße und Sauerkraut.
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#27
9.6.12, 22:12
Eben Fertig schmeckt Super.Danke
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#28 erselbst
9.6.12, 23:04
@Oma_Duck: ich habe hier gar nichts kritisiert--nur eben mal die begriffe klargestellt. das müßte wohl erlaubt sein!

was mir leider immer noch nicht klar geworden ist--was ist "gyulash".
und kesselfleisch hat mit dieser sache natürlich überhaupt nichts zu tun!!

gerade DU, die du hier (fast) alles korrigierst und (fast ) jeden verbesserst, sollte dann denn doch sehr genau darauf achten was du schreibst.
#29
9.6.12, 23:06
Für mich ist das eigentlich kein Gulasch sonder Zwiebel-Geschmortes nach diesem Rezept. Macht ja niks, schmecken tut es ja trotzdem sehr gut.

Das richtige Gulasch ist ja eher ein Eintopf (Kartoffeln sind mit drin) und muss auch scharf sein. Rotwein ist m.E. auch nicht drin. Jedenfalls hat meine Oma keinen dazu genommen.
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#30 erselbst
9.6.12, 23:08
@Agnetha: doch, das gibt es in --fast -- jedem supermarkt. man kann anstatt auch ungefüllte germknödel nehmen--es ist derselbe teig.
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#31 wurst
10.6.12, 00:02
@erselbst: ungefüllte germknödel nehmen--es ist derselbe teig.

Semmelnknödeln sind kein Hefeteig gar nie nicht :-)))
#32 erselbst
10.6.12, 00:09
@wurst: wer redt denn von semmelknödel??--wer lesen kann ist eindeutig im vorteil!!
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#33 wurst
10.6.12, 00:31
@erselbst:

Serviettenknödel = Semmelknödel
1
#34 erselbst
10.6.12, 00:40
@wurst: das ist ja der größte blödsinn den ich bisher hier gelesen habe. manchmal hast du ja gute ideen--aber ab sofort bist du disqualifiziert!
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#35
10.6.12, 02:06
Serviettenknödel = Semmelknödel

So einfach kann man das nicht sagen. Die Teigmassen für Serviettenknödel umfassen sämtliche Teigarten für Knödel. Diese können auch süß sein und Hefe enthalten.

Die meisten Leute kennen unter Serviettenknödel halt nur welche die aus Semmelknödelteigmasse bestehen.
#36 Donnna
10.6.12, 08:04
Klares JAAAA, wie von meiner Mamaaaaaa ;-)
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#37
10.6.12, 09:09
Guten Morgen erselbst, bin ganz Deiner Meinung #27.

Was gib`s heute bei Dir zum Essen? Bitte um eine Anregung von der Vega-Karte. Danke

LG und einen fröhlichen Sonntag.
1
#38 erselbst
10.6.12, 09:22
@Lichtfeder: heute gibts blumenkohl mit sce. hollandaise überbacken und dazu in butter geschwenkte neue kartoffeln--aber mit schale!!

auch einen fröhlichen sonntag und LG
#39
10.6.12, 10:05
Das Rezept ist sehr gut und unverfälscht, Salz + Pfeffer sind das "A + O" der Gewürze.

Trotzdem freue ich mich generell über die besonderen Zutatentipps um ein Rezept "besonders" zu machen. Für meinen Teil gebe ich gern Harissa (Pulver) an Fleisch-, Eintopf-, oder sonstige Gerichte.
#40
10.6.12, 10:09
Das Rezept ist sehr gut und unverfälscht, Salz + Pfeffer sind das "A + O" der Gewürze.

Trotzdem freue ich mich generell über die besonderen Zutatentipps um ein Rezept "besonders" zu machen. Für meinen Teil gebe ich gern Harissa (Pulver) an Fleisch-, Eintopf-, oder sonstige Gerichte.
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#41
10.6.12, 10:18
@erselbst: Danke, bestelle ich mit allem Drum und Dran, sehr fein und lecker!
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#42
10.6.12, 10:27
Hallo! Jetzt muss ich mich aber auch mal einmischen Da werden so viele Rezepte genannt, die eigentlich mit einem Gulasch nichts zu tun haben, sondern einfach "Rindertopf a la ...." genannt werden können. Sie schmecken sicherlich auch gut, aber wenn ich auf ein Gulasch eingeladen bin, freue ich mich eben auf ein Gulasch. Für ein Original-Gulasch gibt es auch Original-Rezepte und die beinhalten z.B. immer folgende Zutaten: Gulaschfleisch und die gleiche Menge Zwiebeln, ein paar Tomaten (Notlösung Tomatenmark oder beides)als Gewürze müssen unbedingt drinnén sein: Rosenpaprika, und eine selbst erstellte Gewürzmmischung aus Knoblauch, Majoran, Kümmel und fein geschnittener Zitronenschale (besonders wichtig). Ins Original-Gulasch gehört ausserdem kein Pfeffer. Zum Schluss kann man das Gulasch mit etwas Mehl "stauben", d.h. darüberstäuben, damit es eine cremige Konsistenz erhält. Das Anbraten der Zwiebeln mit Schweineschmalz ist ebenso wärmestens empfohlen. Probiert dieses Gulasch einmal, das ist noch aus der alten Monarchie! Lieben Gruß aus Österreich!
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#43
10.6.12, 10:38
Nachtrag zu meinem Original-Gulaschrezept:
Als Beilage zum Gulasch bestens geeignet:
Tarhonya (Eiergraupen aus Mehl, Eiern und Wasser = Nudelteig), Semmelknödel, Polenta oder auch nur eine Semmel/deutsch:Brötchen.
Übrigens: das Gulasch wird imnmer besser, je öfter es aufgewärmt wird.
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#44 wurst
10.6.12, 10:44
Serviettenknödel sind nun mal aus Semmeln,Eiern und Milch wer Mehl hinzufügt begeht schon eine Sünde:-)

Was du meinst ist z.B.ein Grober Kloß aus Buchweizen da kommt aber keine Hefe dran.

Sondern Buchweizenmehl,Milch,Eier und Butter sowie Salz.
3
#45
10.6.12, 11:04
Ohne Gewürze am Gullasch ist wie Musik ohne Takt.
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#46
10.6.12, 11:06
ich habe vor knapp 20 Jahren in Prag zum ersten Mal Serviettenknödel gegessen ... dort gab es beide Sorten, nämlich aus Semmeln oder aus Kartoffeln ... der Unterschied zu herkömmlichen Knödeln war (so dachte ich jedenfalls bisher) die Form und die Art der Zubereitung, nicht aber der Inhalt

geschmeckt haben alle, seither bin ich jeglicher Knödelart verfallen :o)
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#47 Oma_Duck
10.6.12, 12:47
@helgachri:
Alles KANN, nichts MUSS.
Es gibt Hunderte Varianten, wie beim berühmten "Deutschen Kartoffelsalat" - es gibt ihn nicht! Schwaben und Westfalen können stundenlang darüber streiten, wie Kartoffelsalat "geht". Aber der Oberbegriff bleibt, alles andere wäre zu anstrengend.

Ich weiß, wir Piefkes sind etwas schlichter gestrickt in Sachen Kulinarik. Das Rezept sollte auch nur anregen, auch mal weniger geschmacksdominante Gewürze und Zutaten zu nehmen, um dem Fleischgeschmack wieder mehr Geltung zu verschaffen. Mehr nicht. "Rosenpaprika muss unbedingt, sonst kein Gulasch" - da möchte ich mit Deinem Landsmann Hans Moser ausrufen: "Gehn's, san's do net so norddeitsch!"
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#48 Oma_Duck
10.6.12, 13:44
@ # 42 helgachri:

Mit Tarhonya/Eiergraupen können wir "Reichsdeutsche" nichts anfangen, es dürfte sich um etwas Spätzleähnlliches handeln? Passt dann selbstverständlich gut zu Gulasch, auch zu "meinem".
Semmel/Brötchen als gute Gulaschbeilage ist auch ok., es sollte sich aber m.E. um ein frisches Weißbrötchen handeln.

Mit Polenta bzw. Sterz hingegen muss man wohl aufgewachsen sein, wird sich wohl kaum durchsetzen in der BRD. Muss ja auch nicht, "Matjes nach Wiener Art" ist ja auch undenkbar.

Liebe Grüße aus der Norddeutschen Tiefebene!
1
#49 erselbst
10.6.12, 14:28
jaja--die ungarn und ihr goulasch oder besser gesagt pörkölt! es ist und bleibt ein hirteneintopf!
nicht umsonst sagt man " das beste ungarische goulasch gibt es in wien"
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#50 ronja666
10.6.12, 14:29
@Oma_Duck: Zitat: "Die Kunst ist frei, auch die Kochkunst"

Dem kann natürlich niemand widersprechen. Trotzem sollte man irgendeiner Eigenkreation dann keinen Namen geben, den es schon für ein anderes Gericht gibt. Zu Gulasch gehört nun mal Tomatenmark und Paprika, das angegebene Gericht ist dann eben 'Ragout à la Oma Duck' oder so. Sonst erinnert mich die ganze Geschichte irgendwie an Loriot: "Bei uns besteht die Birne Helene aus Apfelmus mit einem Klecks Schlagsahne".
3
#51 erselbst
10.6.12, 14:40
@ronja666: da gebe ich dir uneingeschränkt recht--solange es sich um rindsgoulasch handelt ( wie hier im titel geschrieben)

ansonsten ist "goulasch" eigentlich nur noch ein synonym für "ragout" bzw in "größere würfel geschnittenes".

es gibt ja auch erdäpfelgoulasch, würstlgoulasch, haxengoulasch usw.
und bei all diesen "goulasch variationen" assoziiert man aber immer - neben anderen dingen- tomaten und paprika.
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#52 Oma_Duck
10.6.12, 15:03
@ronja666: Jaja. Und in Erbsensuppe gehören "nun mal" Kartoffeln, in Linsensuppe Essig, in Rindfleischsuppe Sellerie und Möhren, ans Hähnchen Paprikapulver, in den Espresso Zucker - man könnte die Liste endlos fortsetzen.

Ich verstoße gegen alle oben genannten "Gesetze", und gegen noch viele mehr. Oh my God, was habe ich die ganze Zeit gegessen? Irgendwelche Eigenkreationen - pfui, wie widerspenstig!
(Obwohl - es gab ja auch Stimmen, die genau meine "Eigenkreation" als den Gulasch erkannten, den sie schon seit Jahrzehnten lieben. Naja, die irren sich dann eben auch).

Komischereise regt sich hier kaum Widerspruch, wenn sinngemäß ein Rezept "Gulasch aus Tofubrocken" angepriesen wird. DA würde dann Dein Loriot-Beispiel passen.

Namen sind Schall und Rauch, sagt der Dichter. Nennt es wie ihr wollt, meinetwegen auch Pörkölt, wenn ihr euch unbedingt "abheben" müsst - ein leckerer Gulasch bleibt es, basta!
-3
#53 erselbst
10.6.12, 15:20
@ronja666: siehste--das hast du nun davon weil du dich mit der "reichsdeutschen bastafrau" angelegt hast.
-10
#54
10.6.12, 16:00
Du hast recht wenn Du sagst "mir san mir". Also bleibt bei Leberkas, Weisswürschteln und Schweinsbraten. Alles andere könnt Ihr e nicht.
9
#55
10.6.12, 16:26
Das ist ein Gulasch Rezept, daß ich eindeutig der andern Variante vorziehe. Mein Gulasch schmeckt immer mal anders.
Ich lasse mir die kreative Freiheit es mal wienerisch mit Zitronenschale, oder 2 kleinen Tomaten, oder Lorbeerblatt, oder zum Schluß frischen Rahm dazu, zuzubereiten. Man kann sich Streiten ob es "ein" Originalrezept gibt, sicherlich, aber jede Hausfrau , oder jeder Koch hat sein eigenes Originarezept so wie er, oder sie es am liebsten mag. Hauptsache es schmeckt dem Koch und den Gästen.
2
#56 Oma_Duck
10.6.12, 17:01
@Nudelsuppenkasper: Als Westfälin bleibe ich natürlich beim Original Münsterländer Leberkas und den berühmten Paderborner Weißwürschtln.
Und meckere bei jedem Glas Pils: "Schmeckt ja nicht schlecht, aber es ist kein Original Pilsener Bier. Es dürfte gar nicht Pils heißen!".
4
#57 Oma_Duck
10.6.12, 17:10
# 52 erselbst: Gar nicht gemerkt, dass auch du dein Fett weggekriegt hast?
#58
10.6.12, 18:14
Genau so kenne ich Gulasch auch. Bei uns gibt es das heute zum Abendbrot. Manchmal schnippel ich noch ein paar Gewürzgurken mit in die Soße rein und lasse die mitschmoren.
Lecker!!!
4
#59
10.6.12, 18:19
Der Begriff Serviettenkloß bzw, Knödel bezieht sich aufs Einwickeln während der Zubereitung und nicht auf die zu garende Substanz.
4
#60
10.6.12, 20:13
genau das war bisher auch meine Vorstellung vom Serviettenkloss, varicen
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#61 erselbst
10.6.12, 20:32
@Oma_Duck: habe mich gerade auf die waage gestellt--fett ist noc h da!
#62
10.6.12, 20:36
Agnetha, auch Serviettenknödel gibts mittlerweile im Kochbeutel ;)

Für mich das das Rezept durchaus ein Gulasch, kenne es auch so, bei uns kommt auch kein Paprika ins Gulasch. Wenn ich aber eines bekomme wo es drin ist, nenne ich es immer noch so. Ich verstehe darunter eben Fleisch und Zwiebeln lange gekocht.

Kanns nicht fassen, dass ich gerade Kommentar 61 schreibe...
4
#63
10.6.12, 22:35
Heißt es jetzt der oder das Gulasch?
Vielleicht als Anregung zur Fortführung der unproduktiven Diskussion!
1
#64 kurschu
10.6.12, 22:57
@erselbst: Habe schon öfter festgestellt das du eine Schwäche für Fremdwörter hast. Was heißt assoziiert? Du solltest dich besser vorher schlau machen. Ansonsten war wieder genug zum lachen drin.
4
#65 erselbst
10.6.12, 23:04
@kurschu: also ICH weiß was es bedeutet--vielleicht solltest du dich mal schlau machen bevor du mir ans bein pinkeln willst!!!
2
#66 wurst
10.6.12, 23:25
Ich as­so­zi­ie­re/verbinde mit Gulasch Bier denn ich mag Biergulasch und zwar mit Semmelnknödeln ;-)))
#67 kurschu
11.6.12, 11:20
@erselbst: Ich erwarte mit Spannung deine Erklärung was assoziieren heißt.
#68
11.6.12, 12:03
@kurschu . Das hat "erselbst" in # 67 getan.


Lt. Wiki:
Assoziation (lat. associare, vereinigen, verbinden, verknüpfen, vernetzen‘)

Oder nachlesen unter:
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/assoziieren.php

(12°°)
#69 erselbst
11.6.12, 18:30
@kurschu: vorab solltest du dich mal ob deiner wortwahl entschuldigen bei mir!
2
#70
11.6.12, 18:31
@Oma_Duck: Beim Lesen lief mir schon das Wasser im Munde zusammen. Allerdings hieß bei uns zuhause dieses Gericht schlicht Zwiebelfleisch (im Gegensatz zu Gulasch). Wir liebten beides.

Nimmt man allerdings nicht ganz so teures Fleisch, würde ein wenig Säure (sei es aus 3-4 EL Rotwein oder aus 1-2 EL Essig auf 1 kg Fleisch, direkt vor dem eigentlichen Ablöschen zugefügt und gut im Fleisch verteilt) durchaus die Kochzeit verkürzen, denn Säure greift die Kollagenfasern im Fleisch und sogar in Häutchen und Sehnen an und macht das Fleisch dann deutlich schneller zarter. Und in diesen kleinen Mengen ist Wein oder Essig auch kaum herauszuschmecken.
Doch wer das absolut nicht will, der muß halt, wie Du sagtest, länger köcheln.
1
#71 Oma_Duck
11.6.12, 19:11
@Erdhexe #70: Na, ich würde es schon herausschmecken. Aber gegen Säure zum "Erweichen" habe ich gar nichts, siehe mein Rezept "Falsches Wildgulasch" von 2008, als ich noch nicht Oma Duck war.

Auch ein rheinischer Sauerbraten, mit Rosinen und Rübenkraut (-sirup) - ist was Feines. Die fertigen aus der Kühltruhe sind übrigens meistens gar nicht schlecht - aber bloß nicht zuviel von der Marinade nehmen, wird dann m.E. echt zu sauer.
#72 kurschu
12.6.12, 00:57
@erselbst: Reicht es dir nicht das ich den Beinpinkeler 2x zurückgenommen habe? Aber ich kann mich auch noch entschuldigen, das macht mir nichts aus.
#73 erselbst
12.6.12, 01:00
@kurschu: wo hast du das zurückgenommen--ich sehe das nirgendwo. aber für mic ist die angelegenheit erledigt
#74 kurschu
12.6.12, 01:04
@Teddy: Wie soll ich das verstehen? Der Kommentar #67 ist doch von mir.
#75 kurschu
12.6.12, 01:11
@erselbst: Du hast recht. Einmal habe ich dir eine Mail geschickt und heute einen Kommentar, für alle einsehbar, geschrieben. Warum beides nicht drin ist weiß ich nicht. kurschu
#76
12.6.12, 11:54
@kurschu: ich ahne es nur, denn das ganze hin und her ist mehr als überflüssig für ein Gulasch! Vielleicht wurde es deshalb vom Administrator gelöscht.
3
#77
12.6.12, 13:44
Herrlich, herrlich, habe mich wieder köstlich amüsiert.

Dabei bin ich Vegetarier.

Aber als ich unter dem Tipp sah: 67 Kommentare......
da wusste ich, es wird wieder lustig!
Und so war es.
-1
#78
12.6.12, 14:14
# 52 @Oma_Duck, so geht`s,

" Die Geister die ich rief", kommen zurück, macht ja nix. (Lach)
#79
12.6.12, 15:12
@kurschu
Es sind Beiträge gelöscht worden, auch von Dir. Deshalb macht jetzt mein Kommentar auch keinen Sinn. Im damaligen Beitrag hat "erselbst" Dir assoziieren erklärt. Durch das Löschen von Beiträgen bekommen andere Kommentare andere laufende Nummern.
16
#80
12.6.12, 16:21
Ich verstehe einfach nicht, wie man sich über Rezepte teilweise so streiten kann. Was für wen in ein bestimmtes Gericht hineingehört, hängt von der Gegend ab, in der er lebt oder aufgewachsen ist, oder aus der die Mutter kam, die zuhause kochte, denn regionale Unterschiede sind bei vielen Gerichten ganz üblich. Es hängt aber auch immer ein wenig davon ab, was man sich (grundsätzlich oder vorübergehend) leisten kann, was überhaupt erhältlich ist (wenn man z.B. im Ausland lebt), und selbstverständlich auch vom eigenen, ganz persönlichen Geschmack, von den eigenen Fähigkeiten beim Kochen und der ganz individuellen Phantasie und Variationsfreudigkeit.

Kein Rezept ist Gesetz - jeder Koch im TV betont immer wieder, wie sehr er sich freut, wenn die Menschen nicht nur stur Rezepte nachkochen, sondern in ihren Küchen anfangen zu experimentieren. Hauptsache ist doch, daß man Freude am Selber-Kochen entwickelt, und daß es einem schmeckt. Sich da an bestimmte Rezepte zu klammern, das ist zwar völlig ok für nicht so Erfahrene oder Variationsfreudige, dies aber auch anderen aufzwingen zu wollen oder darauf zu bestehen, daß man das Gericht dann umtauft, wenn man etwas verändert, halte ich für überzogen und unnötig. Auch beim Kochen sollte Toleranz möglich sein. Wer hat sonst noch Lust, hier Rezepte einzustellen?

Wofür mir aber jegliches Verständnis fehlt, das ist (nicht nur in diesem Thread) das Streiten um Rechtschreibung, Begrifflichkeiten, vermeintliche oder tatsächliche Kränkungen oder Beleidigungen, um die Nutzung von Fremdwörtern und ähnlichen Dingen, die
a) oft zumindest anfangs nur zwischen zwei Kommentatoren ablaufen,
b) meist absolut nichts mehr mit dem Thema zu tun haben und
c) die meisten Leser der Tipps und Kommentare nicht interessieren.

Natürlich will ich den Streitenden nicht den Mund verbieten, aber müssen solche Angelegenheiten wirklich öffentlich erledigt werden, oder könnte man das nicht viel besser - mit Rücksicht auf die, die sich nur für das Hauptthema interessieren - über private Nachrichten nur unter den Beteiligten erledigen? Ich bitte Euch nur, das doch wenigstens mal zu bedenken. Denn (nicht nur) mich nervt dieses Gehacke in nahezu jedem Tipp allmählich wirklich sehr.
1
#81
12.6.12, 21:21
@Erdhexe: Du sprichst mir aus der Seele. Meine mailbax quillt über.
Es ist wirklich jedesmal zwischen bestimmten Leuten ein-nicht-enden wollendes Hick-Hack. Ich schaue gern bei Frag Mutti rein und lese die Tipps und hole mir Anregungen, aber ich möchte nicht diesen Sommer damit verbringen unnötige Kommentare zu lesen und stündlich meine mailbox zu entmüllen.
Und Morgen gibt es Rahm-Gulasch, kleine neue Kartoffeln und Gurkensalat.
#82
12.6.12, 22:16
Und was hindert uns, das Abo zu löschen?
2
#83
12.6.12, 23:04
@Erdhexe: Bin ich jetzt ein schlechter Mensch, weil ich gerade die kleinen Streitgespräche so amüsant finde?
Ellenlange Diskussionen, ob jemand z.B. mehr oder weniger Salz, oder statt Pfeffer lieber Chilli benutzt, finde ich dagegen eher langweilig. Ist sowieso Geschmacksache.
Ich fände es jedenfalls schade, wenn hier Vieles nur noch per PN ausgetauscht würde! :-)
2
#84
13.6.12, 19:21
@Teddy: Die Hoffnung, daß vielleicht doch noch jemand etwas Interessantes zum Thema sagt!

@kitekat7: Ich kenn Dich schließlich überhaupt nicht, wie könnte ich mir so ein Urteil herausnehmen. Wir haben einfach nur unterschiedliche Ansichten darüber, was amüsant ist. Hihi, und eben habe ich Dir versehentlich sogar einen Hochdaumen gegeben, weil ich beim Scrollen an der Stelle mit dem Finger auf die entsprechende Taste abgerutscht bin.
Die Frage ist nur, ob sich jemand, der sich nicht für die Rezepte und mögliche Varianten interessiert, sondern hauptsächlich für die unsachlichen Streitereien, seine Zerstreuung wirklich am richtigen Ort sucht, denn eine Plattform für Austausch über das Kochen sollte eigentlich in der Hauptsache dafür da sein und nicht für diese endlosen Streitigkeiten.

Und damit verabschiede ich mich jetzt in der Tat aus diesem Thread, denn eigentlich gehört auch die von mir angezettelte Diskussion nicht wirklich hierher.
3
#85
16.6.12, 08:45
Will nur noch kurz Rückmeldung erstatten:
Habe das Gulasch! zubereitet mit 1kg Rindfleisch, 750 g Schweinefleisch und 1kg Zwiebeln. Normal heißt es ja, Pfund zu Pfund, aber das wäre mir zu zwiebellastig geworden. Alles auf dem Herd portionsweise angebraten, gewürzt mit Salz und Pfeffer, mit Brühe aufgefüllt und im Ofen gar geschmort. War sooo lecker - hat richtig wie früher zu Hause geschmeckt!
#86
27.6.12, 18:47
So hat es meine Mutter auch gekocht, ist halt regional bedingt!Ich komme aus der Eifel in der nähe von Koblenz!In der Eifel essen es die meisten nach diesem Rezept.
Ich esse aber auch ganz gerne mal das Original Rezept!

LG Frank
#87
16.9.12, 21:17
Soll doch jeder seine dämlichen Knödel kochen und bezeichnen wie er will. Hauptsache ist doch, dass sie lecker sind. Punktum!
#88 bernd-kr
2.11.15, 10:37
Keine Tausend-Worte mehr dazu; sehr lecker und wirklich gut, ich selbst mache immer noch 1 - 2 Scheiben Graubrot mit beim köcheln rein, so kenne ich das von meiner Oma und auch von Mutter, dass macht nocht mehr Soße und einen tollen Geschmack.
Gruß bernd-kr.de
#89
7.12.15, 14:10
Klasse Rezept....

Koche in größeren Mengen und habe dieses Rezept in der Feldküche für 120 Personenn umgesetzt, und bei einer Übung im Gelende zubereitet.....

Einfache Zubereitung wenn alles geschnippelt ist kann dieses Rezept auch von einem alleine
gekocht werden.

Zum Gulasch gab es Brötchen

leider war am Schluss nichts mehr Übrig ;-)))))

Daumen dick hoch , Danke
1
#90 Utamartina
16.12.15, 07:49
Gulasch so oder so, beide Gerichte sind mit leckerer Soße.
Dazu passen wirklich Knödel, Kartoffeln, Spätzle usw.
Aber Kartoffelsalat ne, nun wirklich nicht. Die gute Soße läuft in den weichen, ebenfalls gewürzten Kartoffelsalat. Unvorstellbar und erinnert mich immer an meine zeit in Bayern. Da gab es Schweinebraten mit dünner heller Soße auch zu weichem, eher geraspelten faden Kartoffelsalat. Das war nur ein Matsch und kein leckeres Essen.

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