Garen der Rouladen
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Roulade Clemens

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3,3 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Einfache Roulade.

Zutaten

  • Rinds- oder Schweineschnitzel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Tomatenmark
  • Zwiebel-Streifen
  • Essig-Gürkchen
  • Speck-Streifchen
  • Paprika-Streifen
  • Fett

Zubereitung

Das Rinds- oder Schweineschnitzel auf einer Seite salzen und pfeffern. Danach Senf und Tomatenmark darauf verstreichen und Zwiebeln, Speck, Essiggürkchen und Paprika gleichmäßig darauf verteilen.

Hernach zusammenrollen, aber mit gewissem Zug, d.h. das Fleisch unter Spannung halten, damit die Füllung etwas gepresster wird. Aber nicht so stark, dass sie herausquillt :)

Per Zahnstocher verschließen, wie man 2 Stoffe einfachst zusammennäht.

Gerollte Rouladen quer in einen heißen, gefetteten Topf geben und scharf anbraten, dass eine schöne braune Kruste entstehen möge. Bei mehreren Rouladen wird das Nachschauen, ob es nicht schon anbrennt, kniffliger. Zum Wenden sind die Zahnstocher aber sehr hilfreich.

Ist alles gebräunt, Herd herunter drehen auf 1 und Wasser bis zur halben Höhe der liegenden Rouladen auffüllen, etwas Salz noch hinein und Deckel drauf. Nach einer halben Stunde die Rouladen umdrehen, auf dass deren andere Seite mal geköchelt werde.

Das ganze etwas 1 Stunde schmurgeln, köcheln, schmoren. Fertig.

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17 Kommentare


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#1
21.9.11, 08:51
Danke für das Rezept. Im grunde mache ich meine Rindsrouladen auch so .
probiere es aber mal mit Schnitzelfleisch aus
Also Daumen hoch
#2
21.9.11, 09:11
Wird das nicht zu trocken mit normalem Schnitzelfleisch? Ich denke es macht doch Sinn, dass das Fleisch für die Rouladen ganz dünn aufgeschnitten wird.
Ansonsten hört es sich gut an und schmeckt von der Füllung her sehr lecker. Genauso steht es nämlich auch in meinem Rezeptbuch. Dachte bisher, dass man Rinderrouladen immer so macht :-)
Und die Soße die man aus aus dem Sud macht schmeckt noch viel leckerer.
-1
#3
21.9.11, 09:41
Tomatenmark dazu kenne ich noch nicht. Ansonsten lasse ich Paprika weg und lege 1 dünne Scheibe Gouda dazu. Die Piekser, diese Mord-Instrumente, hab ich dem Schrotthändler vermacht, auch die Klammern und nehme jetzt wieder den guten, alten Küchenzwirn.
Dein Rezept wird ausprobiert, pisspott (AUA...)
1
#4
21.9.11, 10:04
Ich denke die Speckstreifen die man mit einrollt lassen das Fleisch nicht trocken werden. Bei Rindrouladen wird es doch auch nicht trocken, da wickle ich auch Speck mit ein.
-2
#5
21.9.11, 10:10
Was ist das besondere an diesem Rezept ????
So steht es in jedem Kochbuch.
-5
#6 erselbst
21.9.11, 11:51
wodurch verdient es dieses allerweltsrezept hier aufgeführt zu werden?
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#7
21.9.11, 12:13
@erselbst: wegen der fotos^^
#8
21.9.11, 12:22
@pisspott: hier noch ne grüne Zahl (darf leider nur 1mal...)
2
#9 Die_Nachtelfe
21.9.11, 12:29
Es steht jetzt hier, weil es hier vorher noch nicht stand. Natuerlich ist es fuer viele ein Allerweltsrezept, allerdings ist fuer mich (trotz meiner liebe zum Kochen) noch vieles neu. Tomatenmark in Roualden zum Beispiel. In Kochbuechen finde ich uebrigens heutzutage nur sehr selten normale Rouladenrezepte, und Junggesellen, die gerade aus dem Hotel Mama ausgezogen sind, haben von kochen vielleicht keine Ahung und auch erstmal kaum Kochbuecher (wozu auch, wenn es am Anfang diese Seite hier gibt, die sogar mehr zu bieten hat).
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#10 Oma_Duck
21.9.11, 14:17
Rouladen gehören bekanntlich zu den Lieblingsessen der Deutschen. Es gibt zwar ein "Grundrezept", aber Abwandlungen gibt es zuhauf. Die einen lassen die Gürkchen weg, díe anderen stopfen noch alles mögliche mit hinein - bis zur Grenze das "Fassungsvermögens". Tomatenmark und Paprika sind mir z.B. fremd.
Was mich irritierte, waren die "Schnitzel". Aber es wird ja Jedem hier klar sein, dass diese vielen Zutaten nur in dünn geschnittene "Lappen" eingewickelt werden können. Diese sind heute oft auch schweinern im Angebot. Der Klassiker ist jedoch nach wie vor die Rindsroulade - vorzugsweise mit Rotkohl und Kartoffelklößen.
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#11 wermaus
21.9.11, 16:29
Rouladen sind was Feines und warum soll das Rezept hier nicht abgedruckt werden? Sehr schöne Bilder!
Für Schweinerouladen hab ich noch den Vorschlag, sie mit Blattspinat und Schafskäsewürfeln zu füllen. Mal was Anderes. Die Rindsroulade mache ich so wie von dir beschrieben.
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#12 pennianne
21.9.11, 17:00
Hallo Pisspott. bei deinem Rezept vermisse ich den Hinweis, dass zum Aufgiessen sehr heißes, am besten kochendes Wasser genommen werden sollte, sonst "erschrickt" das Fleisch und wird dann hart.Bei uns kommen statt der Prise Zucker zum Abschmecken bei sechs Rouladen zwei Backpflaumen in den Topf, gleich nach dem Aufgießen. Wer schon ein wenig firm ist und seine Rouladen nicht bis an den äußersten Rand mit Füllung versieht, kann das Verschnüren lassen, beim Anbraten wird die offene Seite nach unten gelegt, durch das Schmoren verbinden sich die Fleischlagen. Mache ich jedenfalls so; beim Wenden verwende ich eine Zange und kann mir das lästige Garnentfernen ersparen.
Grüße aus der pennianneWG von Astrid
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#13
21.9.11, 18:23
Das liest sich wie aus einem meiner alten Kochbücher. Interessant, der Schreibstil. Herr Nachtgeschirr sollte vielleicht auch mal ein Kochbuch schreiben. Das Rezept selbst ist gut, ich denke aber, es fehlt auch der Hinweis, dass Schweineschnitzel sehr dünn geschnitten oder geklopft sein sollten.

.... Und ich muss immer einen Faden nehmen. Sonst bleiben weder Speck noch Gürkchen drin...... bei mir muss davon immer bissi mehr drin sein......
#14 Oma_Duck
21.9.11, 18:43
@pennianne: Ja, so vermisst jeder was anderes. Ich selbst habe noch nie heißes, gar kochendes Wasser genommen. Ich gieße aber auch nie "bis zur halben Roulade" auf, sondern nehme viel weniger Flüssigkeit. Bei geschlossenem Deckel garen sie dann leicht köchelnd vor sich hin, unten im kochenden Wasser, oben im heißen Dampf. Wenden ist somit auch nicht nötig.
Ich habe auch schon alles mögliche ausprobiert, aber vom Fadenwickeln bin ich schon lange abgekommen. Es klappt bei mir jetzt ausgezeichnet mit ganz normalen Holzzahnstochern nach der Methode Pisspott. Deine Methode klappt sicher auch, ist mir aber zu riskant. Werde sie aber beim nächsten Mal mal bei einer Roulade ausprobieren. Ist ja doch recht lästig, sowohl das Auswickeln als auch das Spießchenziehen.
Noch wat: Wenn man Salzkartoffeln dazu macht, einfach für die letzten 20-25 Minuten dazu legen - wenn noch Platz genug da ist. Für die Großfamilie wohl eher ungeeignet.
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#15
21.9.11, 18:43
Hab mal Schweinerouladen mit einer Leberwurstfüllung gemacht, weil ich mal was anderes probieren wollte...

Zum Reinsetzen lecker!
Pro Schw-Roulade ca 50 g grobe Leberwurst.
Also -> für 4 Stück:

200g grobe Leberwurst
1 Ei
1 - 2 El Paniermehl
1 El Preiselbeeren oder dunkle Waldbeerenmarmelade
nach Wunsch ein kleines Gläschen Weinbrand
etwas Majoran und Thymian

Die Paste anrühren und auf die Rouladen streichen, selbige einrollen, verschnüren (oder auch nicht) und ca 1 Std schmoren.
Zum Auffüllen habe ich mal Rotwein genommen (hmmm), es geht aber auch Gemüsebrühe...

Das ist so lecker! Und mal was ganz anderes!!
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#16 kurschu
7.10.11, 15:18
Warum nicht gleich Rouladenfleisch nehmen? Wie soll ich denn das Fleisch auf Spannung ziehen? Da brauche ich doch einen Helfer. Wie richtige Rouladen sehen die Dinger auch nicht aus. Ich bleibe bei der guten alten Methode. Mit einer einzigen Rouladennadel kann man sie auch so verschließen dass nichts herausquillt. Schweinerouladen mit Leberwurst? Ich habe 1x Schweinerouladen gemacht, das hat mir gereicht. Ich esse zwar gerne Schweinefleisch, ist für Rouladen aber völlig ungeeignet. Natürlich gilt auch hier wieder, jeder wie er es mag. kurschu
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#17
7.10.11, 20:04
"Spannung" meint, den Fleischlappen auf dem Blech/Brett/Teller/Tisch/etc etwas unter Zugspannung im Verhältnis zur Auflagefläche zu bringen, damit im gesamten zusammengerollten und verschlossenen Rouladen-Ballen dann diese Spannung dafür sorgt, dass die Einlagen, also Gürkchen usw., etwas angepresst, eingepresst werden und somit festeren Halt finden, damit beim Transport zum Kochtopf nix rauskullern mag.
Dass sie hernach im Topfe durch Hitzeeinwirkung eh schrumpfen, weiß ich schon.^^

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