Saure (Brühe) Soße

Jetzt bewerten:
4,2 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zutatenmenge je nach Bauchgefühl.

Butter oder Margarine in der Pfanne heiß werden lassen, Mehl dazu rein, ne dunkle Schwitze machen, danach feingeriebene Zwiebel dazu, können aber auch geschnitten sein, so lange braten bis sie etwas Farbe angenommen haben.

Dann wird mit einer Gemüse oder Fleischbrühe abgelöscht, oder einfach mit Wasser und die Zutaten später dazu geben.

Würzen mit Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, Nelke gem. wer Senf an Soßen mag, kann das auch noch zugeben.

Dann einen guten Schuss Essig rein, das Ganze ca. 10-15 Min. köcheln lassen.

Kurz vorm Servieren noch Sahne dazu.


Sollte das ganze zu dünn sein, ihr wisst ja, einfach noch etwas mit Mehl oder ähnlichem (Soßenpulver) andicken.

Sie sollte schon sämig sein, sonst schmeckt sie nicht so gut.

Dazu gibt es bei mir Spätzle.

Das ist auch ein Gericht, das ich während der Fasnachtzeit den durchzechten Narren am Morgen mit Brot servierte, die fuhren wie D Zug darauf ab.

Klar kann man da noch viel abwandeln, z.B. Wurst reinschnippeln, Bratwurst dazu, sonstige Einlagen, aber die echte saure Briah isch ohne älles.

Von
Eingestellt am

4 Kommentare


#1 Lilli
6.11.09, 19:05
Bei uns im Schwäbischen sind das "Saure Rädle" und das wichtigste sind Kartoffelscheiben, die in der Soße ziehen müssen. Spätzle und Rote (Bockwurst) können, müssen nicht sein.
#2
7.11.09, 10:10
Hallo Lilli ich kenne saure Rädle auch, denke das ist etwas anderes, oder?
Aber schmecka tun beide Gerichte.
#3 Trikersozia
7.11.09, 19:19
Also ich würde erstmal die Zwiebel reintun, dann das Mehl. Und den Senf bitte zum Schluss erst dazu tun. Der darf nicht mitkochen.
#4 Macke
28.1.10, 09:47
Die beste "saure Briah" gibts bei meiner 89jährigen Oma!

Sie beginnt auch mit der dunklen EINBRENNE (wie man im schwäbischen sagt) und löscht dann aber *tataaa* mit der Restsoße vom superleckeren Sonntagsbraten ab (dunkelbraun bis schwarze schwäbische Schmorbratensoße - mmmmh). Danach kommt noch etwas von der "Spätzles-Briah", also vom Kochwasser der selbstgemachten Spätze (die es als Beilage dazu gibt) und eventuelle kleingeschnittene Reste vom Sonntagsbraten (meist Rinderhüfte). Das Ganze hat auch diesen herrlich sauren Lorbeertouch. Ich liebe es!

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen