Mit dem richtigen Reifendruck Sprit sparen.

Sprit sparen mit dem richtigen Reifendruck

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Es lohnt sich, den Reifendruck regelmäßig zu überprüfen. Aufgrund des Fahrkomforts empfehlen die Autohersteller eigentlich weniger Luftdruck, als möglich ist. Auf jedem Reifen ist der Maximaldruck vermerkt. Ruhig die Reifen bis kurz unter das Limit aufpumpen (damit bei Hitze die ausgedehnte Luft im Reifen keinen Stress macht). Durch die ordentlich aufgepumpten Reifen hast du gleich mehrere Vorteile:

1. Weniger Spritverbrauch
2. Besseres Verhalten in Kurven
3. Besseres Bremsverhalten
4. Die Reifen nutzen sich nicht so schnell ab

Einziger Nachteil: Das Auto liegt etwas härter auf der Straße. Der verminderte Fahrkomfort kann aber nicht die Vorteile aufwiegen, wie ich finde.


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14 Kommentare


#1 Danny
12.7.06, 00:26
Auch nicht hundertpro richtig: bei extrem zu hohem Druck nutzen sich die Reifen nicht gleichmässig, sondern nur auf der Auflagefläche in der Mitte ab. Plus 0,2 bar geht aber tatsächlich meistens und ist auch sinnvoll :)
#2 Tom
12.7.06, 01:01
Da es sich bei modernen Reifen um sogen. Stahlgürtelreifen handelt, wölbt sich bei größerem Druck die Lauffläche nicht, folglich ist der Verschleiß auch nicht erhöht. Das einzig Ungewohnte ist auf den ersten Kilometern das härtere Abrollverhalten, welches aber nach kurzer Zeit absolut nicht mehr wahrgenommen wird. Frohes Spritsparen also !!
#3 Ey Die Ey Cie
12.7.06, 20:32
Und Vorsicht! Zuviel Druck erhöht den Bremsweg!!!
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#4 M
12.7.06, 22:52
Statt ein Sicherheitsrisiko einzugehen durch extreme Experimente mit dem Luftdruck( Maximaler Luftdruck der auf dem Reifen steht ??? GEHTS NOCH ???) könnte man zB bei einem anstehenden Reifenwechsel gezielt nach Spritsparreifen fragen , sowas gibt es auch . Der in den Papieren empfohlene Reifendruck sollte nicht wesentlich überschritten werden , der ist garantiert auf ein sicheres Fahrverhalten des Fahrzeugs in Verbindung zu der verwendeten Reifengröße und Bauart abgestimmt !!!
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#5 Axamer
12.7.06, 23:04
Absoluter Blödsinn, der Tip.
Der Reifendruck ist der Belastung anzupassen!
Das heißt: Bis zum oberen Limit aufpumpen bei voller Beladung,
unteres limit bei geringer Beladung.
Wenn die reifen immer bis unters obere Limit aufgepumpt sind, wölbt sich die Lauffläche in der Mitte nach außen.
Auch bei modernen Stahlgürtelreifen!
Dadurch nutzt sich das Profil in der Mitte schneller ab.
Außerdem wird die Bremsleistung durch die ungleichmäßige Auflage vermindert.
Bei zuwenig Druck nutzen sich die Laufflächen außen mehr ab als in der Mitte.

Besorgt euch die zum Wagen passende Gebrauchsanleitung und oder fragt den Reifenhändler und vergeßt diesen fragwürdigen Tip! .
#6
12.7.06, 23:16
@M: Ganz ruhig. der Tipp stammt vom ADAC. Als ich dort beim Sicherheitstraining war. der Maximaldruck heißt noch lange nicht, dass der Reifen maximal aufgepumpt ist. Der Hersteller garantiert bis zu diesem Druck einwandfreie Funktionsfähigkeit. Den Reifen kannst du noch viel weiter aufpumpen, bis da mal ein Loch o.ä. entsteht

@Axamer: So stimmt es auch nicht, wie du schreibst. Wie gesagt, bis zum Maximaldruck garantiert der Reifenhersteller. ich fahre seit 3 Jahren mit 2,7-2,8 Bar (maximaldruck ist 3 bar) und meine Reifen werden gleichmäßig abgefahren und ich spar ne Menge sprit (Tankfüllung reicht ca. 100 km weiter). Vor zwei Wochen war TÜV, vor nem halben Jahr große Inspektion. Da gabs keine Mängel.
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#7 Tankwart
13.7.06, 20:25
@ 12.07.06, 23:16
"(Tankfüllung reicht ca. 100 km weiter)"

Nie und nimmer!!!! Nieeeee und nimmer!!!
#8 M
13.7.06, 21:03
Doch doch , hat man ihm beim Fahrsicherheitstraining des ADAC gesagt . ;-)))
#9
14.7.06, 10:00
tja jungs, lästert nur. ich weiss, was mir meine tanknadel sagt. ihr könnt sie nicht sehen.
#10
16.7.06, 23:00
Na gut , gehen wir nen Kompromiss ein . Deine Tankfüllung reicht bei starkem Überdruck 100 km weiter . ( Aber dann hast Du mit normalem Reifendruck auch schon 2000 km mit einer Tankfüllung geschafft )
#11 Tankwart
16.7.06, 23:08
Soso, und die Tanknadel sagt Dir das mit den 100km??? Naja, das erklärt einiges.
Ps: Ich muß mir Deinen Tachometer nicht anschauen. Wenn ich die Zahl höre, dann merke ich sofort, dass das nicht sein kann. Also: Mess bitte nochmal nach!
#12 Winfried
24.9.06, 23:28
Im Fernsehen sah ich letztens Spritsparexperte Rainer Zeltwanger. Der betonte nochmal:

1. Reifen voll aufpumpen bis zum zulässigen Druck, also wesentlich höher, als die Empfehlung der Autohersteller

2. Der Reifen hält mindestens den zehnfachen Druck aus, wie der Maximaldruck, also überhaupt keine Gefahr, dass bei Maximaldruck was schief geht.

3. Es ist ein Ammenmärchen, dass der Reifen sich stärker abfährt, wenn man ihn voll aufpumpt.

4. Es ist falsch, dass sich der Bremsweg verlängert. Das Gegenteil ist der Fall, wie ein Test gezeigt hat: Er verkürzt sich.

Der Tipp ist also Gold wert. Kommt noch hinzu, dass Unterdruck viel gefährlicher ist und der so nur noch selten zustande kommt, selbst wenn man mal längere Zeit nicht kontrolliert hat.

Ich fahre seit 15 Jahren mit 3 bar und hatte nie Probleme, dafür aber Spritersparnis.
#13 u13927
15.2.07, 16:11
Guter Tip.
Ich fahre mit 3 Bar bei Temperaturen über 0C.
Vorsicht im Winter bei Schnee oder Glätte. Da sollte man 2,2 Bar nicht überschreiten.
Bin in einer Kurve beinahe einem reigerutscht.
Das wäre dann teurer als die Spritterparniss gewesen.
Wers nicht glaubt, macht mal einen Test. Ist wirklich wichtig
#14 marengo
19.3.07, 22:21
scheiss Luftdruck..und die Karre fährt dann total hart und die Stossdämpfer freuen sich auch..toll

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