Strom machen mit Frittenfett

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Mit Frittenfett kann man nicht nur Auto fahren. Seit 1942 wird mit Frittenfett aus der Werkskantine in einem BHKW daraus auch Strom gemacht.

Dass Dieselmotoren auch zur Stromerzeugung taugen, haben findige Tüftler schon um 1940 herausgefunden. Seitdem laufen in Krankenhäusern und Hochschulen BHKW, die mit Frittenfett betrieben werden, das vorher in der Fritteuse "gedient" hat. Wie das Einsammeln organisiert wird, zeigt ein Modellprojekt der Stadt Graz, das 1998 initiiert worden ist. Seitdem gibt es die Möglichkeit, mit Frittenfett entweder einen Diesel-PKW zu fahren oder Strom zu machen, mit dem das Elektroauto fährt.

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19 Kommentare


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#1 Schnuff
18.8.14, 23:11
was ist der Tipp?
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#2
18.8.14, 23:22
also im Klartext heisst das ich kann mein altes pommesfett in den tank vom Diesel PKW Motor schütten???

oder wie jetzt??? :)))
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#3 Upsi
18.8.14, 23:37
@kosmosstern: würde ich nicht machen, es sei denn, du willst dein auto entsorgen und ein neues kaufen. Verstehe den Tipp auch nicht wirklich.
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#4
19.8.14, 00:16
Ich habe keine Fritteuse und mag am liebsten Backofen-Pommes; bin ich deshalb jetzt ein Umweltsünder?

Ich versteh nicht, was nun hier der Tipp ist *Kopf kratz*

Vielleicht könnte mal jemand, der fürs Freischalten eingesandter Tipps verantwortlich ist, uns erklären, WO hier der Tipp ist und was uns damit gesagt werden soll. Vielleicht haben wir die wertvolle Information nur nicht erfasst?
#5
19.8.14, 00:57
Es gibt einige Firmen, die auch neuere Diesel auf Pflanzenöl Betrieb umrüsten, kostet um 2 - 3.000 €,
das Frittenfett muss gefiltert werden - mit einem speziellen Ölfilter, kostet 300 - 500 €, danach kann
man damit im richtig umgerüsteten Diesel fahren.
Den Strom macht man mit einemn kleinen BHKW, das mit Frittenfett betrieben werden kann. 3 Liter Frittenfett ergeben etwa 6 Kilowattstunden Strom. Wenn man damit sein Elektro Auto betankt, spart man mit jedem Liter Frittenfett einen Liter Benzin/Diesel
Die Rechnung ist ganz einfach: Das Elektro Auto braucht auf 100 Kilometer ca. 15 Kilowattstunden Frittenfettstrom, die kosten 75 Cent, an der Tankstelle kostet das Benzin/Diesel mindestens 7 €.
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#6
19.8.14, 07:23
Ökostrom finde ich grundsätzlich gut. Wir haben eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach und eine Solaranlage um warmes Wasser zu machen.
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#7 jb70
19.8.14, 07:48
Hab'schon davon gehört.
Wie ist der Tipp zu verstehen - dass man das Auto wechseln oder umrüsten soll ?
-2
#8
19.8.14, 08:13
wenn der Motor auf Frittenfettbetrieb umgerüstet werden kann, wovon ich ausgehe, kann das alte Auto weiter gefahren werden.
Nach dem Umbau muss auf jeden Fall der Öl feinst filter von trabold.de installiert werden. Der sorgt für problemlosen Betrieb.
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#9 jb70
19.8.14, 09:06
Oekologierat:
Danke,für die Antwort !

Weiss über dieses Thema zugegeben noch viel zu wenig !!

Grundsätzlich denke ich,müssen die anfallenden Kosten für eine Umrüstung auch in einem realistischem Verhältnis zum Sachwert des Autos stehen ;-).
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#10 Upsi
19.8.14, 10:03
ich habe einen zwanzig jahre alten colt, fahre im jahr höchstens 2000 km und bevorzuge täglich mein fahrrad. auch wenn mein altes auto nicht gerade umweltfreundlich ist, bin ich es aber, weil ich es selten nutze. habe von dieser ölnutzung auch schon gehört, soll aber ziemlich stinken.
#11
19.8.14, 10:16
wenn man weiss, daß das Auto beispielsweise in 3 Jahren noch 50.000 Kilometer halten soll, genügt der Taschenrechner, um die Wirtschaftlichkeit zu berechnen. Legt man einen Literpreis von 20 Cent für das Frittenfett und einen Verbrauch von 5 Litern auf 100 Kilometer zugrunde, kosten 100 km mit Frittenfett 1 €, mit Diesel an der Tankstelle mindestens 6 €
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#12
19.8.14, 10:45
Kommentar # 8: "Nach dem Umbau muss... der Öl-Feinst-Filter von trabold.de eingebaut werden." Sind wir jetzt doch bei der Werbung angelangt?

Im übrigen verstehe ich trotzdem noch nicht, was dieser Tipp im Haushalt nützt. Soll ich nun mein Auto umrüsten, um es mit altem Frittenfett ( das ich noch nicht mal habe, weil ich keine Friteuse habe) zu betreiben, was mit Sicherheit der TÜV nicht abnimmt?

Ökostrom nutzen finde ich prinzipiell schon mal gut, wir haben auch eine Fotovoltaikanlage, die wir nutzen. Aber mit diesem Tipp kann ich leider nichts anfangen, weil das jetzt und hier nicht nutzbar ist. Es sei denn, ich bin zu blöd, um den Tipp zu begreifen. :)
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#13
19.8.14, 10:53
Der Tipp ist gut!!
ich finde ihn bloß nicht!!??? ;-)
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#14
19.8.14, 11:30
@Oekologierat: Auto tanken mit Pflanzenöl? Klingt erst mal gut aber wo bauen wir dann den ganzen Raps oder die ganzen Sonnenblumen an? Und wie teuer wird das Pflanzenöl wenn die Nachfrage immer mehr steigt?
Und gebrauchtes Frittenfett? Muss man das dann vorher klären? Und vorallem: Riecht es aus dem Auspuff dann nach Pommes? :D
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#15
19.8.14, 21:43
Hmpf...

Das mag ja für Institutionen / Firmen mit Kantinen oder gewerbliche "Frittenölsammler" funktionieren und sich dann vielleicht sogar rechnen, aber was sollen wir "Privatiers" hier mit diesem Tipp? Ich bezweifle ernstlich, dass bei irgendeinem von uns hier genügend gebrauchtes Frittenöl anfällt, um damit das Auto mehr als einmal im Monat einmal um den Block zu fahren.

Und dafür eine teure Motorumrüstung und einen Filter einbauen, dem das Umweltbundesamt die Empfehlung bereits 1999 verweigert hat? Sehr fragwürdig ...

@Susi73: Ja, das Auto kann dann in der Tat nach fahrender Frittenbude riechen.
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#16
20.8.14, 21:18
mein Mann hat beim letzten Auto Pflanzenöl "getankt", also teils Öl, teils Diesel. Allerdings war das Öl frisches Pflanzenöl, also unbenutzt. Es war schon um einiges günstiger, als komplett Diesel zu tanken, allerdings ist in den paar Jahren, wo er das so praktiziert hat, das Öl auch um einiges im Preis angehoben worden. Frittenöl zu tanken, ist meiner Meinung nach nicht ohne weiteres möglich und, wie die anderen schon schrieben, zum einen hat man nicht so große Mengen Frittenöl mal eben zur Verfügung und zum Anderen müßte man das Auto erst noch umrüsten, damit man sich nicht den Motor zu Schrott fährt. Das Stinken nach Pommesbude war übrigens auch beim Diesel-Öl-Gemisch vorhanden.
Beim neuen Auto meines Mannes wurde ihm dringend davon abgeraten, Öl zu fahren.

Aber, ehrlich gesagt weiß ich auch nicht wirklich, was uns das hier als tipp sagen soll??? Etwas daneben schon...
#17 krillemaus
24.8.14, 20:28
Die Frage ist, ob das Betanken eines PKW mit Frittenöl aus steuerlichen Gründen statthaft ist. Ein Diesel-PKW darf ja auch nicht mit Heizöl betrieben werden, der Grund liegt in der unterschiedlich hohen Besteuerung von Heizöl und Dieseltreibstoff, nicht in eventuell unterschiedlicher Umweltbelastung. Wird man mit Heizöl im Tank erwischt, bekommt man eine Strafe wegen Steuervergehens aufgebrummt.
Dem Tipp entnehme ich, dass gebrauchtes Fett aus der Küche Recycling-Stellen zugeführt werden soll, weil es weiterverwertbar ist. Als Aufforderung zum Selbstverheizen oder Betanken des eigenen PKW taugt dieser Tipp eher nicht, da der Aufwand zu groß bzw. umständlich ist.
#18
26.8.14, 22:30
Es ist bekannt, daß sehr viele Leute PÖL tanken und da kam noch nie ein FA auf die Idee eine gesonderte Steuer auf z.B. L*ivio zu erheben. Wieso sollte dann jemand auf die Idee kommen, Frittenöl gesondert zu besteuern? Das ist im Prinzip Müll und nicht mehr wirklich brauchbar.
Ich glaube nicht, daß es wiederverwertbar ist. Und ich wüßte nicht, irgendwo schonmal recycletes Frittenfett gesehen bzw. irgendwas davon gehört zu haben.
Aber es ist wirklich eher untauglich und nur mit Riesenaufwand umsetzbar (wobei auch wahrscheinlich eher auf alten Autos, die neuen machen bei solchen Betankungen eher die Grätsche)
#19
28.11.14, 11:22
Deine Frage kann ich mit "JA" beantworten (...oder bin ich zu blöd....). Schon mal was von Frittenbuden gehört? Die verkaufen altes Frittierfett für wenig Geld an Einsammelfirmen was du leicht überbieten kannst, dann liegst du bei 0,10 € bis max. 0,30€ pro Lieter, eher aber bei 0,10€!
Jetzt haste wat jelernt und nun ....

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